Ouf! Keine AE-Umstellung

mezeg, München, Tuesday, 23.10.2012, 15:22 (vor 5046 Tagen)

Hallo,

der Epileptologe zu dem ich vom Neurologen geschickte wurde, möchte mich auf Keppra zurück umstellen. Und ich möchte nicht, weil es mich schlapp machte und ich hatte mich an Lamotrigin (125 - 0 - 100)doch gewöhnt. Lieber um 25 mgr erhöhen, wie der Neurologe im Visier hatte. Der Epileptologe hatte gesagt, ich könnte es asymetrisch (150 - 0 - 100) nehmen, dann würde kein erneutes Schlafproblem wieder aufkommen oder zumindest nur geringfügig.

Ich habe jetzt gerade noch die doppelte Menge an 25 mgr Tabletten zu den 100 mgr, also wäre der Moment genau richtig, um zu erhöhen.

Selber entscheiden wollte ich es aber lieber nicht und ging heute zum Neurologen. Den Bericht vom Epileptologen hat er dann gelesen, scheinte aber nicht überzeugt zu sein (muß mir eine Kopie geben lassen... ;-) ) und kommentierte "rauf und runter!". Stand auch im Bericht, daß ich lieber auf Lamotrigin bleiben möchte.

Hat sich meine Beschwerden, Typ & Häufigkeit beschreiben lassen. Ich habe auch gesagt, daß ich mich in der Situation einrichte und ein AE-Wechsel als abrupte Kehre empfinden würde.

Sein Urteil: Die Beschwerden deuten nicht auf Epilepsie, ich hatte seit einem Jahr keinen Anfall mehr. Wohl viel mehr auf die Narbe im operierten Bereich. Die meisten sind eigentlich mit Sprachschwierigkeit gebunden, andere wohl eine deutliche Verstärkung früherer Eigenschaft, Klaustrophobie, "dünne Haut" u.ä.

Die schnell aufflammende Aggressivität beim emotionalen Druck würde ich Nebenwirkungen des Medikaments zuschieben... ;-)

Also, das manchmal "Schwimmendes in der Suppe" möglichst ignorieren oder unterdrücken und entspannen.

Und das Lamotrigin muß ich nicht einmal erhöhen! :-) :-) :-) :-) :-) .

Ich bin glücklich und fühle mich in seiner Obhut sicher und wohl!

mezeg


gesamter Thread: