Med.spiegel
Ich soll morgen das erste Mal zum Med.spiegel, weiß jemand wie lange man dann auf das Ergebnis warten muss und wie das dann weitergeht? ich bin ja erst bei 300 - 0 - 300 mg OCX, ist ja erst die Erhaltungsdosis.
Danke
M
Med.spiegel
hallo Melusine
Ich war letzte Woche Montag bei meinem Neuro und am Freitag hatte meine Hausärztin die Werte. Da bei mir der Spiegel zu niedrig ist, hat sie mich heute angerufen und ich habe jetzt für Donnerstag einen Termin und dann evtl. die Med's umzustellen.
Manche besprechen das dann mit ihrem Neuro aber bei meinem ist es so voll, dass ich das bei der Hausärztin mache.
Wünsch dir viel Erfolg. Ist nicht schlimm :)
Med.spiegel
Hallo
hatte in der Uni Klinik beim Prof. einen Termin um 10 Uhr
Blutentnahme war um 8 Uhr
Med.spiegel
Vielen Dank, also normal wie beim BB. Ich weiß nämlich nicht ob meine Neurologe sich mit Epilepsie wirklich auskennt. Weil ich Fr und Sa wieder Anfälle hatte sollte ich heute nach Lichtenberg in die Ambulanz für Epi, aber das muss ich 1 Stunde hinfahren (ich wohne in Kreuzberg und mein Neuro ist auch hier ...). Mein Neuro hat mir gestern abend um 19 Uhr geschrieben, dass ich heute zu ihm kommen kann zum Med.spiegel... Naja, und das ist mir natürlich lieber, aber ob es die bessere Entscheidung ist? Icch nehme aber das Med erst seit 4 Wochen, (hatte 3 Wochen keine Anfälle) und am Anfang soll es wohl schwierig sein mit der Einstellung (war das bei euch auch so?). Ich habe mit Med.spiegel und Einstellung keine Erfahrung, auch nicht als Krs., weil ich damit nie etwas zu tun hatte. Gruß und Dank
Melusine
Mein Neuro macht heute um 8 Uhr auf und man kann ohne Termin hingehen. Da muss man sich dann vor der Tür der Reihe nach platzieren (wer zuerst kommt...) und wenn um 8 Uhr aufgemacht wird, stellt man sich der Reihe nach vor und wartet .. Daher bin ich so früh, will um 7 Uhr dort sein, sonst muss ich so lange warten.
Med.spiegel
Hallo Melusine,
die Bestimmung des Lamotrigin-Spiegels wurde mir vom Neurologe zweimal im Jahr verschrieben, er erklärte auch genau, wie es bestimmt werden soll. Zweimal Blutentnahme, zuerst um 8:00 also Lamotrigin-nüchtern, dann eine Stunde nach Einnahme. Es erfolgt bei der Hausärztin. Mein Internist / Kardiologe hatte sich auch bei ihm angeboten, die gewünschte Blutuntersuchungen durchzuführen aber ich müßte in die Stadt und zur Hausärztin muß ich nur die Straße überqueren.
Das erste Mal - im November - wurde von der Assistentin vergessen, ihm die Befunde zu schicken. Vielleicht glaubten sie auch, daß sie nur von der Hausärztin bewertet werden. In der Annahme, es handelt sich nur um den Wert einer Einnahme, gab mir eine nicht-zapfende Kollegin auf meine Bitte hin das Ergebnis der zweiten Annahme, die erste blieb in meiner Akte. Erst als der Neurologe erstaunt nach des Spiegels fragte, kam die Sache raus. Ich ließ mir eine Kopie von beiden geben, scannte sie und schickte sie dem Neurologen.
Beim zweiten Spiegel im Mai ließ ich mir eine Kopie beider Befunde sofort ausgeben und sagte, ich kümmere mich um die Weiterleitung per Scan / Mail an den Neurologen. Er sprach mich nicht darüber, als ich im Juli das Lamotrigin-Rezept abholte, die Werte waren aber im Normbereich - lesen kann ich auch
. Er hätte sich sonst gemeldet.
Gestern ging ich zur Hausärztin wegen eines harmlosen Rezepts - nichts damit zu tun. Anstatt mir das unterschriebene Rezept über die Assistentin übergeben zu lassen, ließ sie mich trotz volles Wartezimmers (kam vom Urlaub) sofort kommen. Sie hatte routinemässig einen Blick in die Akte geworfen und war unsicher, was dem Spiegel angeht. Will ich gleich wieder einen bestimmen lassen? Bekommt der Neurologe die Werte? Wer bewertet sie?
Habe ich ihr gesagt, daß ich vom Neurologen die Prozedur präzis erklärt bekam und daß er mir die Zeit und Organisation der Bestimmungen überläßt. Wie für die jährliche MRT. Diese eigenständige Handhabung verstehe ich keineswegs als Indifferenz seinerseits, sondern als Überzeugung - und somit Vertrauensbeweis -, daß ich fähig und willig bin, die ordentliche Durchführung zuverlässig zu übernehmen.
Die Hausärztin frage auch, ob sie die Bewertung übernehmen soll. Ich antwortete, daß der Neurologe die Werte haben will und sie wohl selber auswerte. Sie warf nichtdestoweniger einen Blick auf die Werte und konstatierte ebenfalls, daß sie im Normbereich sind. Habe ihr auch gesagt, daß ich Anfang November um einen passenden Termin (Uhrzeit!) fragen werde.
Die Abnahme über Hausarzt finde ich sinnvoll. Der Neurologe hat offensichtlich kein Labor, die Blutabnahme dürfte bei ihm - wenn überhaupt - die Ausnahme sein. Für mich ist es auch zeitlich und "geografisch" viel praktischer.
Ist bei Dir aber "Lamotrin-Spiegel" nur als nüchtern oder nach Einnahme gedacht? Nicht wie bei mir "davor - danach"?
LG
mezeg
Med.spiegel
ich habe nur 1x ohne med. blut abgenommen bekommen und erwarte in 1 woche das ergebnis.
gruß
m
Med.spiegel
Ich weiß nämlich nicht ob meine Neurologe sich mit Epilepsie wirklich auskennt.
Neurologen sind die Fachärzte, die auf dem ganzen Gebiet der gängigen neurologischen Erkrankungen vertiefte Kenntnisse haben sollten und die für viele Epileptiker auch vollkommen ausreichend sind.
Nicht jeder braucht zwingend die Hilfe von noch mehr spezialisierteren Ärzten - tendenziell wirst Du halt in einem Forum wie hier viele antreffen, die schon einmal beim Epileptologen waren.
Mein Neuro macht heute um 8 Uhr auf und man kann ohne Termin hingehen. Da muss man sich dann vor der Tür der Reihe nach platzieren (wer zuerst kommt...) und wenn um 8 Uhr aufgemacht wird, stellt man sich der Reihe nach vor und wartet .. Daher bin ich so früh, will um 7 Uhr dort sein, sonst muss ich so lange warten.
Wenn's für Dich einfacher ist, kannst Du für die Zukunft mit Deinem Neuro und Deinem Hausarzt sprechen, ob das Blutbild bei letzerem gemacht werden kann. Ist bei mir z.B. der Fall, weil ich zu ersterem nur fünf Minuten Fußweg und keine halbe Stunde mit Bus oder Fahrrad brauche.
weiß jemand wie lange man dann auf das Ergebnis warten muss
Kommt ein bisschen mit auf's Labor an. Also bei mir braucht das Ergebnis vom Medikamentenspiegel meist zwei Tage länger als das normale Blutbild.
weiß jemand ... wie das dann weitergeht?
Kommt ganz auf die Ergebnisse und darauf, wie's Dir mit der Dosis geht, an. Gibt da ein von einigen Ärzten recht oft zitiertes Prinzip, von dem ich den Eindruck habe, dass besonders die, die es zitieren, bisweilen es damit nicht so genau nehmen: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Sprich: Man schaut, ob die Dosis im Blut im therapeutischen Bereich angekommen ist und sich dort einpendelt(dauert mitunter ein paar Wochen nach erreichen der gewünschten Dosierung) und wenn nach dem Einpendeln nix mehr ist, erhöht man i.d.R. erst einmal nicht und wenn wieder was ist, geht man ein möglichst kleines Stückchen nach oben und wartet wieder.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Med.spiegel
Meine Neurologin hat mir gesagt, wenn ich zum ersten Mal zum Blutabnehmen komme, kann ich die Tablette vorher nehmen. Von nüchtern oder 2x abnehmen hat sie nix gesagt