Endlich eine Nachricht

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Wednesday, 17.04.2013, 08:33 (vor 4870 Tagen) @ Musica

Von der Röhre optisch her, würde ich sagen ja, nur misst man eben keine Positronenemission.

Beim MRT kommst Du in ein starkes Magnetfeld, das quasi immer wieder ein- und ausgeschaltet wird. Dadurch werden die Atomkerne in ihrer "Drehrichtung" beeinflusst. Drum nennt man es auch Kernspintomographie.
Besonders gut "drehen" lassen sich die Wasserstoffatomkerne, wovon wir ja zum Glück jede Menge in uns haben, besonders in den Weichteilen wie Hirn und den inneren Organen.

Und wenn die Kerne dann wieder in ihre normale Drehrichtung wechseln, senden sie ein von außen messbares Signal aus. Das wird von "Antennen" aufgefangen, durch einen Computer gejagt und durch den zeitlichen Verlauf des Signals und mathematische Verfahren lässt sich dann mit einem Computer ein Bild errechnen.

Du bekommst übrigens Ohrstöpsel für die Zeit, in der Du in der Röhre liegst, da sich das starke Magnetfeld nicht ohne einigen Lärm erzeugen lässt.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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