nachtrag
Also meines Wissens nach sollten sich "normales" Schlafwandeln und komplex-fokale Anfälle durch Hirnstrommessungen während des Ereignisses unterscheiden lassen - kenn da jemand, der hatte mal wegen nächtlicher Atempausen eine Zeit, in der der immer aufgestanden, einmal durch das Zimmer gelaufen und sich wieder hingelegt haben muss.
Der war dann im Schlaflabor. Beim Schlafwandeln verhält sich eine Person zwar aktiv und kann komplexe, teils sinnvolle, teils auch gefährliche Handlungen durchführen, aber die Gehirnströme sollten eine Schlafphase anzeigen und nicht "typisch epileptische" Potentiale.
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Edit: Um noch schnell einen Nachtrag Zwecks Quellenangabe hinzuzufügen:
"Schlafwandeln und Pavor nocturnus werden, wie auch das Zähneknirschen, das Kopfschlagen, gewisse Formen des Einnässens und des Um-sich-Schlagens im Schlaf zur Gruppe der Parasomnien gezählt. Diese Schlafstörungen sollten, wenn eine Verletzungsgefahr der eigenen Person oder des Bettpartners droht oder wenn als Differenzialdiagnose epileptische Anfälle im Schlaf vermutet werden, im Schlaflabor untersucht werden."
http://www.mpipsykl.mpg.de/clinic/erkrankungen/schlaf/schlaf_17/index.html
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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