Epilepsie psychische Ursache?
Kann man Epilepsie auch durch psychische Überlastung bekommen? Ich habe etwas gelesen, dass man daran erkranken kann, wegen Dauertressn vielen negativen Gedanken u.a. Manchmal, nachdem man die Med abgesetzt hat, bleiben ja welche Anfallsfrei und es gibt ja häufig "Kryptogene Epilepsie". Hat jemand da Erfahrung oder auch schon mal etwas darüber gelesen o.a.?
Gruß
M
Epilepsie psychische Ursache?
Naja es gibt ja diese psychogenen Anfälle die genauso aussehen wie epileptische.
Wenn sie sich dann auch noch genauso anfühlen wie epileptische was ich aus den Foren bisher noch nicht so ganz rauslesen konnte dann sind es vielleicht auch welche , mit psychischer Ursache dann eben .
Zumindest als Auslöser ist es ja denke ich eindeutig belegt ob man das nun Streß nennt , Überlastung oder ...
Nur , wann wird der Auslöser zur Ursache ? Kann er es überhaupt werden oder sagt man dann einfach immer
" der ist halt von Natur bzw seinen Genen her krampfanfälliger als andere " ?
Zumal man sich und anderen ja auch nicht gerne eingesteht daß man unter Streß steht.
Epilepsie psychische Ursache?
Ob es die Ursache sein kann, weiß ich nicht. Bei mir ist die Ursache eine Bestrahlung, ausgelöst werden die Anfälle aber (soweit ich das bis jetzt beobachtet habe) durch die Entspannung nach psychischem Stress.
Epilepsie psychische Ursache?
ja, es gibt "psychische epilepsie" - dann spricht man von psychogenen krampfanfällen. sie sind, wie ich gelesen hab, schwer von echten zu unterscheiden, aber anscheinend wirken bei psychogener epilepsie keine medikamante. psychogene anfälle sind oft eng mit trauma-erlebnissen verbunden ( tod einer nahestehenden person)
Epilepsie psychische Ursache?
Wie Descartes schon schreibt: Durch psychische Belastung hervorgerufene Krampfanfälle nennt man i.d.R. psychogene Anfälle, sind äußerlich erst einmal gleich, haben aber vollkommen unterschiedliche Ursachen und Behandlungsstrategien.
Die Unterscheidung der Anfälle ist nicht immer einfach. Damit haben die Epilepsiezentren die besten Erfahrungen meines Wissens nach. Ich glaub dannie89 kann davon ein Lied singen - wenn ich recht liege, hast Du ja beides, oder dannie?
Es ist aber auch so, dass eine hohe psychische Belastung ja den Damm zu einem Anfall "überschwemmen und dabei etwas einreißen" kann. Jetzt mal rein Laienhaft und ohne irgendwelche nähere Literatursuche meinerseits gemutmaßt: Ich würde nicht ausschließen wollen, dass jemand, bei dem die Schwelle ganz knapp bei "wenn nix großes passiert, hat er in seinem Leben nie einen Anfall" liegt, durch entsprechende Faktoren wie Stress, Schlafentzug, übermäßiger Alkoholkonsum etc. einen Anfall haben kann und dadurch der Damm bei ihm erst einmal einbricht und er dadurch vielleicht weitere Anfälle bekommen kann und diese Person es nicht mehr schafft, den Damm wieder komplett aufzubauen.
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass ein einziger Anfall - also einer ohne Komplikationen wie status epilepticus und massivem Sauerstoffentzug - z.B. den Hirnstoffwechsel so stark irreparabel schädigen kann, aber man brachte ja Depressionen lange Zeit auch nicht mit einer ganzen Reihe von Stoffwechselvorgängen in Verbindung, einfach weil man darüber nicht genug wusste und auf dem Gebiet der Epilepsien gibt es da ja noch jede Menge ungeklärter Fragen - und Erfahrungsgemäß wird die Beantwortung dieser mehr Fragen aufwerfen als sie tatsächlich Antworten liefert.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Epilepsie psychische Ursache?
dissoziative anfälle kenne ich natürlich, aber ich meinte ob die epilepsie psychische ursachen haben kann?
gruß
m
Epilepsie psychische Ursache?
Epilepsie ist keine psychische Erkrankung, auch wenn bei bestehen einer Epilepsie psychische Belastung anfallsauslösend sein kann.
Epilepsien beruhen auf einem atypischen Verhalten bzgl. der Erregung von Gehirnzellen bzw. der Weitergabe dieser zwischen Gehirnzellen. Auslöser dafür können genauso grobe Verletzungen eines Hirnareals(z.B. Narbe auf Grund einer Verletzung) sein, wie minimalste Abweichungen im Aufbau der Neurotransmitter auf molekularer Ebene. Die zu Grunde liegende Ursache ist physiologischer Natur.
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Epilepsie psychische Ursache?
Aber wenn jetzt psychogene Anfälle fälschlicherweise als Epilepsie diagnostiziert werden ? Es ist doch anzunehmen daß es da eine gewisse Dunkelziffer gibt.Welcher Arzt kennt sich denn damit wirklich aus , welcher Patient erzählt gleich freiwillig von seinen Traumata die ihm vielleicht gar nicht so bewußt sind ?
Führen Traumata zum Beispiel aus dem Krieg in Afghanistan nicht auch zu struktuellen Veränderungen im Gehirn ?
Bei jeder psychischen Erkrankung bestehen doch gewisse Botenstoffungleichgewichte.
Oder kann man sagen daß die Depression wirklich eine rein neurologische Erkrankung ist ?
Diese Zweiteilung und strikte Trennung in Körper und Geist ist doch eigentlich auch in wissenschaftlichen Kreisen langsam überholt.
Wenn man einen psychosomatischen Herzinfarkt kriegen kann warum dann nicht auch einen Krampfanfall ? Natürlich sagt dann jeder Betroffene gleich " mir gehts gut " , " ich spinn doch nicht " aber prinzipiell mit einbeziehen in die eigene Ursachenforschung sollte man das doch find ich.
Epilepsie psychische Ursache?
ja, und es gibt doch menschen die epilepsie haben, tabletten nehmen, nach ein paar jahren ausschleichen und "gesund" sind. kryptogen bedeutet doch, dass die urs unklar ist .. kann die übererregung nicht psychischer natur sein? man wird ja nicht mit epilepsie geboren, sondern mit einer veranlagung und manchmal oder immer häufiger bleibt die ursache unklar und viele haben nur einmal oder wenige male in ihrem leben einen anfall ...
Epilepsie psychische Ursache?
Ein Hauptaugenmerk bei psychogenen Anfällen ist, dass man sofort, ohne Desorientierung und ähnliches, wieder klar im Kopf ist, so als wäre nichts passiert (ich habe solche Anfälle auch neben meiner eigentlichen Epilepsieerkrankung, was bedeutet, ich habe echte Anfälle und eben diese "unechten" Anfälle)
Ebenfalls schiebt sich hierbei der Körper sozusagen nach vorne, wenn zum Beispiel eine Situation vorhanden ist, die man selbst nicht will, aber sich dennoch dazu zwingt, schiebt sich der Körper halt vor und simuliert diesen psychogenen Anfall.
Epilepsie psychische Ursache?
Aber wenn jetzt psychogene Anfälle fälschlicherweise als Epilepsie diagnostiziert werden ?
Dann ist es eine Fehldiagnose. Wenn etwas irrtümlicher Weise als Epilepsie diagnostiziert wird, verändert das nicht die Ursache von Epilepsien. Wenn jemand glaubt, dass ich Heuschnupfen habe, obwohl ich erkältet bin, sind ja schließlich immer noch die Bakterien die Auslöser und nicht Pollen.
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Epilepsie psychische Ursache?
Ein Hauptaugenmerk bei psychogenen Anfällen ist, dass man sofort, ohne Desorientierung und ähnliches, wieder klar im Kopf ist,
Na gut nach der Definition hätte ich keine psychogenen Anfälle.
Wenngleich das ja auch nicht zwingend bei einer Epilepsie sein muß, diese Desorientierung.
Epilepsie psychische Ursache?
