Was sollen Eltern nur tun?
Unser Sohn ist seit einem halben Jahr arbeitslos.Mittlerweile gibt
er sich auf,schreibt keine Bewerbungen mehr,lebt einfach nur in den Tag hinein.
Er hat einfach auf nichts mehr Bock,da nur Absagen kommen.
Leider weiss er im Moment ueberhaupt nicht was er will.Er ist gelernter
Einzelhandelskaufmann.Bei uns zu Hause ist jeden Tag der Stress vorprogrammiert.
Kennt jemand von Euch auch diese Situationen?LG Glucke
Was sollen Eltern nur tun?
Diese Situation kenne ich zu gut. Immer wenn ich arbeitslos war, ging es mir gesundheitlich immer viel schlechter. Da hatte ich immer viel mehr Anfälle.
Hat er denn einen Schwerbehindertenausweis? Wenn ja wieviel Prozent? Wenn er 80% Schwerbehinderung hat, würde ich raten sich an den IFD (Integrationsfachdienst) zu wenden. Die sind für Schwerbehinderte wo arbeitslos sind zuständig. Blos die wenigsten wissen es. Ebenso auf dem Arbeitsamt sagt oft einem keinem was.
Der IFD hat mir schon mehrmals geholfen eine gute Arbeitsstelle zu finden. Auch wenn Sie nur befristet waren. Der IFD ist für Menschen mit Schwerbehinderungen ab 80% zuständig. Oder für Personen in einer Schwerbehindertenwerkstatt direkt schon arbeiten. Wenn beim IFD Firmen nach Mitarbeitern anrufen und fragen, wollen die auch Schwerbehinderte einstellen. Im Jahr 2002 haben Sie mir einen befristeten Arbeitsplatz als Bürokauffrau für 3 Jahre besorgt und im Jahr 2010 half mir der IFD aus meinem Arbeitsplatz in einer Schwerbehindertenwerkstatt (in der ich 5Jahre arbeitete) raus. Da ich aus der Schwerbehindertenwerkstatt raus wollte (bin gelernte Bürokauffrau sowie Zahnarzthelferin) wendete ich mich an den IFD. Es dauerte zwar ca.1,5-2 Jahre. Aber jetzt habe ich eine Arbeitsstelle auf dem freien Arbeitsmarkt. Und seit August 2012 bin ich bei der Firma jetzt auch unbefristet fest eingestellt worden.
Ihr müßt Euch halt informieren, wo bei Euch der IFD ist und dort einen Termin vereinbaren. Wünsche Euch viel Erfolg.
Was sollen Eltern nur tun?
Hallo, er hat noch keinen SBA,den lehnt er auch strikt ab.
Muss sagen er hat seit 2Jahren keinen Anfall mehr gehab,
darf auch Auto fahren,aber im Moment kann er sich zu nichts aufraffen.
Er Moechte nur noch in Ruhe gelassen werden,alle Gesprächsversuche scheitern
Irgendwo.Naja wir muessen hält Geduld haben.Ich lese hier regelmäßig
Und bewundere Euch alle,wie ihr trotz der Krankheit euer Leben
meistert.LG Glucke
Was sollen Eltern nur tun?
Er soll nicht so schnell aufgeben. Hat er vielleicht den Fehler gemacht, die Anfälle schon in der Bewerbung anzugeben?
Dann kann man sich das Porto direkt sparen.
Er soll zuerst eine normale Bewerbung schreiben, und im Vorstellungsgespräch es erst erwähnen wenn der chef am Ende fragt ob man noch fragen hat.
Dann hat er die Chance gehabt den chef zu über zeugen wie gut er ist, dass er der richtige ist.
So hat das bei mir im vergangenen Jahr nach einem Jahr Arbeitslosigkeit geklappt, seit erstem November arbeite ich und hatte bisher einen Anfall auf der Arbeit.
Was sollen Eltern nur tun?
Hallo,
oh ja auch ich kenne das zu Genüge.
Wenn man arbeitslos ist, Bewerbungen schreibt und Absagen über Absagen bekommt.
Wenn dann in der Begründung der Absage liest "...haben uns für einen anderen Bewerber entschieden.." und man nicht weiß warum, dann grübbelt was man falsch gemacht haben könnte.
{Liegt es an meiner Person, sind sie unzufrieden mit den Zeugnissen, habe ich, aus Sicht der Firma zu wenig Erfahrung und und und...}
Ein Anderes mal man dann die Stellenausschreibung liest und an sich zweifelt{kann ich das, schaffe ich das} weil in manchen Ausschreibungen Kenntnisse eines äußerst Erfahrenen verlangt werden.
Man, ich und bestimmt viele andere Arbeitslose auch, ist frustriert und zweifelt an sich selbst und verliert den Mut und lässt sich fallen.
Den Rest geben dann noch die Antiepileptikas dazu. Das die teils Lustlosigkeit, Niedergeschlagenheit, Stimmungsschwankungen als Nebenwirkung haben, ist nichts Neues.
Wenn Dein Junge nun bereits 2 Jahre anfallsfrei ist, würde ich raten auf keinen Fall die Epi, weder bei schriftlicher Bewerb. noch im Verstellungsgespräch, zu erwähnen. Mit der wäre eine Absage noch wahrscheinlicher. Ausgenommen wenn er direkt nach besonderen chron. Krankheiten gefragt wird, den lügen darf er nicht.
Ich glaube auch kaum das er eine "Schwerbehinderung" nach 2 Jahren Anfallsfreiheit zu gesprochen bekommt.
Was die Schwerbehinderung(80 GdB) bei mir betrifft habe ich gute und schlechte Erfahrungen gemacht.
-Gute sind, das ich durchs Amt eher mal für befristete Maßnahmen (ABM, EV16) genommen wurde, wenn die auch stets nur befristet waren und für Verlängerungen oder gar Übernahmen kein Geld da war.
- Negative sind die SB für die Bewerbung auf den freien Arbeitsmarkt. Ich hatte früher die Hoffnung das ich mit der SB eher mal genommen werde weil die Firmen ja mächtig Lohnzu schüsse gegeben werden und sie immer erwähnt. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.
Inzwischen erwähne ich sie auch nicht mehr.
Ratschläge wie Ihr es besser oder anderes machen könnt habe ich leider keine, nur ein stetiges "zugetexte" von Außen bringt nix, im Gegenteil.
Trotzdem toi, toi, toi für Deinen Jungen das er wieder Arbeit findet.
LG.
S._70
PS: ups, ist allerhand geworden, musste es aber mal loswerden.
Was sollen Eltern nur tun?
Danken Euch fuer die lieben Ratschläge,bei seinen Bewerbungen
Hat er seine Epi nicht angegeben. Da er ja noch bei uns zu Hause wohnt
wird er ja sicherlich nach dem 1Jahr arbeitslos auch kein Hartz4
bekommen.Mal hat er auch daß Abitur zu machen in Betracht gezogen.Naja mal
scha uen.Ist doch auch ne ganz schön stressige Sache,oder?
Machen uns halt immer so viele Gedanken,obwohl er mit 21Jahren
nun eigentlich mal selbständig werden muss. LG Glucke
Was sollen Eltern nur tun?
Hallo Glucke,
Da er ja noch bei uns zu Hause wohnt wird er ja sicherlich nach dem 1Jahr arbeitslos auch kein Hartz4 bekommen.
Das ist richtig, i.d.R. bekommt man bis zum Alter von 25 Jahren kein Hartz IV.
Mal hat er auch daß Abitur zu machen in Betracht gezogen.
Dann sollte er sich beeilen, meines Wissens ist die Bewerbungsfrist an den Berufsschulen (Für Fach-Abi) der 28.02. (war zumindest zu meiner Zeit so).
Lieben Gruß
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)