Gefühlschaos
Iris, Bern, Monday, 18.02.2013, 19:20 (vor 4927 Tagen)
Hallo zusammen
Sicherlich kennen einige von euch ein Gefühlschaos nach einem Epi-Anfall. Ich habe seit 25 Jahren Aufwach-Epilepsie. Ich konnte bis jetzt gut damit umgehen und leben. Da ich das Glück habe, dass ich meinen Beruf zu 100% ausüben kann und nicht unter meiner Epilepsie leide. Ich hab' die Epilepsie viellicht nie zu sehr "in mein Leben gelassen".
Aber nun hatte ich vor drei Wochen einen Anfall, der mich total aus der Bahn wirft. Ich hatte eine sehr hektische, emotionale Zeit bei der Arbeit. Ich bin sicher, dass dies meinen Anfall in der Nacht ausgelöst hat. Als ich dann morgens erwacht bin, und wieder nicht gewusst habe, wie ich heisse, war es klar, dass ich wieder einen Anfall hatte. Ich hatte vorher zwei Jahre Ruhe. Ich nehme abends Lamictal 100 mg, also eine kleine Dosis. Ich bin sehr verunsichert. Denn seit meinem Anfall habe ich das Gefühl, ich bin wie ein anderes Mensch. Es ist fürchterlich. Mein Mann wohnt im Ausland und wir sehen uns zur Zeit nur ca. alle drei Monate für einen Monat. Aber so von heute auf morgen habe ich das Gefühl, ich könnte problemlos die Beziehung beenden, ohne Emotionen. Dabei liebe ich ihn, das weiss ich. Aber es kommt mir vor, als hätte mir dieser Epianfall sämtliche Gefühle genommen. Vieles lässt mich plötzlich einfach kalt. Dabei bin ich ein sehr emotionaler Mensch, grundsätzlich läuft bei mir alles über das Gefühl. Und nun das... auch bei der Arbeit bin ich irgendwie anders, fast schon hyperaktiv. Abends und an den letzten beiden Wochenenden hatte ich aber überhaupt keine Lust, wegzugehen. Es ist sehr schwierig zu erklären. Auf der einen Seite fühle ich mich sehr lebendig und wie neu geboren, auf der anderen Seite wie gelähmt.
Und was mich zur Zeit auch sehr stresst, ist der Schlaf. Ich schlafe zwar gut, aber vorab bin ich immer total im Stress und kann nur daran denken, genug Schlaf zu bekommen.
Was ist nur mit mir los? Kennt das jemand, diese extreme Gefühlsveränderung nach einem Anfall? Ich hoffe nur, dass sich das bald wieder einrenkt.
Ich freue mich über jede Antwort und danke euch fürs lesen.
Gefühlschaos
Musica, Monday, 18.02.2013, 19:52 (vor 4927 Tagen) @ Iris
Liebe Iris, Du hast die Epi 25 Jahre verdrängt und sie jetzt mit Wucht ganz plötzlich in Dein Leben gelassen. Gefühle abstellen ist eine Lösung. Aber keinen gute. Irgemdwo bist Du nicht ganz ehrlich zu Dir. lG
Gefühlschaos
Iris, Bern, Monday, 18.02.2013, 20:03 (vor 4927 Tagen) @ Musica
Liebe Musica
Danke für deine Antwort. Ich hab' das vielleicht etwas falsch geschrieben. Ich habe die Epilepsie schon in mein Leben gelassen, wollte aber nie, dass sie mein Leben bestimmt. Mein ganzes Umfeld weiss, dass ich Epilepsie habe. Auch, wenn ich jemanden kennenlerne, so sage ich es relativ schnell.
Wie meinst du denn das? Dass ich all die Jahre nicht ganz ehrlich zu mir war. In welcher Hinsicht?
