Mal ne doofe Frage
Hallo!
Erstmal wollte ich loswerden, ich bin erst seit ein paar Tagen hier im Forum und ich bin total überrascht, was für ein reger Austausch hier stattfindet, find ich total klasse (XXXX mal außen vor, aber ich denke, dass ich normal).
Jetzt zu meiner Frage, die mir irgendwie blöd vorkommt...
Ich (29) habe vor zwei Jahren begonnen, mir meine Zähne richten zu lassen. Ich trage eine feste Zahnspange, den Löwenanteil der Behandlung trägt die KK. Wegen dieser Zahnspange kann von meinem Kopf kein MRT gemacht werden. Wenn ich jetzt die kieferorthopäd. Behandlung abbreche, muss ich ziemlich viel Geld auf den Tisch legen.
Ist wahrscheinlich ne ziemlich spezielle Sache, aber hat jemand ein ähnliches Problem? Den Ärzten war ein CT leider nicht aussagekräftig genug.
Mal ne doofe Frage
Über lege was ihr euch vom MRT erhofft, ob man das wirklich jetzt brauch. Jetzt und nicht in x Monaten oder Jahren. Für allein die medikamentöse Einstellung brauch man es ja nicht zwangsläufig. Bei mir wurde es auch erst mit 24 gemacht, und ich hatte mit zwei Jahren den ersten Anfall.
Mal ne doofe Frage
Es soll wohl unbedingt gemacht werden (die bisherigen Versuche sind gescheitert),weil ich im Moment eine extrem Hohe Zahl an Anfällen hab.
In den Krankenhausberichten steht auch drin, dass die Spange zwingend raus muss.
Mal ne doofe Frage
Es soll wohl unbedingt gemacht werden (die bisherigen Versuche sind gescheitert),weil ich im Moment eine extrem Hohe Zahl an Anfällen hab.
Bei mir hat man meine Ursache der Anfälle auch erst durch ein MRT gesehen (und ca. 13 Jahre nach dem 1. Anfall) und ich wäre froh gewesen, man hätte es früher gemacht...
In den Krankenhausberichten steht auch drin, dass die Spange zwingend raus muss.
Ich denke einfach, sie wollen gerne wissen, ob sie etwas sehen können, was den Anfall auslöst (z.B. wie bei mir eine Vernarbung am linken Hippocampus).
Ich denke aber, wenn es in den Krankenhausberichten drinsteht, hast du gute Chancen, dass die Krankenkasse dem einwilligt, und du nicht auf den Kosten sitzen bleibst.
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Mal ne doofe Frage
Kann man die Spange nicht entfernen und nach dem MRT wieder befestiegen?
So lange brauch die doch nicht raus bleiben.
Da müßen halt mal die Ärzte Hand in Hand arbeiten.
MfG
Tom
Mal ne doofe Frage
Aber was verspricht man sich vom MRT.
Was ware bei der Einstellung anders mit oder ohne MRT.
Mal ne doofe Frage
Das geht leider nicht, weil der Teil, de fest an den Zähnen ist aus Metall besteht. Einmal komplett entfernen und wieder fest kleben, dauert nicht nur circa vier- fünf Stunden, der Spaß kostet mich auch noch 800€...
Mal ne doofe Frage
Hallo Anke,
hast du mal unverbindlich mit deiner Krankenkasse gesprochen??
Sag ihnen, dass du die Spange gemacht hast, bevor du wusstest dass du Epilepsie hast (was ja der Wahrheit entspricht) und dir jetzt die Ärzte raten ein MRT zu machen (steht ja auch im Krankenhausbrief - somit hast du es im Zweifel schwarz auf weiß), eben um zu schauen, ob man etwas im Kopf sieht. Jetzt wärst du du eben verunsichert, was du machen sollst. Vielleicht hast du ja Glück - leider liegt das an der Krankenkasse und dann auch noch an dem Berater, mit dem du sprichst... das kann dir im voraus keiner sagen...
Lieben Gruß
Mondenkind
--
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Mal ne doofe Frage
Lass doch einmal die Radiologen und Deinen Kieferorthopäden miteinander telefonieren und sich darüber austauschen. Ich weiß ja nicht, aus welchem Material(Edelstahl, Kunststoff oder Keramik?) Deine Brackets sind, aber vielleicht würde es ja reichen, nur den Draht selbst für ein paar Tage zu entfernen und die Brackets dranzulassen.
Und dann wäre ja auch die Frage zu klären, wie lange Du auf den Termin für's MRT warten musst. Wenn Du in eines von den neuen modernen Geräten in einem Epilepsiezentrum gehst, kannst Du da auch mehrere Monate Wartezeit einplanen, in denen Deine Behandlung vielleicht auch abgeschlossen werden kann.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Mal ne doofe Frage
die meisten brackets sind aus metall. kunststoff kostet extra.
und die krankenkasse zahlt die extra kosten für "unauffällige" kunststoff brackets nicht.
ich denke sie wird eher metallbrackets haben.
ist natürlich doof mit dem mrt.
ich würde glaube auch die KK ansprechen von wegen kosten übernehmen für entfernen und wieder einsetzen. vielleicht hat sie ja gute chancen, weil die epi nach zahnbehandlung festgestellt wurde.
hilft nur hartnäckig bleiben. auch erste absagen immer wieder aufgreifen und auf dringlichkeit hinweisen.
viel glück
- Pieps
Mal ne doofe Frage
Hallo ihr alle!
Vielen lieben Dank für eure Antworten!
Als Rückmeldung ( falls interessant):
Ich habe diese Woche erst ein langes Gespräch mit meiner Kieferothopädin geführt und dann mit der Krankenkasse.
Grundsätzlich war meine Krankenkasse nicht bereit, die Kosten zu übernehmen und gab mir die Wahl, die Behandlung abzubrechen (ich müsste dann sehr viel Geld dafür bezahlen), oder auf Mrts zu verzichten.
Zum Glück habe ich eine ganz ganz tolle Kieferorthopädin, die sich richtig für mich eingesetzt hat!
Dank ihrer Hilfe hat sie für mich eine Behandlungspause durchgeboxt! Nächste Woche kommt die Spange raus, bis ich richtig eingestellt bin, in der Zwischenzeit werden meine Beißer einfach mit einer durchsichtigen Schiene an den jetzigen Stellen gehalten.
Mit viel Ausdauer und guter Hilfe ist das Problem gelöst und ich bin total erleichtert!!
Kämpfen lohnt sich!
Liebe Grûße, Anke
Mal ne doofe Frage
Na, das hört sich doch gut an. Glückwunsch!
Manchmal hat man echt Glück mit den Ärzten.
Lieben Gruß
Mondenkind
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