Verwandte, die schimpfen und meckern...

knuddel, Thursday, 30.05.2013, 10:58 (vor 4827 Tagen)

Hallo,
schon wieder ist mir heute eine gute Tasse aus dem Service meiner Mutter, in ihrem Beisein aus den Händen gefallen, samt Kaffee. Sie hat schon einige Verluste an Geschirr durch mich hinnehmen müssen."Sie hat nicht mehr alle Tassen im Schrank" u.s.w.. Dieser Satz bezieht sich nicht auf meine Mutter, trifft aber voll zu.

Sie meint echt ernst, dass ich das extra mache, aus Wut oder ähnlichem. Meine Mutter ist bald 70 Jahre, sie ist bei vollem Verstand, aber sie macht mir immer mehr Vorwürfe, dass alles von mir provoziert sei: "vor 10 Jahren mal Zigaretten geraucht"," Übergewicht" .....Meine Mutter würde sich auch nie über Epilepsie erkundigen...aktuell.
Als ich Kind war, hat sie das aber getan.
Mich macht das extrem traurig, schon wieder Ärger hier durch mich.

LG:-(

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mathilda, Thursday, 30.05.2013, 14:31 (vor 4826 Tagen) @ knuddel

Hallo,
ist natürlich eine ganz blöde Sache.
Dreh den Spieß um. Wenn sie meint, du schmeißt Geschirr extra runter, dann soll sie doch alles alleine machen.

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Musica, Thursday, 30.05.2013, 15:05 (vor 4826 Tagen) @ knuddel

Hallo Knuddel, ich kenne das. Als Kind hat mir meine Mutter das Gleiche unterstellt. Sie hat mich dann geohrfeigt. Stattdessen hätte sie ja mal nachforschen können, was mit mir los ist. Gemein ist, der blöde Spruch mit den Tassen im Schrank. Da wäre ich auch sehr gekränkt. Fass`einfach nichts mehr an! Liebe Grüße,Musica

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mikewi, München, Thursday, 30.05.2013, 15:58 (vor 4826 Tagen) @ knuddel

Hallo Knuddel,

70 Jahre sind kein Argument sich nicht über diese Krankheit zu erkundigen. Schon vor 70 Jahren war Epi längst bekannt, dass ist sie nämlich seit Menschengedenken.;-)
Da sich deine Mutter aber aber wie du schreibst, als du noch Kind warst, erkundigt hatte stellt sich für mich viel mehr die Frage ob deine Mutter nicht mit ganzen Situation langsam überfordert ist und selbst Hilfe braucht. Und deswegen so reagiert?

Nachdem sie sich ja früher schon erkundigt hatte sollte sie also das wichtigst über Epi wissen. Sprich doch mal deinen Psychologen darauf an, vielleicht kann der dir eine Anlaufstelle oder Beratungsstelle nennen.

Gruß
Mikewi

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sandytimmy, Thursday, 30.05.2013, 21:54 (vor 4826 Tagen) @ mikewi

Bedenkt aber dabei die Denkweise dieser Generation über Epileptiker.
Früher hielten die Leute das für eine geistige Behinderung. Zu Weltkrieg zeiten wären wir umgebracht worden, glaub ich. So was prägt natürlich die jetzt alten Menschen, da sie zu dem Zeitpunkt Kind waren, erzogen wurden.

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Musica, Thursday, 30.05.2013, 22:12 (vor 4826 Tagen) @ sandytimmy

Stimmt, auch Epileptiker sind als sog."Unwertes Leben" in KZ´s verschwunden. Aber heute 70- jährige wissen schon, dass das keine geistige Krankheit ist.LG

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sandytimmy, Thursday, 30.05.2013, 22:27 (vor 4826 Tagen) @ Musica

Die wissen das zwar, dass das Quatsch ist, die Kindheit prägt aber bis ans Lebensende den Charakter und die Denkweisen. Auch wenn es nur indirekt ist, man nicht die alten Parolen nachplappert

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mikewi, München, Friday, 31.05.2013, 09:12 (vor 4826 Tagen) @ Musica
bearbeitet von mikewi, Friday, 31.05.2013, 09:15

Sorry, dass ich dir das jetzt mal sagen muss, aber du bis eine Dramatikerin Musica.
Und unterlasse das gefälligst die heutige Zeit mit dem 3. Reich zu vergleichen oder auch nur Parallelen zu ziehen. Heute ist heute und nicht damals.

@Knuddel
Lass dich von solchen Pessimisten nicht unterkriegen.

