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Keppra, Friday, 28.06.2013, 12:31 (vor 4797 Tagen)
Hallo, ich habe mitgeteilt dass es mal zu einem Anfall kam.
Geburt meines Kindes und danach zuhause einen Anfall und dann im Krankenhaus
kam es zu einem 5 min. Anfall.
Ich habe einen sitzenden Bürojob, Tipse und Telefonkontakt.
Ag will es für die Personalabteilung schriftlich haben?
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Melusine, Friday, 28.06.2013, 15:34 (vor 4797 Tagen) @ Keppra
Hallo Keppra,
also, vor kurzem hat man uns im Krankenhaus erklärt, dass man nicht sagen muss, dass man Epilepsie hat, auch nicht wenn man darauf direkt angesprochen wird. Wenn du es aber von dir aus gesagt hat, was spricht dagegen es ihnen schrftlich zu geben? Mir stellt sich nur die Frage, weshalb will dein Arbeitgeber das schriftlich haben? Ich würde dirket fragen, warum er es schrifltich will und entsprechen ablehnen, denn das darf man ja, oder aber zusstimmen. Fühl dich frei das zu entscheiden. Wenn ihr ein gutes Verhältnis habt...
Gruß
M
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Mondenkind, Friday, 28.06.2013, 16:51 (vor 4797 Tagen) @ Keppra
Hallo Keppra,
habe dir eben schon meine Meinung zu dem Thema gesagt. Die Frage ist, was hat der Chef davon, wenn du es ihm schriftlich gibst?? Es liegt zudem in deiner Personalakte.
Wie gesagt, ich sehe im Moment eine große Chance, dass du auch zukünftig anfallsfrei bleibst, schließlich bist du es schon 4 Jahre, warum sollte es sich also ändern??
Lieben Gruß
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 28.06.2013, 18:01 (vor 4797 Tagen) @ Keppra
Wenn Dein Arbeitgeber irgendeine genauere medizinische Aussage bzgl. Dich und Deiner Arbeitstätigkeit braucht, dann müsste er Dich eigentlich zum Betriebsarzt bzw. zuständigen Amtsarzt schicken.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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Marathon, LK Weilheim-Schongau, Saturday, 29.06.2013, 09:22 (vor 4797 Tagen) @ huge88
Richtig. Das einzige was er verlangen kann (falls ich mich jetzt nicht täusche) ist ein Weg zum Betriebsarzt. Jedoch unterliegt dieser (wie alle anderen Ärzte auch) der Schweigepflicht. Ausser du entbindest ihn schriftlich davon.
Wenn du einen Bürojob hast, sehe ich erst recht keine Notwendigkeit darin, das dein AG da etwas schriftliches fordert.VERLANGEN kann dein er da gar nichts. Sollte er das dennoch (denken), bitte ihn um eine (seriöse) Begründung. Selbst dann ist es immer noch Deine Entscheidung ob du der Aufforderung nachkommst. Ein Nachteil darf dir nicht entstehen, solltest du es verweigern. Ansonsten würde ich mich mal an den Betriebsrat wenden (sofern vorhanden).
Ich arbeite im Baumarkt. Die Hubameise, steigen auf hohe Leitern, Gabelstapler oder Plattensäge gehören zu meinem Alltag. Der Betriebsarzt verbot mir zwar für 6 Monate diese Dinge zu tun, meinen AG habe ich darüber informiert (das mir keiner Arbeitsverweigerung unterstellen kann). Jedoch reichte ihm die mündliche Info. Etwas schriftliches hat er nicht mal angesprochen.
LG
Marathon
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mikewi, München, Saturday, 29.06.2013, 15:11 (vor 4796 Tagen) @
Keppra
bearbeitet von mikewi, Saturday, 29.06.2013, 15:15
Grundsätzlich musst der Arbeitgeber über Krankheiten nur dann informiert werden, wenn diese die Ausübung deiner Arbeit so stark beeinträchtigen würden, dass du diese nicht nicht mehr ausüben dürftest. Bzw. wenn du dich oder andere dadurch gefährden würdest. Mit schriftlichen Sachen wäre ich selbst vorsichtig!
Wie heißt es so schön "Alles was Sie jetzt sagen kann vor Gericht gegen Sie verwendet werden" 
Wenn die Personalabteilung es schriftlich haben will soll sie es doch erst mal selbst schriftlich begründen warum. Und dann ein betriebsärztliches Gutachten anfordern. 
Da wird dann nämlich drin stehen, dass es keinerlei Einwände gibt, einen "sitzenden Bürojob" trotz Epi auszuüben. 
Gruß
Mikewi
Hallo, ich habe mitgeteilt dass es mal zu einem Anfall kam.
Geburt meines Kindes und danach zuhause einen Anfall und dann im Krankenhaus
kam es zu einem 5 min. Anfall.Ich habe einen sitzenden Bürojob, Tipse und Telefonkontakt.
Ag will es für die Personalabteilung schriftlich haben?
Ich habe es bisher noch immer gesagt
mikewi, München, Saturday, 29.06.2013, 15:34 (vor 4796 Tagen) @ Keppra
Ich selbst sitzt ja auch im Büro und ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei den Meisten gut ankam, dass ich es schon beim Vorstellungsgespräch erwähnt hatte, dass ich Epileptiker bin. Alles was die dann noch wissen wollten was sie im Falle eines Falles zu machen hätten, bzw. wie sie zu reagieren hätte.
Auch meine direkten Kollegen habe ich zeitnah davon in Kenntnis gesetzt, damit sie ggf. nicht mit der Situation überfordert sind.
Gruß
Mikewi
Ich habe es bisher noch immer gesagt
Lefay83, Friday, 12.07.2013, 13:27 (vor 4783 Tagen) @ mikewi
Hallo,
ich habe es im Vorstellungsgespräch auch von alleine angesprochen. Mache zwar viel Bürotätigkeit, aber bin auf Messungen auch schon mal im Freien auf hohen Dächern unterwegs. Chef und Kollegen haben nachgefragt, was dann zu tun sei, wenn es doch passiert (bin seit 13 Jahren in Behandlung, vorher häufig Myoklonien, dann 1 Grand Mal).
Hatte für mich aber keinerlei Konsequenzen. Im Gegenteil, die Kollegen und ich sind entspannt, dass sie im Notfall Bescheid wissen.
Gruß, Lefay
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Xandri, Niedersachsen, Monday, 01.07.2013, 21:09 (vor 4794 Tagen) @ Keppra
Ich sehe das so, wie die meisten anderen hier.
Die Fürsorgepflicht deines AGs ist erfüllt,... du hast es ihm gesagt, er weiß Bescheid. Super! Dann reicht das doch auch an dieser Stelle oder?
Mein AG hats auch erst später erfahren. Dann kam zwar die Nachfrage, warum ich das nicht gleich gesagt habe. Meine Antwort war natürlich: aus Angst vor Konsequenzen,..!
Dann wars das aber. Die Kollegen wissen es und gut.