Wobei eine psychische Erkrankung ja auch nicht das Gleiche wie eine psychosomatische Erkrankung ist.
Daß Ersteres der Epilepsie früher immer unterstellt wurde und man sich heute dagegen wegen Stigmatisierung der Betroffenen und der Geschichte der Euthanasie ect wehrt versteh ich aber ich denk man muß aufpassen daß da bestimmte Richtungen der Medizin nicht betriebsblind werden.
Die Hirnforschung macht es doch vor , " du bist dein Gehirn " heißt es da immer wieder.
Und wenn ich nun aufgrund nervlicher Belastung " oh gott morgen habe ich Arzttermin " die ganze Nacht nicht gescheit schlafen kann und deswegen dann ein schlechtes EEG habe ?
( war bei mir so
)
Ist das dann nicht zumindest halb psychisch(somatisch) ?
Epilepsie psychische Ursache?
Diesem Aufsatz stelle ich besser erst meinen letzten Satz voran:
Wenn Du irgendwelche Zweifel daran hast, ob Deine Anfälle epileptischer Natur sind und Du glaubst, dass es psychogene sein könnten, trichtere allen Deinen Freunden und Verwandten ein, Deinen nächsten Anfall unbedingt mit einer Kamera/Handy zu filmen, damit die Experten da Beurteilungsmaterial haben und sprich mal mit den Fachärzten in einem Epilepsiezentrum, ob die dich daraufhin durchchecken.
man wird ja nicht mit epilepsie geboren, sondern mit einer veranlagung und manchmal oder immer häufiger bleibt die ursache unklar
Dem, dass immer häufiger die Ursache unklar bleibt, würde ich widersprechen.
Gerade in den letzten zwei Jahrzehnten sind da dank neuerer Untersuchungsmethoden wie dem MRT die Möglichkeiten, zuvor nicht auffindbare Ursachen zu finden, stark angestiegen. Früher hatte man halt einfach Epilepsie bzw. wie's damals auch noch oft hieß "Fallsucht" und über mögliche Ursachen konnte man sich gar nicht so viele Gedanken machen, weil die nicht so bekannt waren.
Die neuen medizinischen Erkenntnisse und Forschungen helfen dabei, vielen, denen man früher einfach den "Tagträumer"-Stempel auf die Stirn gedrückt hätte, nun eine Diagnose zu geben und sie nicht einfach irgendwie abzuhaken.
Ich hab da was aus dem Jahr 1995 von Hart/Shorvon gefunden (PMID:7641675, falls unter Euch jemand pubmed nutzen kann). Die Prävalenz(Bevölkerungsanteil der an Epilepsie erkrankten) wird dort, wenn ich die Zahlen alle richtig interpretiere, mit 0,45% angegeben, wobei die Zahlen dort, so wie ich das sehe, rein auf Epilepsiepatienten, welche damals Medikamentös behandelt wurden, beruhen und man damals ja noch nicht alles unter Epilepsie gefasst hat, was man heute als solche kennt.
Heute wird die Prävalenz irgendwo zwischen 0,5% bis 1% angegeben.
Wenn man davon ausgeht, dass sich die Ursachen für Epilepsien nicht grundlegend verändert haben, dürfte angesichts der besseren Untersuchungsmethoden die absolute Menge aufgeklärten Ursachen gestiegen sein. Ob die relative Aufklärungsquote angesichts der hinzugekommenen, als Epilepsie eingeordneten Erkrankungen gestiegen ist, da bin ich mir recht unsicher.
Ich denke, dass die Ursache immer häufiger unklar bleibt, ist ein Eindruck, der leicht entstehen kann, wenn man sich mit dem Thema Epilepsie beschäftigt. Heute braucht man nur einmal das Wort Epilepsie bei Google eintippen und findet problemlos sofort ein paar Dutzend mögliche Ursachen, von denen man sich denkt, da muss man doch auch was bei einem selbst finden. Aber leider kann man derzeit nicht einmal jede dieser bekannten Ursachen überhaupt zu Lebzeiten nachweisen und dann wären da ja noch solche, die unbekannt sind.
Andererseit ist der Drang dazu, für alles eine Erklärung finden zu wollen, in unserer Gesellschaft stark gestiegen und die Bereitschaft zu akzeptieren, dass es für etwas keine Erklärung geben soll, hat stark abgenommen(bin das beste Beispiel dafür. hatte gerade echt nix besseres zu tun, als gleich einmal ein paar Datenbanken nach Studien zu durchsuchen und zu überfliegen, nur um eine Erklärung zu haben).
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Epilepsie psychische Ursache?
Hallo huge88,
ich bin neu hier und habe Temporallappen-Epilepsie und will mich in dem Beitrag auch kurz vorstellen (nur zur Info: ich bin kaum auf Foren und generell nicht viel im Internet "herumsurfen"...grad halt mal auf Facebook, aber da bin ich auch sehr aktiv).
Bin nun aber vor kurzem sichtlich trotzdem über diese Seite gestolpert und hab mich kurzentschlossen angemeldet... So, dabei bin ich dann über Deinen Beitrag gestolpert bzw. über diese Konversation.
Und ich mich interessiert ein ganz keines Detail, dass Du hier mitten im Text geschrieben hast und das eher nebenbei: Du hast was geschrieben von "als Tagträumer abgetan" oder so ähnlich.
Mir geht´s um den "Tagträumer" - ich wurde als Kind und Jugendlicher öfter so "beschimpft"...oder sagen wir mal so, denn so schlimm war´s auch nicht, zumindest nicht oft. Aber trotzdem haben mich manchmal SchulkollegInnen oder Arbeitskollegen damit geärgert. Doch vor allem hab ich selber gemerkt, dass es stimmt bzw. was dran ist, weil ich es einfach auch selber bemerkt habe, dass ich "nicht ganz da" bin.
Dieses Gefühl habe ich eigentlich heute noch immer wieder...bin ich doch eigentlich ein sehr emotioneller und auch begeisterungsfähiger Mensch, sozialer Mensch, so gibt es Momente, Tagesphasen, Tage an denen ich selber das Gefühl habe eben nicht ganz da zu sein. Dumpf im Kopf, unfähig in einem Gespräch Begeisterung zu zeigen oder Gefühle.
Frage: inwieweit hat Tagträumen mit Epilepsie zu tun? wie kommst Du auf diese Assoziation, vor mir hat noch kein Arzt diese Bezeichnung erwähnt.
Grade Gestern Abend beim Einschlafen bin ich auf dem Bett gesessen wie auf einem Sofa und hab nicht gewusst wie/wann ich mich dorthin gedreht hab - kleiner Anfall - und heut in der Früh hatte ich wieder mal das Problem, dass ich mitbekomme, dass ich fast ersticke, weil ich einen Anfall hatte.
Bin also öfter ziemlich mit dabei, bin aber schon meistens völlig weg und begreife erst nachher dass wieder was passiert ist (Anfall). Kopfweh sagt mir, dass ich einen Anfall hatte und generell erinnere ich mich meist an das GEfühl wie es begonnen hat. Und unterhalb und auf der Innenseite der Unterlippe habe ich - ich würde sagen Blutergüsse, weil ich die Unterlippe so stark auf die Zähne drücke - dass ist dann spätestens die Bestätigung.
Ich muss dazusagen, dass ich von Tai Chi bis Tanz-/Bewegungs-/Therapie bis über Energiemassage und schlichter aber heftiger Selbstkonfrontation auf verschiedene Arten, vieles getan habe, aber seit vielen Jahren mich jetzt damit abgefunden habe wie es ist. Wobei ich hier auch dazu sagen möchte, dass ich durch all diese Arbeit an und mit mir, immer länger bei Bewusstsein bleibe, wenn ein Anfall los geht oder ich - wie eben heute in der Früh - ihn überhaupt mitbekomme. Ich spüre dieses oft beschriebene aufsteigende Gefühl ganz deutlich, kann sogar oft noch mich in "Sicherheit" bringen (oder was auch immer ich gerade tue) und weiß, dass es gleich losgeht - oder zumindest könnte/sehr wahrscheinlich - und ich spüre ganz generell, wenn ich einen labilen Tag habe.
Es würde mich eben die Verbindung zu Tagträumer interessieren und auch generell wie es Dir und auch anderen Mitglieder hier geht und wie Eure Anfälle ablaufen, vorausgesetzt ihr habt alle auch Epilepsie...muss ja auch gar nicht sein
LG an ALLE
Epilepsie psychische Ursache?
Frage: inwieweit hat Tagträumen mit Epilepsie zu tun? wie kommst Du auf diese Assoziation, vor mir hat noch kein Arzt diese Bezeichnung erwähnt.
Früher(TM)
, als die Ausbildung von z.B. Lehrern in Schulen im Bezug auf diverse Krankheiten noch nicht so gut war und allgemein noch weniger über eine vielzahl von Krankheiten in der breiten Gesellschaft bekannt waren, hat man deutlich später als heute Abscencen bei Kindern entdeckt, gerade wenn diese sehr häufig auftraten und nur einige Augenblicke andauerten. Wenn die dann irgendwie weggetreten waren, hat man nicht gedacht, dass diese "Hansguckindielufts" irgendwie gerade eine Abscence hätten, sondern dass sie tagträumen.
Also das Tagträumen hat rein gar nix mit Epilepsie zu tun. Das war nur ein Begriff/Fehlinterpretation, die damals verwendet wurde und ich fand dieses Schlagwort gerade für die Beschreibung der zeitlichen Entwicklung, wie man gewisse Dinge betrachetet, ganz passend.
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Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Epilepsie psychische Ursache?
Ich hab mich vor 2Jahren total übernommen körperlich auch seelisch anschliesend hatte ich meinen, 1.Grandmal mit Zungenbiss,wenn ich Stress habe bin ich viel anfälliger,
hatte vor 3Jahren eine GehirnOP hatte auch Aussetzer
Epilepsie psychische Ursache? ( Plastizität des Gehirn)
In dem Zusammenhang ganz interessant :
Deutschlandfunk - Forschung Aktuell 2.10.2013
Psychosozialer Stress kann Alzheimer auslösen.
" Forscher der Universität Göteborg berichten im Fachjournal BMJ Open, dass psychosozialer Stress bei Frauen mittleren Alters das Risiko erhöht, auch Jahrzehnte später an Alzheimer zu erkranken. Die Mediziner hatten knapp vier Jahrzehnte lang die Entwicklung von Frauen im Alter zwischen 38 und 54 Jahren verfolgt, die mit verschiedenen psychosozialen Stressfaktoren konfrontiert waren, etwa mit der mentalen Erkrankung eines nahen Verwandten. Je mehr Stressfaktoren die Frauen ausgesetzt waren, desto häufiger trat im Alter die Alzheimer-Krankheit auf. Die Forscher vermuten, dass die Stressfaktoren unter anderem zu Veränderungen im Gehirn führen können. "
[ann, mst]
(Quelle: British Medical Journal Open (doi: 10.1136/bmjopen2013.003142))
Epilepsie psychische Ursache? ( Plastizität des Gehirn)
ja, wirklich sehr interessant und für mich auch beängstigend, aber passend. hatte gerade letzte nacht einen sehr bedeutungsvollen traum, der mir sagte, dass ich mir nicht soviele gedanken um ander machen sollte, sondern einfach so sein wie ich bin ...
Epilepsie psychische Ursache?
ich habe so eine aufzeichung. war in letzten jahr in der klinik roseneck wegen essstörung. dort hat man diese aussetzer aufgenommen und mich entlassen mit dissoziative anfälle dd epileptische anfälle. dort hat man auch ein schlafentzugs eeg gemacht und alles ist weiterhin offen geblieben. jetzt sagen sie es ist kryptogene epilepsie ...
Epilepsie psychische Ursache?
Dann geh damit wirklich mal in ein Epilepsiezentrum, um das einmal von der anderen Expertenseite betrachten zu lassen. Roseneck ist ja auf psychosomatik spezialisiert, wenn ich das richtig im Kopf hab - sonst korrigier mich bitte.
Ein Betrachtungswinkel und eine Zweitmeinung mehr kann da nicht Schaden.
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Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil