Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Was ist ihr über bleibende Schäden , regeneriert sich das Gehirn nach jedem Anfall wieder?
Ich hab gelesen das man bis zu 3 Min nicht athmet und dann wieder anfängt
Welche Erfahrungen habt Ihr?
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Hallo
wieso bleibende Schäden ?
Gruss Greeen
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Naja ich mache mir Sorgen um meinen Mann , nach dem 1. Anfall
etreme Lautstärkeepfindlichkeit, das Kurzzeitgedächnis ist seit dem echt unter aller
Kanone
Die rechte Hand ist eiskalt und er kann schlecht schreiben ... Was kommt beim nächsten Anfall?Oder wird das alles mit der Zeit wieder normal?
Extreme Appetitlosigkeit / Müdigkeit
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Hallo
bin kein Arzt..aber klingt wie ein Schlaganfall von einem Bekannten was du da schreibst.
Oder es sind orthopädische Ausfälle wer sagt den das es epilepsie ist? Ein Neurologe der auf epilepsie spezialliesiert ist ? Und ist Schlafganfall aus geschlossen worden.
Gruss Green
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Seltsam... ich hatte die selben Gedanken wie Green, als ich das las und hab noch überlegt, ob und wie ich dir das mitteilen kann... zum Sonntagabend.
Liest sich alles in allem irgendwie wie Grand Mal und Schlaganfall zur selben Zeit. Ich hatte nach meinen GMs bis auf die zerbissene Zunge keines dieser Symptome...
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Gute Frage .Die haben im Krankewagen noch EKG gemacht , im Berich stand auch nichts von unauffälligen Werten . Mein Gatterich hat ja im Krankenhaus auch wieder laufen können zwar etwas benommen , gelesen hat er auch um die Wartezeit zu verkürzen.
Er muste auch nicht im Krankenhaus bleiben , beim 1. Anfall ist das nicht nötig..
sagte man
Was doch für ein Epi spicht er klagte noch am Abend das ihm alle Muskeln weht taten
wie Muskelkater extrem
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Was heist gran mal und Schlaganfall zur gleichen Zeit ?
Mein Mann ist sehr schlank und fast 50 ...
Ist sowas normal ?
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
normal ist das bei deinemmann jeweils nicht. vom anfall hat man keine bleibenden hirnschäden. man quält sich mehr mit den nebenwirkungen der medikamente oder hat -wie bei mir- ein schlechtes kurzzeitgedächtnis weil die hirnblutung dort war wo das kurzzeitgedächtnis liegt, unabhängig von der anfallsfrequenz. habe zu zeiten mit vielen anfällen immerhin abitur gemacht.
es ist bloß dadurch sehr anstrengend, viel theoretisches wissen sich anzueignen, weil, ich zumindest, mich immer nach einem anfall wieder orientieren muss-wo ist man, was hat man gemacht, welche tageszeit hat man usw
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Hallo
das heist was lerche geschrieben hat.
Vorurteile lass Grüssen nur Dicke sind Krank. Mein Bekannter hat schon zwei Schlaganfälle obwohl sportlich schlank und sonst keine gründe dafür.
Man bekommt schon Eindruck ..ein rettungswagen stellt die Diagnose und das Internet...(warum Ärzte wohl solange studieren)..ich würde es ja mal mit Ärzten zur Not mit zweit Meinung versuchen bevor ich mit mit so einer Diagnose das Leben schwer machen lasse.
Wichtig ich kann nur urteilen über das was ich hier lese.
Gruss Green
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Hi!
Du brauchst bei einem normalen Anfall nicht mit irgendwelchen bleibenden Schäden zu rechnen.
Während eines Anfalls atmet man durchaus noch, nur nicht unbedingt so viel wie normalerweise und anders, durch die Krampf- und Entspannungsphasen. Und wenn ich Dich beruhigen darf: 3 Minuten Atemstillstand ist noch nicht die Welt, wenn ich überlege, ab wann beim Ertrinken die Meisten wegen Sauerstoffmangel das Krampfen anfangen und das erst der Punkt ist, ab dem man bleibende Schäden erwartet.
Ein normaler Anfall schädigt das Gehirn i.d.R. nicht wirklich. Es erhöht zwar das Risiko eines weiteren Anfalls temporär, was sich aber wieder von selbst gibt. Das Gehirn ist wunderbar darin, sich wieder richtig zu vernetzen.
