Vimpat - Nebenwirkungen
Achilles, Monday, 25.03.2013, 15:07 (vor 4892 Tagen)
bearbeitet von Achilles, Monday, 25.03.2013, 15:18
Hallo allerseits,
ich nehme jetzt ca. 9 Monate lang Vimpat 2 x 100g am Tag.
Nebenwirkungen:
- Gedächtnisstörungen(Vergeßlichkeit)
- Schläfrigkeit
- Wortfindungsstörungen
- Juckreiz am Rücken
- Müdigkeit
- Gehstörungen
Man hat mit geraten ein Epilepsiezentrum aufzusuchen um die Sache abzuklären.
Ich bin kein Epileptiker, neige aber wegen eines Schlaganfalles (2009)in bestimmten Stressituationen (hohes Fieber!) in Bewußtlosigkeit (1 Woche) zu fallen und
anfänglich dieser Phase zu "krampfen" 3 bis 4x)was man als epileptischen Anfall deutet.
Offensichtlich handelt es sich bei mir um provozierte epiläptische Anfälle.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser Problematik, was könnte man alternativ dazu unternehmen?
Danke schon mal für einen evtl. Rat!
Vimpat - Nebenwirkungen
Musica, Monday, 25.03.2013, 15:47 (vor 4892 Tagen) @ Achilles
Hallo Achilles, wahrscheinlich hat man bei Dir im EEG keine Epilepsie feststellen können. Das ist oft so. Ein Epilepsiezentrum aufzusuchen ist sehr wichtig. Dort sind die kompetenten Fachleute. Die geschilderten Nebenwirkungen des Medikemants kenne ich nur zu gut. Ganz besonders schlimm ist die Vergesslichkeit. Diese Nebenwirkungen haben die meisten Medikamente. Schade, dass ich Dir nichts Besseres sagen kann, lg, Musica
Vimpat - Nebenwirkungen
Achilles, Monday, 25.03.2013, 16:19 (vor 4892 Tagen) @ Musica
Da ich nicht privatversichert bin und das Krankenhaus hier mit den Spezialisten
keine ambulante Aufnahme macht, muß ich irgendwie als Kassenpatient dort rein.
Dazu muss ich einen Trick anwenden. Mein Hausarzt muss mich für ein bis drei Tage
in das Krankenhaus einweisen um die nötigen Tests durchzuführen, er muß in der
Einweisung begründen weshalb das nicht in dér Praxis des Neurologen abgeklärt
werden kann. Der praktizierende Neurologe sagte ja zu mir, er könne nicht mehr für
für mich tun...
Vimpat - Nebenwirkungen
Mondenkind, Monday, 25.03.2013, 17:43 (vor 4892 Tagen) @ Achilles
Hallo Achilles,
warum gehst du nicht zu einem anderen Neurologen? Eine Zweitmeinung steht dir auf jeden Fall zu. In der Epi-Klinik braucht man i.d.R. auf jeden Fall eine Überweisung von einem Neurologen und nicht vom Hausarzt (stand bisher immer bei mir in den "Einweisungs-Briefen" drin).
Ich glaube privat versichert sind hier die wenigsten.
Würde denn dein Hausarzt das mit dir machen? Hast du mit ihm schon mal darüber gesprochen? Vielleicht kann er ja auch mit deinem Neurologen reden, dass er dir dann doch eine Überweisung schreibt??
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Vimpat - Nebenwirkungen
sandra79, Monday, 25.03.2013, 19:29 (vor 4892 Tagen) @ Achilles
Hallo Achilles,
ich bin auch Kassenpatient und hatte bisher nie Probleme mit irgendwelchen nötigen Untersuchungen. Schau aber vielleicht, ob du bei deiner KK eine Befreiungskarte erlangen kannst. Damit hast du die meisten Medikamente frei, Zuzahlungen und auch die Praxisgebühr etc. fallen weg.
.
Ich war jetzt auch ganz frisch in der Eptilogie in Bonn. Ich hätte die Möglichkeit gehabt mich selber drum zu kümmern, (sprich selber einen ganz normalen Termin in der Ambulanz zu machen) aber habe meinen Neuro gebeten, sich darum zu kümmern. Ich glaube, dass es dadurch alles schneller lief. Er fand die Idee gut. Eine zweite Meinung wäre immer gut zu gebrauchen...
LG
Sandra
Vimpat - Nebenwirkungen
Mondenkind, Monday, 25.03.2013, 20:02 (vor 4892 Tagen) @ sandra79
Hallo Sandra,
Schau aber vielleicht, ob du bei deiner KK eine Befreiungskarte erlangen kannst. Damit hast du die meisten Medikamente frei, Zuzahlungen und auch die Praxisgebühr etc. fallen weg.
![]()
Die Praxisgebühr gibt es seit 01.01.2013 nicht mehr!
Lieben Gruß
Mondenkind
--
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(George Bernard Shaw)
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Achilles, Tuesday, 26.03.2013, 07:16 (vor 4892 Tagen) @ sandra79
Bin in "Verhabdlungen" mit der TK zwecks Kostenübernahme für die ambulanten Untersuchungen im hiesigen Epilepsiezentrum welches an sich sowas für Kassenpatienten nur stationär und nicht ambulant macht. Der Oberarzt dort hat einen guten Ruf und ich habe Vertrauen zu ihm, da er sich schon bei meinem Schlaganfall 2009 und dann bei Folgewirkung des Schlaganfalles mit den Krämpfen (provozierte Epilepsie...) um mich intensiv gekümmert hat in 2012. In diesem Krankenhaus ist mir eben Vimpat verschieben worden. Da ich nun zwei Krankenhausberichte habe die mir ein Epilepsie-Mittel verschrieben haben, traut sich kein Neurologe etwas daran zu ändern. Mein Hausarzt sagt ganz klar, dass er nicht in ein fremdes Fach reinpfuschen kann, außerdem kennt er sich da fachlich wirklich nicht aus. Er kann aber das organisatorische übernehmen, mich also an eine qualifizierte Stelle überweisen. Die Stelle habe ich nun nach Beratung von Selbsthilfegruppen gefunden. Will nun wie schon geschrieben die Kostenübernahme klären, entweder durch direkte schriftliche Zusage für die ambulante Variante oder eben per Einweisung in die Neurologie. Da sich die Tests und evtl. Neueinstellungen der Vimpat-Dosierung über Tage hinzieht, bevorzuge ich die ambulante Variante. Es muß ja irgend etwas unternommen werden, ich habe die beschriebenen Symptome aus der Klasse "Häufig" des Beipackzettels. Es kann ja nicht sein, dass ich die nächsten 10 Jahre - falls ich sie überleben sollte - 7300 Vimpat mit der jetzigen Symptomatik oder noch schlimmeren Symptomen auf mich nehmen muss. Die Kasse garantiert ja eine Versorgung auf höchsten Niveau, so steht es jedenfalls im TK-Plus Programm-Faltblatt. Mal sehen ob man daran glauben darf...
Vimpat - Nebenwirkungen
Mondenkind, Tuesday, 26.03.2013, 10:42 (vor 4892 Tagen) @ Achilles
Hallo Achilles,
Bin in "Verhabdlungen" mit der TK zwecks Kostenübernahme für die ambulanten Untersuchungen im hiesigen Epilepsiezentrum welches an sich sowas für Kassenpatienten nur stationär und nicht ambulant macht.
*Kopfschüttel*, da beschweren die sich dauernd alles wäre zu teuer und wollen sparen und dann das?? Aber du wohnst schon in Deutschland, oder??
Es kann ja nicht sein, dass ich die nächsten 10 Jahre - falls ich sie überleben sollte - 7300 Vimpat mit der jetzigen Symptomatik oder noch schlimmeren Symptomen auf mich nehmen muss.
Ach herje... 7.300 Tabletten... ich nehme jetzt seit fast 16 Jahren mind. ein AE am Tag ein und (wenn ich jetzt auch mal bis 80 rechne) noch gut 45 Jahre Tabletten... das geht dann wahrscheinlich schon an die Hunderttausend (oder noch mehr??). Darf man gar nicht dran denken...
Die Kasse garantiert ja eine Versorgung auf höchsten Niveau, so steht es jedenfalls im TK-Plus Programm-Faltblatt. Mal sehen ob man daran glauben darf...
Das kenne ich bei Bekannten auch (geht zwar um was ganz anderes), aber die "streiten" sich auch zwecks Kostenübernahme auch mit ihrer Krankenkasse.
