Epilepsie wegen Schlafentzug
hallöchen zusammen,
seit 1987 habe ich regelmäig, teils mit längeren Pausen (mehrere Jahre), epileptische Anfalle. Meist grand mal.
Seit 2011 ist bekannt: idopatisch generalisierte epilepsie nach schlafentzug.
medikamente: anfangs frisum bis lamotrigin hochdosiert auf mindestens 100 mg.
jetzt nur noch lamotrigin.
jedoch kann ich nicht mehr klar denken.
schreibe zur zeit masterarbeit, danach dissertation.
dies funktioniert jedoch fast gar nimmer seit ich diese drogen da futttere.
daher will ich medis absetzten, damit mein hirn wieder halbwegs vernünftig arbeiten kann.
irgendwo isses meiner meinung nach sowieso ein quatsch, medikamente einzunehmen, nur weil man 1 oder 2 mal im jahr net richtig gepennt hat.
oder was meint ihr?
Epilepsie wegen Schlafentzug
Rede doch einfach mal mit deinem Neurologen, denn die Antiepileptika haben die Eigenart auch die Konzentrationsfähigkeit und auch das Gedächtnis einschränken zu können (hatte ich zum Beispiel unter Ergenyl und Topamax).
Epilepsie wegen Schlafentzug
Rede doch einfach mal mit deinem Neurologen, denn die Antiepileptika haben die Eigenart auch die Konzentrationsfähigkeit und auch das Gedächtnis einschränken zu können (hatte ich zum Beispiel unter Ergenyl und Topamax).
bringt nix, mit dem zu reden.
ich soll weiterhin den dreck futtern.
das mit konzentrationsfähigkeit und einschränkung
des gedächtnisses steht aber so net im beipackzettel
von lamotrigin.
bei andren medis steht des dabei. aber da leider net.
mein arzt meinte, dass lamotrigin noch die "günstigsten bzw. harmlosesten" nebenwirkungen haben. naja, wenn er meint.
Epilepsie wegen Schlafentzug
Verwirrtheit kann auch zu einer Einschränkung der Konzentrations- bzw. Gedächtnisfähigkeiten führen. Solltest du eigentlich kennen, weil nach einem Anfall ist man in der Regel für die Zeit X verwirrt und kann weder klar denken noch sonst irgendetwas.
Epilepsie wegen Schlafentzug
Verwirrtheit kann auch zu einer Einschränkung der Konzentrations- bzw. Gedächtnisfähigkeiten führen. Solltest du eigentlich kennen, weil nach einem Anfall ist man in der Regel für die Zeit X verwirrt und kann weder klar denken noch sonst irgendetwas.
ja verwirrtheit kann ich aber net sagen, dass des bei mir indiziert is als
nebenwirkung.
hab mir nun überlegt, lamotrigin ganz abzusetzen und nur noch im notfall, d.h.
wenn ich net gepennt hab und ich dann noch in emotionaler erregung bin, beispielsweise lorazepam (tavor) als "Prävention" einwerfe.
mal sehen ob des funzt! hausarzt meinte zwar das es net funzt. aber probieren
geht über studieren!
Epilepsie wegen Schlafentzug
hallo
wie lange bist du denn schon anfallsfrei?
such dir erst mal nen anderen arzt. neurologe; besser noch epileptologe.
neuer arzt andere ansichten bzw ideen.
vielleicht, wenn lange anfallsfreiheit besteht, kann man über einen dauerhaften absetz versuch starten.
das mit tavor kann klappen, muss aber nicht. je nachdem ob du es rechtzeitig nehmen kannst. hast du noch die möglichkeit der einnahme vor dem anfall.
lg
- Pieps
Epilepsie wegen Schlafentzug
hallo
wie lange bist du denn schon anfallsfrei?
such dir erst mal nen anderen arzt. neurologe; besser noch epileptologe.
neuer arzt andere ansichten bzw ideen.vielleicht, wenn lange anfallsfreiheit besteht, kann man über einen dauerhaften absetz versuch starten.
das mit tavor kann klappen, muss aber nicht. je nachdem ob du es rechtzeitig nehmen kannst. hast du noch die möglichkeit der einnahme vor dem anfall.
lg
- Pieps
letzter anfall war am 30. januar diesen jahres
war in ner neurologischen klinik, der arzt selbst
war epileptologe!
ich weiß ja, wann ich wieviel geschlafen habe bzw. wann
ich gar net geschlafen hab. wenn dann noch ne kleine aufregung
oder entspannung bzw. streß dazukommt krachts halt. aber da
kann ich ja vorher tavor nehmen. sollte gehn.
Epilepsie wegen Schlafentzug
Hallo,
mal durcheinander...
Nur Lamotrigin 100 mg (auf dem ganzen Tag verteilt, d.h. 50 morgens und 50 abends) hatte ich eine Weile genommen, obwohl der Neurologe meinte, es sei zu wenig und im Blut nicht nachweisbar. Verordnet hatte er 200 mgr. Über diese "Zwischenphase" hatte ich ihn informiert.
Dann habe ich 2 GM-Anfälle mit dieser Mini-Dosis bekommen, einmal im August (Auslöser der Medis GM im März) dann im Oktober. Habe die Waffen niedergelegt und doch auf 200 mgr aufdosiert. Keine GM seitdem.
Das Schlafproblem hatte ich auch, jedesmal stärker, wenn ich die Dosis vorschriftsmässig aufdosiert habe. Bin mehrfach nachts mit brennendem Mund aufgewacht, mußte trinken - keine große Menge, vielmehr die Mundschleimhaut befeuchten - und hatte große Schwierigkeiten wieder einzuschlafen.
Bei der letzten Aufdosierung auf 250 mgr (weil ich noch Auras & Co. bekam) ging es wieder los und mit 250 wurde es so stark, daß ich immer schlechter schlief und sogar zwei "Absences" bekam, mal in der U-Bahn, mal an der Supermarkt-Kasse. Ich dachte, es muß umgestellt werden und als ich die Entscheidung traf, nahm ich an dem Abend nur 100 mgr statt 125. Ich kann nicht sagen, daß ich die Nacht "gut" geschlafen habe aber es war "weniger schlecht". So habe ich es lieber etwas weiter gemacht, bevor ich zum Neurologen ging. Wegen der "Absences" war er unerfreut - "nicht logisch!" - und überwies mich zu einem "Super-Epileptologen". Den Termin habe ich erst drei Monate später bekommen und flehte um einen Schlafmittel, um ab und zu eine Nacht durchzuschlafen. Der Neurologe verschrieb mir Zopiclon aber "maximal 2 x die Woche!".
Habe ich mich strikt daran gehalten und sehr schnell die Zeitspanne verlängert. Dann hat sich das Schlafverhalten langsam gebessert bis auf fast normal, noch dazu im "höheren" Alter ist es nicht immer perfekt. Wie wäre es, wenn Du um einen leichten Schlafmittel bitten - Zopiclon soll sich mit Lamotrigin gut vertragen - und Dich natürlich damit brav und zurückhaltend benehmen würdest? Wenn Du einigermassen gut schläfst, erleichtert es die Konzentration. Bei so einer Arbeit, wie Du machst, ist man sowieso sehr angespannt - ich weiß noch von der Zeit vor dem Abitur... vor langen, langen, langen Jahren..
Eine andere Möglichkeit hat der Super-Epileptologe erwähnt, Lamotrigin asymetrisch zu nehmen, 150 mgr morgens, 100 abends, das Schlafen wurde weniger darunter leiden. Bin übrigens nur "Tag-Epileptikerin" seit der OP. Also eher tagsüber dämpfen.
Übrigens: Seit ich eigentlich normal schlafe - Störungen wegen üblicher Aufregungen und Problemen und fortgeschrittenes Alter, also logisch, habe ich keine diese zu meinem epileptischen Profil "unlogische Absences" mehr. Ich war damals einfach nie ausgeschlafen.
Ich nehme weiterhin 150 - 0 - 100 Lamotrigin, es schwimmt mir nichts mehr "in der Suppe", ich bin ausgeglichen - von meinem "früheren Reaktionsfähigkeit" abgesehen, also emotional nicht "platt-gedrückt". Wenn mir etwas zu brenzlig wird, "überhöhte Streßanfälligkeit" laut Diagnose, ziehe ich mich einfach auf meiner Insel zurück. Es wird inzwischen von meiner Umgebung problemlos akzeptiert.
Für Deine Arbeit wünche ich Dir "à la française" Merde! Das eigentliche Wort darf nicht ausgesprochen werden, es könnte Un... bringen.
mezeg
Epilepsie wegen Schlafentzug
Hallo,
mal durcheinander...
Nur Lamotrigin 100 mg (auf dem ganzen Tag verteilt, d.h. 50 morgens und 50 abends) hatte ich eine Weile genommen, obwohl der Neurologe meinte, es sei zu wenig und im Blut nicht nachweisbar. Verordnet hatte er 200 mgr. Über diese "Zwischenphase" hatte ich ihn informiert.
Dann habe ich 2 GM-Anfälle mit dieser Mini-Dosis bekommen, einmal im August (Auslöser der Medis GM im März) dann im Oktober. Habe die Waffen niedergelegt und doch auf 200 mgr aufdosiert. Keine GM seitdem.
Das Schlafproblem hatte ich auch, jedesmal stärker, wenn ich die Dosis vorschriftsmässig aufdosiert habe. Bin mehrfach nachts mit brennendem Mund aufgewacht, mußte trinken - keine große Menge, vielmehr die Mundschleimhaut befeuchten - und hatte große Schwierigkeiten wieder einzuschlafen.
Bei der letzten Aufdosierung auf 250 mgr (weil ich noch Auras & Co. bekam) ging es wieder los und mit 250 wurde es so stark, daß ich immer schlechter schlief und sogar zwei "Absences" bekam, mal in der U-Bahn, mal an der Supermarkt-Kasse. Ich dachte, es muß umgestellt werden und als ich die Entscheidung traf, nahm ich an dem Abend nur 100 mgr statt 125. Ich kann nicht sagen, daß ich die Nacht "gut" geschlafen habe aber es war "weniger schlecht". So habe ich es lieber etwas weiter gemacht, bevor ich zum Neurologen ging. Wegen der "Absences" war er unerfreut - "nicht logisch!" - und überwies mich zu einem "Super-Epileptologen". Den Termin habe ich erst drei Monate später bekommen und flehte um einen Schlafmittel, um ab und zu eine Nacht durchzuschlafen. Der Neurologe verschrieb mir Zopiclon aber "maximal 2 x die Woche!".
Habe ich mich strikt daran gehalten und sehr schnell die Zeitspanne verlängert. Dann hat sich das Schlafverhalten langsam gebessert bis auf fast normal, noch dazu im "höheren" Alter ist es nicht immer perfekt. Wie wäre es, wenn Du um einen leichten Schlafmittel bitten - Zopiclon soll sich mit Lamotrigin gut vertragen - und Dich natürlich damit brav und zurückhaltend benehmen würdest? Wenn Du einigermassen gut schläfst, erleichtert es die Konzentration. Bei so einer Arbeit, wie Du machst, ist man sowieso sehr angespannt - ich weiß noch von der Zeit vor dem Abitur... vor langen, langen, langen Jahren..
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Eine andere Möglichkeit hat der Super-Epileptologe erwähnt, Lamotrigin asymetrisch zu nehmen, 150 mgr morgens, 100 abends, das Schlafen wurde weniger darunter leiden. Bin übrigens nur "Tag-Epileptikerin" seit der OP. Also eher tagsüber dämpfen.
Übrigens: Seit ich eigentlich normal schlafe - Störungen wegen üblicher Aufregungen und Problemen und fortgeschrittenes Alter, also logisch, habe ich keine diese zu meinem epileptischen Profil "unlogische Absences" mehr. Ich war damals einfach nie ausgeschlafen.
Ich nehme weiterhin 150 - 0 - 100 Lamotrigin, es schwimmt mir nichts mehr "in der Suppe", ich bin ausgeglichen - von meinem "früheren Reaktionsfähigkeit" abgesehen, also emotional nicht "platt-gedrückt". Wenn mir etwas zu brenzlig wird, "überhöhte Streßanfälligkeit" laut Diagnose, ziehe ich mich einfach auf meiner Insel zurück. Es wird inzwischen von meiner Umgebung problemlos akzeptiert.
Für Deine Arbeit wünche ich Dir "à la française" Merde! Das eigentliche Wort darf nicht ausgesprochen werden, es könnte Un... bringen.
mezeg
hab mir schon davor geben lassen, aber hatte schon probiert.
trotzdem bin ich nach 3 bis 4 stunden aufgwacht und konnte nimmer pennen.
tavor is ja auch schlafmittel im weiteren sinne.
hab schon wochenlang nimmer durchgeschlafen. teilweise wach ich sogar
nach ca. ner halben oder auch nach einer stunde auf.
würde am liebsten alles kurz und kleinhauen.
aber nützt ja nix, wird ach net besser.
ma sehn, denke ich werde mit dem problem leben müssen, is ja nur eins bis
zweimal im jahr. da komme ich auch ohne medikamente aus denk ich.
ach wieso sch.... für meine arbeit?
Epilepsie wegen Schlafentzug
Also ich kann Dir (studiere auch) aus Erfahrung sagen, dass die Medis kein "Dreck" sind, sondern man nur das Richtige in der richtigen Dosis für sich finden muss.
Wenn Du mit Deinem Neurologen unzufrieden bist, hol Dir doch einfach einmal eine Zweitmeinung ein.
Warst Du denn schon einmal in einem richtigen Epilepsiezentrum oder bisher nur beim Neurologen?
Davon, einfach die Medikamente abzusetzen, kann ich Dir nur abraten. Das Ausschleichen von Antiepileptika muss gut durchgeplant sein, weil dieser Prozess selbst die Gefahr von Anfällen erhöht.
Abgesehen davon darfst Du - wenn Du einen Führerschein hast - dann während und nach dem Absetzen ja auch erst einmal eine Zeit lang nicht Autofahren und wenn dann halbjährlich je ein Anfall kommt - und wenn nur durch Schlafentzug, kannst Du das auf lange Zeit erst einmal ganz abschreiben.
Eventuell bietet sich bei Dir ja auch eine Umstellung an. Gibt ja eine ganze Bandbreite von Medikamenten.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Epilepsie wegen Schlafentzug
ach wieso sch.... für meine arbeit?
Man darf einfach das Wort Gl... im französisch in so einem Fall nicht aussprechen, es würde Ungl... bringen. Als Ersatz das Umgekehrte also Sch... Ich schreibe es hier lediglich aus Gründen der Sittsamkeit nicht vollständig.
Als Gl...-Formel wird bei uns etwas - euh... - sonderbares erwähnt: Wenn man in die Sch... getreten ist, würde es bringen. Allerdings nur wenn es mit dem linken Fuß passierte... Prost!
Ich glaube nicht daran, finde aber diese seltsamen Riten recht witzig, oft erzählen sie von der damaligen Lebensweise.
Zurück zu Deinen Schlafproblemen.
Du scheinst zu glauben, daß diese Problemen einzig und alleine den Medis zuzuschreiben sind. Also einfach absetzen und Du schläfst wieder wie ein Murmeltier??
Du hast doch momentan genug andere Gründe gereizt und gespannt zu sein. Ist es vielleicht eine "günstige" Möglichkeit Deine emotionale Ablehnung den Medis gegenüber auszudrücken? Nur persönliche Hypothese, ich bin kein Arzt oder Psychologe! Habe mich auch eine ganze Weile gegen die Medis gewehrt, einmal sogar bewußt in die Badewanne gestiegen - was mir verboten wurde - , als ich sie wieder erhöhen mußte. Mit der Provokation im Kopf "Mach es doch!"
Ich war fast enttäuscht, doch lebend aus der Wanne herauszukommen. Und immer den scheußlichsten Löffel nehmen, um sie aufzulösen. Dabei war mir rational vollkommen klar, wie dämlich-kindlich ich mich benahm. Bis ich die Notwendigkeit der Einnahme - bin übrigens seit fast 2 Jahren GM-frei - auch "emotional" einsah und mich entspannte.
Warum diese Schlafprobleme unbedingt als epileptisch bedingt bewerten und nicht als Konsequenz Deiner jetzigen Überarbeitung? Hier gibt es eine Schlaf-Ambulanz im Krankenhaus, es wurde einen Vortrag im Seniorenzentrum meines Viertels gemacht. Eben nicht auf Epileptiker zurechtgesschnitten.
Viele praktische Vorschläge aus dem Vortrag:
Laptop, Fernsehen und Handy aus dem Schlafzimmer verbannen, auf keinem Fall hier arbeiten, Schlaf und sonstige Aktivitäten räumlich strikt trennen. Kann man Gedanken nicht verstummen lassen, aufstehen, in einem anderen Zimmer aufs Blatt bringen.
Jeder soll sich ein Schlafritual ausarbeiten und dieses abspulen. Ich werde z.B. meist gegen 4:00 wach. Zum Wiedereinschlafen stehe ich auf, setze Teewasser auf, füttere die Katzen, damit sie mich nicht später stören und gehe mit der Teekanne wieder ins Bett. Mit dem warmen Teegefühl im Magen und Entspannungsmusik durch Kopfhörern schlafe ich meist wieder ein. Oder verschlafe sogar wie heute morgen!
LG
mezeg
Epilepsie wegen Schlafentzug
sicherlich kein "dreck". aber der umstand, dass einige antiepilekika auch in der psychatrischen oder krebs behandlung einzug gefunden haben, läßt zumindest die klassifizierung als antiepileptika seltsam klingen.
Epilepsie wegen Schlafentzug
sicherlich kein "dreck". aber der umstand, dass einige antiepilekika auch in der psychatrischen oder krebs behandlung einzug gefunden haben, läßt zumindest die klassifizierung als antiepileptika seltsam klingen.
alles medikamente sind für mich "DRECK" weil es pure chemie ist,
hätte ach sagen können DROGEN. is auch ne vernünftiges wort für
diese chemie.
wenn ich lese, was man alles davon kriegen kann, kann ich gleich gras rauchen.
hab ich mehr davon und is gsünder.
Epilepsie wegen Schlafentzug
ach wieso sch.... für meine arbeit?
Man darf einfach das Wort Gl... im französisch in so einem Fall nicht aussprechen, es würde Ungl... bringen. Als Ersatz das Umgekehrte also Sch... Ich schreibe es hier lediglich aus Gründen der Sittsamkeit nicht vollständig.![]()
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Als Gl...-Formel wird bei uns etwas - euh... - sonderbares erwähnt: Wenn man in die Sch... getreten ist, würde es bringen. Allerdings nur wenn es mit dem linken Fuß passierte... Prost!
Ich glaube nicht daran, finde aber diese seltsamen Riten recht witzig, oft erzählen sie von der damaligen Lebensweise.
Zurück zu Deinen Schlafproblemen.
Du scheinst zu glauben, daß diese Problemen einzig und alleine den Medis zuzuschreiben sind. Also einfach absetzen und Du schläfst wieder wie ein Murmeltier??
Du hast doch momentan genug andere Gründe gereizt und gespannt zu sein. Ist es vielleicht eine "günstige" Möglichkeit Deine emotionale Ablehnung den Medis gegenüber auszudrücken? Nur persönliche Hypothese, ich bin kein Arzt oder Psychologe! Habe mich auch eine ganze Weile gegen die Medis gewehrt, einmal sogar bewußt in die Badewanne gestiegen - was mir verboten wurde - , als ich sie wieder erhöhen mußte. Mit der Provokation im Kopf "Mach es doch!"![]()
Ich war fast enttäuscht, doch lebend aus der Wanne herauszukommen. Und immer den scheußlichsten Löffel nehmen, um sie aufzulösen. Dabei war mir rational vollkommen klar, wie dämlich-kindlich ich mich benahm. Bis ich die Notwendigkeit der Einnahme - bin übrigens seit fast 2 Jahren GM-frei - auch "emotional" einsah und mich entspannte.
Warum diese Schlafprobleme unbedingt als epileptisch bedingt bewerten und nicht als Konsequenz Deiner jetzigen Überarbeitung? Hier gibt es eine Schlaf-Ambulanz im Krankenhaus, es wurde einen Vortrag im Seniorenzentrum meines Viertels gemacht. Eben nicht auf Epileptiker zurechtgesschnitten.
Viele praktische Vorschläge aus dem Vortrag:
Laptop, Fernsehen und Handy aus dem Schlafzimmer verbannen, auf keinem Fall hier arbeiten, Schlaf und sonstige Aktivitäten räumlich strikt trennen. Kann man Gedanken nicht verstummen lassen, aufstehen, in einem anderen Zimmer aufs Blatt bringen.
Jeder soll sich ein Schlafritual ausarbeiten und dieses abspulen. Ich werde z.B. meist gegen 4:00 wach. Zum Wiedereinschlafen stehe ich auf, setze Teewasser auf, füttere die Katzen, damit sie mich nicht später stören und gehe mit der Teekanne wieder ins Bett. Mit dem warmen Teegefühl im Magen und Entspannungsmusik durch Kopfhörern schlafe ich meist wieder ein. Oder verschlafe sogar wie heute morgen!
LG
mezeg
ach so war des gemeint. dachte schon, aber wenn mer net fit is , versteht mer halt scho ma was falsch. war ja scho lang wach.
ne gereizt und angespannt bin ich eigentlich net, und überarbeitet schon mal gar net, da die arbeit seit längerem ruht.
sehe keine notwendigkeit, medis einzunehmen, da ich nur 1 bis 2 mal im jahr nen anfall hab und dann auch nur wenn ich sehr sehr wenig gepennt hab.
Laptop, Fernsehen und Handy hatte ich noch nie im schlafzimmer!!!!!!!!
kann eigentlich gut damit leben, ein- höchstens zweimal im jahr einen anfall zu haben bzw. werde künftig damit leben.
hatte auch schon zeiten, da war 5 jahre ruhe.
Epilepsie wegen Schlafentzug
sarkasmus ist natürlich auch ok.
dass es es sich um drogen handelt, steht eigentlich ausser frage, liegt in der natur von medikamenten.
antiepileptika heilen nicht sie lindern die anfallshäufigkeit.
die frage ist das preis/leistungsverhältnis und die antwort kann nur jeder für sich selber treffen, unterschiedliche erfahrung, unterschiedliche epilepsie -form, -grad.
Epilepsie wegen Schlafentzug
Also ich kann ja wirklich verstehen, dass Du Dich gerade recht mies fühlst und frustriert bist, aber einfach die Medis ersatzlos wegzulassen werden Deine Probleme nicht zwingend lösen - gerade wenn's um die Masterarbeit geht, was mit einigem Stress verbunden ist. Hol Dir wirklich einfach erst einmal eine Zweitmeinung von einem anderen Neurologen, schildere ihn Deine Probleme und sprech den im Bezug darauf einmal gezielt nach einer Mediumstellung an.
Ich hatte auch schon einmal Lamotrigin und zähle zu den Leuten, denen das nicht so gut bekam. Inzwischen nach entsprechender Umstellung geht's mir super und ich bin anfallsfrei.
alles medikamente sind für mich "DRECK" weil es pure chemie ist
Naja, wenn man genau hinschaut und das mal rein wissenschaftlich betrachtet, läuft in unserem Körper auch nur pure Chemie ab, die wir für uns günstig zu beeinflussen versuchen.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Epilepsie wegen Schlafentzug
Hallo Frank,
sehe keine notwendigkeit, medis einzunehmen, da ich nur 1 bis 2 mal im jahr nen anfall hab und dann auch nur wenn ich sehr sehr wenig gepennt hab.
kann eigentlich gut damit leben, ein- höchstens zweimal im jahr einen anfall zu haben bzw. werde künftig damit leben.
Dann sei aber wenigstens so vernünftig und mache das unter Aufsicht - sprich, geh zu deinem Neurologen, sage ihm, dass du es gerne ohne Medikamente versuchen möchtest und was er dir rät, wie du z.B. dein Medikament absetzen sollst.
Das solltest du nämlich am Besten NICHT von heute auf morgen machen, sondern es langsam aus dem Körper ausschleichen.
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Epilepsie wegen Schlafentzug
Hallo Frank,
sehe keine notwendigkeit, medis einzunehmen, da ich nur 1 bis 2 mal im jahr nen anfall hab und dann auch nur wenn ich sehr sehr wenig gepennt hab.
kann eigentlich gut damit leben, ein- höchstens zweimal im jahr einen anfall zu haben bzw. werde künftig damit leben.
Dann sei aber wenigstens so vernünftig und mache das unter Aufsicht - sprich, geh zu deinem Neurologen, sage ihm, dass du es gerne ohne Medikamente versuchen möchtest und was er dir rät, wie du z.B. dein Medikament absetzen sollst.Das solltest du nämlich am Besten NICHT von heute auf morgen machen, sondern es langsam aus dem Körper ausschleichen.
Lieben Gruß
Mondenkind
danke für den hinweis mit ausschleiche.
das is mir schon bekannt, daß ich die dosis
nur alles 2 wochen um 25 mg reduzieren soll.
Epilepsie wegen Schlafentzug
Also ich kann ja wirklich verstehen, dass Du Dich gerade recht mies fühlst und frustriert bist, aber einfach die Medis ersatzlos wegzulassen werden Deine Probleme nicht zwingend lösen - gerade wenn's um die Masterarbeit geht, was mit einigem Stress verbunden ist. Hol Dir wirklich einfach erst einmal eine Zweitmeinung von einem anderen Neurologen, schildere ihn Deine Probleme und sprech den im Bezug darauf einmal gezielt nach einer Mediumstellung an.
Ich hatte auch schon einmal Lamotrigin und zähle zu den Leuten, denen das nicht so gut bekam. Inzwischen nach entsprechender Umstellung geht's mir super und ich bin anfallsfrei.
alles medikamente sind für mich "DRECK" weil es pure chemie ist
Naja, wenn man genau hinschaut und das mal rein wissenschaftlich betrachtet, läuft in unserem Körper auch nur pure Chemie ab, die wir für uns günstig zu beeinflussen versuchen.
naja, hatte 25 jahre keine probleme, außér einmal im jahr einen anfall, höchstens zweimal jährlich. nach diesen anfällen war wieder alles gut. bis ich halt ma wieder net gepennt hab und noch irgendwie ne emotionale ausnahmesituation dazukam, dann krachts halt.
wegen mediumstellung kann ich mir eigentlich net vorstellen, weil ich bis dato nix gefunden habe, welches geringere nebenwirkungen hat, als lamotrigin.
darf ich fragen, welches medikament du jetzt nimmst?
Epilepsie wegen Schlafentzug
Ich nehm Oxcarbazepin, aber nur weil's mir damit gut geht, heißt das nicht, dass es jemand anderen damit genauso ergehen muss. Gibt genauso welche, für die das absolut untauglich ist.
Drum sag ich ja: Such Dir eine Zweitmeinung und wenn Du noch nicht in einem Epilepsiezentrum warst, dann vielleicht am besten dort. Die Epileptologen dort haben viel Erfahrung darin, auch bei schwierigeren Fällen ein gutes Medi für einen zu finden.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Epilepsie wegen Schlafentzug
Ich nehm Oxcarbazepin, aber nur weil's mir damit gut geht, heißt das nicht, dass es jemand anderen damit genauso ergehen muss. Gibt genauso welche, für die das absolut untauglich ist.
Drum sag ich ja: Such Dir eine Zweitmeinung und wenn Du noch nicht in einem Epilepsiezentrum warst, dann vielleicht am besten dort. Die Epileptologen dort haben viel Erfahrung darin, auch bei schwierigeren Fällen ein gutes Medi für einen zu finden.
ne is ja klar.
net jeder is für jedes medi geeignet!
ne epizentrum war ich noch net, nur neurologische klinik.
der arzt dort ist epileptologe!
wüßte net in welches epilepsiezentrum ich soll!
und bräuchte da auch überweisung, denk net dass ich die krieg, da
ich ja die diagnose hab.
kannste epilepsienetren empfehlen?
Epilepsie wegen Schlafentzug
wüßte net in welches epilepsiezentrum ich soll! und bräuchte da auch überweisung, denk net dass ich die krieg, da ich ja die diagnose hab.
Schau mal hier unter "Epilepsiezentren" nach: http://www.dgfe.info/home/index,id,38.html
Grundsätzlich wüsste ich nicht, was dagegen spricht, dass Du einmal in einem Epilepsiezentrum vorstellig wirst. Immerhin sind die nicht nur für's diagnostizieren da. Und auf eine Zweitmeinung durch einen Facharzt hat jeder ein Recht.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Epilepsie wegen Schlafentzug
wüßte net in welches epilepsiezentrum ich soll! und bräuchte da auch überweisung, denk net dass ich die krieg, da ich ja die diagnose hab.
Schau mal hier unter "Epilepsiezentren" nach: http://www.dgfe.info/home/index,id,38.html
Grundsätzlich wüsste ich nicht, was dagegen spricht, dass Du einmal in einem Epilepsiezentrum vorstellig wirst. Immerhin sind die nicht nur für's diagnostizieren da. Und auf eine Zweitmeinung durch einen Facharzt hat jeder ein Recht.
oh, sind 15 stück. erlangen will ich schon mal net, da die mit der klinik
zusammenarbeiten, in der ich war. daher fällt des scho ma weg.
kannste eins empfehlen?
macht es sinn, meinen alten unterlagen vorzulegen bzw. die diagnose mitzuteilen?
Epilepsie wegen Schlafentzug
kannste eins empfehlen?
Also ich hätte jetzt spontan hier bei mir in der Gegend Erlangen empfohlen. Die sind wirklich super. Und die haben mich (war bei denen erst Jahre nach der Diagnose) trotz aller vorgelegter Unterlagen nochmal komplett auf den Kopf gestellt.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Epilepsie wegen Schlafentzug
hmmm,
erlangen is von mir net soooo weit wech,
ca. 100 km, also etwa ne stunde.
aber obs in meinem fall sinn macht, über-
haupt nochmal irgendwo hinzugehn, wage
ich sehr stark zu bezweifeln, da bei mir
nur aufgrund von schlafentzug epileptische
anfälle auftreten.