Cannabis als Medizin bei Epilespie

Michael S., Wednesday, 24.07.2013, 16:17 (vor 4771 Tagen)
bearbeitet von Michael S., Wednesday, 24.07.2013, 16:26

Bei meiner posttraumatischen Epilepsie mit fokalen Anfällen und sekundärer Generalisierung,
habe ich durchwegs gute Erfahrungen mit der Selbstmedikation mit Cannabis (=Marihunana,Hanf,Haschisch) gemacht.

Besonders gute antikonvulsive Wirkungen zeigten sich dabei vor allem mit CBD haltigen Cannabis-Präparaten (z.B.Indica-Sorten, Haschisch).

Auch Dronabinol, das off. zugelassene Arzneimittel mit synthetischem THC-Extrakt aus Cannabis, probierte ich einmal.

Die separierte THC Wirkung (ohne CBD) empfand ich dabei jedoch,
im Vergleich zu der von natürlichen Cannabis Präparaten (wie z.B. Haschisch oder Marihunana) als zu berauschend/psychedlisch für eine weitere Behandlung.

Das ebenfalls zugelassene Mittel Sativex, das wie Marihunana & Haschisch sowohl THC als auch den Wirkstoff CBD beinhaltet, leistete ich mir bisher aus finanziellen Gründen (~700€...) nicht.

Ich sehe, dass 'Cananbis als Medizin' zunehmend in der Gesellschaft ankommt.

Man bedenke, während viele chronisch Kranke und Behinderte beim Erwerb ihres natürlichen Cannabismedikaments immer noch auf den illegalen Schwarzmarkt angewiesen sind, ist den Patienten in Tschechien, der Schweiz, Kanada, USA, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien und vielen anderen, der einfache Zugang zu dem natürlichen Heilmittel Cannabis bereits wieder möglich (wie bis zur Prohibitionszeit, seit Anbeginn der Menschheit).


Liebe Grüße,
Michael

p.s.
Einen besonders umfassenden Diskurs zu dem Thema Cannabis und Epilepsie fand ich übrigens in diesem themenverwandten Epilepsie-Forum/Netz Beitrag:

http://forum.epilepsie-netz.de/index.php?topic=5703.0


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