Hallo
Hallo,
ich bin neu in diesem Forum und möchte mich einfach mal vorstellen. Ich war 15 als bei mir die Epilepsie festgestellt worden ist. Damals war ich eigentlich ziemlich am Abgrund, generell, und bei einer Party hatte ich meinen ersten Grand Mal Anfall. Ich bin ins Krankenhaus gekommen,wo sie, wie gesagt, eine chronische Epilepsie festgestellt haben. Ich wurde auf Valproat eingestellt. Allerdings hat dieses Medikament nicht geholfen, denn ich hatte die Zeit danach, trotz Einnahme des Valproats, oft Grand Mal Anfälle. Ich war am Ende, habe viele Freunde verloren und habe mich viel geschämt. Ich kam nach einem "Status" wiederholt ins Krankenhaus, wo eine Schwangerschaft festgestellt wurde und ich sowieso ein Medikamentenwechsel brauchte. Jetzt bin ich auf Keppra eingestellt und habe die Zähne zusammengebissen um für das Kind etwas stärker zu werden. Trotzdem bin ich nach Anfällen stark depressiv und fühle mich wertlos. Ich bin froh, dass ich auf dieses Forum gestoßen bin und habe mich hier angemeldet, um meinen Senf auch mal dazuzugeben und euch Erfahrenen Fragen zu stellen
.
Liebe Grüße,
LilaWolke1 
Hallo
Hi!
Erst einmal Willkommen!
Trotzdem bin ich nach Anfällen stark depressiv und fühle mich wertlos.
Kann ich gut verstehen. Anfälle ziehen einen immer irgendwie erst einmal etwas runter.
Wie oft hast Du denn eigentlich noch Anfälle?
Warst eigentlich Du schon einmal in einem Epilepsiezentrum?
Ist Dein Kind eigentlich schon auf der Welt oder steht das freudige Ereignis noch aus?
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Hallo
Hallo und danke für deine Antwort!
Ja, ich war schon mal im Epilepsiezentrum und habe auch einen Epileptologen. Ich muss sagen, dass ich, im Gegensatz zu anderen (die threads, die ich hier teilweise lese sind schon ziemlich schlimm), eine "mittelschwere" Epilepsie habe. Ich habe keine Absencen, dafür aber regelmäßig, ungefähr jede 3. Woche einen Grand Mal Anfall.
Ich sehe meine Kleine in zwei Monaten
ich kann dir/euch ja bescheid sagen, wenn sie da ist 
Hallo
hallöchen, nett wie du dich vorstellst.
darf ich fragen wie alt du bist?
ich hatte im "damaligen" fall nieee eine situation, dass freunde sich von mir entfernt haben, nur wegen der krankheit. ok ich habe die auch kennegelernt, da hatte ich diese krankheit schon jaaahrelang. aber als sie das dann mitbekommen haben, war es trotzdem nie dazu gekommen, dass sie mich "liegen" gelassen haben. also unsere freundschaft fallen gelassen haben meine ich.
liebe grüße
Hallo
Hey LilaWolke,
ein herzliches Willkommen auch von mir!
Tanni
--
Ich lebe jetzt und heute!
Hallo
hallöchen, nett wie du dich vorstellst.
Naja, ist ja fair den anderen gegenüber
darf ich fragen wie alt du bist?
Als ich 18 war, wurde die Schwangerschaft festgestellt (falls du deswegen mit dem Alter fragst) und mit 18 hatte ich meinen ersten "Status" (bis jetzt hatte ich keinen "Status" mehr) und jetzt bin ich 19
ich hatte im "damaligen" fall nieee eine situation, dass freunde sich von mir entfernt haben, nur wegen der krankheit.
Ich hatte auch viele falsche Freunde, so welche, die die Zukunft auf die leichte Schulter nehmen und sich für nichts außer Party und Alkohol interessieren (wie gesagt, ich stand generell ziemlich am Abgrund in diesem Zeitraum), und die man halt so kurz bei Partys kennenlernt.
Hallo
Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier in diesem Forum und finde ganz toll das es so etwas gibt um Erfahrungen auszutauschen was mit dieser Krankheit zu tun hat.
Ich war ~13 als bei mir diese Krankheit festgestellt wurde...d.h. sie wurde nicht gleich festgestellt.Ich bin damals erst zum Augenarzt gegangen da ich immer verschwommen gesehen habe.Das ist jetzt kanpp 40 jahre her. Damals machte noch der Kinderarzt das EEG und die Auswertung hat ca.4-6 Wochengedauert bis sie dann beim Neurologen war. Habe in dieser Zeit miterlebt wie sich vieles in der Behandlung verändert hat.
Gruß mika
Hallo
Na dann wünsch ich Dir für die Zeit bis dahin viel Glück und Vorfreude. Vielleicht werden danach, wenn sich die Hormone wieder etwas eingependelt haben und sich Dein Körper von der Schwangerschaft erholt hat, die Anfälle auch weniger. Und wenn nicht, hast Du danach ja auch die Möglichkeit, noch ein paar andere Medis auszuprobieren, um für Dich das Richtige zu finden.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Hallo
darf ich fragen wie alt du bist?
Als ich 18 war, wurde die Schwangerschaft festgestellt (falls du deswegen mit dem Alter fragst)
ich hatte dich nicht gefragt, wegen der schwangerschaft, sondern wegen der epilepsie.
also wie lange die in etwa bei dir ist, dass wollte ich ein weniger hinterfragen 
LG
Hallo
ich hatte dich nicht gefragt, wegen der schwangerschaft
tut mir leid, ich bin es nur schon ein bisschen gewöhnt.
Wie gesagt, die Epilepsie habe ich, seit ich fünfzhn bin.
Hallo
Na dann wünsch ich Dir für die Zeit bis dahin viel Glück und Vorfreude.
Danke :)
Vielleicht werden danach, wenn sich die Hormone wieder etwas eingependelt haben und sich Dein Körper von der Schwangerschaft erholt hat, die Anfälle auch weniger.
Es waren ja schon viele, als die Epilepsie diagnostiziert wurde. Die Schwangerschaft begann ja erst drei Jahre nach der Diagnose. Also damit hängt es nicht zusammen. Tut mir Leid, vielleicht war alles ein bisschen unglücklich formuliert
.
Liebe Grüße,
LilaWolke1
Hallo
Hallochen,
wenn ich deine Mitteilung lese, könnte man denken, dass sie aus meinem Köpfchen stammt.
Mir gehts nach den Anfällen auch nicht anders wie dir. Könnte in der Öffentlichkeit im Boden versinken, wegrennen, etc.
In meinem privaten Bereich habe ich es " Gott sei Dank " endlich geschafft, lockerer zu werden.
Durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit war das auch ein Kampf...
Ich denke, dass dir die Leute mit ihren Erfahrungen hier gute Anstösse und auch etwas Selbstvertrauen mitgeben können.
Hat bei mir auch schon geklappt.
Alles Liebe Jenni86
Hallo
Mir gehts nach den Anfällen auch nicht anders wie dir. Könnte in der Öffentlichkeit im Boden versinken, wegrennen, etc.
Ja, dass kenn' ich nur zu gut! Ich hatte Gott sei Dank in der Öffentlichkeit nur drei Anfälle. Die anderen hatte ich zuhause oder wenige auch im Krankenhaus. Aber wenn ich Anfallsgefühle habe, könnte ich auch sofort wegrennen und bekomme wahnsinnige Panikattacken.
Durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit war das auch ein Kampf...
Ich hatte keine schlechten Erfahrungen aber ich mache mir immer Sorgen, dass mich, zum Beispiel wenn ich abends mit einer Horde Jugendlicher in der Straßenbahn fahre, sie mich für vollkommen behindert halten könnten und mir nicht helfen würden oder wegrennen oder sich lustig machen. Und durch die Angst verstärkt sich das Gefühl. Das ist so ein Kreis, wo man hineingerät und schwer wieder rauskommt. Weisst du ja, wenn ich es richtig verstanden habe 
Hallo
Muss sagen, dass ich riesen Respekt habe, dass du den Mut hattest, dein Baby bekommen zu wollen.