Liebe Grüsse
Iris
Gefühlschaos
Musica, Monday, 18.02.2013, 20:13 (vor 4927 Tagen) @ Iris
....ich meinte, Du hast Dir etwas vorgemacht und kannst es nun nicht mehr verdrängen. LG
Gefühlschaos
Iris, Bern, Monday, 18.02.2013, 20:21 (vor 4927 Tagen) @ Musica
Liebe Musica
Nun ja... ich denke mal, das kannst du nicht beurteilen. Dazu müsstest du ja die letzten 25 Jahre meines Lebens kennen. Ich brauche keine Psychoanalyse meines Lebens, denn das steht hier nicht zur Debatte. Auch wenn die Epilepsie ein Teil meines Lebens ist. Du kannst mir aber glauben, ich habe mir sicherlich nicht so viele Jahre etwas vorgemacht. Denn ich analysiere mich und mein Leben ständig.
Ich habe nur gefragt, ob solche Gefühlsveränderungen noch jemand kennt.
Würde mich freuen, wenn noch Antworten auf meine Frage kommen.
Liebe Grüsse
Iris
Gefühlschaos
Musica, Tuesday, 26.02.2013, 21:16 (vor 4919 Tagen) @ Iris
Hallo Iris, sorry, Du hattest die 1. Frage in Verbindung mit deren Geschichgte so gestellt, dass ich sie nicht wirklich verstanden habe. Daraus sind dann die Interpretationen hervorgegangen. Selbstverständlich kann ich das nicht beurteilen. Vielleicht bin ich auch von mir ausgegangen. Ich habe von meinen 25 Jahren gut 18 Jahre nicht über die Krankheit gesprochen.LG,Musica
Gefühlschaos
mezeg, München, Monday, 18.02.2013, 20:40 (vor 4927 Tagen) @
Iris
bearbeitet von mezeg, Monday, 18.02.2013, 21:37
Hallo Iris,
deine akute Gefühlsschwankungen wurden bestimmt von diesem heftigen Anfall provoziert.
Daß ich die Gefühlswellen rauf und runter fahre, also von passiven Selbstmordgedanken bis fast zur Euphorie, ist zwar an sich nicht neu. Ich bin ja emotional veranlagt und stehe dazu.
Eine höhere Anfälligkeit in der Richtung spüre ich, seit ich an Meningeom operiert wurde und seitdem 3 GM tagsüber erlebt hatte. Von Anfang an wurde mir eine "überhöhte Streßanfälligkeit" attestiert. Ich reagiere nicht grundlos aber entschieden heftiger als früher.
Muß kurz pausieren, weil ich einen jungen hungrigen Gast unplanmässig bekomme.
Melde mich asap
mezeg
jetzt ist er satt!
Was diesen Gefühlsschwankungen angeht, über ich mich dahin, mich dabei im Griff zu kriegen: "Rege Dich noch nicht auf, abwarten, ob das geahnte Schlimmes wirklich passiert, dann ist es Zeit genug!" oder "Vielleicht meint er es nicht so schlimme"
Also versuche ich mich zu beobachten und etwas gelassener zu reagieren.
mezeg
Gefühlschaos
Noooh, Monday, 18.02.2013, 23:16 (vor 4927 Tagen) @ mezeg
hallo iris...
ich leide jetzt ca. ein halbes jahr an diesen gefühlsschwankungen,seit meinem letzten großen anfall,genauer gesagt waren es vier mit status epilepticus...
ich bin auch teilweise total motiviert,kriege aber kaum was gebacken.
gehe kaum noch aus und bei mir kommt auch noch dazu das ich ungern unter leute gehe.
im april beginne ich meine umschulung,weiß nicht ob ich mich freuen soll oder nicht!?!
es kann ja nicht so weitergehen und darum habe ich beschlossen eine psychotherapie zu machen,denn ich denke von allein geht das wohl nicht wieder weg,zumindest ist das bei mir so.
das schlimme ist,ich hab seit einem monat eine neue freundin...eigentlich soll das ja was schönes sein,doch ich verzweifle daran...liebe ich sie, oder nicht???keine ahnung,mal so mal so...werde das wohl beenden,denn man muss sich wohl erst selber wieder finden um liebe schenken zu können...das jetzt nicht auf dich beziehen,rede gerade von meinem gefühlschaos, in dass ich dir einen kleinen einblick geben wollte.
gruss
Gefühlschaos
Iris, Bern, Tuesday, 19.02.2013, 17:46 (vor 4926 Tagen) @ Noooh
Lieber Noooh
Vielen herzlichen Dank für deine Zeilen und denEinblick in dein Gefühlsleben. Mir hat das unendlich gut getan, einfach, weil ich jetzt weiss, dass es noch andere Menschen gibt, die nach einem solchen Anfall in ein Gefühlschaos kommen.
Wobei du es noch um einiges schwerer hast als ich. Vier Status Epilepticus... das ist einfach nur schlimm.
Vielleicht machen wir uns einfach viel zu viele Gedanken nach einem Anfall. Ev. hängt das damit zusammen, dass man dem Tod in so einem Augenblick sehr nah kommt. Und sich dann anschliessend viel mehr fragt "will ich das denn überhaupt so in meinem Leben?" oder "liebe ich diesen Menschen wirklich?"
Wobei ich auch immer wieder Tage und Zeiten habe, bei denen ich das Gefühl habe, alles sofort erleben zu müssen und ja nichts zu verschieben.
Geht es dir auch so?
Probier' es doch einfach mit der Umschulung! Ich mache auch immer wieder die Erfahrung, dass Ablenkung gut tut. Etwas Neues, neues Umfeld usw.
Beim Heimfahren heute musste ich tatsächlich richtig lachen. Denn ich habe mir bildlich vorgestellt, was nun in unseren Köpfen oder Gehirnzellen abgeht. Wie ein Ameisenhaufen, der von einem Sturm überrascht wird. Nun sind all die Zellen, die eigentlich für den liebenden Partner verantwortlich waren, auf der anderen Seite. Die Zellen, welche zuständig für den Ausgang sind, sitzen nun in einer Ecke und warten, bis sie wieder abgeholt werden usw. usw.
Ich habe keinen Alkohol gehabt oder Drogen. Aber die Vorstellung von so einem Zellenchaos gefällt mir.
Ich hoffe, es heitert dich auch etwas auf.
Das finde ich gut, dass du eine Psychotherapie machst. Ist ein Schritt, die Situation zu verbessern, und das ist immer gut.
Liebe Grüsse
Iris
Gefühlschaos
Mondenkind, Tuesday, 19.02.2013, 18:15 (vor 4926 Tagen) @ Iris
Hallo Iris,
Beim Heimfahren heute musste ich tatsächlich richtig lachen. Denn ich habe mir bildlich vorgestellt, was nun in unseren Köpfen oder Gehirnzellen abgeht. Wie ein Ameisenhaufen, der von einem Sturm überrascht wird. Nun sind all die Zellen, die eigentlich für den liebenden Partner verantwortlich waren, auf der anderen Seite. Die Zellen, welche zuständig für den Ausgang sind, sitzen nun in einer Ecke und warten, bis sie wieder abgeholt werden usw. usw.
Ich habe keinen Alkohol gehabt oder Drogen. Aber die Vorstellung von so einem Zellenchaos gefällt mir.
So irr mit den Ameisen ist das gar nicht, kennst du diesen Film??
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Gefühlschaos
Iris, Bern, Tuesday, 19.02.2013, 18:49 (vor 4926 Tagen) @ Mondenkind
Hallo Mondenkind
Nein, ich habe den Film nicht gekannt. Echt klasse! Vielen Dank!
Aber genau so habe ich mir das vorgestellt. Wobei die Ordnung am Ende bei mir noch nicht wieder hergestellt ist...
