Homöopathische Therapie?
Melusine, Thursday, 26.09.2013, 20:59 (vor 4707 Tagen)
bearbeitet von Melusine, Thursday, 26.09.2013, 21:03
Hat jemand Erfahrung mit oder etwas über die homöopathische Behandlung von Epilepsie gehört, gerade auch im Bezug auf kryptogene Epilepsie?
Ich habe z. B. folgendes gelesen:
"...Somit gehört die Epilepsie zum Heilungsverlauf einer Erkrankung und stellt den Höhepunkt eines Not- und Sonderprogramms der Natur dar, um Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Epilepsie ist also keine eigenständige Krankheit, sondern nur Ausdruck und Symptomatik extremer Druckverhältnisse im Gehirn, hervorgerufen durch ein außergewöhnlich stark angestautes Ödem, welches auf das motorische Zentrum in der Großhirnrinde drückt.
Demzufolge muß sie grundsätzlich anders verstanden werden: Die Epilepsie gehört nach schweren hirnorganischen Schädigungen zu einem groß angelegten Reparationsprogramm der Natur. Trotz dieser neuen Sichtweise darf man die Epilepsie weder unterschätzen noch bagatellisieren. Sie ist auch bei einer homöopathischen Therapie sehr ernst zu nehmen. Und dennoch gilt: Es sterben keinerlei Hirnzellen ab, und man kann wieder ganz gesund werden! Vorausgesetzt, es wurde nicht allzu viel medizinisch manipuliert und keine Operation durchgeführt...."
Gruß
M
Homöopathische Therapie?
Lerche, Thursday, 26.09.2013, 22:04 (vor 4707 Tagen) @ Melusine
Die Epilepsie gehört nach schweren hirnorganischen Schädigungen zu einem groß angelegten Reparationsprogramm der Natur.
Es fällt mir unheimlich schwer das zu glauben. Ja, doch, die Natur hat schon Reparationsprogramme parat, die einen verblüffen können. Dass Epilepsie dazugehört kann ich mir nur nicht vorstellen. Was wird denn repariert, wenn z.B. bei einem Grand Mal der Schädel im Sekundentakt auf das Pflaster knallt...?
VG Uwe
Homöopathische Therapie?
beatmeup, Friday, 27.09.2013, 01:01 (vor 4707 Tagen) @
Melusine
bearbeitet von beatmeup, Friday, 27.09.2013, 01:20
objektiv und wertfrei.
physikalisch, chemisch oder biologisch gibts es keinen effekt von homöopeuthika auf irgendwas. medizinisch/psychologisch geht man höchstens von einem erwartungseffekt, sprich placebo, aus.
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darf man fragen, wie du informationen, wie in deinem zitat, behandelst ?
Homöopathische Therapie?
Melusine, Friday, 27.09.2013, 06:35 (vor 4707 Tagen) @ beatmeup
Ich interessiere mich schon seit 20 Jahren für Anthroposophie (anthroposophische Medizin). Es gibt ja auch seit Jahren schon ein anthroposophischen Krankenhaus (Havelhöhe). Anthroposophie ist gesellschaftsfähiger geworden. Fast jeder hat inzwischen einen anthroposohischen Bekannten und weiß irgendetwas über die Anthroposophie und ihren Begründer Dr. Rudolf Steiner. Viele wissen allerings auch nicht mehr, als dass die Waldorfschulen eben viel besser sein sollen als die öffentlichen Schulen, dass die homöopathische Heilweise der Anthroposophen einen Weg anbietet aus der offenbar eher krank- als gesundmachenden Schulmedizin, dass der biologische - dynamische Landbau den Boden aufbaut statt vergiftet usw.
Für mich klingt es nur logisch, dass man Epilepsie auch mit natürlichen Heilmitteln behandeln kann gerade wenn man den Mesnchen ganzheitlich sieht und nicht "nur" auf die Krankheit schaut. Es gibt ja auch Epilepsien bei denen man keine Ursache feststellen kann. Stress, Flackerlicht usw. können diese u.a auslösen ... Wenn Hirntumoren u.a. auslöser sind, gut, da muss man sicher den schulmedizinischen Weg wählen, aber wo keine Ursache feststellbar ist, warum nicht?
Gruß
M
Homöopathische Therapie?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 27.09.2013, 09:14 (vor 4707 Tagen) @ Melusine
Also die klassische chinesische Medizin, die ich persönlich unter den sogenannten Alternativen am höchsten schätze, weil es bei der eine ganze Menge wissenschaftlich eindeutig belegter, wirksamer Mittel und Methoden gibt, kennt bei Epilepsie kein wirklich gut helfendes Mittel und die geht ja stark in Richtung anthroposophische Medizin.