Lieben Gruß
Mondenkind
--
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Steffirella, Wednesday, 03.04.2013, 16:09 (vor 4883 Tagen) @ Musica
Hallo genau diese Probleme hab ich auch. Ich nemme seit 2 Jahern ja Vimpat. Alleine das blöde wenn ich so mal wieder ein Wort nicht finde oder statt Tomate mal wieder Thomatcho sage. Naja jetzt bekomm ich ja nicht mehr Lamotrogin aber Omat. Ich sag ja immer ich bin wie ein Wackeldackel von links nach recht oder ich sitze mal wieder auf den Boden. Meine Eltern sind nur beschäftigt zu schauen wo ich bin hoffe mein Arzt gibt mir endlich das Gerät damit die mit bekommen wenn ich Krampfe.
Wie ist das bei euch den
Vimpat - Nebenwirkungen
Mondenkind, Wednesday, 03.04.2013, 17:39 (vor 4883 Tagen) @ Steffirella
Hallo Steffirella,
Meine Eltern sind nur beschäftigt zu schauen wo ich bin hoffe mein Arzt gibt mir endlich das Gerät damit die mit bekommen wenn ich Krampfe.
Was für ein Gerät meinst du?? Den Vagus-Nerv-Stimulator oder was anderes??
Darf ich fragen, wie alt du bist??
Lieben Gruß
Mondenkind
--
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Steffirella, Thursday, 04.04.2013, 13:18 (vor 4883 Tagen) @ Mondenkind
Hallo
Ich bin 33 das Gerät soll einfach meiner Familie zeigen wenn ich einen Anfall habe weil ich die auch in der Nacht bekomme.
Vimpat - Nebenwirkungen
Steffirella, Tuesday, 09.04.2013, 21:11 (vor 4877 Tagen) @ Mondenkind
Hallo
Ich bin 33 Jahre meine Ärtze gehen davon aus das ich das schon immer hatte nur eben keine Anfälle. Meine Mutter hat mich 3 Wochen übertrage weil die Ärtze sich verrecht haben. Die meinten im Klinikum was von Asorgsehn Epi. Naja bis gestern ging es soweit mit der Umstellung ganz gut. Muss ja von Lamotrieging runter. Jetzt ging der scheiss los ich hatte wieder einfall mit alle drum und dran. Also langsam bin ich echt fertig man ist echt nur ein Karnichen mal dies nemmen mal das nemmen und trotzdem hab ich immer noch Anfälle. Was kann ich nur noch machen? Ich bin in einem echten loch am liebsten würde ich ausrasten.

Vimpat - Nebenwirkungen
Mondenkind, Tuesday, 09.04.2013, 21:22 (vor 4877 Tagen) @ Steffirella
Hallo Steffirella,
warst du mal in einem Epilepsiezentrum??
Lieben Gruß
Mondenkind
--
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Heidi, Tuesday, 26.03.2013, 08:22 (vor 4892 Tagen) @
Achilles
bearbeitet von Heidi, Tuesday, 26.03.2013, 08:29
Ich bin kein Epileptiker, neige aber wegen eines Schlaganfalles (2009)in bestimmten Stressituationen (hohes Fieber!) in Bewußtlosigkeit (1 Woche) zu fallen und
anfänglich dieser Phase zu "krampfen" 3 bis 4x)was man als epileptischen Anfall deutet.
Offensichtlich handelt es sich bei mir um provozierte epiläptische Anfälle.
Hallo Achilles,
Du sagst, Du bist kein Epileptiker... Aber warum bekommst Du diese Medis? Du mußt Dir eine genaue Diagnose machen lassen, damit Du gezielt behandelt werden kannst. Denn wenn Deine Anfälle nur provoziert wären, müssten erst andere Maßnahmen eingehalten werden, bevor es zur Medikation kommt. Versuche vertrauensvoll mit Deinem Neurologen/Epileptologen zu sprechen. Wir können nur unsere eigenen Erfahrungen weitergeben.
Der Arzt hat aber die nötige Erfahrung um richtig helfen zu können.
Alles Gute
Heidi
Vimpat - Nebenwirkungen
Achilles, Tuesday, 26.03.2013, 09:35 (vor 4892 Tagen) @ Heidi
Hallo Heidi,
es ist nicht so einfach alles auf einen "Schlag" vollständig zu erklären.
Etwa vor 15 Jahren hatte ich am rechten Unterbein ein Erysipel, eine sehr schmerhafte Angelegenheit, die Antibiotika und damals wohl noch intakter Immunsystem vertrieben hat. Geblieben ist eine größer rotbraune Stelle auf dem Unterbein.