Liebe Grüsse
Iris
Gefühlschaos
Noooh, Tuesday, 19.02.2013, 19:03 (vor 4926 Tagen) @ Iris
hallo iris...
bei mir ist das recht unterschiedlich mit meiner gefühlslage...
vor kurzem dachte ich, ich wäre nun über den berg,mir gings gut hatte keinen nebenwirkungen mehr, war wieder viel unterwegs!
bin sogar mit der mitfahrgelegenhheit nach köln gefahren( komme aus der nähe von stuttgart),um freunde nach langer zeit mal wieder zu besuchen.
war zwei wochen auf einer berufsfindung,alles schien wieder in richtige bahnen zu laufen.
in letzter zeit hat sich dieser zustand aber wieder drastisch geändert und ich weiß nicht einmal warum.
hab wieder probleme überhaupt aus dem haus zu gehen, leide teilweise unter angstzuständen, die nebenwirkungen der medis haben sich wieder verschlimmert und man fragt sich öfters was das eigentlich denn alles soll!
aber es bringt ja nix,heute habe ich mich rausgeschleppt,war verwandte besuchen,aber nach einer stunde war es mir schon wieder zu viel!
aber es bringt ja alles nix,man muss sich dazu zwingen,auch wenn es unangenehm ist,es muss ja weiter gehen....
ich möchte ja bald meine umschulung beginnen und da brauchen sie keinen waschlappen 
vor einem halben jahr stand ich kurz davor nach australien zu gehen,um ein jahr zu reisen, nun stehe ich vor dieser riesen herausforderung!!!
ein leben ohne herausforderungen ist ja auch nix,oder?auch wenns negative sind...
denn morgen geht die sonne wieder auf und es fängt ein neuer tag an und wer weiß was er bringt!
warst du schon einmal bei einme psychologen deswegen?
gruss dominic
Gefühlschaos
Iris, Bern, Tuesday, 19.02.2013, 19:23 (vor 4926 Tagen) @ Noooh
Hallo Dominic
Also mir geht es ziemlich ähnlich wie dir. Wobei ich so oder so ein Gefühlsmensch bin. Etweder gehts mir gut oder schlecht. "schwarz oder weiss"... wie meine Freunde so gerne sagen. Wobei ich nicht glaube, dass das nun mit der Epilepsie zu tun hat.
Von den Angstzuständen habe ich schon viel gehört, aber Gott sei Dank war ich noch nie selber davon betroffen. Ich stelle mir das wirklich elend vor, und irgendwann kommt dann die Angst vor der Angst...
Kannst du denn nicht die Medikamente wechseln? Wenn diese solche Nebenwirkungen auslösen? Ich hatte früher riesige Probleme mit Topamax, bin wirklich in ein schwarzes Loch gefallen. Ich hab' dann aber nach einem Monat gleich gewechselt. Nun nehme ich Lamictal und bin sehr zufrieden damit.
Das Problem bei uns Epileptikern ist vielleicht auch, dass wir bald nicht mehr wissen, was "normal" ist. Kommt das nun von der Epilepsie? Kommt das von den Nebenwirkungen? Oder ist das einfach unser Charakter?
Mach' das doch einfach mit Australien! Das ist eine super Herausforderung. Ich reise ja ständig nach Kuba. Weiss natürlich, dass die Zeitverschiebung ganz schlecht ist, die Medikamenteneinnahme wird dann auch verschoben. Aber ich hatte in Kuba in diesen zwei Jahren nie einen Anfall. Und ich bin sicher, überall auf der Welt gibt es Menschen, die einem helfen. Passieren kann ja schliesslich überall etwas, ob nun Epileptiker oder nicht.