Wenn Du was Alternatives ausprobieren möchtest, würde ich Dir empfehlen, das Ganze als Begleitung z.B. zur Linderung von Nebenwirkungen anzufangen und nicht als Ersatz. Das bieten sogar inzwischen eine ganze Reihe von Epilepsieambulanzen an, wenn man sie darauf anspricht.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Homöopathische Therapie?
beatmeup, Saturday, 28.09.2013, 02:17 (vor 4706 Tagen) @ Melusine
ich geb dir recht, dass der mensch als ganzes betrachtet, nicht nur seine krankheit, und nicht von ärzten abgefertigt werden sollte.
seit zwei decaden beschäftigst du dich mit anthroposophischen lehren und bist immernoch epileptiker ? wie kommts ?
Homöopathische Therapie?
Melusine, Saturday, 28.09.2013, 07:36 (vor 4706 Tagen) @ beatmeup
ich habe epilepsie erst seit juni 2013!
gruß
m
Homöopathische Therapie?
beatmeup, Sunday, 29.09.2013, 03:08 (vor 4705 Tagen) @ Melusine
... und weshalb nimmst du medikamente ?
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Friday, 27.09.2013, 06:59 (vor 4707 Tagen) @ Melusine
Guten Morgen!
Ja, wir behandeln unsere Tochter rein homöopathisch und sie hat BNS-Krämpfe seit ihrem 5. Lebensmonat.
Wir haben Sie versucht 1,5 Jahre erfolglos einzustellen (ca. 11-12 Medikamente), nichts hat genutzt und sie wurde immer apathischer und hat die Entwicklung auch durch die Medikamente komplett eingestellt.
Erst seit der Homöopathie verändert sie sich und das stetig. Sie ist natürlich immer noch entwicklungsverzögert und krampft, aber sie macht sich toll.
Die Neurologen hatten sie eigentlich vor 1 Jahr abgeschrieben.
Was willst Du genau wissen? Kann ich Dir helfen?
LG, AWestdick
Homöopathische Therapie?
Melusine, Friday, 27.09.2013, 12:23 (vor 4706 Tagen) @ AWestdick
Ja, wie seid ihr auf die homöopathische therapie aufmerksam geworden (artikel, arzt o. a. ) und habt ihr (mit einem arzt oder heilpraktiker?)schulmedizinisch - und homöopathisch behandelt? ich habe hier einen anthroposophischen neurologen gefunden, bei dem ich gerne kommende woche einen termin machen möchte, auch wenn der wohl erst im kommenden jahr kakapzität hat. wenn du magst, berichte doch bitte mal, wie ihr vorgegangen seid und wie die behandlung sich entwickelt hat! vielen dank!
gruß
m
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Friday, 27.09.2013, 12:56 (vor 4706 Tagen) @ Melusine
Hallo,
also, wie gesagt hatten wir bereits eine lange Zeit erfolglos medikamentös therapiert. Nachdem wir uns mehrere Meinungen zur weiteren schulmedizinischen Therapien einholen wollten, sagte uns ein Neurologe, dass man bisher alles richtig gemacht hat und wir uns langsam mit dem Zustand unserer Tochter anfreunden sollten und die "Suche" aufgeben sollten...er könne uns entsprechende Heime und Hilfen etc. anbieten...das wollten wir aber nicht. Unsere Tochter hatte BNS-Krämpfe, manchmal war sie im Status und manchmal einfach nur weggedöst u.a. auch vom Notfallmedikament, das sie damals noch alle 2 Tage bekam. Diese Ansage war für mich ein Schock. Wir therapierten unsere Tochter zwar nebenbei noch homöopathisch von einer Heilpraktikerin, die sehr bemüht war, aber die Epilepsie akut behandeln wollte. Wir haben ihr homöopathische Mittel gegeben, aber ohne nennenswerte Veränderung. Unsere Tochter bekam damals Orfiril Long und Keppra, zwischendrin Diazepam...ich habe nie verstanden, warum die Ärzte darauf bestanden, die Medikamente auf jeden Fall drin zu lassen- auch wenn sich anfallsmäßig und entwicklungsmäßig nichts, aber gar nichts tat...Schließlich überlegten wir als Eltern, dass wir evtl. éin zweites MRT machen lassen, um einen prächirurgischen Eingriff abzuklären, dann wäre die nächste Option die