Ospolot reduziert....habe Angst

Janosch02, Saturday, 03.08.2013, 23:53 (vor 4761 Tagen)

Hallo zusammen

Vor 2 Jahren wurde unser Sohn auf Ospolot eingestellt (75mg-0-75mg).
Gestern meinte die Neuro das wir morgens reduzieren sollen..also geben wir seit heute 50mg-0-75mg.

Nun habe ich Angst, dass er wieder krampft.

Wie sind denn Eure Erfahrungen ?

Sohnemann hatte im Sept/Okt. 2011 das erste und letzte mal gekrampft...

Freue mich ueber jedes Posting:-)

LG Janosch 02

Ospolot reduziert....habe Angst

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Sunday, 04.08.2013, 11:01 (vor 4760 Tagen) @ Janosch02

Wie alt ist denn Euer Sohn überhaupt und was wurde bei ihm diagnostiziert? Ein einmaliger Krampfanfall macht ohne weitere Indizien ja immerhin noch keine Epilepsie - und da werden auch nicht immer gleich Medikamente verordnet.
Gibt eine ganze Menge Menschen die in ihrem Leben einmal krampfen und dann nie wieder.

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

Ospolot reduziert....habe Angst

Janosch02, Sunday, 04.08.2013, 22:20 (vor 4760 Tagen) @ huge88

Hallo Huge88,

unser Sohn hat wegen eines Anaesthesiefehler eine Hirnblutung erlitten.
Damals war er 6 Wochen alt. In 4 Monaten wird er 11 Jahre. Vor 3 Jahren wurde im Rahmen des Gerichtsprozess ein EEG gefahren und dieses war pathologisch. Vor zwei Jahren hatte er dann in kurzer Zeit zwei Anfaelle. Der vom Gericht beauftragte Gutachter ist Neuropaediater und aufgrund der Vorgeschichte und des MRTs in Verbindung mit dem EEG, wurde Sohnemann direkt auf Ospolt eingestellt.

VG Janosch02

P.S. Heute war schon der zweite Tag an dem wir morgens nur 50mg gegeben haben....:-)
Wann wuerden sich Anfaelle zeigen

wenn die Menge nicht reicht,weiss dass jemand?

Ospolot reduziert....habe Angst

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 05.08.2013, 20:39 (vor 4759 Tagen) @ Janosch02

Darauf kann Dir vermutlich nicht einmal ein Facharzt eine definitive Antwort geben. Manche haben erst einmal keinen und bekommen dann irgendwann mal einen, haben dann längere Zeit keinen und irgendwann kommt wieder was. Bei manchen zeichnet sich's schnell ab. Und dann ist da ja noch der Faktor, dass sich das Hirn ja auch zu einem gewissen Teil regenerieren und reorganisieren kann, was auch eine Rolle spielen kann. Das ist halt extrem individuell.

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

Ospolot reduziert....habe Angst

Melusine, Monday, 05.08.2013, 21:06 (vor 4759 Tagen) @ Janosch02

bei mir bestand als kind (5. bis 7. lebensjahr) der verdacht auf epilepsie, hat sich nie bestätigt aber in der zeit musste ich wohl auch med nehmen, sagte meine mutter. danach nicht wieder. jetzt bin ich 39 jahre und habe im juni diesen jahres, nachdem ich 2 jahre unspezifische probleme hatte (vergesslich, komisches gefühl (aura), dinge getan, an die ich mich nicht erinnern konnte u.a.) die diagnose epilepsie bekommen :-( mit dem hinweis seit meinem 37. lebensjahr. du siehst also, es liegen 30 jahre dazwischen ...:-)
gruß
m

Ospolot reduziert....habe Angst

FantaColaSprite64, Sunday, 04.08.2013, 12:21 (vor 4760 Tagen) @ Janosch02

Hallo

Ich würde ihn versuchen genau zu beobachten. Das soll jetzt nicht so sein, dass du ihm die ganze Zeit hinterher rennst und jede Sekunde bei ihm sein musst sondern z.B. auf seine Reaktionen zu achten, wenn du mit ihm redest.
Wenn du merkst, dass sein Zustand nach deiner Meinung nach nicht so ist wie zuvor, dann Frage einfach deinen Neuro.

Solange man die Dosis langsam ausschleicht ist die Gefahr geringer, dass ein Anfall auftritt, als das man gleich mehr runterdosiert.

Sehe es positiv. Wenn es nichts bringt, dann setzt Der Neuro hoffentlich die Dosis wieder hoch.
Ich kann deine Angst sehr gut verstehen.

LG