Ja, ich war schon mal bei einer Psychologin, aber nicht wegen der Epilepsie. Sie hat mir damals bei meinem Problem sehr geholfen. Ich war nur einige Male da, aber sie hat mir einfach einen anderen Blickwinkel zeigen können. Manchmal ist man gefangen in sich selber und sieht den Weg nicht mehr klar. Und natürlich hat sie mir auch Mut gemacht. Ich bin sicher, bei einer Psychotherapie im Zusammenhang mit Epilepsie wäre es ähnlich. Hast du denn schon jemanden gefunden?
Liebe Grüsse
Iris
--
Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.
Gefühlschaos
Noooh, Wednesday, 20.02.2013, 17:15 (vor 4925 Tagen) @ Iris
hallo
gefunden habe ich noch niemanden,werde das vebinden mit meiner umschulung,da ich dann nach heidelberg ziehen werde.
und dort habe ich mit einem sehr netten psychologen schon erste gespräche geführt,normalerweise halte ich nicht viel von psychologen,aber bei ihm habe ich sofort vertrauen gefasst und somit werde ich die therapie bei ihm machen.
Gefühlschaos
anonym, Sunday, 24.02.2013, 20:40 (vor 4921 Tagen) @ Noooh
Hallo Noooh,
auf die Stadt Heilberg kannst Du dich freuen. Ich habe mal in der Nähe gewohnt und fand die Stadt einfach nur klasse. Vor allem die vielen Studenten verleihen der Stadt einen besonderen flair.
Gruß
Corinna
Gefühlschaos
Noooh, Sunday, 24.02.2013, 23:43 (vor 4921 Tagen) @ anonym
dankeschön...ich freue ich mich auch schon sehr.war dort schon zwei wochen zur berufsfindung und fand es toll.
Gefühlschaos
Physalis88, Friday, 01.03.2013, 19:54 (vor 4916 Tagen) @ Noooh
Hallo ihr Lieben,
ich kann euch gut verstehen. Hänge zur Zeit auch in den Seilen, seit Oktober 12 hat sich meine Epi verschlimmert und frage mich warum. Seit Januar werde ich auf Keppra eingestellt und die NebenWirkungen werfen mich aus der Bahn, ich kann mich irgendwie selbst nicht mehr leiden und schäme mich dafür die epilepsie zu haben. Die angst es könnte wieder ein Anfall kommen macht mich alle. Ich versuche nicht so sehr daran zu denken aber es gelingt mir nicht wirklich. Habe zwar Freunde und Familie die immer da sind, aber diese standart sätze wie "es wird schon alles/mach dir nicht solche sorgen" bringen mich nicht weiter, weil die mich nicht richtig verstehen, wissen ja nicht wie es ist daran erkrankt zu sein.
Ich muss auch zugeben das ich lange zeit es nicht ernst genommen habe weil ich einfach nur "normal" sein wollte und mich einige auch schon verletzt haben mit ausdrücken wie "spinner" o.Ä. Aber jetzt wird mir von Ärzten und Pädagogen alles vor Augen geführt und machen mir klar was wirklich sache ist, und ich schäme mich vor anderen es zugeben zu müssen und mir selbst eingestehen zu müssen das ich epileptiker bin.
Ich habe demnächst meinen Aufenthalt in Kleinwachau und habe angst davor setzte dennoch viel Hoffnung in diese Klinik das es besser wird und ich da hilfe bekomme.
Mein Beruf (ausbildung noch) hängt auch daran, ich liebe meinen Beruf über alles und war stolz darauf ihn ausüben zu können (Kinderkrankenpflegerin)und jetzt steht in frage ob ich überhaupt weiter arbeiten darf/kann. Und das zieht mich unheimlich runter. Ich komm mir nutzlos vor seit ich nun auf pause gesetzt wurde.
Ich frag mich wie die Leute mich so akzeptieren können obwohl ich selbst es nicht einmal kann. Meinen die das den ernst oder ist denen gar nicht wirklich klar was das ist?
Ich bewundere die Menschen die gut damit leben können und zurecht kommen. Die sich nicht von der Epi kontrollieren lassen.