Problematisch wird das ganze eigentlich erst bei einem status epilepticus - einem Anfall oder einer Anfallsserie, aus der jemand nicht mehr herauskommt. Da sprechen wir aber von einem einzigen, schweren tonisch-klonischen Anfall über mehr als 30 Minuten bzw. viele solche mit nur kurzen Pausen über Stunden hinweg. Wenn gleich bei einem Anfall der Notarzt gerufen wird - am Anfang wichtig, wenn man noch nicht viel über die Epi weiß, damit diese besser dokumentiert werden kann und man die Zeit hat, damit Erfahrungen zu sammeln - sollte das aber im Normalfall kein Problem darstellen, da der ja a) krampflösende Mittel verabreichen und b) mit einer Sauerstoffmaske die Sauerstoffaufnahme verbessern kann.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Wurde denn im Krankenhaus denn ein CT gemacht? Muss Green beipflichten, dass sich das zumindest komisch anhört.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Grand Mal ist ein Begriff für einen großen, generalisierten Krampfanfall. Können potentiell auch durch Schlaganfälle ausgelöst werden. Darum ist ein CT im Krankenhaus nach einem ersten Anfall das erste, das normalerweise gemacht wird.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Hallo,
auf den gleichen Verdacht (Schlaganfall) wie Green und Lerche komme ich auch. Und denke auch noch an meinem Fall.
Als meine "nächtlichen Probleme" nach langer Zeit als Epilepsie mit Zungenbiß
diagnostiziert wurden, kam sofort die Überweisung zum Neurologe. Nach seiner ersten Grunduntersuchung schickte er mich zur MRT und dann kam die Ursache raus: ein walnußgroßes Meningeom, Hirntumor GUTARTIG, allerdings "raumfordernd und mit Wachstumstendenz" Mußte sofort raus.
Die OP erfolgte problemlos, ließ aber eine störende Narbe, was relativ selten passiert. Diese provoziert - besonders nach starker emotionaler Belastung - GM-Anfälle. Allerdings nur tagsüber und in geschützer Umgebung, in der eigenen Wohnung. Bewußtseinverlust, wachte aber nach etwa einer Stunde schön gemütlich im Bett, unverletzt.
Natürlich frustrierend, wenn man glaubt, es geschafft zu haben. Aber mit einer sehr niedrigen Dosis Lamotrigin (125 - 0 - 100), etwas Geduld und Akzeptanz wird es immer mehr zur Nichtigkeit, die unangenehmen Nebenwirkungen immer und immer schwächer, das Wort GM in meinem Wortschatz nicht mehr vorhanden.
Auch die Sprachprobleme (nicht reden, Gelesenes und Gesprochenes nur als "unförmiges Brei" aufzunehmen, dies mehrere Minuten lang) nehme ich immer gelassener an und sie werden in der letzten Zeit immer blaßer. Ich empfinde nun mein Leben als so gut wie normal.
Vielleicht hat Dein Mann auch so ein "Mistvieh" im Kopf, das man wohl nur durch MRT aufspüren aber man säuberlich abschälen kann? Die OP-Narbe muß nicht zwangsläufig stören und sie ist doch gut im Griff zu bekommen. Wünsche ich Euch auf jedem Fall.
mezeg
P.S. je mehr ich die für mich vollständig neue Situation akzeptiere und mich damit arrangiere, desto schwächer empfinde ich sie.
leben im hier und jetzt?
habt ihr auch manchmal den eindruck dass man als epileptiker, der auch noch anfälle bekommt, im hier und jetzt immer lebt?
anfürher kann ich mich so gut wie nichts erinnern, kindheit, jugend, ausbildung usw. alles größtenteils weg.
ich kann häufig nicht mitreden wenn irgendwer von ereignissen erzählt die ein-zwei jahre her ist.auch wenn ich weiß dass ich dabei war.
genauso planen für die weitere zukunft ist schwieriger. ich hatte ja mal versucht eine zweite ausbildung zu machen- klappte nicht- gedächtnis war oder ist zu schlecht.
Bleibende Schäden , womit muß ich rechnen?
Die Nervenzellen regenerieren sich je nach Alter und der Häufigkeit des Auftretens.