ketogene Diät gewesen...dann ist mir wieder unsere Nachbarin eingefallen, die mir mal im Treppenhaus sagte, sie würde sich, wenn sie krank ist, ausschließlich von einem chin. Arzt behandeln lassen. Sie gehe zu keinem Schulmediziner, sie kennt einen, der Chinese ist und hier praktiziert, es dürfe kein Schulmediziner sein, der sich in chin. Heilkunde weitergebildet hat. Ich dachte mir, wir haben nichts zu verlieren und ich machte einen Termin. Natürlich habe ich mir im Internet alles Mögliche durchgelesen und dachte mir, egal, wenn es hilft, dann ist es gut, wenn nicht, dann haben wir es wenigstens versucht...ich habe auch gelesen, dass bei Kleinkindern von der Akupunktur abgeraten wird, weil Kinder dann wieder mehr krampfen können und gerade das will man je verhindern...ja, sie hat in der Tat mehr gekrampft, aber ihre Wahrnehmung hat sich verändert, sie war jedesmal für kurze Zeit nach der Akupunktur total wach und aufmerksam. Wir haben bemerkt, dass es ihr uns auch uns gut tat, dass der chin. Arzt nicht die Hoffnung verloren hatte, sondern uns lediglich sagte:"Das ist gerade die Natur ihres Kindes. Die Krämpfe gehören zur Zeit dazu. Wenn sie krampfen will, soll sie es tun." Wir zählten nicht mehr penetrant Krämpfe, wir schlichen das Keppra aus, ihr Zustand verschlechterte sich nicht wie es uns die Schulmedizinier immer weiß machen wollten, sondern sie wurde immer wacher. Wir ließßen dann auch das Diazepam weg. Irgendwann waren wir so weit, dass sich unsere Tochter nicht mehr stechen ließ, so überlegten wir, dass wir auf dem alternativen Weg bleiben wollen, weil wir bemerkten, dass sie auf diese Art der Therapie sehr gut ansprach.
Ich suchte im Internet nach einem Homöopathen, der sich mit Epilepsien gut auskennt und sie schon seit Jahren therapiert. Ich fand Herrn Dr. ... und kontaktierte ihn. Er hatte leider so schnell, keinen Termin, aber er empfahl uns seinen Kollegen Herr .... (ich weiß gerade nicht, ob man hier Namen nennen darf), bei dem wir jetzt seit 1 Jahr in Behandlung sind. Bei ihm machen wir derzeit eine Impfausleitung bei unserer Tochter. Ich und auch mein Mann sind bei ihm in Behandlung. Die Behandlung ist chronisch miasmatisch, d.h. es werden nicht die Krämpfe behandelt, sondern der gesamte Körper soll wieder in den Zustand gebracht werden, die Krankheiten aus eigener Lebenskraft überwinden zu können.
Was soll ich sagen, wenn ich es nicht an mir, an meiner Tochter und an meinem Mann tagtäglich erkennen würde, wie positiv sich alles entwickelt, dann würde ich das hier nicht schreiben.
Wir haben eben aufgehört gegen die Krämpfe anzugehen, sondern leben mit ihnen und uns geht es prima. Unsere Tochter krampft noch, manchmal stark, manchmal weniger, aber sie entwickelt sich und das Ausheilen bestimmter Hirnregionen, die lange Zeit lahmgelegt waren, krampfen sich gesund und das ist wirklich unglaublich. Ich kenne viele Eltern, die diesen Weg gehen, viele andere können sich darauf nicht einlassen, das macht mich schon sehr traurig.
Also, ablaufen tut es wie folgt...in Kürze...Anruf und Terminvereinbarung beim Homöopathen, der verschickt dann den ausführlichen Fragebogen. Diesen ausfüllen und spätestens ca. 1 Woche vor Termin zurückschicken. Dann wird beim Termin alles besprochen, auch wie es abläuft mit der Therapie und er erklärt auch nochmal alles, wenn man nicht schon vorher was gelesen hat. Dann such der Homöopath ein passendes Mittel raus. Dieses nimmt man die ersten 4 Wochen und dosiert auf, dabei merkt man schon, ob sich was tut oder nicht, also Verbesserung oder evtl. Erstverschlimmerung, alles beobachten, dann Rücksprache mit Homöopathen wie weiter vorgegangen wird...
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Friday, 27.09.2013, 12:56 (vor 4706 Tagen) @ AWestdick
2. Teil....
Ach ja, nachdem wir wußten, dass wir nach 4 Wochen das richtige Mittel gefunden hatten, haben wir langsam begonnen das Orfiril auszuschleichen, erst mal ohne Rücksprache mit der Neurologin. Als sie aber dann beim letzten EEG meinte, das wäre noch nie so schön gewesen, mußten wir ihr offenbaren, dass sie keine Antiepileptika mehr nimmt. Sie war erstaunt und mußte sich eingestehen, dass wir es dann auch einfach so lassen können, wie es jetzt ist. Das war vor 8 Monaten.
Was ganz wichtig ist, dass es einem bewußt sein muß, dass die Epilepsie oder irgendeine andere Krankheit von heute auf morgen verschwindet, sondern man kann die Krankheiten, wenn, dann nur ganz langsam zurückdrehen. Es gibt natürlich auch Fälle, wo das Zurückdrehen nicht mehr möglich ist, wenn zum Beispiel sehr lange Medikamente genommen wurden oder operiert wurde oder Ähnliches...
Ich kann Dir Literatur empfehlen, wenn Du was brauchst, melde Dich...
Ehrlich gesagt, hatte ich in puncto Homöopathie keine Lust mehr nach dem "richtigen" Therapeuten zu suchen, denn auch unter den Heilpraktikern gibt es sehr viele, die nur oberflächlich behandeln. Ich wollte bei dem landen, der sich das zutraut und es einfach paßt.
Leidest Du an Epilepsie, erzähl doch mal ein wenig.
Nimmst Du Meidkamente?
LG,
AWestdick
Homöopathische Therapie?
Melusine, Friday, 27.09.2013, 15:41 (vor 4706 Tagen) @ AWestdick
ich habe die diagnose erst seit juni diesen jahres und nehme ocx 450 - 0 - 450 mg .... komplex fokale anfälle, die nur wenige minuten andauern. ich bin ansrpechbar, reagiere auch, aber nicht adäquat. bin auch schon fahrrad gefahren, in den nächstgelegenen supermarkt gelaufen .. eben alles ohne eine erinnerung daran.
havelhöhe hat leider keine neurologie, daher suche ich jetzt so nach einem geeigneten neurologen, heilpraktiker der / die sich zutraut diese diagnose zu therapieren.
ich hatte als kind schon einmal "aussetzer", wo nie herausgekommen ist, was das war (für wenige sekunden nicht ansprechbar). damsls habe ich 2 jahre tegretal bekommen und dann nichts mehr, bis jetzt eben.
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Friday, 27.09.2013, 15:49 (vor 4706 Tagen) @ Melusine
Also, Du hast die Anfälle noch?
Hat sich irgendwas seit Einnahme des Medikamentes geändert?
Wie fühlst Du Dich?
Was sagen Deine Neurologen?
Was sagt Dein Gefühl?
Ich kann Dir nur zustimmen, man muß den ganzen Menschen behandeln und auch die Angehörigen. Ich finde, erst wenn man auch mal was anderes als die Schulmedizin versucht hat, kann man sich ein Urteil darüber bilden, ob was nutzt oder nicht.
Die Schulmedizin ist nicht darauf ausgerichtet individuell auf die Bedürfnisse und Lebensumstände (auch Konflikte und Ängste) einzugehen, da wird das Problem benannt oder auch nicht, es wird ein Medikament verabreicht und dann wartet man ab...und macht noch mehr Untersuchungen...
Übrigens ist unser Kind organisch und genetisch auch gesund...sollte man ja vielleicht auch mal erwähnen...
Bist Du dann einfach nur abwesend und Deine Motorik funktioniert nur Dein Bewußtsein nicht?
Ach, ok, Du bist in Berlin...unser Homöopath ist in Bayreuth...kann man hier auch private Nachrichten verschicken? Habe die Funktion noch nicht gefunden....
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„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt“ Shakespeare
Homöopathische Therapie?
unbekannt, Friday, 27.09.2013, 16:39 (vor 4706 Tagen) @
AWestdick
bearbeitet von unbekannt, Friday, 27.09.2013, 16:45
kann man hier auch private Nachrichten verschicken? Habe die Funktion noch nicht gefunden....
Nur wenn dein Gegenüber die Emailadresse angegeben hat, dann kannst du auf das Symbol neben dem Nutzernamen klicken.
Homöopathie , hm .
