Hallo beijingandy,
ich hatte eine Hippocampussklerose, sprich eine Vernarbung am (linken) Hippocampus. Diese habe ich mir vor ziemlich genau vier Jahren operieren lassen und bin seitdem auch anfallsfrei. Ich muss aber noch weiterhin Medikamente (Carbamazepin 400-0-400) einnehmen.
War das bei euch vererbt?
Wenn dann ist es ja nur die Veranlagung, die weitervererbt wird, und da ist man sich bei mir nicht sicher... denn wenn dann hat es eine Generation überspringen. Die eine Oma (väterlicherseits) hatte was, wo sie das Gefühl hatte, dass ihr (weiß nicht mehr welcher) Arm ausschlägt, sie war dabei aber bei Bewusstsein, sie war auch mehrmals in einer Klinik (Reha?), ich tippe aber, dass es bei ihr eher psychogene Anfälle waren, genau weiß ich es aber nicht... die andere Oma (mütterlicherseits) hat erzählt, dass sie früher ein paar mal umgekippt ist und dann "Schaum vor dem Mund hatte"... könnte also auch Anfall (Grand Mal?) gewesen sein (und ich weiß, dass ihr Neffe Rolando-Epilepsie hatte). Also wenn vererbt, dann hat es mich von insgesamt 6 Kindern (3 auf jeder Seite), und bei beiden zusammengerechnet 11 Enkeln und momentan 9 Urenkel (das 10. ist aber schon unterwegs) als einzige "getroffen"...
wies Euch damit geht und ob ihr Autofahren dürft?
Momentan geht es mir gut, wie gesagt, ich bin 4 Jahre anfallsfrei, aber auch vorher hatte ich selten Momente, wo es mir so richtig schlecht ging. Ich hatte das Glück, dass meine Freunde immer zu mir gehalten haben und zu vielen, die ich damals bei der Diagnose kannte (1996) besteht die Freundschaft bis heute.
Autofahren darf ich seit zwei Jahren.
Und hat jemand von Euch trotz dieser Diagnose in Baby bekommen?
Meine Tochter ist jetzt ziemlich genau 16 Monate alt, sie ist gesund und lernt die Welt jeden Tag aufs Neue kennen :)
Lieben Gruß
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)