Geeignete Medikamente vor und während der Schwangerschaft
Hey an alle,
vor knapp 4 Wochen hab ich endlich meinen Neurologen gewechselt, weil ich mit meinem Medikament (Keppra) und der Behandlung meines alten Arztes überhaupt nicht mehr zufrieden war.
Nunja nach einem EEG hat er mich beim erstgespräch unter anderem gefragt ob ich in nächster Zeit Schwanger werden möchte... Nunja was sollte ich da sagen? Ich bin 22 Jahre und komme jetzt ins 3. Lehrjahr, da habe ich also aus dem Bach herraus gesagt "nicht in den nächsten 5 Jahren). Also wurde mir dann Apydan (Oxcarbazepin) verschrieben, welches ich langsam einschleichen sollte. Keppra sollte ich erstmal wie gehabt parallel weiter nehmen, Soweit so gut dachte ich..
Nur als ich dann bei meiner Vorläufigen Dosis 1 - 0 - 1 (300mg) war. Hab ich Kontakt zu meinem Arzt aufgenommen, ich war die ganze Zeit total schläfrig, kam nicht aus dem Bett und Schwindelig war mir auch.. Da es 2 Wochen später immer noch so war solle ich Apydan jetzt wieder ausschleichen.. -.- Na ganz toll
Jetzt soll ich bis zu meinem nächsten Termin am 2.10. Keppra weiter nehmen.
Klar dauert es manchmal länger bis man das richtige Medikament gefunden hat, aber ich komme mir wirklich wie ein versuchs Kaninchen vor. Erst Timonil dann Lamotrigin, dann Keppra, dann Apydan und jetzt auf gut glück das nächste was wohl wieder irgendwelche Nebenwirkungen hat die ich nicht vertrage... Ich könnte KOTZEN 
Irgendwo würde ich ja die Zähne zusammen beißen und sagen okay da musste jetzt halt durch... Aber mein jetziger Arzt hat mir gesagt das zu Beginn meiner Epilepsie (knapp 10 Jahre her) lag meine Chance zur Anfallsfreiheit durch Medikamente bei 50% - jetzt bin ich wohl bei 20% (!!)
Äh halloooooo dachte ich da nur?! Das hat mir noch KEIN Arzt gesagt!
Schon blöd - da sieht die entscheidung für neue Medikamente schon ganz anders aus bei mir
Bis jetzt war ich im glauben das mein Herd am Temporallappen bereich liegt, nunja anscheinend könne man das bei mir gar nicht so genau festlegen, wo der Ursprung meiner Epilepsie liegt, was die Behandlung erschwert.. Ich komme mir nur noch verarscht vor
Mein Problem zur Zeit, klar habe ich beim letzten Termin gesagt, ich möchte eher nicht in den nächsten 5 Jahren schwanger werden, aber... was wenn doch? Keine Ahnung - vielleicht war das irgendwie eine Schock reaktion, aber seit dem Termin geht mir das Thema Schwangerschaft nicht mehr aus dem Kopf! Fast täglich erkundige ich mich im internet über Schwangerschaft - Babys ect. -.-...
Ich meine in 5 Jahren bin ich 27 und mein Freund 29... Außerdem was wenn ich vielleicht "ungewollt" bzw. "ungeplant" sag ich mal Schwanger werde? Was dann? dann habe ich wohl das falsche Medikanent, risiken fürs Baby... Man ich weis nicht was ich tun soll
Jeder sagt nur "reg dich ab, komm mal runter..."
Wisst Ihr ob es Medikamente gibt die man durch aus während einer Schwanngerschaft "unbedenklich" weiter nehmen kann? Oder gibt es alternativen? zb. Homöopathie? Über OP hab ich auch schon nachgedacht aber da meinte selbst mein Arzt das das bei mir wahrscheinlich nicht zur Anfallsfreiheit führen wird.
Ich möchte einfach bei dem nächsten Medikament das ich bekomme bleiben, wenn möglich.
Deswegen die Frage mit der verträglichkeit in der Schwangerschaft.
Klar werde ich beim nächsten Termin das mit meinem Arzt besprechen, aber ich möchte mich gerne bis dahin schon mal kundig machen über Möglichkeiten und Erfahrungsberichte sammeln.
