Epelepsie bei meiner Tochter

Missy, Saturday, 04.05.2013, 00:08 (vor 4853 Tagen)

Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich und meine Tochter Mia gerne erst einmal vorstellen.
Mia (14 Monate) und ich (23 Jahre) sehen nun seid einem Jahr nur noch Krankenhäuser von innen.
Mia hat seid ihrem 3. Lebensmonat epeleptische Anfälle und wir werden von einem Arzt zum Nächsten gereicht. Natürlich ohne das uns jemand helfen kann bzw es schafft, sie endlich einzustellen.
Am Anfang haben wir TIMOX bekommen. Das lief die ersten 2 Wochen ganz gut bis dann täglich Anfälle kamen.
Danach bekamen wir OFIRIL. erst den Saft und jetzt das Long Preparat.
Und seid heute bekommen wir zum Ofiril noch Keppra Saft dazu.

Also ich weiß jetzt nicht mehr weiter. Wir rennen von einer Klinik zur nächsten ohne Erfolge zu sehen. Ich denke manchmal das sie nur an Mia rumexperimentieren weil se selber nicht wissen was los is.
Die Auskunft der Ärzte "Das EEG passt nicht zu den Anfallssymptomen" hör ich ständig. Das MRT is unauffällig. Jetzt wollen sie Mia Hirnwasser entnehmen und das Nervenwasser prüfen. und da is mein Problem.
Sowas kann (wenns schief geht) zur Querschnittslähmung führen.

WAS SOLL ICH JETZT TUN?

glg Missy & Mia

Epelepsie bei meiner Tochter

pegasus, Saturday, 04.05.2013, 00:29 (vor 4853 Tagen) @ Missy

In welchen Kliniken rennst du denn mit deiner Tochter herum?

Im übrigen ist es nicht ungewöhnlich, dass einige Medikamente nicht wirken und andere schon oder aber nur Kombinationen von Medikamenten und da heraus zu finden, welches wirkt, dauert seine Zeit.

Epelepsie bei meiner Tochter

Missy, Saturday, 04.05.2013, 08:13 (vor 4853 Tagen) @ pegasus

Also wir Sind am anfange nach Suhl gekommen
Danach waren wir in Bad Salzungen in Behandlung
Und jetzt Sind wir in der Uniklinik in Jena

Die haben jetzt nochmal neue EEG´s gemacht und ende des monatssteht ein neues MRT an.

Epelepsie bei meiner Tochter

Mondenkind, Saturday, 04.05.2013, 00:49 (vor 4853 Tagen) @ Missy

Hallo Missy,

gerade vorm ins Bettgehen hab ich nochmal ins Forum geschaut und festgestellt, das Bettgehen muss noch ein bisschen warten...

Ich habe selber eine Tochter, Lea, die jetzt knapp ein Jahr ist, von dem her kann ich deine Sorge voll und ganz verstehen. Bei uns bin aber ich diejenige mit Epilepsie. Ich bin aber seit knapp5 Jahren dank einer OP anfallsfrei, ich hatte eine Vernarbung am linken Hippocampus.

Wo wird sie untersucht?? Ist dies eine auf Epilepsie spezialisierte Klinik oder ein "normales Krankenhaus"? Ich rate dir auf jeden Fall zu einer Untersuchung in einer Epi-Klinik, für Kinder weiß ich, dass z.B. Kehl-Kork oder Bethel zuständig ist.

Ich weiß, es ist vielleicht eine blöde Frage, aber wie hoch ist das Risiko, dass eine Querschnittslähmung auftritt?? Das ist, finde ich, auch ein Punkt, der in die Überlegung reingehört, sind es z.B. 10, 1 oder 0,1 %.

Es ist zwar etwas völlig anderes, aber ich hatte bei meiner OP ja auch gewisse Risiken und ich habe mit meinem Mann, meiner Familie & meinen Freunden viel gesprochen und irgendwie kam es immer aufs selbe heraus... wenn ich eine Änderung und somit eine Besserung haben möchte, muss ich das Risiko eingehen und mich operieren lassen.

So, ich geh jetzt endgültig ins Bett (mein Mann ist schon vor ner halben Stunde vorgegangen ;-))

Lieben Gruß
Mondenkind

--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

Epelepsie bei meiner Tochter

Missy, Saturday, 04.05.2013, 08:11 (vor 4853 Tagen) @ Mondenkind

Guten morgen :)

Also Ich habe deinen Eintrag gerade erst gelesen, da ich gestern dann einfach ins Bett gefallen bin.
Wie die chance bei Mialiegt kann ich dirleider nicht sagen.
Ich hab gerade nochmal mit Jena telefoniert und wir wollen erst nochmal das nächste MRT am Ende des Monats abwarten. Den rest möchten die dann später besprechen.

ich war echt fertig alsich dasmit der Querschnittslähmung gehört hab. Und als ich euer Forum enddeckt hab, hab ich mir gedacht "Warumnich mal jemanden fragen, der sich daschon besser auskennt"

Epelepsie bei meiner Tochter

Green, Saturday, 04.05.2013, 08:52 (vor 4853 Tagen) @ Missy
bearbeitet von Green, Saturday, 04.05.2013, 08:56

Hallo

www.epilepsie-elternverband.de
www.izepilepsie.de
www.famoses.de

hier findest du auch viel Info.

wärend Du auf den Ende des Monats wartest würde ich mir schon mal Termin in einer Epilepsiekinderambulanz machen..da Termine leider Wartezeiten haben. Du kannst ja trotzdem noch Ende des Monats nach Jena gehen wenn der andere Termin in der Ambulanz noch nicht wahr.

Wichtig Du hast als Mutter auch Rechte du kannst sagen ich will das nicht was Sie da tun.
Und schaust das du wo anders hilfe bekommst.

Alles gute:-)

Gruss Green

PS. Wenn du das Gefühl hast die Ärzte wissen auch nicht weiter ....trau dich das doch auch zusagen. Entspannt die Situation oft.und oder trau Dich zusagen was würden Sie tun wenn es Ihr KInd wäre.
Ärzte sind auch nur Menschen....und ich habe folgenden Trick wenn mir Menschen zu viel Respekt einflössen stell ich Sie mir in langer Unterhose vor...nah da kommt schon ein grinsen auf.....und macht es mir leichter.

Epelepsie bei meiner Tochter

Missy, Saturday, 04.05.2013, 10:17 (vor 4853 Tagen) @ Green

Danke green =)

bei dem gedanken der Ärzte dort in Unterhose musste selbst ich gerade lachen...

ich werd mich in den wochen bis zum termin jetzt mal informieren wo ich Mia weiterhelfen kann.

Und wie ich meinem Arbeitgeber am besten verkicker das ich noch öffter ausfallen werd.

Danke glg Missy

Epelepsie bei meiner Tochter

FantaColaSprite64, Saturday, 04.05.2013, 10:09 (vor 4853 Tagen) @ Missy

Hallo Missy

Ich kann deine Sorgen voll und ganz verstehen!!!! Und es ist echt eine harte Zeit für eine Mutter!

Ich habe selbst vor ein paar Jahren eine Hirnwasseruntersuchung bekommen und es ist ix passiert, obwohl ich mich kurzzeitig bewegt habe. Wenn sie es bei deiner Tochter machen, dann bestimmt unter starker Beteubung oder Narkose, damit sie still hällt. Sie müssen halt auf die Risiken hinweisen, aber passieren tut sehr selten etwas.
Ich würde aber auch erstmal das MRT und das nächste EEG abwarten.
Seit ihr in einer Epilepsie Klinik gewesen? Wenn nein, würde ich dir raten dort schnell einen Termin zu bekommen und mit ihr dort hin zu fahren. DAs ist immer besser als jeder Neurologe.

Und dann noch ein Tipp speziell für Kinder, bei denen die Medikamente nicht wirken oder nicht richtig wirken. Versuch es mal mit Ketogener Diät. Bei einer bekannten von mir hat das Wunder bewirkt. Sie ist seit dem Anfallsfrei, obwohl keine Medis zuvor gewirkt haben. Die Medizin sagt, dass es schwachsinn ist, doch helfen tut es vielen. Natürlich gibt es auch fälle, wo es nicht funktioniert. Aber ich würde es an deiner Stelle machen. Falsch machen kann man da nix.

Gru

Epelepsie bei meiner Tochter

Missy, Saturday, 04.05.2013, 10:20 (vor 4853 Tagen) @ FantaColaSprite64

Supi danke =) dasgoogle ich dann gleich mal...

Ja bei vielen gehts gut aber bei einigen nicht. das risiko dasmeine tochter mirirgendwann vorwirft, das sie wegen mir nicht laufen kann ist mir einfach zu groß...
ich hab daecht angst davor...

glg Missy

Epelepsie bei meiner Tochter

Mondenkind, Saturday, 04.05.2013, 14:07 (vor 4852 Tagen) @ Missy

Hallo Missy,

Supi danke =) dasgoogle ich dann gleich mal...

hier ist eine (finde ich) schöne Internetseite zu dem Thema Ketogene Diät bei Kindern.

Lieben Gruß
Mondenkind

--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

Epelepsie bei meiner Tochter

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Saturday, 04.05.2013, 10:36 (vor 4853 Tagen) @ FantaColaSprite64
bearbeitet von huge88, Saturday, 04.05.2013, 10:40

Die Medizin sagt, dass es schwachsinn ist, doch helfen tut es vielen.

Die "klassische Medizin" hält das nicht für Unsinn. Um einmal aus http://www.dgfe.info/home/index,aid,62.html zu zitieren:

"Die symptomunterdrückende, antiepileptische Wirkung der medikamentösen Therapien (Blätter 058,
059), der Verhaltens- und Selbstkontroll-Therapien (Blatt 067) sowie der epilepsiechirurgischen
Behandlung (Blatt 069) steht heute außer Zweifel.
Dies gilt auch für die ketogene Diät, die indirekt über Ketosis einen biochemischen Schutz gegen
Anfälle erzeugen vermag. Zum „Wirkmechanismus“ dieser Therapien liegen Erkenntnisse und
plausible Hypothesen vor."

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil