Schlafgebundene Epilepsie

Restless, Niederrhein, Friday, 26.07.2013, 13:57 (vor 4769 Tagen)

Hallo,

ich leide seit einigen Jahren an schlafgebundene Epilepsie, welche ich mit Lamotrigin (200 mg) und Levitiracetam ( 1500 mg - 1500 mg) ziemlich erflogreich bekämpfe.

Die Anfälle waren immer sehr unterschiedlich:

Es handelte sich um fokale Anfälle mit und ohne Bewusstseinsstörungen.

Meistens konnte ich mich am nächsten Morgen daran erinnern und manchmal eben nicht.

Die Intensität der Anfälle war sehr unterschiedlich. Leichte Anfälle oder sogar große Anfälle, bis hin zur Bewusstlosigkeit. Dabe hatte ich oft das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Oftmals kündigten sich die Anfälle vorher an (Aura) und manchmal ging es halt sofort los.

Ich befand mich vor ca. 2 Jahren stationär im Universitätsklinikum für Epileptologie in Bonn.

Dort wurden die Anfälle (7 Stück in einer Nacht) per Videokamera aufgezeichnet (Schlaflabor).

Sehr häufig hatte ich dann am nächsten Morgen einen Muskelkater, Kopfschmerzen und merkte, dass ich mir die Zunge blutig gebissen habe.

Laut Ärzte ist Schlafgebundene Epilepsie nicht unbedingt eine seltene Epilepsieform. Leider habe ich nur sehr wenige Epis mit ähnlicher Anfallsform kennengelernt.

Zum Glück kann ich mein Leiden mit den oben genannten Medis sehr gut unter Kontrolle bringen und bin nahezu erscheinungsfrei. Ganz selten krampfe ich noch in der Nacht. davon merke ich aber meistens nichts.

Mich würde interessieren, ob jemand ähnliches berichten kann, ob es jemanden gibt, der erzählen kann, ob sich die Form der Epielspie bei ihm verändert hat, wie er/sie mit dem Leiden umgeht und welche Erfahrungen er/sie bis jetzt damit gemacht hat..usw.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar und stehe natürlich für Fragen zur Verfügung.

Lg Restless:-)


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