Stimmt, auch Epileptiker sind als sog."Unwertes Leben" in KZ´s verschwunden. Aber heute 70- jährige wissen schon, dass das keine geistige Krankheit ist.LG

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 31.05.2013, 10:04 (vor 4826 Tagen) @ mikewi

Sorry, dass ich dir das jetzt mal sagen muss, aber du bis eine Dramatikerin Musica. Und unterlasse das gefälligst die heutige Zeit mit dem 3. Reich zu vergleichen oder auch nur Parallelen zu ziehen.

Was ist denn an Musicas Aussage ein negativer Vergleich mit heute? Ich sehe ihre Aussage

Aber heute 70- jährige wissen schon, dass das keine geistige Krankheit ist.

eher als etwas Positives. Wär ganz schön schrecklich, wenn wir immer noch Zustände wie in der Zeit des 3. Reiches hätten.

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

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mezeg, München, Friday, 31.05.2013, 11:21 (vor 4826 Tagen) @ mikewi

Und unterlasse das gefälligst die heutige Zeit mit dem 3. Reich zu vergleichen oder auch nur Parallelen zu ziehen. Heute ist heute und nicht damals.

Hallo,

dieser negativen Bewertung von Musica Aussage kann ich nicht zustimmen. Daß im 3. Reich Epileptiker - und sonstige "Störfaktore" - als nicht lebenswürdig betrachtet und entsprechen behandelt wurden, ist eine historische Tatsache, die weder geleugnet noch vergessen werden kann / darf. Wird verschwiegen, daß Epileptiker im Mittelalter als Hexen - am liebsten die Frauen, natürlich - betrachtet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden? Das Wissen und die Erkenntnis darüber, wie abscheulich es war, ist doch der Hinweis, welchen Weg in positive Richtung seitdem gegangen ist. Negatives kann man doch nicht einfach in die Vergessenheit zurückdrängen: ohne Dunkelheit sieht man kein Licht!

Und mir bitte nicht antworten, daß ich als "Nicht-Deutsche" überheblich-unbequem urteilen kann. Es wurden auch in Frankreich entlang der ganzen Geschichten abscheulich-widerwärtigen Taten vollbracht - oft auch unter der Banner der Kirche! Wie wäre es z.B. mit der Nacht von St Barthélémy?? Wenn ich anfangen würde, eine Liste unserer Verbrechen niederzuschreiben, hätte ich hier nie den Platz dafür!

Das Hauptproblem heutzutage ist viel mehr, daß es viel zu wenig sachlich-informativ darüber gesprochen wird. Die meisten Leute wissen nicht, worum es sich eigentlich handelt und wie sie sich verhalten sollten... also schauen sie lieber weg. Man könnte auch philosophieren, daß Ur-Ängste vor übersinnlichen Phänomenen uns noch im Gehirn vagabondieren...

mezeg

Stimmt, auch Epileptiker sind als sog."Unwertes Leben" in KZ´s verschwunden. Aber heute 70- jährige wissen schon, dass das keine geistige Krankheit ist.

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Lerche, Friday, 31.05.2013, 12:02 (vor 4826 Tagen) @ mikewi

Sorry, dass ich dir das jetzt mal sagen muss, aber du bis eine Dramatikerin Musica.

Geb ja zu, dass ich das auch schon das eine oder andere Mal gedacht habe, aber nicht bei diesem thread hier...

Und unterlasse das gefälligst die heutige Zeit mit dem 3. Reich zu vergleichen oder auch nur Parallelen zu ziehen. Heute ist heute und nicht damals.

Was’n das jetzt?!? Ich seh weder Parallelen noch Tangenten oder sonst was...

@Musica: Natürlich wissen Siebzigjährige das, denn als Zweijährige, die sie 1945 waren, können sie sicherlich noch nicht allzu viel von der damaligen Ideologie übernommen haben...
VG Uwe

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sandytimmy, Friday, 31.05.2013, 19:58 (vor 4825 Tagen) @ Lerche

Aber denkt immer dran. Die waren zwar noch klein wo der Weltkrieg rum war, sie wurden aber von Leuten erzogen die von der Zeit stark geprägt wurden oder sogar mitgemacht haben. Auch wenn das heute niemand zugibt.
Eltern prägen Kinder und nicht politische Geschehnisse.
Frag mal die heute 85-90 jährigen, da wirst du keinen finden der mitgemacht hat. Die haben sich nach Kriegsende plötzlich alle in Luft aufgelöst.;-)

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Lerche, Friday, 31.05.2013, 21:27 (vor 4825 Tagen) @ sandytimmy

Liebe Sandy, so etwas nennt man auch Generalverdacht.
Gab’s schon immer, gibt’s auch heute noch:
„Du bist 50 und im Osten geboren? Dann warst du natürlich bei der Stasi! Du gibst es bloß nicht zu, keiner will dabei gewesen sein, die haben sich nach der Wende plötzlich alle in Luft aufgelöst...“
Is nich schön, so was.

