Handel mit Patientendaten

mezeg, München, Monday, 19.08.2013, 16:00 (vor 4745 Tagen) @ huge88

Wenn es sich um Forschungsprojekte oder Ermittlung der notwendigen Medikamente, warum so präzise Daten?? Das Geschlecht, das Alter, wohl auch die Krankheit dürften ausreichen.

Wenn die Verfolgung der Medikation auf einer Person notwendig ist, wird es natürlich kritischer. Wenn man aber eine Ident-Nr vergibt und die dazugehörige Daten bei der Erfassungstelle strikt bleibt, würde es doch ausreichen.

Wenn der verschreibende Arzt auch dazu erfaßt wird, wird es schon gefährlicher. Wenn Patient x1704 vom Arzt TB75 ein besonders Medikament sehr oft verschrieben bekommt, lassen sich aus der Liste der Verkäufe die Apotheke, den Arzt, den Patient ermitteln.

Und was machen sie denn mit diesen Daten? Uns Werbung für ein Medikament machen? Die Pharma-Vertreter nach ihren Erfolgen bewerten? Den Ärzten auf die Füße treten, wenn sie Medikament Z23 nicht verschreiben, obwohl sie entsprechend besucht wurden?

Das Ganze dürfte recht teuer sein. Also zu welchem Zweck? Oder ist es zu einen Zwang geworden, überall alle mögliche und unmögliche Daten zu sammeln, irgendwie irgendwann kann man vielleicht was damit anstellen??

mezeg


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