Wie mache ich es am besten richtig?

Tinchen1987, Tuesday, 02.07.2013, 09:16 (vor 4794 Tagen)

Hallo...
Vor kurzem war ich bei einem epitologen!!!
Als fast 26 jährige hat man ja trotzdem einem kindefwunsch.
Nicht nur ich sondern mein freund auch!
Ich hatte den Arzt gefragt u es wurden wieder einige Untersuchung en gemacht
Alles in Ordnung meinte er, es spticht nix dagegen.
Wir hatten.uns auch sehr gefreut.
Als wir aber vor sin paar tagen auf einen fest waren u ich die ganzen behinderten kinder gesehen habe... war mein kinderwunsch nicht mehr so stark
Ich habe angst davor das ich auch ein behindertes kind bekomme

Ich weis nicht weiter
Kann mir jemand von euch weiter helfen?

Wie mache ich es am besten richtig?

Celeste, Tuesday, 02.07.2013, 11:48 (vor 4793 Tagen) @ Tinchen1987

Erstmal kann ich dich super-gut verstehen!

Als ich meine Tochter bekam, war ich 26 (sie ist inzwischen 13 und hochbegabt). Das war keine geplante Schwangerschaft und ich habe mir in der Zeit auch große Sorgen gemacht. Bei mir wurden dann die Medikamente umgestellt und ich hab nur eine geringe Dosis genommen. Zum Glück hatte ich während der Schwangerschaft/Geburt keinen Anfall. Die kamen erst wieder während des Stillens (nachts wach usw.) Also hab ich damit aufgehört und mein Freund musste nachts Fläschchen machen. Sowas lässt sich ja alles regeln.

Ich glaub, das kommt auch ein bisschen drauf an, was für Medikamente du nimmst usw.
Glück gehört natürlich auch dazu.

Das muss jeder für sich selbst entscheiden - ich weiß nur, dass ich mir ein Leben ohne meine Tochter gar nicht mehr vorstellen kann.

LG

Wie mache ich es am besten richtig?

Tinchen1987, Wednesday, 03.07.2013, 08:11 (vor 4793 Tagen) @ Celeste

Hallo. ..
Vielen dank für eure antworten!
Ich war auf einem sommerfest, kein fest wo es nur behinderte waren!
Auf feste nur für behinderte kann ich nicht gehen, das berkrafte ich nichte Menschen leiden zusehen
Ich bin mit meinen medi ach sehr gut eingestellt!
Es ist die angst in mir, immer und immer wieder.
Ich hab schon überlegt mal zu nen arzt zu gehen wegen der angst u mit ihm darüber zu reden
Oder was sagt ihr?
Fohlsäure gibt es die überall?
Die kann ich so einfach nehmen ohne das Nebenwirkungen auftreten?

Wie mache ich es am besten richtig?

Mondenkind, Wednesday, 03.07.2013, 11:21 (vor 4792 Tagen) @ Tinchen1987

Hallo Tinchen,

Auf feste nur für behinderte kann ich nicht gehen, das berkrafte ich nichte Menschen leiden zusehen

Die Menschen dort leiden nicht, sie kennen es nicht anders und sind glücklich, dass und wie sie leben.
Meine Freundin hat eine Sohn mit Down Syndrom - klar war das am Anfang ein Schock, doch inzwischen wünscht sie sich keinen anderen.

Es ist die angst in mir, immer und immer wieder.
Ich hab schon überlegt mal zu nen arzt zu gehen wegen der angst u mit ihm darüber zu reden

Warum nicht?? Er kann dir zwar auch keine 100%ige Sicherheit geben, dass du kein Kind mit einer Behinderung bekommst aber schaden kann dies auf keinen Fall.

Fohlsäure gibt es die überall?
Die kann ich so einfach nehmen ohne das Nebenwirkungen auftreten?

Ja, Folsäure gibt es überall, Drogeriemärkte oder Apotheke (bei letzterem ist sie teurer). Ich habe gerade mal in meiner Packungsbeilage geschaut, da steht nichts von Nebenwirkungen oder ähnlichem. Was da steht ist: "Bei einer ausgewogenen Ernährung ist die Versorgung mit (...) Folsäure nicht immer optimal." Aber in einer Schwangerschaft brauchst du das anderthalbfache bis doppelte (da sind die Meinungen unterschiedlich) als normal. Und wenn du hier schaust, da steht auch, dass die Versorgung von Folsäure eher schlecht als recht ist und zu viel Folsäure 1000 Mikrogramm und mehr entspricht (den Zusatz an Folsäure während der Schwangerschaft gilt im übrigen auch für "Gesunde", hat als nichts mit der Epilepsie zu tun.)

Lieben Gruß
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

Wie mache ich es am besten richtig?

Mondenkind, Tuesday, 02.07.2013, 12:51 (vor 4793 Tagen) @ Tinchen1987

Hallo Tinchen,

so wie es sich angehört hat, warst du auch auf einem Fest, das extra für die behinderten Kinder war, oder?? Klar sieht man dann viele auf einmal. Aber geh mal durch die Stadt und schau mal, wie viele du dann siehst. Manchmal ein oder zwei behinderte Kinder, aber meistens doch eher keins.

Natürlich kann dir keiner von uns die 100%ige Sicherheit geben, dass du kein behindertes Kind bekommen wirst, aber wenn du auf ein paar Dinge achtest, kannst du das Risiko mindern, z.B. schon vor der Planung anfangen Folsäure einzunehmen, gerade in den ersten 6 Schwangerschaftswochen ist Folsäure sehr wichtig fürs Kind, also gerade zu einem Zeitpunkt, wo man oft noch nicht mal weiß, dass man schwanger ist.
Wichtig ist auch nicht zu rauchen (gilt am besten für Mama und Papa) und genügend Gesundes zu Essen (macht man aber während der Schwangerschaft automatisch <-- ging mir zumindest so ;-)).

Lieben Gruß
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)

Wie mache ich es am besten richtig?

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 02.07.2013, 20:34 (vor 4793 Tagen) @ Tinchen1987

Auf was für einem Fest warst Du denn, wenn Du da den Eindruck hattest, dass dort so viele behinderte Kinder waren - und in wie fern behindert? Ich mein das ist ja ein Sammelbegriff der für eine ganze Menge stehen kann.

Rein statistisch, wenn Du während der Behandlung Dich richtig überwachen lässt und entsprechend Präparate wie Folsäure nimmst, dann liegt das statistische Risiko je nach Medikamentation nicht merklich über dem Normalen.
Kleiner Tipp: Dreh mal die Statistik um und sag nicht, wie hoch das Risiko ist, dass irgendetwas ungünstiges Eintritt, sondern wie gut die Chancen stehen, dass alles gut geht. Dann wirken die Statistiken gleich weniger erschreckend.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil