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Melusine, Friday, 30.08.2013, 23:09 (vor 4734 Tagen)
Epileptiker eigentlich statistisch gesehen früher?
ich habe folgendes gelesen, was passiert, wenn man einen anfall hat: "Man kann es mit einen Hammerschlag vergleichen den man vor den Kopf bekam oder wie jemanden schrieb als hätte man 10 Std. Steine geschleppt. Man fällt in einem Terminalschlaf aus dem man auch nicht erweckbar ist nach einem Anfall. Manche sind nahc 20 Minten wiede rwch, manche nach 2 Std. das ist Unterschiedlich. Ohnehin schlafen Epielptiker mehr als gesunde Menschen. Sie sollten ohnehin einen regelmäßigen Schlafrhythmus erlernen. Abends ZB gegen 23.00 Uhr ins Bett und Morgens gegen 8.00 Uhr wiede raufstehen auch am Wochenende.
Epielpstiker haben eben ein viel höhere Schlafbedürfni ohnehin auch wenn sie länger Anfalls frei sind. Man kann körperlich sagen, dass diese Mensch CA 20 Jahre älter sind als sie es sind, so kann man e svergleichen. Und eben beim Anfall oder wer viele Anfälle hat große und auch kleine, ist doch logisch, dass er/sie total kaputt ist und auch nach dem Schlafen etwas grantig regiert weil er/sie nicht wirklich ausgeschlafen ist. Sie gehen auch an dem Tag meist eher ins Bett.
Stell Dir vor, Du machst einen Marathon in fünf Minuten ... dann ist eigentlich klar, warum Du so müde bist
Dein Körper muss sich wieder erholen, bei (fast) jedem Menschen ist es so, dass man nach einem epileptischen Anfall sehr müde wird. Die Epilepsie stellt ein sehr hoher (leider auch völlig unnötiger) Kraftaufwand dar
Während einem GAnfallstrengt dein Körper sich innerhalb weniger Minuten so an, als hättest du eine 8-Std.-Schicht auf einem Bau gehabt.
Bei einen Anfall verbrauchst du das dreifache deiner regulären Kraft."
Ich weiss meine frage, aber ich bin ja noch ganz am anfang. hatte heute wieder einen assetzer und war bestimmt 3 stunden total kaputt und konnte nichts machen. habe geschlafen und war zu nichts zu gebrauchen. habe komplex fokale anfälle.
gruß
m
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Heidi, Saturday, 31.08.2013, 11:02 (vor 4733 Tagen) @ Melusine
sterben Epileptiker eigentlich statistisch gesehen früher?
Hallo Melusine,
ich bin jetzt 71 Jahre alt und habe seit 58 J. Epilepsie. Aber ich habe, so Gott will, noch einiges in meinem Leben vor
. Natürlich gibt es Ausnahmen, z.B.: "sudden death" aber das ist ein winziger Bruchteil der Epileptiker betrifft.
Dein Körper muss sich wieder erholen, bei (fast) jedem Menschen ist es so, dass man nach einem epileptischen Anfall sehr müde wird. Die Epilepsie stellt ein sehr hoher (leider auch völlig unnötiger) Kraftaufwand dar
Du hast das mit dem Anfall und den unmittelbaren Folgen drastich, aber richtig formuliert. Bei einem Grand-mal entwickelt der Körper ungeahnte Kräfte beim krampfen, deshalb ist eine Erholungsphase ganz normal. Kopfweh, Unlust und Muskelkater sind normale "Nachwehen". Dieser Kraftaufwand ist nicht unnötig, denn Du kannst in ja nicht beeinflussen.
Auch auf die nötige Schlafgewohnheit muß man sich erst gewöhnen, das kommt von den Medis. Sie setzen einen halt früher matt. Um diese Nebenwirkungen zu verarbeiten, mußt Du das akzeptieren. Wenn Du nahezu anfallsfrei bist, ist dies ja das kleinere Übel. Auch der bisherige Tagesablauf kann durch passende Änderung durchaus gut bewältigt werden. Man muss halt alles verinnerlichen und versuchen, mit der Epilepsie zu leben. Sie ist ein Teil von uns geworden. Das ist meine Erfahrung und ich lebe gut damit.
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Melusine, Saturday, 31.08.2013, 11:10 (vor 4733 Tagen) @ Heidi
vielen dank, für deine antwort.
gruß
m
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sandytimmy, Saturday, 31.08.2013, 14:56 (vor 4733 Tagen) @ Heidi
Heidi, ganz unabhängig von Epilepsie, möchte ich dich an dieser stelle dafür loben dass du , in deinem alter noch so aktiv mit so was wie Foren bzw Internet allgemein bist
Respekt und weiter so
Viele deiner Generation gehen mit Computern um als hätten sie eine heiße Kartoffel oder ein rohes ei in der Hand .
Freut mich nicht nur junge Leute hier zu haben
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mezeg, München, Saturday, 31.08.2013, 18:22 (vor 4733 Tagen) @ sandytimmy
Viele deiner Generation gehen mit Computern um als hätten sie eine heiße Kartoffel oder ein rohes ei in der Hand .![]()
Freut mich nicht nur junge Leute hier zu haben
Tja, diese Grünschnäbel, die meinen, wir können nichts mehr!
Ich radle noch meine 7.000 km im Jahr und habe eine eigene Internet-Seite über Familien-Dokumente, weswegen ich viele Anfragen bekomme, auch von Historikern und momentan von einem Admiral, der diese Daten und Namen verwenden möchte, um seine Recherchen weiterzubringen.
Ach ja, klar bin ich doch sooooooo jung: erst 66 Jahren...
mezeg
P.S. und ans Sterben denke ich erst, wenn ich wieder etwas Zeit habe!
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sandytimmy, Saturday, 31.08.2013, 19:27 (vor 4733 Tagen) @ mezeg
Das Problem beim einschätzen der über siebzig jährigen ist dass der eine noch fit ist und der andere schon halb tot. Entschuldigt die Wortwahl, ist aber halt so. Der eine ist mit achtzig top fit und der andere mit siebzig zu nichts fähig.
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mezeg, München, Sunday, 01.09.2013, 18:56 (vor 4732 Tagen) @ sandytimmy
Das Problem beim einschätzen der über siebzig jährigen ist dass der eine noch fit ist und der andere schon halb tot. Entschuldigt die Wortwahl, ist aber halt so. Der eine ist mit achtzig top fit und der andere mit siebzig zu nichts fähig.
bin in einem "Alten- und Servicezentrum" (warum nicht "Senioren-Zentrum, zefix nochmal!" ehrenamtlich tätig. Die Leiterin sagte mir vor kurzem, daß die Leute jetzt mindestens 10 Jahre jünger wirken und agieren, als eben vor 10 Jahren. Unter besseren Bedingungen aufgewachsen, besseres Essens usw.
Immerhin: wer früher "halb-tot" ist und nicht mit gesundheitlichen Katastrophen konfrontiert wurde, war möglicherweise davor auch nicht viel anders. Wer sich Neugier und Spieltrieb erhalten hat, findet immer noch etwas zu entdecken, zu suchen, zu probieren, etc.
Als ich vor drei Jahren in Paris den Nachtzug genommen habe, war meine Schwester zum Bahnhof gekommen, um mich kurz zu sehen, begleitete mich zum Abteil und ging. Habe sie dann von hinten gehen sehen und war entsetzt: wie eine richtig alte Frau! Dabei ist sie nur 16 Monaten älter als ich! Ich kam gerade von einer Radtour, sie war nie für Sport zu haben, kaum für etwas Spazieren, keine einigermassen vernünftige Lebensweise, Medis (bi-polar)... Alkohol... Ja, man hätte uns schon zehn Jahre Unterschied gegeben.
mezeg
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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Sunday, 01.09.2013, 10:34 (vor 4732 Tagen) @ mezeg
Ach ja, klar bin ich doch sooooooo jung: erst 66 Jahren...
Na dann: Udo Jürgens - mit 66 Jahren
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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mezeg, München, Sunday, 01.09.2013, 18:44 (vor 4732 Tagen) @ huge88
Na dann: Udo Jürgens - mit 66 Jahren
kenne ich schon...
Wurde auch mehrfach erwähnt, als ich vor kurzem eben dieses noble Alter erreicht habe.
Allerdings... warum "erst"? Das Leben "davor" war auch nicht ohne Würze...
mezeg
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Melusine, Saturday, 31.08.2013, 17:06 (vor 4733 Tagen) @
Heidi
bearbeitet von Melusine, Saturday, 31.08.2013, 17:38
Heidi, ich bin wirklich sehr dankbar für deine antwort, denn wie du unten lesen kannst, weiß ich erst seit 2 monaten, dass ich epilepsie habe und bin 39 jahre jung. es fällt mir sehr schwer das zu akzeptieren: plötzlich muss ich med nehmen (vorher nur homöopathisch oder von weleda, wala u ä., jetzt dieses teufelszeug und die schlimmen nebenwirkungen). und was ich da alles höre und die vielen vorurteile über epilepsie .. wahnsinn. 1000 dank, für deine rückmeldung, wirklich. es ist eine sehr große hilfe für mich.
herzlich
melanie
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sandytimmy, Saturday, 31.08.2013, 18:09 (vor 4733 Tagen) @ Melusine
Liebe Melanie, bedenke dass du hier die geballten Erfahrungen von Epileptikern zu lesen bekommst.
