Epilepsie und Narkolepsie
Hallo zusammen,
ich wusste gar nicht das ich hier registriert bin, hatte ich wohl vergessen. Ich habe eine Frage und würde diese mit einer Einleitung nachfolgend aufführen.
Ich habe im November 2012 einen Neuantrag auf die Anerkennung der Schwerbehinderung gestellt da ich bis 09/2008 einen Ausweiß mit 50% aufgrund meiner Epilepsie hatte. Ich habe den Ausweis damals nicht verlängert weil ich Probleme mit dem bewerben hatte, also immer Absagen. Ich habe zwar ein Schreiben des Versorungsamts auf Neuüberprüfung der Schwerbehinderung erhalten aber nie darauf reagiert. Von da an habe ich nie mehr etwas vom Versorgungsamt gehört bis zum 12.06.2013.
Einen Neuantrag habe ich deswegen gestellt da, bei mir Narkolepsie festgestellt worden ist, diese habe ich seit 2008. Ich bin mehrmals auf meiner Arbeitsstelle eingeschlafen und habe mich dann an meinen Vorgesetzten gewendet und habe um Rat gefragt, da es immer extremer wurde. Ohne meine Tabletten, ich nehme Vigil, geht es nicht mehr! Ich bin dann an die Schwerbehindertenvertretung verwiesen worden, da hatte ich dann am Montag ein Gespräch was zwei Stunden gedauert hat. Wa ich da dann erfahren habe bringt mich zum verzweifeln.
Ich habe am 12.06.2013 eine Anhörung vom LS bekommen die meinen GDB von 50% auf 40% herab setzen möchten. Ich bin seit fast 11 Jahren Anfallsfrei, bzgl. der Epilepsie nehme ich keine Medikamente mehr.
Jetzt meine eigentliche Frage, gilt die Epilepsie nach sovielen Jahren als geheilt?
Meine Gesprächspartnerin in der Schwerbehindertenverterung hat eine Schwester die an Epilepsie erkrankt ist und hat mir davon erzählt. Viele Dinge trafen auf mich zu 100% zu, das macht mir sehr viele Gedanken, ich bin ratlos.
Sie hatte erwähnt, das Epileptiker einen geregelten Tagesablauf benötigen und sollte eine Situation eintreten reagieren Epilepsiekranke agressiv und werfen Gegestände etc. durch die Gegend. Das triffz auf mich absolut zu, das hatte mir meine Frau oft bestätigt.
Sie erzählte weiter das Epilepsieerkrankte sehr arrogant und verletzend gegenüber seinen Mitmenschen reagieren und diese sich dadurch abwenden. Das ist ebenfalls der Fall bei mir, leider 
Meine Ansprechpartnerin meinte es könnten die Botenstoffe aus den Medikamenten fehlen und ich sollte mich nochmals auf die Epilepsie untersuchen lassen, was ich auch am kommenden Freitag in Angriff nehmen werde. Es sind viele Dinge in dem Gespräch erwähnt worden die voll und ganz auf mich zutreffen.
Kann mir jemand einen Rat geben?
Vielen Dank schon mal im voraus.
Gruß
Stefan
- Ich hoffe sehr das jetzt nicht noch die Epilepsie dazu kommt, das wäre ein Rückschlag