Epilepsie (bei der Bundeswehr erkrankt)
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage und hoffe eine Antwort zu bekommen. Zunächst muss ich die Situation schildern; ich bin seit 4 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt und habe seit 2008 keinen Schwerbehindertenausweis mehr, den muss ich wieder beantragen da ich Ende 2007 zusätzlich an Narkolepsie erkrankt bin. Ich bin zwei Mal am Arbeitsplatz eingeschlafen und habe nun Angst um meinen sicher Job. Mittlerweile habe ich mich meinem Vorgesetzen anvertraut und die Situation erklärt auch deshalb weil ich durch meine Krankheit in den Minusstunden bereich gerutscht bin.
Nun zu der Frage:
Ich habe vor drei Tagen über einen Sozialverband nun den Antrag für den Ausweis gestellt so weit so gut; in dem Gespräch hat mein Ansprechpartner heraus bekommen das ich während meiner Dienstzeit bei der Bundeswehr (Wehrdienst) an Epilepsie (Celebrales Anfallsleiden) erkrankt bin und dadurch meinen urspr. Beruf des Dachdecker an den Nagel hängen musste. Vor Eintritt in die Bundeswehr war ich zu 100% fit und nun bin ich ein Wrack. Es geht nicht mehr ohne Medikamente etc., ich bin zwar seit fast 11 Jahren Anfallsfrei aber keiner würde mir im Leben eine Bescheinigung ausstellen das ich wieder als Dachdecker arbeiten darf. Meine Lebensqualität durch die Narkolepsie ist so stark beeinträchtigt das ich, sobald ich irgendwie bequemer liege, einschlafe. Das ist mir auch schon auf der Arbeit passiert.
Nun zum eigetlichen, mein Sachbearbeiter will nun einen Antrag auf Wehrbeschädigung stellen da ich nachweislich durch Bundeswehr Arbeitsunfähig auf Lebenszeit geworden bin (lt. Berufsgenossenschaft für alle gewerblichen Berufe). Ausserdem sagte der gute Mann beim sozialen Dienst das ich vor Eintritt in die BW mehrere Jahre zuvor im Arbeitsleben stand.
Kann mir vielleicht jemand eine Einschätzung geben? Darüber hinaus würde mich natürlich interessieren wie hoch der GdB bei Narkolepsie ist. Zur Zeit nehme ich das Medikament Vigil 100 Modafinil, die Nebenwirkungen sind teilweise unerträglich.
Gruß
Stefan