Ich hoffe einer von euch kann mir weiter helfen! Danke schon mal,
Grüße, Foto_91
Geeignete Medikamente vor und während der Schwangerschaft
Hallo Foto_21,
das sind aber ganz schön viele Fragen auf einmal
Was verstehst Du unter Anfallsfreiheit? mit oder ohne Medis? das sollte geklärt werden, denn 70% aller Epiletiker werden mit Medikamenten anfallsfrei. Was da Dein Neuro gesagt hat, kann ich nicht nachvollziehen. Aber ich kann es bei dem Medi Apydan in Verbindung zu einer Schwangerschaft. Keppra u. Lamotrigin sind die Medis die bei einer Schwangerschaft am wenigsten anrichten können.
Aber zurück zu Deinen Medikationsproblem. Als erstes solltest Du wissen, dass jedes Medi bei jedem Menschen anders wirkt. Deshalb diese Probiererei, die ist meist nötig. Ich habe 12 Medikamente durchprobiert, bis endlich das richtige gefunden wurde. Also bitte keine Panik, sonder vertrauliche Gespräche mit dem Arzt (gerade wenn es um Fragen geht, die man sich sonst nicht traut zu fragen).
Herzliche Grüße
Shmith
Geeignete Medikamente vor und während der Schwangerschaft
Hey du,
Anfallsfrei mit Medis 
Ich weis, hab ganz schön durcheinander geschrieben^^Aber genau so siehts zur zeit in meinem Kopf aus.. Wirr, durcheinander und überladen.. 
Ich setzt mich vielleicht auch grad zu sehr unterdruck aber ich möchte einfach das die Anfälle aufhören oder zumindestens die Grand Mals.. denn ich bin nach den Krampfanfälle den ganzen Tag schläfrig und die Fehlzeiten kann ich mir jetzt wo es wieder mit Schulstress los geht NICHT erlauben. Wo wir grad beim Thema stress sind.. Das ist mit mein größter Auslöser, da ist mein Schlafmangel so gut wie nichts dagegen :/
Vor den Sommerferien, hatte ich 2 Grand mals (innerhalb 9 Tagen) was sehr selten bei mir ist. Ausgelöst durch den Stress den ich mit meinen Lehrern und Projektpartnern hatte.
Ich möchte nicht das es mir ergeht wie einer Schülerin vor 2 jahren bei mir, sie hatte mitten in der Prüfung einen Krampfanfall.. -.- gott da mag ich gar nicht dran denken.. -.-
Hoffe ich bin möglichst bald gut eingestellt.. Hab einfach Angst... Freunde von mir, meine Mum und mein Partner meinen ich solle die Fachhochschulreife die paralell läuft lieber sein lassen um zusätzlichen stress zu vermeiden.. 
Aber dann waren die letzten 2 jahre zur vorbereitung umsonst? Ich mag mich nicht von meiner Krankheit beherschen lassen.. 
Geeignete Medikamente vor und während der Schwangerschaft
Ich möchte nicht das es mir ergeht wie einer Schülerin vor 2 jahren bei mir, sie hatte mitten in der Prüfung einen Krampfanfall.. -.- gott da mag ich gar nicht dran denken.. -.-
Hallo Foto_91,
mit Deiner jetzigen Art und Weise ziehst Du Dich selbst in ein Loch. Gesunder Ergeiz für die Prüfung ist ja ganz o.k., aber Du mußt Dich nach Deinem Körper richten. Wenn Du zuviel von Dir verlangst, provozierst Du automatisch Anfälle. Das kann man nicht steuern, der Körper nimmt sich seine "Auszeit", egal ob Du einverstanden bist oder nicht. Du mußt mit der Epilepsie leben, sie als ein Stück von Dir betrachten. Gegen sie zu kämpfen ist zum scheitern verurteilt und denke immer daran: Du kannst nichts für Deine Epilepsie. Mache was Dein Körper zulässt, Deine Eltern gaben Dir ja schon gute Tipps.
Schau mal in den Link "der dornige Weg": http://epilepsie-reutlingen.jimdo.com/meine-blogs/
Liebe Grüße
Heidi