Wie schon geschrieben, ist es 2009 zum Schlaganfall rechts gekommen mit Lähmungen und Taubheit auf der linken Körperseite. Ich bin sozusagen zweigeteilt worden. Damit kann ich aber leben. Öfters fällt mir etwas aus der linken Hand, mangels Gefühl im linken Vorderfuss komme ich schon mal ins stolpern, einmal bin ich deshalb von der Treffe in einem Kaufhaus runtergeflogen.
2011 habe ich Schüttelfrosr bekommen, dann sehr hohes Fieber und am dritten Tag rötete sich das alte Erysipel in den Grenzen der Verfärbung am rechten Unterbein. Ich bin ins Koma gefallen und bin dann in ein Krankenhaus gebracht worden. Dart gab man mir Penicillin, vorher hat man meine Frau gefragt ob ich allergisch darauf bin. Meine Frau sagte, sie wisse es nicht, da ich noch nie Penicillin bekommen haben. Nach einer halben Flasche fing ich an um mich zu schlagen und ich riß mir alle Schläuche runter, wie gesagt eigentlich war ich im Koma. Die Verantwortlichen haben Angst bekommen und mich noch in der Nacht in die Uni-Klinik(Neurologie) bringen lassen. Wenn man genau nachschlägt in Google, bekommt man raus, dass Penicillin unter gewissen Umständen epilepsie ähnliche Anfälle induzieren kann. Nach 7 Tagen bin ich aus dem Koma erwacht, zwar schwach aber sonst ohne Schäden.
Aus medizinischer Sicht habe ich ein Jahr Autofahrverbot bekommen, wegen Gefahr weiterer epileptischer Anfälle. Ich habe ab diesem Zeitpunkt Kepra nehmen müssen. Die Sache mit dem Erysipel ist auf einen Riß zwischen den Zehen und Eindringen von Strepokokken zurückzuführen gewesen. EEG und sonstige Untersuchungen in der Uni-Klinik haben keine Epilepsie nachweisen können. Kepra sollte mich aber schützen vor derartigen Anfällen.
Ein Jahr später ist es wieder zu der Entzündungskette wie vorher gekommen, auch wieder Krämpfe, diesmal in einem anderen Krankenhaus. Kepra hat mich vor nichts geschützt. Diesmal wieder 7 Tage Koma, mit schlimmen Albträumen und Halluzinationen, man hat mich an das Bett gefesselt. Von all dem wußte ich nichts, ich war ja nicht da. Meine Frau hat das alles beobachtet. Nun hat man bei mir die Diagnose Septische Enzephalopatie gestellt und Vimpad verschrieben statt Kepra. Anfängliche Gabe von Tavor hat meine Krämpfe nicht gestoppt, man hat es wieder abgesetzt und lediglich hohe Dosis Antibiotika in mich hineinnlaufen lassen. Ein neues Fahrverbot hat man nicht ausgesprochen, das alte Fahrverbot ist gerade ausgelaufen.
Ich habe jetzt Maßnahmen ergriffen um nicht wieder dort zu landen wo ich schon einmal war. Die Ärzte gaben mir auf den Weg, keine penecillin-ähnliche Medikamente einzunehmen, ich soll kein Fieber über 38,5 zulassen, habe deshalb ein Notfallpaket immer bei mir, auch ein ausgewähltes starkes Antibiotika. Zusätzlich besuche ich eine Med.-Fußpfegerin und bin äußerst sorgfältig mit der Fußpflege jeden Abend, damit die Eintrittspforte von Bakterien in die Füße geschlossen bleibt. Jede kleinste Verletzung wird von mir sofort desinfiziert. Ich habe eine riesige Angst, dass wieder etwas kommen könnte, bin regelrecht traumatisiert von letzten Fall.
Die Ärzte im Krankenhaus sagten mir, dass so ein Fall wie bei mir nur in zwei bis drei Fällen in der Literatur beschrieben ist.
Ich fahre nicht mehr mit dem Wohnmobil ins Ausland, ich schau, dass ich in der Nähe einer Stadt bin mit einem Krankenhaus die eine Neurologie-Station hat damit mich meine Frau dort abliefern kann falls etwas passieren kann. Wir führen die Krankenhausberichte mit uns mit, damit sich die Behandler schnell einen Überblick verschaffen können un mich nicht lange durch Schubladen schieben müssen.
Tja..., nun die Nebenwirkungen von Vimpat..., ich traue mich nicht die Dinger abzusetzen, bin auf Angst konditioniert worden wegen der Folgewirkungen. Jeder Neurologe oder Arzt traut sich auch nicht die Absetzung von Vimpat anzuordnen.