Also ich bin ja prinzipiell offen für alternative Sachen aber wie etwas wirken soll wenn gar kein einziges Stoffmolekül mehr vorhanden ist .. oO ?? oO
Die Kraft des unbewußten Glaubens gut.Vielleicht glauben wir ja alle nicht Anfallsfreien einfach nicht gut genug an unsere Antiepileptika.
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Friday, 27.09.2013, 17:02 (vor 4706 Tagen) @ unbekannt
Danke für den Tipp...
Am Ende zählt für mich, dass es funktioniert.
Wir haben unseren Weg gefunden und über diesen Zustand freuen wir uns sehr.
Ich kann es jedem nur ans Herz legen, die Homöopathie auszuprobieren dem seine Gesundheit etwas wert ist.
Das ist nicht nur meine Meinung, sondern meine echte Erfahrung.
Wären wir diesen Weg nicht gegangen, wäre mein Kind ein Leben lang behindert, weil ich nicht in der Lage bin, andere Methoden zuzulassen.
Gruß
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„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt“ Shakespeare
Homöopathische Therapie?
Melusine, Friday, 27.09.2013, 17:19 (vor 4706 Tagen) @ AWestdick
ja, ich habe auch schon in meiner wohnung umgeräumt und weiß nichts davon.
man kann ja anfälle auch unterbrechen, mit einem gegenmittel. (gerd heinen)... ich bin ganz sicher, dass alternativ nach wegen gesucht werden sollte und diese auch helfen können, da ich auch denke, dass jede krankheit eine ursache hat (physiologisch oder auch psychisch).
du findest meine email im benutzerbereich, vielleicht können wir uns per email oder auch telefon mal austauschen.
gruß
m
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Friday, 27.09.2013, 20:02 (vor 4706 Tagen) @ Melusine
Oh, okay, das ist ja echt gruselig.
Ja, es gibt homöopathische Gegenmittel, wir haben auch 2 für unsere Tochter.
Ich werde in meinem Profil jetzt die Email-Adresse hinzufügen. Im Benutzerbereich habe ich Dich gefunden, aber dort ist kein "Brief" für Deine Email-Verlinkung...
Kannst Du das mal prüfen?
LG,
AWestdick
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„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt“ Shakespeare
Homöopathische Therapie?
Melusine, Saturday, 28.09.2013, 19:52 (vor 4705 Tagen) @ AWestdick
habe mein e-mail jetzt freigegeben!
gruß
m
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Monday, 30.09.2013, 07:26 (vor 4704 Tagen) @ Melusine
Guten Morgen Melusine,
ich habe Dich nicht vergessen, aber wir haben gerade Besuch und deshalb war ich nicht so häufig am Rechner...
Ich schicke Dir eine Mail und auch meine Tel.nr.
LG,
AWestdick
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„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt“ Shakespeare
Homöopathische Therapie?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 27.09.2013, 20:06 (vor 4706 Tagen) @ AWestdick
West-Syndrom ist echt ne blöde Sache. Kennt man bei Deiner Tochter denn die vermutliche Ursache? Die Literatur dazu überschwemmt einen ja mit möglichen Ursachen, die mit reinspielen, aber abgesehen davon, dass man bei vielen Betroffenen hirnorganische Störungen nachweisen und wegen des Zeitpunkt des typischen Auftretens vermutet, dass die Entwicklung mit einer noch nicht abgeschlossenen Markreifung zusammenhängt, tappt man da ja noch relativ im Dunkeln.
Was ist denn eine Impfausleitung? Das höre ich heute zum ersten Mal.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Friday, 27.09.2013, 20:17 (vor 4706 Tagen) @ huge88
Nein, man hat bisher keine Ursache gefunden. Genetisch ist alles in Ordnung, organisch ist alles angelegt und normal entwickelt, Stoffwechsel, Blut, Urin, alles gut.
Wir denken, dass unsere Tochter eine Veranlagung zum Krampfen hat, da ihr Vater als er im gleichen Alter war, eine Spastik hatte, die ohne Behandlung mit Medikamenten ausgeheilt ist. Die Schulmediziner sehen da keinen Zusammenhang oder wollen ihn nicht sehen. In ihren Augen ist er wieder in Ordnung, also war er "quasi" nie krank...
Das fatale ist, dass wir unsere Tochter sehr früh geimpft haben (10 Wochen) wie schulmedizinisch vorgeschrieben. Sie hat wochenlang geschrien bis sie dann irgendwann apathisch wurde und dann auch noch krampfte.
