Buch
FantaColaSprite64, Wednesday, 27.03.2013, 17:28 (vor 4890 Tagen)
Hallo zusammen
Ich habe zum Geburtstag ein Buch über Epilepsie bekommen.
Das heißt "mein schönes Leben mit Epilepsie" und ist von Silke Meinhardt.
Kennt das einer von euch?
Wie findet ihr das??
Gruß und schon mal ein frohes Osterfest!
Buch
Hape, Wednesday, 27.03.2013, 18:48 (vor 4890 Tagen) @ FantaColaSprite64
Hallo ich habs vor nem Jahr gelesen,sie hat allerhand erlebt -versucht mit ihrer Epi und viel Glück mit der Diagnose das Zahnblomben die Epi ausgelöst haben,aber es macht Mut nicht aufzugeben und auch mal andere Wege zu gehen hape
Buch
Musica, Wednesday, 27.03.2013, 19:51 (vor 4890 Tagen) @ FantaColaSprite64
Hallo, ich habe es auch gelesen. Allerdings kann ich damit nicht viel anfangen. Ich finde, das Problem wird irgendwie verharmlost. So in etwa: Ich habe Epilepsie, na und? LG,Musica
Buch
Noooh, Wednesday, 27.03.2013, 20:53 (vor 4890 Tagen) @ Musica
ich habe dieses buch auch geschenkt bekommen,bin bei seite 50,seit einem halben jahr....gefällt mir nicht sonderlich!
Buch
Mondenkind, Wednesday, 27.03.2013, 21:46 (vor 4890 Tagen) @ Musica
Hallo Musica,
Ich finde, das Problem wird irgendwie verharmlost. So in etwa: Ich habe Epilepsie, na und?
Ich kenne das Buch nicht, aber was ist so schlimm an dem Gedanken??
Ich sage das auch - und habe es immer gesagt, auch vor meiner OP...
Ich kann es doch eh nicht ändern, also warum soll ich mich damit fertig machen (lassen)??
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Buch
sandytimmy, Thursday, 04.04.2013, 14:12 (vor 4882 Tagen) @ Mondenkind
Ich sage es auch. Man ist kaum behindert, man behindert sich größtenteils selbst, nimmt sich einzelne Anfälle viel zu sehr zu Herzen, denkt dass jedes wehwehchen irgentwie mit den Anfällen zu tun hat.
Lebt bewusst mehr im hier und jetzt. War ein Anfall da, einfach registrieren und abhaken, nicht groß drüber nachdenken, bringt eh nichts nur Kummer.
Buch
mezeg, München, Thursday, 04.04.2013, 17:19 (vor 4882 Tagen) @ sandytimmy
Ich sage es auch. Man ist kaum behindert, man behindert sich größtenteils selbst, nimmt sich einzelne Anfälle viel zu sehr zu Herzen, denkt dass jedes wehwehchen irgentwie mit den Anfällen zu tun hat.
Lebt bewusst mehr im hier und jetzt. War ein Anfall da, einfach registrieren und abhaken, nicht groß drüber nachdenken, bringt eh nichts nur Kummer.
ich stimme zu! Seit ich nach der gelassenenn Reaktion eines Freundes angefangen habe, es nicht zwanghaft kaschieren zu versuchen, und über die Handhabe zu informieren, wer informiert werden soll, werden Auren immer seltener und immer blaßer. Bleiben nur die Sprachprobleme aber vielleicht liegen sie bloß an der Nähe des Sprachzentrums bei der OP. Und tragisch sind sie auch nicht. Habe demnächst einen Termin beim Neurologen um den Punkt zu klären. Ich bin inzwischen soweit gekommen, daß ich ihn vielleicht sogar fragen werde: "Ich habe Epilepsie??? Sind sie sicher???"
Und wie mein Neuro-Chirurg sagte: "Die Rolle des Lebensqualität darf nicht unterschätzt werden!"
Punkto Behinderung. In dieser Angelegenheit schleuderte mir meine jüngste Schwester "Du bist behindert, ich bin die einzige normale in der Familie!" ins Gesicht. Zugegeben die anderen zwei sind manisch-depressiv...
Aber auf jedem Fall: Lieber behindert als boshaft!
mezeg
Buch
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Thursday, 28.03.2013, 09:10 (vor 4890 Tagen) @ Musica
Ich finde, das Problem wird irgendwie verharmlost. So in etwa: Ich habe Epilepsie, na und?
Kenne das Buch zwar selber nicht, halte das aber - allein schon von der Wirkung auf Leser, die gar keine Ahnung von Epi haben - für besser, als etwas aus der Reihe "Ich armes ich". Gibt ja auch genug, die gut mit Epilepsie leben können und die wirklich mühelos "na und" sagen können.
Und mal Hand auf's Herz. Wir haben halt Epi, na und? Ändern können wir nicht allzu viel daran - außer jemand hat die Möglichkeit zu einer erfolgsversprechenden OP - lernen damit trotzdem gut zu Leben können wir schon.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Buch
Shmith
, Thursday, 28.03.2013, 09:32 (vor 4890 Tagen) @
FantaColaSprite64
bearbeitet von Shmith, Thursday, 28.03.2013, 09:40
Hallo FantaColaSprite64,
ich kenne das Buch. Es beschreibt eine Facette der Epilepsie, aber das macht die Autorin gut. Für dieses Thema gibt es aber viele Bücher, die insgesamt verschiedene Möglichkeiten der Bewältigung der Epilepsie zu beschreiben versuchen.
Im folgenden Link sind ein paar Vorschläge: In der Untergruppe Bücher/Literatur ist eine große Auswahl
http://epilepsie-reutlingen.jimdo.com/
Vielleicht kann das zur Ergänzung dienen. Liebe Grüße
Shmith
Buch
KeinEindruck, Pirna, Friday, 29.03.2013, 16:38 (vor 4888 Tagen) @ FantaColaSprite64
Hallo FantaColaSprite64,
das Buch kenne ich noch nicht.
Mein Neurologe schenkte mir bei meinem letzten Besuch vor seiner verdienten Rente das Buch "Ein beinahe fast normales Leben" von Susanne Rudolph. In dem Buch erzählen viele junge Menschen ihre Geschichte. Das ist ein echt tolles Buch, weil man, wie auch hier im Forum, verschiedene Antworten und Ansichten hört von Menschen die in der selben Situation sind oder waren.
An sich ist jedes Buch, was einen selbst bestärkt gut. Wenn du, wie die Autorin (lt. Mondenkind) dich auf deine Epi mit "na und?" einstellen kannst, ist es ja nichts schlimmes.
Man kann in Selbstmitleid verfallen oder den Tag nutzen.
Liebe Grüße, die KeinEindruck
--
I´d rather be anything but ordinary.
Buch
kernerin
, Stuttgart, Thursday, 04.04.2013, 12:58 (vor 4883 Tagen) @
FantaColaSprite64
Hallo FantaColaSprite64,
ich kenne das Buch auch. Finde es aber nicht das beste. Ich habe schon so viele Bücher über Epilepsie gelesen. Haber fast 100 Bücher darüber. Da ich schon so viel Infomaterial und Bücher über Epilepsie habe, habe ich mir die Titel alle mal auf einen Zettel geschrieben. Da ich mir eins schon mal doppelt kaufte.
Ich kann folgende Bücher nur empfehlen:
- "Das Eigentor" von Prof. Dr. Schnebele
- "Mogli" von ?
- "Michaels Fall" von Ursula Schuster (wird leider nicht mehr gedruckt. Das habe ich gebraucht mal gekauft)Die Bücher sind bei mir die ganze Zeit ausgeliehen. Kaum hat es einer gelesen, will es der nächste haben. Wünsche Dir trotzdem viel Spaß beim lesen. 
Buch
Britta, Tuesday, 09.04.2013, 18:54 (vor 4877 Tagen) @ FantaColaSprite64
Hi!
Das ist ein SUPER-Buch- es hat mir viele Erkenntnisse gegeben und ich habe endlich Antworten auf Fragen bekommen, die mir MEHRERE Neurologen nicht gegeben haben/ geben wollten.
Einziger Minus-Punkt -für mich- : Du musst Dich, wenn Du das Buch liest, darauf einstellen, dass dort Piunkte genannt werden, mit denen man nicht rechnet; wenn Du den Tag nicht so stark bist, Lese lieber am nächsten Tag.
Außerdem ist es keine 'Einschlaf-Lektüre'
Alles Liebe
Britta