Und so zerbröselt der Keks nun mal..
Hallo zusammen : )
ich bin / war eigentlich seit Dezember 2010 Anfallsfrei.
Für manch einen hier noch keine lange Zeit – ich fand sie aber toll.
Hatte meine Umschulung angefangen (wurde durch die Epi Berufsunfähig) und stehe nun kurz vor meinen Abschlussprüfungen.
Dienstag in zwei Wochen ist die 1. Prüfung in der Theorie.
Hab auch schon einen neuen Arbeitsvertrag mit Arbeitsbeginn 01.02.2013 unterschrieben (künfiger AG weiß über meine Krankheit Bescheid – da Sie wissen sollen wen sie vor sich haben bzw. Einstellen)
Darf seit Juni diesen Jahres auch wieder Auto fahren. Hab mir einen schicken süßen aber sportlichen Kleinwaagen zu gelegt. Ich hege und pflege mein Baby ( Auto ) wo es nur geht.
Hört sich soweit ja alles gut an.
Nur habe ich gestern meinen Zuständigen aus der Uni-Klinik Erlangen eine Mail zukommen lassen,
in der ich dringendst um einen Zeitnahen Rückruf bitte.
Auch erwähnt, dass zunächst ein Rückruf eines zuständigen Arztes reichen würde,
da anfangs meist eh erst die Dossierung angehoben wird und ich hierfür aber die Zustimmung eines Arztes benötige.
Formelles bzw. Einzelheiten könnte man später bei einem Termin klären. (Wir kennen ja alle die lieben Wartezeiten)
Was passiert ist?
Vor zwei Wochen – ist gefühlt – ein Schalter um gefallen den ich partout nicht mehr auf „ON“ bekomme.
Ich habe wieder extreme Schwierigkeiten mich auf den Beinen zu halten.
Zu hause ist alles in bester Ordnung. Die eigenen 4 Wände „beschützen“ mich.
Nur muss ich mich für den Gang nach draußen wieder zwingen.
Einkaufen – eine Straße überqueren – dämmerndes Licht – zu grelles Licht – viele Menschen (und ich rede hier nicht von 100 sondern es reichen 5 Stck. auf einem für mich zu kleinem Fleck) – „große“ Geräuschkulisse – irgendwo stehen bleiben zu müssen und warten (Ampel) – sind einfach nur anstrengend.
Ich nehme meine Umgebung nicht mehr wirklich war – dennoch stört sie mich in meinem Tun.
Die Wege sind gerade – trotzdem schaffe ich es nicht der Linie zu folgen
Ich ergreife Geländer als Richtungshilfe – trotzdem zieht es meinen Körper/Kopf/Beine wo anders hin.
Ich bin dieselben Wege schon zig mal gelaufen – trotzdem werfen sie mich aus der Bahn.
Ich laufe (wenn man es so nennen kann) – wie „gewohnt“ meine Wege – komme immer von A nach B .. doch wie? Manchmal weiß ich es nicht mehr.
Kurz um: Es ist genau so wie vor 2 Jahren wo ich noch nicht Eingestellt war.
Wie kann denn so etwas sein?
– ja ich habe mich mit meiner Krankheit auseinander gesetzt, weiß was ich habe und hab mich dementsprechend darauf eingestellt und leben mein Leben.
Aber so plötzlich eine Wendung von 180° und wieder zum Anfang zurück geworfen?
– wieso kommt so etwas denn nicht schleichend, dass man sich darauf „vorbereiten“ könnte bzw. bevor es den Alltag wieder einschränkt – seine Ärzte kontaktieren könnte? – Ich verstehe es nicht..
Ich habe zwar einige gute Freunde denen ich mich mitteilen kann und die es verstehen – doch Gleichgesinnte verstehen es doch noch einen Funken besser – wollte ich nur mal alles los werden.
Schönen Abend euch.
Lg
Meli
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'Jeder von uns Menschen weis, dass die Maske hinter der wir uns verstecken, völliger quatsch ist. Früher oder später zerbricht sie, - und dann weis man, was für eine Art Mensch man wirklich ist'
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