Vielen Dank für das Interesse an meiner Geschichte..., werde im Mai 70 mit viel Interesse an der Fotografie und Videografie. Habe ein kleines Studio - Video&Bild - digitalisiere Super8-/Normal8 Filme für einen großen Kundenkreis, mache kleine Werbefilme für den Mittelstand, sowie andere Dienstleistungen um die Rente etwas auzubessern.
Vimpat - Nebenwirkungen
Mondenkind, Tuesday, 26.03.2013, 11:40 (vor 4892 Tagen) @ Achilles
Hallo Achilles,
ich nochmal
.
Aus medizinischer Sicht habe ich ein Jahr Autofahrverbot bekommen (...)
(...) Ein neues Fahrverbot hat man nicht ausgesprochen, das alte Fahrverbot ist gerade ausgelaufen.
(..) Ich fahre nicht mehr mit dem Wohnmobil ins Ausland, ich schau, dass ich in der Nähe einer Stadt bin mit einem Krankenhaus die eine Neurologie-Station hat damit mich meine Frau dort abliefern kann falls etwas passieren kann.
Du hattest also ein Fahrverbot bekommen und nur weil die Ärzte dies nicht (von sich aus) verlängert haben, heißt das nicht, dass du fahren darfst.
Wenn wieder Anfälle auftreten, darfst du kein Auto fahren. Überlege mal, was da passieren kann! Erst letztes Jahr ist doch ein Hamburg einer in eine Menschenmenge gefahren, weil er am Steuer einen epileptischen Anfall bekam (und von seiner Epi wusste, sie aber nicht akzeptierte) und somit vier Menschen das Leben nahm.
Liebe Grüße
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Vimpat - Nebenwirkungen
Achilles, Tuesday, 26.03.2013, 12:31 (vor 4892 Tagen) @
Mondenkind
bearbeitet von Achilles, Tuesday, 26.03.2013, 12:37
Man lebt gefährlich seit der Geburt, in den Jahren meiner Kindheit donnerte die Stalinorgel um mich herum...
Bis jetzt hatte ich die "Krämpfe" nur im Krankenhausbett und bei einer Art Bewußtlosigkeit.
Ansonsten gehe ich öfters mal zu Fuß über die Strasse auf dem Weg zu meinem Arzt...
Vimpat - Nebenwirkungen
Mondenkind, Tuesday, 26.03.2013, 13:35 (vor 4892 Tagen) @ Achilles
Aber wenn du einen Anfall hattest - ob jetzt mit "" oder ohne... - solltest du mit deinem Arzt abklären, ob du wieder Auto fahren darfst, oder nicht - das solltest du so oder so und nicht nach einem Jahr einfach wieder hinters Steuer setzen...
Mein Arzt hat EEG & Blutkontrolle gemacht - und als alles in Ordnung war, gab er mir sein OK fürs Wieder-Auto-fahren.
LG
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Vimpat - Nebenwirkungen
Achilles, Tuesday, 26.03.2013, 14:31 (vor 4891 Tagen) @ Mondenkind
Mein Arzt hat EEG & Blutkontrolle gemacht - und als alles in Ordnung war, gab er mir sein OK fürs Wieder-Auto-fahren.
Mündliches OK taugt nichts...
Keine Sorge, ich habe alles in schriftlicher Form vom Neurologen der gleichzeitig ein Gutachter ist.
Darüber hinaus muß man sich immer auch selbst überprüfen, jeden Tag bevor man sich ins Auto setzt. Selbst wenn man nur eine Aspirin einnimmt!
Vimpat - Nebenwirkungen
hannerl, Friday, 19.04.2013, 11:18 (vor 4868 Tagen) @ Achilles
Mein Arzt hat EEG & Blutkontrolle gemacht - und als alles in Ordnung war, gab er mir sein OK fürs Wieder-Auto-fahren.
Darüber hinaus muß man sich immer auch selbst überprüfen, jeden Tag bevor man sich ins Auto setzt. Selbst wenn man nur eine Aspirin einnimmt!
Also sehr geehrter Herr Achilles,
das ist mehr als leichtsinnig, was Sie machen, wenn Sie sich nach einer sog. Selbstüberprüfung ins Auto setzen und fahren. Mit solchen Menschen kann ich kein Mitleid haben, weil die höchstens Andere verletzen oder tot fahren, demjenigen selbst passiert ja meistens nix. Ich-Menschen halt.