:-| :-(

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sandytimmy, Friday, 31.05.2013, 22:15 (vor 4825 Tagen) @ Lerche

Nein kein Generalverdacht. Ich finde es nur eigenartig dass KEINER dabei war, anstatt zur eigenen Vergangenheit zu stehen. Ich SAG nicht dass alle dabei waren

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sandytimmy, Friday, 31.05.2013, 22:17 (vor 4825 Tagen) @ sandytimmy

Das spielt für mich auch keine Rolle. Es ist schon über sechzig Jahre her. Irgendwann ist gut. Reicht wenn man in der Schule genug damit gelangweilt wird

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Saturday, 01.06.2013, 11:13 (vor 4825 Tagen) @ sandytimmy

Wenn's so unaktuell wäre, dass man damit nur gelangweilt werden könnte, wäre es wirklich schön.

Aber ohne z.B. die Geschichte von der Weimarer Republik bis zur sogenannten Machtergreifung zu kennen, ist es in meinen Augen nur schwer vorstellbar zu kapieren, dass ein paar Spinner mit einer hirnrissigen Ideologie eine Demokratie aushölen und die Welt quasi ins Chaos stürzen können. Und die Gefahr besteht immer, nur dass man mit etwas bewusstsein dafür es vielleicht verhindern kann.

Und damit fällt es auch leichter zu verstehen, weshalb in manchen teilen Europas gerade antideutsche Vorbehalte hochkommen und damit angemessen und gelassener umzugehen.

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

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mezeg, München, Saturday, 01.06.2013, 20:07 (vor 4824 Tagen) @ huge88

Wenn's so unaktuell wäre, dass man damit nur gelangweilt werden könnte, wäre es wirklich schön.

Aber ohne z.B. die Geschichte von der Weimarer Republik bis zur sogenannten Machtergreifung zu kennen, ist es in meinen Augen nur schwer vorstellbar zu kapieren, dass ein paar Spinner mit einer hirnrissigen Ideologie eine Demokratie aushölen und die Welt quasi ins Chaos stürzen können. Und die Gefahr besteht immer, nur dass man mit etwas bewusstsein dafür es vielleicht verhindern kann.

Und damit fällt es auch leichter zu verstehen, weshalb in manchen teilen Europas gerade antideutsche Vorbehalte hochkommen und damit angemessen und gelassener umzugehen.

möchte mich zwar nicht in eine deutsche politische Diskussion einmischen aber...

Mir wurde vor etwa 25 Jahren eine Kiste Dokumente gebracht, die einem Großonkel gehörte. Erlebt hatte ich ihn nicht, er starb vor dem Krieg.

Kam nach dem 1. Weltkrieg als Dolmetscher nach Deutschland und war von den armseligen Zuständen in München sehr getroffen. Dann Pressechef bei der Botschaft. Als Professor der Germanistik hatte er sehr viele Kontakte mit wichtigen Deutschen, war persönlicher Dolmetscher zwischen einem französischen Hochpolitiker und dem deutschen gegenüber, mit dem er auch kulturellen Interessen teilte. Eine gegenseitige Achtung ist aus seinen Papieren leicht zu lesen.

Und wenn er sich immer neutral verhalten hatte, kann man aus seinen Dokumenten lesen, daß er vieles an den "Siegern" nicht für gut hielt, z.B. die Besetzung der Ruhr. Einen niederschlagenen Feind sollte man grundsätzlich nicht demütigen und piesaken. Dann kommt einer wie damals: "Wir sind stark! Wir sind schön!" und ähnliches... das hört doch jeder gerne!

Mit der Nazi-Herrschaft mußte er Berlin verlassen, wo er viele (deutsche) Freunde ließ. Gut, daß er vor dem Krieg gestorben ist...

Durch diesen Dokument-Karton habe ich angefangen, mich mit dieser Zeit zu beschäftigen.

mezeg

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mezeg, München, Thursday, 30.05.2013, 18:42 (vor 4826 Tagen) @ knuddel

als sie von meiner Epilepsie vor drei Jahren erfuhr, sagte meine jüngste Schwester: "Ich bin also die einzige Normale in der Familie!" (Die zwei anderen Schwester sind bipolar belastet)

Habe zuerst geschluckt aber... lieber behindert als bewußt boshaft!

Wie Dir schon hier geraten wurde, einfach die Logik einschalten: Du bist nicht gut genug, um diese und jene Aufgabe zu übernehmen? Im vollen Bewußtsein Deiner Unfähigkeit - in diesem Bereich ;-) ;-) - läßt Du die Tassen, wo sie sind.

Aber einen Arzt für Deine Mutter einschalten, würde ich schon. Oder eine Sozialarbeiterin. Mit dem Alter wird vieles schwieriger und wenn man es nicht schafft, ärgert man sich und sucht die Schuld bei den anderen, um sich nicht selber mit dem Problem zu befassen. *

mezeg

* bin eben auch nicht die Jüngste... :-( :-(

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Musica, Thursday, 30.05.2013, 19:06 (vor 4826 Tagen) @ mezeg

Warum denn das? Wenn ich 70 wäre und wie beschrieben völlig o.k, würde ich aggressiv wenn mir ein Kind mit Sozialarbeiter oder Arzt daher käme! :-D Musica

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mezeg, München, Thursday, 30.05.2013, 19:20 (vor 4826 Tagen) @ Musica

Warum denn das? Wenn ich 70 wäre und wie beschrieben völlig o.k, würde ich aggressiv wenn mir ein Kind mit Sozialarbeiter oder Arzt daher käme! :-D Musica

Meine Mutter reagierte gereizt und aggressiv, wenn sie sich überfordert fühlte. Etwas später wurde Alzheimer festgestellt. Daher meine Reaktion.

mezeg

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knuddel, Thursday, 30.05.2013, 19:20 (vor 4826 Tagen) @ mezeg

Danke euch allen,
hab mich wieder abgeregt. Manchmal kommt halt vieles in einem hoch.
Ja, ihr habt recht, Verwandte (gerade Mütter und Väter) machen sich bestimmt oft Sorgen, was sie überfordert. Meine Mutter auch, ich glaube sie schämt sich für mich, eher gesagt bzgl der Epilepsie. Das ist schon als Kind so gewesen, dummer Epi, hab ich oft gehört, wenn ich was falsch gemacht hab. Etwas ganz Schlimmes ist für sie, das ich Depressionen hab.
Sie weiß keine Symptome, nichts davon. Aber es ist peinlich, ich bin nicht so wie andere.
Ich kann aber damit leben anders zu sein, mal mehr, mal weniger.
Ich werde versuchen vieles zu überhören. Ich bin ich, damit muss meine Mutter leben und ich.
Sonnige Grüße

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Musica, Thursday, 30.05.2013, 21:53 (vor 4826 Tagen) @ knuddel

Hallo Knuddel, freut mich, dass es Dir wieder besser geht. Wir müssen halt damit leben. Aber deshalb mußt Du Dir das mit Deiner Familie/Mutter doch nicht etwa für immer antun? Grüße Dich,Musica

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anonym, Friday, 31.05.2013, 17:05 (vor 4825 Tagen) @ knuddel

Hallo knunddel,
werde von meiner Verwandschaft bis heute, sehr argwöhnisch angeguckt. Finde ich genauso schlimm. Ob wir etwas Besonderes sind.

Gruß
Corinna

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mezeg, München, Sunday, 02.06.2013, 16:04 (vor 4823 Tagen) @ knuddel


Sie meint echt ernst, dass ich das extra mache, aus Wut oder ähnlichem.

A propos Reaktionen von Angehörigen / Freunden: Meine jüngere Tochter fand bei mir einen geschriebenen Zettel vor und fragte mich entsetzt: "Hast DU es geschrieben??"

Als Antwort habe ich ihr nur einen Stift in die LINKE Hand gedrückt. Dann verstand sie, daß es mit Epilepsie - oder Schwachsinn??? :-( :-( - nichts zu tun hatte. Es war am Anfang der Situation und sie vermutete viel zu viel und viel zu negativ.

mezeg

P.S.
Bin offiziell Rechtshänderin - wenn aber nicht für alles, Messer immer in der linken Hand -.

Hatte aber mal einen Kater (einen echten, Miaou!), der mir das Kreuzworträtsel übel nahm und sich auf meinen RECHTEN Arm hinlegte... um mich ans Schreiben zu hindern. Habe mich amüsiert es links zu versuchen, zuerst nur Großbuchstaben wie üblich. Dann aber wohl aus Spiel Kleinbuchstaben, die ich inzwischen gut beherrsche. Später der Gedanke, ich könnte doch linksschreiben üben, aus Spaß und auch um nicht ganz "ohne" zu sein sollte ich mir einmal die rechte Hand verletzten. Also schreibe ich ab und zu ein Paar zeilen links. Geht langsamer, ist aber gut leserlich. Aber die Flüssigkeit - und daher oft "Unleserlichkeit" :-D :-D :-D - der rechten Hand bringe ich nicht hin. Die Schrift ist für Rechtshänder konzipiert und die Feinmuskulatur der linken Hand ist bei mir nicht so trainiert. Aber es ist amüsant.