Ich rede so oft darüber, dass es schön wäre, einen kleinen Zwerg zu haben aber die Angst vor den Medikamenten und Anfällen sind grösser.
Bekannte sagen mir immer : " Wenn´s passiert, dann passiert´s... " Das soll ich denken, wenn ich die Aura spüre in der Öffentlichkeit.
Dann soll ich versuchen, mich zur Sicherheit hinzusetzen, damit alles sicherer ist.
Ist aber nicht so leicht für mich.
Denn sowas in Bahnen, Centern, etc. zu zeigen ist nicht gerade angenehm.
Sehe wie du dann auch "lachende, panische und hektische Gesichter... "
Aber irgendwann muss der 1. Schritt sein.
Ich hoffe du schaffst es alles gut zu überwinden...
Lieben Gruss an das Baby im Bauch und an dich auch.
Jenni86
Hallo
Muss sagen, dass ich riesen Respekt habe, dass du den Mut hattest, dein Baby bekommen zu wollen.
Klar, das war sicher keine einfache Entscheidung aber in irgendeiner Form kam das (auch wenn es doof klingt) passend. Manchmal denke ich, dass meine Tochter mir schon fast das Leben gerettet hat, weil sie der einziger Grund war, weshalb ich mich wieder gefangen habe und mein Leben wieder in die richtige Bahn geraten ist
. Ich wollte einfach für das Kind da sein und will eine Mutter werden, die ein Vorbild sein kann und auf die ein Kind stolz sein kann. Ich bin auch viel reifer geworden
. Insofern hatte es auch seine guten Gründe
Ich rede so oft darüber, dass es schön wäre, einen kleinen Zwerg zu haben aber die Angst vor den Medikamenten und Anfällen sind grösser.
Klar, es wird einem natürlich viel eingeredet, wie es mit Epilepsiemedikamenten in der Schwangerschaft ist, aber ich bin bei einem guten Arzt, dem ich vertraue, der sich auch Gedanken macht und der solche Sachen nicht auf die leichte Schulter nimmt. Ich glaube, dass man bei Epilepsie einen Arzt oder eine Ärztin braucht, dem/der man blind vertraut. Epilepsie beeinflusst dich ja auch ziemlich viel im Alltag.
Ach ja und ich kann dir von mir sagen, dass die ganze Schwangerschaft bis jetzt rund verläuft und es dem Baby im Bauch wortwörtlich pudelwohl geht...
Bekannte sagen mir immer : " Wenn´s passiert, dann passiert´s... " Das soll ich denken, wenn ich die Aura spüre in der Öffentlichkeit.
Dann soll ich versuchen, mich zur Sicherheit hinzusetzen, damit alles sicherer ist.
Ist aber nicht so leicht für mich.Denn sowas in Bahnen, Centern, etc. zu zeigen ist nicht gerade angenehm.
Sehe wie du dann auch "lachende, panische und hektische Gesichter... "
Aber irgendwann muss der 1. Schritt sein.
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Mensch, du weisst nicht wie du mir grad aus der Seele sprichst
Ich hoffe du schaffst es alles gut zu überwinden...Lieben Gruss an das Baby im Bauch und an dich auch.
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Hab ich grad ausgerichtet
Liebe Grüße!
P.s.: wie alt bist du denn? Wenn du älter bist als ich und du dir sehnlichst ein Baby wünschst, sprich doch mal mit deinem/r Epileptologe/in! Falls du so alt bist wie ich, dann rate ich dir: warte noch 10 Jahre! Es ist anstrengend! (Und mein Kind kommt erst noch in 2 Monaten
)
Hallo
ach kein problem
kenne das, mit der schwangerschaft, was du trotzdem hast, mit anderen menschen. Ich werd heut noch angeschaut mit meiner 3-jährigen tochter, weil manche sicherlich denken, wie alt ich dann nur sein werde.... (denken bestimmt nicht älter als 18, also hat die ja sehr jung ihr kind bekommen....naja, ich bin allerdings "noch" 25 jahre
was sie nicht wissen, aber ich sags denen dann auch erst recht nicht, solln die sich denken, wie alt ich bin und lustig machen ^^ )
Hallo
Ich denke, manchmal kommt es nicht auf das Alter an, sondern eher wie ausgereift ein Mensch ist. Ich kenne eine, die mit 29 ihr Wunschkind bekommen hat und es dann aber anschließend leider sehr vernachlässigt hat weil sie noch nicht so reif war um mit Kindern umgehen zu können oder gar ein eigenes zu erziehen.
Ich bin mal gespannt wie es wird wenn meine Hexe bald da ist
. Ich hoffe sie wird ruhiger wenn sie auf der Welt ist...

Hallo
Na du...
Jenni86 ist im November auf das Jahr 26 raufgehüpft.
Man wie beleidigt war und bin ich bis heute noch. Eben war ich noch die stolze 18 Fegerin.
Mein Freund und ich, wir reden oft über einen kleinen AliBaba ( Mohamed ) .
Eine Freundin wäre auch der Meinung, dass ich eine super Mama werden würde, denn ich wäre mehr als fürsorglich...
Aber ich bin da lieber etwas vorsichtiger.
Ich denke mal, da hab ich einfach noch etwas zu viele Anfälle für ( 6-8 monatlich ).
Manchmal auch 2 täglich und das ist mir zu verrückt.
Ich horche, wenn ich darf, ab und zu mal bei dir nach und vielleicht gibt mir das den Ansporn...
Alles Liebe Jenni86
Hallo
Na du...
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Jenni86 ist im November auf das Jahr 26 raufgehüpft.
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Wieso der traurige Smiley?
Man wie beleidigt war und bin ich bis heute noch. Eben war ich noch die stolze 18 Fegerin.
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Ist eine doofe Frage aber wieso beleidigt
?
Mein Freund und ich, wir reden oft über einen kleinen AliBaba ( Mohamed ) .
Wenn ihr das beide wollt, werdet ihr das doch sicher gemeinsam schaffen.
Eine Freundin wäre auch der Meinung, dass ich eine super Mama werden würde, denn ich wäre mehr als fürsorglich...
Kann ich mir vorstellen, wie du hier schreibst und schwärmst
Aber ich bin da lieber etwas vorsichtiger.
Ich denke mal, da hab ich einfach noch etwas zu viele Anfälle für ( 6-8 monatlich ).
Manchmal auch 2 täglich und das ist mir zu verrückt.
Naja, du musst es ja wissen
. Aber ich denke, dass man nicht so viel Angst haben sollte
. Besonders wenn man ein Kind hat. Sicher, vorsichtig muss man sein. Aber Angst haben? Ich weiss es nicht...auf was bist du denn eingestellt? Hast du mit deinem/r Arzt/Ärztin mal drüber geredet? Vielleicht kann er/sie dir ja ein paar Tipps geben
Ich horche, wenn ich darf, ab und zu mal bei dir nach und vielleicht gibt mir das den Ansporn...
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Das ist ja eigentlich eher ein Epilepsieforum und ich wusste nicht, dass das Stichwort "Schwanger" ein großen Thread auslöst aber na klar, das kannst du ruhig machen
. Ich kann dir ja bescheid geben wenn sie da ist und wie sie heisst & wie sich alles in der ersten Zeit so entwickelt wenn du das möchtest. Ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, meine einzige Sorge ist, dass sie Dreimonatskoliken haben wird! Das wäre echt ein Problem, denn das wichtigste bei meiner Epilepsie ist mindestens 9 (!) Stunden Schlaf, sonst bekomme ich häufig Anfälle, hat mein Arzt gesagt. Und das kann ich ja mit einem Kind im Arm echt nicht gebrauchen...