2. Meinung

Musica, Sunday, 20.01.2013, 12:30 (vor 4957 Tagen)

Ich bin bei meinem Arzt seit ...xxx Jahren. Jetzt habe ich keine Lust mehr, dort hin zugehen. Es ist eine richtige Massenabfertigung geworden. Wenn man anruft sagt der AB z.B. "wenn sie ein Rezept möchten, klicken drücken Sie die Taste..., wenn Sie einen Termin wollen, drücken sie die Taste... usw. Die Sache mit dem Rezept geht auch nur in der Zeit von 8.00 bis 9.30 usw. Selbst nach einem Anfall muß man quasi betteln, dass man dran kommt. nBeim Termin ist man in 5-10 Minuten wieder draußen. Das Wartezimmer quillt über. Die Sprechtstundenhilfen unfreundlich und herablassend. Das ist doch kein Zustand, wo man sich wohl und aufgehoben fühlt. Die Praxis wurde verkauft, den neuen Arzt kenne ich kaum und umgekehrt.
Ich benötigte eine Stellungnahme für ein neues Gutachten und schrieb dem Arzt vorher, setzte ihm auf, damit er nur noch abschreiben muß. Sonst hätte ich Wochen warten müssen und wer weiß, wie er sich mit meiner Sache auseindergesetzt hätte. d.h. ober er so beurteilt hätte,wie es sich für ein solches Gutachten voraussetzt.Diese Umstände (ausenommen der Stellungnahme zum Gutachten) gab es aber auch beim Vorgänger, bei dem ich seit 25 Jahren in Behandlung bin.
Ich würde also gerne wechseln. Jetzt frage ich mich, wie sinnvoll das sein kann. Beim jetzigen Arzt ist die ganze Vorgeschichte,Diagnosen, Bilder, der ganze Krankheitsverlauf. Diese Sachen wird er ja behalten wollen. Das bedeutet, dass ich dem neuen Arzt den bisherigen Verlauf der Krankheit und die div. Behandlungsmethoden schildern müsste. Vieles weiß ich ja gar nicht mehr. Und ist es nur Glücksache einen bessern Arzt zu finden?Empfehlungen möchte ich nicht unbedingt umsetzen. Denn jeder, dem ein Arzt geholfen hat, sagt von diesem, dass er gut ist. Das muß ein Arzt lange nicht bei mir oder xy sein. Nach welchen Kriterien kann ich vorgehen? Die Krankenkasse fragen? Die müssten ja auch alle Befunde haben. Bin gespannt auf Eure Antworten. Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag,Musica

2. Meinung

Franzi91, Niederbayern, Sunday, 20.01.2013, 12:38 (vor 4957 Tagen) @ Musica

Ich muss sagen ich hab in meinen 6 Jahren Krankheit jetzt 5 Ärzte durch und bei den ersten 4 war es immer das gleiche so wie bei dir beim 5. ist es jetzt so dass dieser in der gleichen Praxis sitzt wie der 3. aber sich wesentlich mehr Zeit nimmt und auch wenn die Sprechstundenhilfen die gleichen sind wie vor 2 Jahren man merkt dass sie sich bemühen dass ich nicht wieder weggehe sondern diesmal länger bleibe aber sicher kann man glaub ich nur sein wenn man Privatpatient ist... :-(;-)

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Gesundheit ist nicht alles aber ohne Gesundheit ist alles nichts...

2. Meinung

baerli3333, Sunday, 20.01.2013, 14:28 (vor 4957 Tagen) @ Musica

Hallo
wenn du den arzt wechselst, so wird der neue arzt deine Unterlagen bei deinem bisherigen arzt anfordern. klar dass der nicht erfreut darüber ist, so lass ihn für den damit verbundenen Aufwand, wenn überhaupt, 10 - 20 euro berechnen, oder du versuchst es evtl. über die KK.
bin selbst übrigens auch zu einer `Karteileiche` geworden. in den letzent 2 jahren 2 x Blutabnahme + 1 x EEG, das wars. auf Anfrage MRT oder neueres ist er die Wände hoch gegangen, und wollte mich allenfalls dann zur Uni Bonn überweisen, ich soll mir dort einen Termin geben lassen. / Nun, wir wissen alle wie lange so was dauert.
Also, außer Rezepte und das obligatorische quartalsmäßige Hände schütteln tut sich da gar nichts mehr. Eine 2 te Meinung hab ich mir dann bei einer angesehenen Epileptologien hier vor Ort geholt, leider auch keine Besserung für meine Krankheit in Sicht. Und so werd ich wohl vorerst bei meinem Neuro bleiben.
Seit 8 Jahren dieselben medi, und für n Rezept langts wohl allemal.:-(

LG
Uwe

p.s. ich lese hier im Forum, dass sich der ein oder andere seine Rezepte beim Hausarzt ausstellen lässt, ich hingegen werde immer an den Neuro verwiesen, der hausarzt darf diese medis, Lamotrigin + Valproat, angeblich nicht ausstellen. ist da was dran ?

2. Meinung

Musica, Sunday, 20.01.2013, 19:26 (vor 4956 Tagen) @ baerli3333

Danke für Deine Info´s. Mein Hausarzt, und der ist wirklich gut, würde niemals meine Epi-Medi´s verschreiben. LG,Musica

2. Meinung

Mondenkind, Sunday, 20.01.2013, 19:51 (vor 4956 Tagen) @ Musica

Hallo Musica,

Jetzt habe ich keine Lust mehr, dort hin zugehen.

Eine Zweitmeinung steht dir immer zu - auch dein Hausarzt kann dir eine weitere Überweisung ausstellen.

Ich würde also gerne wechseln. Jetzt frage ich mich, wie sinnvoll das sein kann. Beim jetzigen Arzt ist die ganze Vorgeschichte,Diagnosen, Bilder, der ganze Krankheitsverlauf. Diese Sachen wird er ja behalten wollen. Das bedeutet, dass ich dem neuen Arzt den bisherigen Verlauf der Krankheit und die div. Behandlungsmethoden schildern müsste. Vieles weiß ich ja gar nicht mehr. Und ist es nur Glücksache einen bessern Arzt zu finden?

Du hast das Recht, die Arztbriefe von deinem Arzt kopieren zu lassen (ggf. musst du für die Kopierkosten aufkommen) - das mache ich i.d.R. alle 2 - 3 Jahre, so dass ich dann auf dem aktuellen Stand bin.

So konnte ich meinem jetzigen Arzt, als ich vor 7 Jahren umgezogen bin, den aktuellen Stand meiner Erkrankung mitteilen.

Lieben Gruß
Mondenkind

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(George Bernard Shaw)

2. Meinung

Franzi91, Niederbayern, Sunday, 20.01.2013, 21:33 (vor 4956 Tagen) @ Mondenkind

Mein Hausarzt verschreibt mir alle Medikamente er kann sie nur nicht so gut abrechen wie der Neuro da er kein so großes Buget hat somit kommt es auf den Hausarzt an ob ers macht oder nicht ;-)

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Gesundheit ist nicht alles aber ohne Gesundheit ist alles nichts...