Auto fahren
Ich habe ja schon öfter gejammert, dass mein Leben ohne Auto nicht funktionieren kann und Deja-vu-Anfälle gar keine richtige Epilepsie sind und ich ganz bestimmt Auto fahren kann und alle anderen haben gar keine Ahnung.
Also, ich habe mir heute ein Monatsticket gekauft, nachdem ich das Leben mit ÖPNV und Fahrrad eine Weile ausprobiert habe. Okay, Ihr hattet Recht, es funktioniert, natürlich nur mit Einschränkungen und ich muss eher anfangen zu planen. Aufzuspringen und zu verkünden, ich fahr mal flott irgendwohin, geht so nicht mehr. Andererseits muss ich dann auch nicht mehr ständig für alle verfügbar sein. (Kannst Du mal eben...) Tut mir vielleicht mal ganz gut. Vielleicht glaube ich noch irgendwann, dass ich tatsächlich Epilepsie habe...!
keki
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eigentlich bin ich meistens recht froh, das ich kein Auto hab. Natürlich wollt ich mit 18 unbedingt den Führerschein.
Aber mit jedem Anfall den ich hab und den ich gar nicht mitbekomm, bin ich mehr froh das ich ihn nicht hab.
Möcht gar nicht dran denken was mir rechtlich und finanziell passieren könnte, hätte ich einen Unfall mit einem Verletzten. Egal ob ich ihn rechtlich sogar haben dürfte. Ein einziger Anfall; mit dem ich jederzeit rechnen muss(!) könnte, nicht nur für mich, furchtbare Folgen haben.
Ganz nebenbei seh ich noch die enormen Kosten von Benzin, Versicherung, Parken, etc,etc., die ich mir Monatlich erspar. Da kann ich 100x Zug und Taxi fahren.
Auto fahren
Freut mich für Dich, dass Du damit zurecht kommst.
Vielleicht bist Du ja in einem Jahr (der erste Winter ist der Härteste, danach haut einen nix mehr um, wenn man den eisern durchgestanden hat) sogar glücklich darüber. Ich persönlich genieß es, wie heute, nach der Arbeit mich erst einmal richtig schön auf dem Heimweg abstrampeln zu können 
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Auto fahren
Dumme Frage zwischendurch:
wer außer die eigene Vernunft, sagt denn ganz konkret dass man nicht mehr auto fährt. Man kann doch theoretisch Anfälle haben und es außer dem Arzt, keinem von den anfallen erzählen. Polizei und Straßenverkehrsamt erfahren doch nichts, wenn man es nicht selbst irgendwem meldet.
Ich fahr nicht da ich keinen Führerschein habe. Ich könnte aber ganz dreist einfach in eine Fahrschule gehen und dann einen Führerschein machen.
Es ist dann also wirklich nur die eigene Vernunft, oder?
Auto fahren
Hallo miteinander
zu diesem Thema muss ich auch mit diskutieren denn ich mache zur zeit den Führerschein nächste Woche wsl Prüfung) u ich freu mich auf die zeit denn ich wohne am land und da sind öffis ein Fremdwort mich führt täglich eine mutter in die arbeit holt mich wieder zum Arzt Therapien ect u ich bin immer unter stress um die u die Uhrzeit fertig zu sein (arbeit spontane dienstbesprechung dann hör ich späte auf u meine Mama wartet drausen u wundert sich ärgert sich wo ich bleibe) u von den kosten sag ich kommt ich mit dem Auto 1000 mal billiger als mit öffis und ich reue mich auf die UNABÄNGIGKEIT u SAGE AUFNIMMERWIEDER SEHEN ZUR ABHÄNGIGKEIT!!!
ICH KANN DIE FREIHEIT SCHON RIECHEN!!!
LG
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@alle,
ich finde die ganze Sache ist viel zu ernst um leichtfertig darüber hinwegzusehen, oder sich sogar darüber lustig zu machen. Autofahren erfordert absolute Konzentration und körperliche Fitness, wer das nicht ist, handelt fahrlässig und gefährdet vielleicht andere. Ich bin 71 Jahre alt, unterziehe mich jedes Jahr einem Gesundheitstest, Sehtest und Reaktionstest. Außerdem habe ich von 2 verschiedenen Epileptologen eine schriftliche Bestätigung für Fahrtauglichkeit und Unbedenklichkeit im Staßenverkehr. Das heißt, ich handle verantwortungsbewußt und das sollten alle auch tun. Bitte seid vernünftig und macht es auch so, denn man kann sehr gut ohne Auto zurechtkommen. Es gibt schöneres, als diese vermeintliche Unabhängigkeit. Seid vernünftig und sprecht nochmal mit eurem Epileptologen. Er kann es realistisch einschätzen und will Euch nicht bestrafen, sondern nur Euer Bestes.
Liebe Grüße
Shmith
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Hallo sandytimmy,
im großen und ganzen hast du natürlich recht. Es kontrolliert dich keiner - aber wenn wirklich etwas passiert und es rauskommt, kann das großen Ärger bedeuten... z.B. du liegst nach einem Unfall im Krankenhaus, die Ärzte halten Rücksprache mit deinem Hausarzt - und bumm - wissen es die Ärzte. Oder aber dein Arzt sieht dich Auto fahren - dann hat er die Berechtigung dich a) darauf anzusprechen und b) es ggf. der Polizei zu melden.
Lieben Gruß
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
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....das frage ich mich auch macnhcmal. Wie soll die Polizei wissen, dass man Epi hat? Geht wohl nur, wenn es Unfälle sind, wo niemand verletzt wurde. Sobald man einen Arzt braucht, erfährt die Krankenkasse davon. Und die wissen nun mal, da0 der Unfallverursacher Epi hat und kommen womöglich nicht für die Behandlung auf. Und was die KFZ-Versicherung macht, kann ich mir nur ausmalen, nämlich den Schaden der anderen Verkehrsteilnehmer auch nicht übernehmen.
Weiß jemand, ob das wirklich so ist? LG,Musica
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Hallo Steffig, Du bist hoffentlich schon lange ohne Anfälle. Ich fiebere dem Tag entgegen, wo ich endlich wieder fahren darf. Ich schaffe es in den letzten Jahren immer, nur einen Anfall zu haben. Aber das reicht, um das Auto stehen zu lassen. Bin immer furchtbar traurig. Dir Viel Glück bei der FS-Prüfung und dann hoffentlich gute Fahrt! LG,Musica
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Hallo Musica
Ja ich bin seit den Tag meiner OP am 19.10.2011 Anfallsfrei meinen letzten Anfall hatte ich am 18.10.2011.
Neurologin, Neuropsychologin, Augenarzt etc. haben alle das OK dafür gegeben
Danke Glück kann ich brauchen da ich sehr nervös bin.
LG
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...dann lass mal hören, wie es Dir gegangen ist. Nervös ist völlig normal. LG
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Hallo, ich freu mich auch für dich. Ich hab mir dieses Jahr ein Auto gekauft, da ich lange anfallsfrei war. Das sollte auch für meinen Sohn sein, der gerade am Führerschein ist. Jetzt hat mir allerdings ein kleiner fokaler Anfall nen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich könnte echt heulen.
Auto fahren
Ich verstehe Dich! Ich zähl auch schon die Tage bis Juni. Ach was, Tage! Die Stunden! Ich weiß nur nicht, ob diese Vorahnungen und komischen Gefühle mitzählen? Hoffentlich nicht, denn ich brauche das Auto wirklich wg. hilfebed. Verwandtschaft und ich liiiiebe mein Motorrad. Wenn ich jetzt wieder von vorne rechnen muss, setze ich mich in die Garage und weine!
keki
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Ich meinte damit auch nur, dass diese Regelungen mit ... Jahre anfallsfrei sein um auto zu fahren doch irgendwie für den a...., popo sind. Oder?
Ich war auch in dem Zeitraum wo ich schwanger war ca vier Jahre ohne medis anfallsfrei, nach deren regeln, geheilt war.irgendwie Schwachsinn diese zeitregelungen.
Wenn man Epileptiker ist oder nach deren regeln war muss man immer damit rechnen dass sie irgendwann wieder kommen
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.....hallo keki, bin auch schon verzweifelt in der Garage gesessen! Drück`Dir die Daumen und träume davon bis zum 24. April keinen Anfall zu haben! Lg,Musica
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Wenn man Epileptiker ist oder nach deren regeln war muss man immer damit rechnen dass sie irgendwann wieder kommen
@sandytimmy,
ich habe das schon mal in einem anderen Thread geschieben:
ich würde nicht fahren, wenn ich mir nicht absolut sicher wäre. Ich habe nun 58 Jahre Epilepsie und 50 Jahre den Führerschein. In den ganzen Jahren ist absolut kein Anfall in dem genannten Zeitfenster gewesen. 2 Epileptologen haben mir das bestätigt und das o.k. gegeben (schriftlich). Ich fühle mich sehr sicher beim fahren, allerdings gehe ich jedes Jahr zum Sehtest, Reaktionstest und das nur zur Sicherheit , denn Verantwotungsbewustsein ist bei mir 1. Gebot.
Zu den 3 kritischen Tagen im Jahr kann ich sagen, dass morgens etwas "anders" ist. Ich rede nicht und reagiere nicht wie sonst. Da hilft mir dann mein Mann, er übernimmt die Initiative und sorgt dafür, dass ich mich hinlege u. ne Tavor nehme. Das alles ist kalkulierbar und darüber bin ich froh. Nach 3 Tagen bin ich wieder soweit fit, dass ich fahren kann.
Ich möchte noch dazusagen, dass man Epilepsie nicht über einen Kamm scheren kann. Es gibt ca. 30 Arten von Epilepsie, alle wirken sich anders aus. Deshalb muß jeder/jede speziell untersucht und gehandhabt werden. Ich habe in meinem Fall Glück gehabt. Wenn man aber eine unkontrollierbare Epilepsie (unvorhergesehen, plötzlich auch tagsüber) hat, muß ich unbedingt vom Autofahren abraten.
Die Regeln der Ärzte sind auch nur Erfahrungswerte, man muß also selbst in sich hineinhören und verantwortungsbewußt sein. Zusammenarbeit mit dem Neuro / Epileptologen ist da sehr wertvoll.
Liebe Grüße
Heidi
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Ich wünsch dir eigentlich auch das es gut geht.
Trotzdem ist es einfach so, das ein Anfall jederzeit kommen kann.
Da ist es ja toll, wenn man lang genug anfallsfrei ist, das man den Schein bekommt,
aber ein einziger Anfall irgendwo beim fahren, kann schlimme Folgen haben.
Ist mir auf der Kartbahn bei Tempo 50 passiert. Eine kurze Aura und das nächste was ich weis ist, das ich mit dem Kart gegen die Fahrtrichtung gestanden bin.
Sie haben mir erzählt, das ich plötzlich stehen geblieben bin und dann auf der Rennstrecke umgedreht hab. Das war das letzte Mal, das ich ein Kartrennen gefahren bin. Und ich möchte nicht wissen, was passieren würde, hätte ich so einen Anfall mit einem Auto auf der Autobahn...
soviel zu mir und dem Führerschein
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rein rechtlich gesehen darf man nach einem Jahr Anfallsfreiheit auch als Epileptiker wieder Auto fahren.