Ich bin 52 und bin überall hingekommen, wo ich wollte, auch ohne Führerschein!
Es gibt keine Selbstkontrolle, wenn plötzlich unerwartet ein Stressor auftaucht, der Anfälle o. ä. auslösen kann.
Freundliche Grüße
Vimpat - Nebenwirkungen
Mondenkind, Friday, 19.04.2013, 13:11 (vor 4868 Tagen) @ hannerl
Hallo Hannerl,
Mein Arzt hat EEG & Blutkontrolle gemacht - und als alles in Ordnung war, gab er mir sein OK fürs Wieder-Auto-fahren.
Darüber hinaus muß man sich immer auch selbst überprüfen, jeden Tag bevor man sich ins Auto setzt. Selbst wenn man nur eine Aspirin einnimmt!
Also sehr geehrter Herr Achilles,
das ist mehr als leichtsinnig, was Sie machen, wenn Sie sich nach einer sog. Selbstüberprüfung ins Auto setzen und fahren. Mit solchen Menschen kann ich kein Mitleid haben, weil die höchstens Andere verletzen oder tot fahren, demjenigen selbst passiert ja meistens nix. Ich-Menschen halt.
ich glaube, du hast Achilles falsch verstanden. Er hat ja geschrieben, dass er das OK von seinem Arzt bekommen hat. Und den letzten Satz bezog er nicht auf die Epilepsie, sondern allgemein. Zumindest habe ich es so verstanden.
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Vimpat - Nebenwirkungen
Achilles, Friday, 19.04.2013, 15:17 (vor 4867 Tagen) @ hannerl
Typisch Forum...
Nichts verstanden und dann andere Leute anpöbeln?
Es ist wirklich wahr, dass man sich immer einer Selbstkontrolle
unterziehen muss bevor man in das Auto steigt und damit loßfährt.
Auch die Bremsen und andere Sachen muss man als verantwortungsbewußter
Autofahrer vor überprüfen!
Zur Beruhigung; ich darf jetzt erneut nicht selbst fahren, weil Vimpad
bei mir nun "ausgeschlichen" wird. Das ärztliche Fahrvebot gilt bis
Ende September. Grund: in der Ausschleichphase besteht ein größeres Risiko.
Allerdings, 70 Jahre nun hatte ich nie epileptische Anfälle oder Krämpfe,
bis auf zwei Krankenausaufenthalte (2011 und 2012). Die Krämpfe haben
bestimmte Infussionen im Krankenhaus bei mir ausgelößt als ich schon
praktisch bewußtlos war!
Vimpat - Nebenwirkungen
Achilles, Friday, 12.04.2013, 05:51 (vor 4875 Tagen) @
Achilles
bearbeitet von Achilles, Friday, 12.04.2013, 06:34
Gestern war ich in der Neuroklinik vor Ort.
Zur ambulanten Behandlung werden nur Privatversicherte aufgenommen. Es besteht aber die Möglichkeit sich stationär einweisen zu lassen, zwei Tage und eine Nacht.
Die Kasse übernimmt die Kosten, die Nacht über muss man ja dort nicht bleiben unter den tw. schwer Erkrankten. In meinem Fall ging es darum, Vimpat abzusetzen wegen der Nebenwirkungen, Krampfnfälle hatte ich ja keine. Die Untersuchungen sind an einem Tag mit viel Wartereien zwischendurch abgeschlossen worden. Aus Sicht des Stationsarzter und Oberarztes sprach nichts dagegen Vimpat abzusetzen. Derzeit nahm ich eine Dosis von 200mg am Tag. Entschieden worden ist, mit einem Abstand von jeweils 3Wochen eine Reduzierung von 50mg vorzunehmen. Wegen erhöhten Risiko darf ich während der Ausleitungszeit nicht Auto fahren. Zusätzlich muss ich nach Ende der Ausleitungszeit noch weitere 3 Monate warten(Vorschrift des Verkehrsministerium) bevor ich in meinem Auto fahren darf. Pro halbes Jahr soll ich mich bei meinem niedergelassenen Neurologen per EEG etc. kontrollieren lassen ob "Gewitterneigung" besteht.
Dazu habe ich einen Arztbrief meiner Neeuro-Klinik bekommen mit allen Anweisungen, mein Hausarzt und Neurologe bekommen direkt von der Klinik aus ebenfalls den Bericht.
Schaun'mer mal...