Vererbung
Was für eine Epilepsieform hast Du denn bzw. liegt der Epilepsie eine andere Krankheit zu Grunde? Hab noch von keiner reinen Epilepsie mit einem statistisch so hohen Vererbungsrisiko gehört.
Ich mein Epilepsien werden ja für gewöhnlich multifaktoriell vererbt, d.h. da spielt viel vom Partner auch mit rein.
Das höchste, was mir spontan einfällt, wären myklonisch-astatische Anfällen. Da liegt das in Zwillingsstudien ermittelte Vererbungsrisiko für Kind 2, wenn ich mich nicht irre, irgendwo um die 20%, wenn ein Elternteil bereits solche Anfälle hatte und sich bei Kind 1 bereits solche Anfälle zeigen.
Dann würde mir noch die nächtliche Frontallappenepilepsie einfallen. Die hat man inzwischen mit irgendeiner autosomal-dominant vererbbaren Chromosomveränderung in Verbindung bringen können, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Aber das würde auch nur dann eine so hohe Vererbungswahrscheinlichkeit haben, wenn der Partner auch die entsprechende Veränderung besitzt.
Lass Dich da lieber einmal was das angeht von einem Fachzentrum aufklären. Wir hatten da irgendwann einmal einen Link zu einer Liste von Epilepsieambulanzen, die eine sogenannte genetische Beratung anbieten.
@All: Weiß einer von Euch den Link noch? Stell mich gerade zu blöd an, den zu finden.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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Tanni,
17.08.2013, 12:10