Gekündigt wegen zu lange krank

cupcake78, Friday, 23.08.2013, 13:07 (vor 4741 Tagen)

Moin :-)

nach einer Notfallbehandlung mit Intensivüberwachung
war ich 6 Wochen krankgeschrieben.
Ich habe einen Minijob..gehabt.
Nach den 6 Wochen hiess es, ich solle meinen
Schlüssel abgeben.
Habe ich dann auch erstmal getan, weil die
Vertretung den braucht.
Tja im Nachhinein kam dann heraus, dass ich nicht
mehr dort auftauchen brauche, weil ich auf Grund
meines Zustandes keine verlässliche Mitarbeiterin
wäre.

So..ich bekomme aufstockend ALG2, aber mit Minijob
hatte ich hald doch mehr Geld als ohne, klar.

Jetzt hocke ich da, mit weniger Geld, total isoliert,
weil die Kundenkontakte fehlen und ich weit ab vom Schuss lebe
und ohne Auto..ihr kennt das ja.

Ich fühl mich unterfordert, bekomme aber gleichzeitig
vom Umfeld gesagt, ich hätte ja jetzt so viel Zeit und
könnte dann doch das und das machen. Damit ist nicht nur
ausruhen gemeint, sondern auch Hsushalt und renovieren usw.
Genau das kann ich aber nicht, weil ich Gleichgewichtsstörungen
habe.

Also steht hier Arbeitslosigkeit im Raum im Gegensatz zu
Forderungen aus dem Umrkeis, die mich überfordern und
fehlende soziale Kontakte.

Geht es euch ähnlich?
Was habt ihr dagegen unternommen?

Danke
Cupcake

Gekündigt wegen zu lange krank

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 23.08.2013, 16:18 (vor 4741 Tagen) @ cupcake78

Wie steht's bei Dir um irgendwelche Vereinsaktivitäten, um zumindest das mit den fehlenden sozialen Kontakten erst einmal auszugleichen? Mit ein paar guten Freunden und Bekannten mehr lebt es sich gleich viel besser und erträgt man manches leichter.

--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

Gekündigt wegen zu lange krank

Heinzbraun, Friday, 23.08.2013, 16:54 (vor 4741 Tagen) @ cupcake78

Ich bin zum arbeitsamt gegangen und hab mit ziemlich viel Scheiß und arbeit einen neuen (besseren) Job ergattern können.

Gekündigt wegen zu lange krank

mikewi, München, Friday, 23.08.2013, 20:48 (vor 4741 Tagen) @ cupcake78

Als erstes solltest du schriftlich Widerspruch gegen die Kündigung einlegen. Mit Einschreiben und Rückschein. Denn Krankheit ist meines Wissens kein Kündigungsgrund.

Dann geh zum Arbeitsamt und melde dich arbeitsuchend und erkundige dich nach neuen Jobs. Nimm ggf. einen Vertrauensperson mit, die dir beisteht. Erzähle dem Arbeitsamtangestellten auch weshalb du gekündigt wurdest.

Und dann versuche unter Leute zu kommen. Nutze dazu den Sommer oder den Herbst. In dieser Zeit sind die Menschen sehr viel aufgeschlossener anderen gegenüber, als im Winter.

Gekündigt wegen zu lange krank

cupcake78, Friday, 23.08.2013, 21:31 (vor 4741 Tagen) @ mikewi

Hi Mikewi,

beim Amt war ich schon, hatte auch jemanden dabei.
Dort wurde dann ein Gutachten angeordnet, was zum
Ergebnis hatte, dass ich bis November als arbeits-
unfähig eingestuft wurde *grummel*
Daher gibt's zwar ALG2, aber keinerlei Förderung im
Sinne von Umschulung etc.
Ich solle eine Rehamassnahme machen aus der ich mit
dem Vermerk "arbeitsfähig" entlassen werde.
Dann könnte man über eine Förderung reden.
Unter Förderung, das fügte sie gleich hinzu, sei dann
erstmal zu verstehen, dass ich eine Wiedereingliederungs-
Massnahme mache, in der ich lernen würde, Bewerbungen
zu schreiben. Bitte, was?!?!

Wegen sozialer Kontakte:
ich hab schon versucht, Kontakt zur hiesigen Selbsthilfe-
Gruppe aufzunehmen, aber deren Site ist momentan im Umbau und
auf Mailkontakt ist bisher nicht reagiert worden (kein Vorwurf).

Ich hab mich jetzt bei ein paar Charitysachen als Helfer eingetragen.
Sind halt nur einmalige Sachen, aber ich komm zumindest unter Leute.

Poooh, hab nicht gedacht, dass mich das so umhaut irgendwie.
Bis denne
cupcake