Absencen Epilepsie bei Kindern

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 23.09.2013, 19:22 (vor 4710 Tagen) @ Komos77

Hi!

Es ist kein Zusammenhang erkennbar und die Absencen verlaufen auch unterschiedlich.

Führt ihr denn so etwas wie ein Anfallstagebuch, einfach um das Ganze einmal über einen längeren Zeitraum beurteilen und nach Zusammenhängen suchen zu können? Manchmal sind ja mögliche Faktoren nicht unbedingt offensichtlich.

In wie weit verlaufen die Abscencen denn Unterschiedlich? Wie gut schläft denn Eure Tochter nachts? Ausreichend Schlaf ist für manche ein wichtiger Faktor.

Mich macht das irgendwie alle.

Auch wenn die Diagnose im Augenblick sicherlich nicht schön und anstrengend ist - und sicherlich nie schön sein wird - stehen die Chancen, dass sich etwas passendes für Eure Tochter finden und sich damit alles bei Euch normalisieren wird, ganz gut. Es gibt heute ein breites Spektrum aus dem man für wirklich viele etwas passendes finden kann (auch wenn's im Internet manchmal genau gegenteilig erscheint, weil hier die wenigstens "Juhuu, mir geht's blendend!" schreiben). Nur etwas Puste werdet ihr je nachdem brauchen. Jeder schlägt auf etwas anderes gut an und da kann die Suche manchmal schon etwas dauern, noch dazu, wo die Einstellungen auf ein Medikament auch seine Zeit braucht, da man ja versucht, zwar so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich zu geben.

Was für eine Abscencenepilepsie hat Eure Tochter eigentlich? Gibt's dafür eine bestimmte Bezeichnung bzw. kennt man bei Ihr die Ursache? Es gibt ja gerade im Bereich von Abscencenepilepsien bei Kindern auch einige, die sich "auswachsen".

Ich weiß jetzt natürlich nicht, zu was für einem Facharzt ihr mit Eurer Tochter geht. Wenn sich nach zwei, drei Versuchen mit verschiedenen Medikamenten noch keine Lösung gefunden hat oder ihr unbedingt eine fachkundige Zweitmeinung haben wollt, könntet ihr auch noch mit ihr in ein Epilepsiezentrum/ambulanz gehen, wo man sich auf Kinder spezialisiert hat.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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