Lass dich nicht beunruhigen. Man führt als epileptikerin in indem alter ein normales leben, nur kleine Einschränkungen.
Der unterschied ist dass man kleine Einschränkungen unterschiedlich definiert.
Versuch normal weiter zu leben, hattest du einen anfall, erholte dich davon und lebe dann einfach weiter, ohne gros über ein warum und weshalb nachzudenken.
Aklimatisieren und weiter gehts.
Es gibt wirklich schlimmere Krankheiten
Wir sind auf jeden Fall immer hier zur Unterstützung, auch wenn nur auf indirektem Wege. Egal wie banal die fragen sind oder sie schon mal gestellt wurden, alles sehr sozial und easy hier im "Betriebsklima"

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mezeg, München, Saturday, 31.08.2013, 18:37 (vor 4733 Tagen) @ Melusine
Hallo Melanie,
bin auch erst seit kurzem (3 Jahren, ohne jegliche Vorwarnung) damit befaßt und habe mich zuerst heftig dagegen emotional - nicht rationale, die Medis habe ich schon genommen und die Verhaltensregeln zum größten Teil respektiert. Ich schwimme zwar noch aber das Risiko ist es mir wert.
Habe Zeit gebraucht, um es zu akzeptieren, beginnend damit zur Auflösung der Medis den schönsten Löffel zu nehmen, anstatt den scheußlichsten wie am Anfang. Jetzt nehme ich den ersten, der mir unter die Fingern kommt.
Ich habe auch damit aufgehört, mich deswegen zu "schämen" und zu versuchen es zu kaschieren. Dabei gemerkt, daß es von der Umgebung doch gut akzeptiert und integriert wird, wenn man die "Gebrauchsanweisungen" mitliefert. Seit Januar habe ich sogar das Gefühl, daß es aufwärts geht, werde immer mehr unternehmungslustig wie früher, genieße die schönen Stunden und akzeptiere die weniger schönen, weil man das Licht nur sehen kann, wenn es auch Schatten gibt.
Läßt dir ein Bißchen Zeit. Epilepsie kann gut lästig sein aber es gibt doch viel schlimmeres. Wie unseren lieben Familienarzt und engen Freund, der so gerne gut und süß ißt... aß! Als starker Diabetiker muß er nun jeden Tag zur Dialyse, seine Venen sind so geschwollen, daß ein Morphin-Plaster darauf geklebt werden muß... Da ist doch ein gelegentlicher Aussetzer nicht so schlimm, oder?
Nach den GM-Anfällen war ich auch vollkommen erschöpft. Einmal erfolgte es in der Nacht zu Freitag. Ich wußte nicht, was es war und hatte am Sonntag eine Radtour zu leiten... Das Wetter war schön, die Gruppe fröhlich, ich bin zum Treff- und vom Endpunkt direkt geradelt, es waren 142 km. Die Erholung war nötig aber doch nicht so lange!
Wird's schon! Gib einfach Deinem Kopf etwas Schonzeit.
LG
mezeg
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Melusine, Saturday, 31.08.2013, 19:54 (vor 4733 Tagen) @ mezeg
ja, vielen dank, da habt ihr beiden sicher recht.
ich wollte und will es einfach nicht wahrhaben / akzeptieren ... dabei habe ich auch glück: mein arbeitgeber behält mich als dokumentationsassistentin, zu den gleichen konditionen wie als krankenschwester, nur keinen schichtdienst, es hätte natürlich schlimmer kommen können... dennoch, es fällt mir wahnsinnig schwer zu akzeptieren chronisch krank zu sein ... da helfen mir eure tipps und ratschläge sehr. wie geht es beruflich weiter,ich muss ja noch knapp 30 jahre arbeiten uva eben ... ich weiß, dass ich viele, auch seltsame fragen stelle, aber ich schaffe es noch nicht meinem umfeld zu sagen, dass ich epilepsie habe. zu anfang war man nicht sicher ob es dissoziative anfälle sind (habe sie seit 2011, aber erst jetzt wurde die diagnose gestellt, ende juli). der arzt hat gerade meine med erhöht von 300 auf 450 - 0 - 450, aber bisher habe ich noch nicht angefangen die dosis zu erhöhen, trotz aussetzer ... (450 ist ja noch gar nicht hoch und nach oben viel platz, aber dennoch ...)
vielen, vielen dank, für eure hilfe, tipps und ratschläge
melanie
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Heidi, Saturday, 31.08.2013, 22:21 (vor 4733 Tagen) @ Melusine
@Sandytime, Melusine,
erst mal vielen Dank für Eure Antworten. Ich freue mich immer, wenn meine Tips aufgenommen werden. Und ich werde meine eigenen Erfahrungen immer gerne weitergeben.
wenn ihr wollt, könnt Ihr in meine HP schauen www.epilepsie-reutlingen.jimdo.com , da habe ich u.a. auch eine Blogseite mit unterschiedlichen Epilepsiethemen zum mitdiskutieren. Es wäre schön, wenn Ihr hier auch Eure Erfahrungen schreiben würdet. Leider trauen sich viele nicht, aber wenn man etwas von der Seele schreibt, kann das eine Therapie werden. Euch allen viel Mut und gute Besserung
Liebe Grüße
Heidi
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Melusine, Saturday, 31.08.2013, 22:53 (vor 4733 Tagen) @
Heidi
bearbeitet von Melusine, Saturday, 31.08.2013, 23:03
liebe heidi,
mache ich gerne. habe den link kopiert und schaue mir jetzt deine seite an.
die seite gefällt mir, aber zum diskutieren habe ich nicht wirklich ein forum gefunden, vielleicht auch falsch geschaut?
viele grüße
melanie
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Heidi, Saturday, 31.08.2013, 23:11 (vor 4733 Tagen) @ Melusine
http://epilepsie-reutlingen.jimdo.com/2012/05/14/epilepsiebehandlung-1960-und-2010/
Ich geb Dir recht, es es schwierig die Untergruppe zu finden. deshalb hier der Link. Ich muß das noch übersichtlicher gestalten. viel Spaß
L.G. Heidi
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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Saturday, 31.08.2013, 11:21 (vor 4733 Tagen) @ Melusine
Sterben Epileptiker eigentlich statistisch gesehen früher?
Rein mathematisch-statistisch betrachtet ja, denn da muss man all die Leute einrechnet, bei denen die Epilepsie Ursache einer anderen Erkrankung ist, die die Lebenserwartung heruntersetzt und auch diejenigen, die trotz nicht gegebener Anfallsfreiheit regelmäßig Autofahren und meinen Klettern gehen zu müssen und dann irgendwann einen tödlichen Unfall haben. Außerdem fällt da die im Vergleich relativ hohe Selbstmordrate unter Epileptikern stark ins Gewicht. Hab im Epikurier einmal etwas von einer 3 oder 4 mal so hohen Rate wie im Durchschnitt gelesen.
Auf der anderen Seite ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir z.B. einen Schlaganfall erleiden oder an Krebs erkranken, meines Wissens nach nicht höher als im Bevölkerungsdurchschnitt.
Wo hast Du eigentlich den von Dir zitierten Text gelesen?
Man kann körperlich sagen, dass diese Mensch CA 20 Jahre älter sind als sie es sind, so kann man e svergleichen. Und eben beim Anfall oder wer viele Anfälle hat große und auch kleine, ist doch logisch, dass er/sie total kaputt ist und auch nach dem Schlafen etwas grantig regiert weil er/sie nicht wirklich ausgeschlafen ist.
Also den Ausführungen über den geregelten Schlaf kann ich ja noch zustimmen, auch dass ein Anfall einen körperlich erschöpft, aber dass man nach dem Schlafen danach generell "grantig" reagiert??? Und wieso sollen wir physiologisch 20 Jahre älter sein??? Der Text hört sich für mich irgendwie danach an - rein subjektive Meinung - als ob ein Nichtepileptiker fast so etwas wie eine Entschuldigung für die Epilepsieerkrankung von jemand anderes sucht.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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sandytimmy, Saturday, 31.08.2013, 15:03 (vor 4733 Tagen) @ huge88
Ich denk auch nicht dass man körperlich zwanzig Jahre alter ist. Mental kann das eher hinhauen. Ich bin fit wenn ich keinen Anfall hatte nur die Merkfähigkeit wie eine mit 50-60 obwohl ich 35 bin
Ich glaub auch nicht dass Epileptiker eher sterben zumindest wenn sie nur die Anfälle haben, höchstens noch andere wehwehchen.
Da ist dauerstress über Jahrzehnte hinweg gefährlicher. Davon bekommt man Herzinfarkte, Hypertonie usw, und daran sterben viele eher
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Melusine, Saturday, 31.08.2013, 16:31 (vor 4733 Tagen) @
huge88
bearbeitet von Melusine, Saturday, 31.08.2013, 16:35
antwort drunter
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Melusine, Saturday, 31.08.2013, 16:34 (vor 4733 Tagen) @
huge88
bearbeitet von Melusine, Saturday, 31.08.2013, 17:02
huge, danke, für deine antwort.
ich habe das bei "gute frage" gefunden und finde das sehr interessant, aber auch erschreckend. ich habe zwar keine krampfanfälle, bin aber nach einem aussetzer wirklich total kaputt, da kann ich voll zustimmen, als hätte ich sogar 24 h steine geschleppt und bin zu nichts zu gebrauchen, hänge wirklich in den seilen. sowas hatte ich "früher" niemals...
meine frage geht auch in die richtung: früher sterben, wegen der enormen körperlichen (3-fachen) anstrengung und alterung (20 jahre)...( hatte ich nie zuvor etwas von gehört) und selbst wenn du keine anfälle mehr hast, die medikamenten und die organe. es stimmt zwar was du schreibst mit dem alkohol, aber der wird ausgeschieden, die med. (spiegel) soll ja auf einem bestimmten level bleiben ...
danke, aber für deine antworten. ehrlich, die helfen mir wirklich sehr. ich weiß erst seit juni, dass ich epilepsie habe und bin 39 jahre jung. mir fällt es schwer plötzlich zu akzeptieren "chronisch krank" zu sein. schichtdienst usw., was ja mein beruf mit sich bringt ist z. b. tabu ... ich überlege mein studium zu beenden, aber bekomme ich dann einen job usw.? im moment habe ich 1000 fragen und bin dankbar für jede antwort.
gruß
melusine
ich bin zwar schwester, war aber selber nie wirklich krank und habe meine patienten immer ermutigt, aber wenn man selber krank wird, auch noch chronisch ... sieht die welt genz anders aus...
der link ist zu lang sagt mir die anzeige hier, daher also: google und dort eingeben "warum ist das schlafbedürfnis nach einem epilepstischen anfall so hoch?"
ich hatte danach gesucht, weil ich gestern nach dem aussetzer so ungeheuer müde und kaputt war.
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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Sunday, 01.09.2013, 10:32 (vor 4732 Tagen) @ Melusine
ich habe das bei "gute frage" gefunden ... der link ist zu lang sagt mir die anzeige hier, daher also: google und dort eingeben "warum ist das schlafbedürfnis nach einem epilepstischen anfall so hoch?"
Sorry, ich finde das damit nicht, auch wenn ich noch "gute Frage" dazu eingebe. Liegt vermutlich mit daran, dass ich beim Surfen einige Anonymitätsmechanismen verwende und ich "Freund Google" so ziemlich alle Möglichkeiten, über mich Daten zu sammeln, verbiete und daher nicht genug "Epilepsie-Cookies" auf meiner Festplatte habe.
Wenn der Link zu lang ist, meint die Homepage i.d.R. damit, dass der Linktext zu lang ist. Gib dann einfach, wenn Du das mittels des Link-Buttons einfügst, einen kürzeren Text wie "hier" im zweiten Feld ein.
Und zur Not kannst Du auch noch den Link als Plain-Text reinkopieren, wenn das immer noch nicht ausreicht.
meine frage geht auch in die richtung: früher sterben, wegen der enormen körperlichen (3-fachen) anstrengung und alterung (20 jahre)...( hatte ich nie zuvor etwas von gehört)
Die enorme körperliche Anstrengung lässt sich natürlich nicht wegdiskutieren, ich würde da aber auf unseren Körper vertrauen. Der ist schließlich als Überlebensmaschine konzipiert und bekommt in unserer Gesellschaft eher zu wenig als zu viel Belastung. Für wichtiger halte ich es, sich nach einem Anfall die Ruhe zu gönnen, die der Körper braucht, um sich zu erholen und zu regenerieren. Das senkt schließlich auch die Wahrscheinlichkeit von kurz darauf wieder auftretenden Folgeanfällen.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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Melusine, Sunday, 01.09.2013, 12:33 (vor 4732 Tagen) @ huge88
ja, da hast du recht. mit dem link habe habe beides versucht, selbst kopie wurde mir angezeigt "zu lang". ich versuche es jetzt nochmal anders, muss es aber auch erst suchen:
www.gutefrage.net
/frage/
warum-ist-das-schlafbeduerfnis-nach-einem-epileptischen-anfall-so-hoch
so müsste es gehen, aber das ist ein link, nur von mir untereinander geschrieben:
gruß
m
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podi, Sunday, 01.09.2013, 11:14 (vor 4732 Tagen) @ Melusine
Das klingt jetzt ganz sicher dumm, arrogant, beleidigend und sonst noch viel böses.
Aber wenn ich mir als Epileptiker darum Sorgen mache, das ich deswegen vielleicht
früher sterben könnte, finde ich doch sehr seltsam. Da muss ich schon starke (depressive)
Nebenwirkungen haben. Was ist dann mit den Krebskranken, HIV Positiven und sonstigen,
"wirklich" kranken? Die können darüber nachdenken, aber Epilepsie hat mit sterben
überhaupt nichts zu tun. Die Chance vom Bus überfahren zu werden ist genau so hoch.
Klar kann ich durch einen Anfall wo gefährdet werden, aber ich kann auch so wo stürzen.
Also hör bitte auf über so etwas nachzudenken! Es gibt wirklich Kranke, die sich darüber
Gedanken machen dürfen. Wenn ich das als Epileptiker mache, müssen die Nebenwirkungen
so stark sein, das ich lieber das Medi wechseln sollte.
Das ist meine ernstgemeinte Meinung dazu. Sie soll aber nicht beleidigend sein,
sondern zum Nachdenken anregen.
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Melusine, Sunday, 01.09.2013, 12:39 (vor 4732 Tagen) @ podi
vielen dank, für deine antwort.
ich habe lange in der onkologie und vor 15 jahren auch mit hiv patienten gearbeitet, was du schreibst stimmt natürlich.
mir ging es um diese alterung, 20 jahre älter als andere, das würde in meinem fall bedeuten: 59, aber davon habe ich auch noch nie gehört, daher interssiert mich eure meinung. dazu noch dieser enorme kraftaufwand bei / während eines anfalls, die med ... klingt für mich so, als sei die lebenserwartung mit epilepsie verkürzt.
gruß
m
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Katlyn, Sunday, 01.09.2013, 13:37 (vor 4732 Tagen) @ Melusine
Hey melusine
nicht sooo viel gedanken machen!!!Einfach leben
Der tot gehört zum leben dazu(ob epi oder nicht)wenn man so ran geht,kannste heu überne strasse gehn,und dich überrolltn Scania..(you know?)
Mensch,es könnte so viel passieren.
Lieben Gruss
Katlyn
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Melusine, Sunday, 01.09.2013, 14:29 (vor 4732 Tagen) @ Katlyn
ja, vielen dank!
gruß
m
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beatmeup, Tuesday, 03.09.2013, 00:14 (vor 4731 Tagen) @
Melusine
bearbeitet von beatmeup, Tuesday, 03.09.2013, 02:23
sicher kann man diese korrelation aufbauen, ob sie kausal rechtfertigbar ist, ist eine andere frage.
was ist denn lebenserwartung ? der durchschnitt ?! würden wir länger leben, wenn wir keine epilepsie hätten ?
ich könnt mir vorstellen, dass ab einem gewissen alter mein körper die schwierigen bedingungen eines gm anfalls nicht mehr verkraften kann und dann wär es auch ok.
wann ich ableben könnte, hängt nicht vom durchschnitt, sondern von meinem geistig physischen zustand, ab*.
ob ich damit über dem durchschnitt oder darunter liege, zeigt die zeit.
*natürliche todesursache.
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podi, Sunday, 01.09.2013, 15:11 (vor 4732 Tagen) @ Melusine
Ich hab unterschiedlich viele Anfälle, haupts. Absencen und seltene GM.
Aber was ich ganz sicher nicht hab, ist ein regelmässiger Schlafrythmus.
Und ich bekomm Anfälle selten mit, bzw. weis ich abends nicht, das ich
welche hatte. Ich hörs nur von anderen, wenn welche waren. Manchmal
erzählt mir meine Freundin, das ich mehrere hatte.
Jetzt müsste ich eigentlich jedes mal wenn ich am Abend
völligt bin, davon ausgehen das ich Anfälle hatte. Aber das ist nicht belegbar.
Ich brauch zwar nach Anfällen eine kurze Erholungszeit, aber bei meinem
unregelmässigem Schlafrythmus und meiner recht unregelmässiger
Zeit wann ich die Medis nimm (einfach 3x am Tag, wo die Zeit recht egal ist)
kann ich nicht wirklich bestätigen, das ich dadurch die Lebenserwartungszeit
verkürze. Vorallem, weil ich auch gar keinen Vergleich hätte, wo ich sagen
könnte, das es die Lebenszeit beeinflusst.
Sterben
Melusine, Sunday, 01.09.2013, 16:14 (vor 4732 Tagen) @ podi
ja, das klingt sehr plausibel. ich hatte ja bis dahin auch noch nie etwas von verkürzter lebenserwartung gehört, daher freue ich mich auch, dass ich hier auch nichts davon höre.
es stimmt, was du schreibst, man sollte sein leben einfach leben / genießen und sich nicht zu sehr auf seine krankheit konzentrieren.
vielen dank.
m
Sterben
sandytimmy, Sunday, 01.09.2013, 18:41 (vor 4732 Tagen) @ Melusine
Bevor man sich darüber sorgen macht, ob man wegen epi früher stirbt, würde ich mich an eurerstelle erstmal fragen,...
-rauche ich
Fahr ich oft und evtl. Zu schnell auto
Usw
Das sind Dinge die gefährlicher als diese dummen Anfälle
Und trotzdem rauchen viele
Sterben
Melusine, Sunday, 01.09.2013, 23:12 (vor 4732 Tagen) @ sandytimmy
da würde ich nicht zustimmnen, was meine person angeht. bis vor 2 monaten habe ich gesund und sportlich gelebt (kein alkohol, keine zigaretten, vegetarisch usw. und jetzt, geht alles weiter wie vorher nur mit chemie ... mit einer chronischen krankheit, auch noch dauermedikation habe ich (rechnet wohl niemand mit) nicht gerechnet ..., aber das geht wohl den meisten so. Jetzt muss ich meinen beruf aufgeben, etwas anderes lernen usw. also, ganz so einfach bzw ohne sehe ich das nicht.
und, wie gesagt, es braucht eben zeit sich mit dieser / einer chronischen erkrankung anzufreunden, was wohl vollkommen normal ist.
viele grüße
m
Sterben
podi, Monday, 02.09.2013, 09:19 (vor 4732 Tagen) @ Melusine
Ich weis nicht, was Epi mit gesund leben zu tun haben soll?!
Ich muss deswegen nicht weniger gesund leben.
Und "Chemie" klingt jetzt wie etwas furchtbar krankmachendes.
Klar ist es nicht schön, plötzlich einen Teil seines Lebens ändern zu müssen,
Aber das hat weder etwas mit gesund leben, noch mit sterben zu tun.
Da ist dieser Beitrag im falschen Thread. Der gehört etwa zur Umstellung des Alltags.
Sterben
Melusine, Monday, 02.09.2013, 18:32 (vor 4731 Tagen) @ podi
dazu habe ich jetzt oft genug stellung genommen. ich habe nie gesagt, dass ich depressiv bin o. ä. wollte eure meinung / erfahrung, was mir ja gelungen ist, mehr nicht!
Sterben
podi, Monday, 02.09.2013, 22:03 (vor 4731 Tagen) @ Melusine
dazu habe ich jetzt oft genug stellung genommen. ich habe nie gesagt, dass ich depressiv bin o. ä. wollte eure meinung / erfahrung, was mir ja gelungen ist, mehr nicht!
ich für meinen teil, wollte nie andeuten das du in irgendeiner Weise depressiv bist.
Ich sag einfach meine Meinung zu dem Thema. Aber das hat nichts mit irgendeiner
Depression von irgendwem zu tun.
Sterben
beatmeup, Tuesday, 03.09.2013, 01:21 (vor 4731 Tagen) @ podi
hättest du das mit der chemie nicht geschrieben, hätte ich es getan.
Sterben
podi, Sunday, 01.09.2013, 19:18 (vor 4732 Tagen) @ Melusine
Ums alles auf den Punkt zu bringen:
Man lebt bis zu seinem Tod und man hats völlig selbst in der Hand, wie man lebt.
Da gibts keinen Unterschied zwischen Gesund und Krank, das gibts nur den Unterschied
gesundem Geist und Selbstmitleid.
Sterben
mezeg, München, Sunday, 01.09.2013, 19:22 (vor 4732 Tagen) @ podi
Ums alles auf den Punkt zu bringen:
Man lebt bis zu seinem Tod und man hats völlig selbst in der Hand, wie man lebt.
Da gibts keinen Unterschied zwischen Gesund und Krank, das gibts nur den Unterschied
gesundem Geist und Selbstmitleid.
Jawohl! Und wie meine Hausärztin mal zutreffend gesagt hat: "Das Leben ist lebensgefährlich!"
Zählt doch vielmehr die Qualität als die Quantität. Wie der Neuro-Chirurg auch gesagt hat: "Die Rolle der Lebensqualität darf nicht unterschätzt werden!"
Sterben
Melusine, Monday, 02.09.2013, 18:33 (vor 4731 Tagen) @ podi
das stimmt absolut nicht (für mich), aber nochmal von vorne habe ich auch keine lust.
gruß
m
Sterben
podi, Monday, 02.09.2013, 22:11 (vor 4731 Tagen) @ Melusine
das stimmt absolut nicht (für mich), aber nochmal von vorne habe ich auch keine lust.
grußm
Also das mit dem Selbstmitleid ist mit absolut niemandem hier verbunden.
Ich sag einfach nur, das das Leben einfach gelebt gehört und wir uns nicht
sagen sollen, das wir Krank sind. Bis auf Kleinigkeiten gehts uns doch sehr gut.
Im vergleich zu vielen anderen.
Sterben
Musica, Monday, 02.09.2013, 12:04 (vor 4731 Tagen) @ Melusine
Ich wäre im vergangenen Winter tatsächlich fast an meiner Epilepsie gestorben.Ich lag eine ganze Woche im Koma. Unter den Epileptikern auf der Station wurde ich prominent! Will Dir keine Angst machen, es hatte mit Alter überhaupt nichts zu tun.
Zur Klärung, ob eine OP möglich wäre, habe ich mich in die Epi-Ambulanz zum Langzeit-EEG, MRT usw. begeben. Ich bekam am Morgen nach dem Schlafentzug einen Anfall wie ich davor nie hatte. Biss mich so fürchterlich auf die Zunge, dass ich wahnsinnig geblutet habe und das Blut beim Atmen in die Lunge kam. Ich wäre fast erstickt. Aus dem Bett bin ich auch gefallen.
Warum ich so einen Anfall hatte? Von 1200 mg Lamo hat man mich quasi über Nacht auf Null mg gesetzt!!!! Die Frage, wer da verantwortlich war, stellt sich mir nicht. Jedenfalls ist das Thema OP für mich für meine Restlebenszeit für immer gestorben. Liebe Grüße,Musica
Sterben
Heinzbraun, Tuesday, 03.09.2013, 15:16 (vor 4730 Tagen) @ Melusine
Wenn wir früher sterben ist das ja ein Grund mehr das Leben zu genießen ;)
Sterben
Mondenkind, Tuesday, 03.09.2013, 15:39 (vor 4730 Tagen) @ Heinzbraun
Ich sag dazu nur: "Wer früher stirbt, ist länger tot" :)
Lieben Gruß
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
Sterben
SilleMaus86, Friday, 06.09.2013, 12:59 (vor 4727 Tagen) @ Melusine
Da sagst du wahre Worte Melusine ... Es ist völliger quatsch das man glaubt nur weil man Epilepsie hat früher sterben zu müssen ... Man kann mit Epilepsie alt werden und das perfekte Beispiel ist Heidi ... :)
SCHLAF
rosaroterzopfgummi, Saturday, 07.09.2013, 12:06 (vor 4726 Tagen) @ Melusine
Also ich muss jetzt auch mal zum Thema "Schlaf" meinen Senf dazu geben.
Bei mir ist es so, und ich habe damit verdammt viel Glück, dass ich manchmal bis 6 Uhr morgens feiern gehe, bis 13 Uhr schlafe und nichts passiert, außer dass ich ein wenig malle bin, was ja aber normal ist. Manchmal geh ich um 12 ins Bett und steh um sechs uhr morgens zur Schule aus. Ist alles kein Problem, ich kann das machen ohne einen Anfall zu bekommen. Mein letzter Anfall ist schon fast ein Jahr jetzt her und ich war in der zwischenzeit manchmal echt lange feiern oder echt lange auf obwohl ich morgens früh rausmusste. Allerdings achte ich schon auf meinen Schlaf und versuche in der Regel 8 Stunden eizuhalten. Ich nehm allerdings auch eine hohe dosis an lamo. meine Anfälle bekomme ich meistens wenn das medikament nicht ausreicht oder ich es locker genommen habe sie immer regelmäßig zu nehmen. Also ich muss regelmäßig schlafen, aber in der regel passiert bei mir nichts, jedenfalls kein GM, wenn ich zu wenig schlafe oder den ganzen Tag mal im Bett rumhänge und den Tag über immermal schlafe und faulenze ;)