Beim Impfen sind die beigefügten Schwermetalle die Übeltäter, sie sorgen je nachdem wie widerstandsfähig der Körper bzw. das Gehirn der Babies sind, dafür, dass die Ummantelung der Nervenfasern nicht abgeschlossen wird> Myelenisierung. darauf beginnt der Körper zu krampfen, weil der diesen Zustand überwinden will, aber meistens aus eigener Kraft auch nicht kann, weil das Kind auch noch Medikamente bekommt.
Eine Impfausleitung ist folglich, das langsame Ausleiten dieser Schwermetalle aus dem Körper, sodass sich das Gehirn sich Region für Region wieder aktivieren kann und durch das Krampfen endlich weiterentwickelt.
Genau, das passiert gerade mit unserem Kind.
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Homöopathische Therapie?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Sunday, 29.09.2013, 17:08 (vor 4704 Tagen) @ AWestdick
Beim Impfen sind die beigefügten Schwermetalle die Übeltäter, sie sorgen je nachdem wie widerstandsfähig der Körper bzw. das Gehirn der Babies sind, dafür, dass die Ummantelung der Nervenfasern nicht abgeschlossen wird> Myelenisierung. darauf beginnt der Körper zu krampfen, weil der diesen Zustand überwinden will, aber meistens aus eigener Kraft auch nicht kann, weil das Kind auch noch Medikamente bekommt.
Also wenn da nicht was komplett an mir vorbeigegangen und wieder umgekippt worden ist, findet die Grundimmunisierung bei Säuglingen in Deutschland seit Jahren Thimerosal-frei statt, nur um Eltern nicht vor den Impfungen abzuschrecken, obwohl zahlreiche Statistiken gegen eine statistisch erfassbare Gefährdung sprechen.
Vielleicht für alle, denen Thimerosal nix sagt: Das ist der geläufigste Begriff für einen Impfmittelkonservierungsstoff, welcher zu einem geringen Teil eine organische Quecksilberverbindung, nämlich Ethylquecksilber enthält. Im Gegensatz zu anderen organischen Quecksilberverbindungen, wie z.B. dem Methyl-Quecksilber (essen wir ganz gerne unbewusst mit jedem Fisch), hat Ethylquecksilber aber eine sehr hohe Rate, mit welcher der Körper es ausscheidet. Die organische Verbindung ermöglicht das nämlich dem Körper, im Gegensatz zu "rein metallischen" Ablagerungen.
Eine Impfausleitung ist folglich, das langsame Ausleiten dieser Schwermetalle aus dem Körper, sodass sich das Gehirn sich Region für Region wieder aktivieren kann und durch das Krampfen endlich weiterentwickelt.
Und was wird dabei gemacht? Sorry, aber der Naturwissenschaftler in mir ist immer sehr neugierig und ich kenn mich da nur aus, was die klassischen Möglichkeiten der Schwermetallvergiftungsbehandlung wie Chelat-Therapie angeht - und die sind ja nicht ohne.
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Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Monday, 30.09.2013, 07:36 (vor 4704 Tagen) @ huge88
Ganz im Ernst, ich glaube der Pharmaindustrie gar nichts mehr, sie können doch alles erzählen, nur der Verbraucher/Patient kann es doch gar nicht nachprüfen. Und all die Gruppen, die für die Sicherheit der Impfstoffe Sorge tragen müßten, sind doch auch nur Teil der großen Maschinerie (STIKO,WHO,etc.).
Also, damit die Bevölkerung erst mal wieder beruhigt ist, wird erzählt, dass die Gefahr gebannt ist und weiter geht's...
Alle Ärzte, die ich während der ersten Monate der Erkrankung unserer ersten Tochter gefragt habe, ob wir denn jetzt weiterimpfen können, bejahten alle!
Also bei der Impfausleitung wird auch erst mal ein homöopathisches Mittel rausgesucht, es passiert nichts anderes als wie bei jeder anderen chronischen homöopathischen Behandlung, aber die Häufung der krankhmachenden Symptome von Impfungen zeigen dem Homöopathen, dass eine Impfausleitung gemacht werden muß.
Kannste ja mal googlen...Ist auch nicht so zu verstehen, dass es ein Mittel für die Impfausleitung gibt, sondern der ganze Mensch mit all seinen Symptomen wird angeschaut, dann ein passendes Mittel gesucht.
Gruß
--
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Homöopathische Therapie?
Hape, Sunday, 29.09.2013, 17:31 (vor 4704 Tagen) @ AWestdick
Hallo AWestdick ich würde auch gerne mehr über die Homöopathischenmittel erfahren,habe seit 2 Jahren Epi ,habe zwar wenig Anfälle aber kämpfe mit den Nebenwirkungen der Medis ,hatte eine Gehirn OP Abszess bin seit her Leistungsschwach
anfällig für Depressionen mache zurzeit eine Entgiftung und eine Kandidakur und möchte auch Natürliche Mittel probierern wie heissen eure Epimedikamente? mfg Hape
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Monday, 30.09.2013, 07:41 (vor 4704 Tagen) @ Hape
Hallo Hape!
Danke für Deine Nachricht!
Ich kann Dir nicht einfach die Epimedikamente sagen, Du besorgst sie Dir, nimmst sie und dann wirken sie wie bei meiner Tochter. So wir es in der Schulmedizin gehandhabt wird, funktioniert es in der Homöopathie nicht.
Warst Du schon mal bei einem Homöopathen?
Auch bei Dir müßte er erst eine Anamnese machen so wie bei meiner Tochter, schließlich hast Du ja auch noch andere WehWehchen, die OP zum Beispiel.
Wenn Du Interesse hast, kann ich Dir per PN die Homepage meines Homöopathen schicken...
LG,
Ayse
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„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt“ Shakespeare
Homöopathische Therapie?
Hape, Monday, 30.09.2013, 20:22 (vor 4703 Tagen) @ AWestdick
Hallo AWestdick, ich bin gerade bei einer Homöopathin in Behandlung,mache eine Entgiftung nach dem Test habe ich jede menge Umweltgifte in mir und
versuche diese los zu werden ,achte mehr auf gesunde Ernährung Hape
Homöopathische Therapie?
Phoenix, Magdeburg, Friday, 27.09.2013, 07:38 (vor 4707 Tagen) @ Melusine
brauchst nur meinen letzten Thread "Ein Phänomen ist geschehen!!! Anfall selbst gestopt!!!" lesen. der handelt von Homöopatischen mitteln, wo ich eigentlich auch nicht wirklich dran geglaubt habe.
LG
Der Tommy
Homöopathische Therapie?
Heidi, Friday, 27.09.2013, 09:17 (vor 4707 Tagen) @ Phoenix
@Melusine, Phönix,
ich nehme an, dass Ihr nach dem letzten Strohalm greift. Und das ist äußerst gefährlich, denn Globoli wirken vielleicht bei Kopfweh oder Kreislaufproblemen. Aber bei Epilepsie ist das eher unwahrscheinlich, denn ich habe das selbst mal ausprobiert und bin dabei furchtbar auf die Nase gefallen (Status epilepticus), nachdem ich meine Medis absetzte und diese Naturmedis nahm (der Homöopath verschrieb mir das). Grundsätzlich gilt ja: wer heilt hat recht, aber es heißt auch: Was teuer ist muß ja wirken....
Zwei voneinander unabhängige Homöopathen bestätigten mir, dass die Naturheilmedizin bei Epilepsie nur unterstützend wirken kann.
In jüngster Zeit verbreitet sich die Meinung, dass Haschisch oder Opiate helfen können. Dem möchte ich nicht wiedersprechen, aber man sollte auch wissen dass in den Antiepileptikas solche Wirkstoffe auch sind. Wenn das unkontrolliert (ohne Arzt / Epileptologe) gemacht wird, kann das böse Folgen haben.
Das sind Grauzonen, von denen ich unbedingt abraten will.
Liebe Grüße
Heidi
Homöopathische Therapie?
Green, Friday, 27.09.2013, 11:30 (vor 4706 Tagen) @ Heidi
Heidi
Woher weist du das sowas auch in epimedikamenten ist bzw. In welchen medis genau ist dieses zeug.
Gruss green
Homöopathische Therapie?
Heidi, Thursday, 03.10.2013, 09:43 (vor 4700 Tagen) @ Green
Woher weist du das sowas auch in epimedikamenten ist bzw. In welchen medis genau ist dieses zeug.
Hallo Green,
Ich weiß das von meinem Epileptologen, der sollte es ja wissen.
Das "Zeug" sind die Notfallmedis, eigentlich auch ein paar andere, die abhängig machen. Verstehe, dass ich keine Namen nenne.
Lieber Gruß
Heidi
Homöopathische Therapie?
Green, Thursday, 03.10.2013, 11:18 (vor 4700 Tagen) @ Heidi
Hallo
Ja in Notfallmedikament kann ich mir das gut vorstellen..........ich dachte du meinst die die wir immer nehmen... tagtäglich.
Gruss Green
Homöopathische Therapie?
Melusine, Friday, 27.09.2013, 12:12 (vor 4706 Tagen) @
Heidi
bearbeitet von Melusine, Friday, 27.09.2013, 12:25
also, nach dem "letzten strohhalm greifen", so würde ich das absolut nicht bezeichnen! es gibt ärzte und kliniken die so behandeln und es ist doch wichtig nicht nur die krankheit, sondern den ganzen menschen zu sehen.
gruß
m
Homöopathische Therapie?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 27.09.2013, 12:39 (vor 4706 Tagen) @ Melusine
es ist doch wichtig nicht nur die krankheit, sondern den ganzen menschen zu sehen
Natürlich ist das wichtig - und wenn man mal ganz genau hinschaut, was z.B. die Epilepsiezentren alles bei uns ergänzend anbieten und in wie viele Richtung die auf Ursachenforschung gehen, dann hat das durchaus auch einen gewissen ganzheitlichen Charakter.
Man nimmt das vielleicht nur nicht immer so wahr, weil die Medizin, wie sie klassisch bei uns praktiziert wird, i.d.R. mit einer gewissen wissenschaftlich-analytischen Distanz an die Sache herangeht.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Homöopathische Therapie?
Melusine, Friday, 27.09.2013, 15:36 (vor 4706 Tagen) @ huge88
also, ich kann nicht behaupten, dass "meine" epilepsieambulanz sich dahingehend kümmert. ich bekomme tabletten und fertig. gerade habe ich eine e-mail von meinem neurlogen bekommen, wie ich weiterhin meine med nehmen soll: 3x/d, vorher 2x ... obwohl ich nach dem letzten aussetzer vor einer woche 150 mg schon mehr nehme ...
warum nicht warten bis / ob ein neuer aussetzer kommt, sondern einfach erhöhen?
gruß
m
Homöopathische Therapie?
Melusine, Saturday, 28.09.2013, 22:11 (vor 4705 Tagen) @ huge88
die starke seite der anthroposophischen medizin heute hängt damit zusammen, dass sie alternativmedizinische traditionen und universitätsmedizinisches wissen miteinander verbindet.
im gegensatz zu vielen halbseidenen anbietern von alternativmedizin oder von schlechter heilpraktik, versucht sie universitäres wissen, empirisches wissen und anthroposophisches wissen, alternativmedizinisches wissen zusammenzubringen. und in dieser kombination scheint sie mir wirklich stark zu sein.
wenn man zu einem anthroposophischen arzt kommt und der blickt einen erstmal von unten bis oben an, schaut wie man geht, wie die haut aussieht, einem vielleicht in die augen schaut. dann ist das etwas anderes, als ein arzt der einem sagt, dass man krank ist, ein rezept auspackt und einen wieder nach hause schickt!
Homöopathische Therapie?
beatmeup, Sunday, 29.09.2013, 03:07 (vor 4705 Tagen) @ Melusine
wenn du von empirie bzw universitärem wissen sprichst, könntest du mindestens die quelle angeben.
Homöopathische Therapie?
Melusine, Sunday, 29.09.2013, 18:54 (vor 4704 Tagen) @ beatmeup
schau dir doch die seiten der anthroposophischen kliniken und ärzte an (davon gibt es ja genug) und / oder beschäftige dich selber mit anthroposophie, dann würdest du das auch wissen und evtl so formulieren.
Homöopathische Therapie?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Sunday, 29.09.2013, 19:37 (vor 4704 Tagen) @ Melusine
Schau mal bei der Uni Bern rein: http://www.kikom.unibe.ch/content/index_ger.html
Denen ihr komplementärmdizinisches Forschungszentrum verwendet nach meinem Eindruck recht saubere wissenschaftlich offene Fragenstellungen und Methoden. Die haben eine ganze Reihe - leider ja nicht für jeden einfach so zugängliche - Menge von Publikationen. Allerdings beschäftigen die sich nach meinem Eindruck primär mit TCM und Homöopathie, wobei es da natürlich teilweise Überschneidungen mit den Gedanken hinter der anthroposophischen Medizin gibt.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Homöopathische Therapie?
beatmeup, Monday, 30.09.2013, 02:11 (vor 4704 Tagen) @
huge88
bearbeitet von beatmeup, Monday, 30.09.2013, 03:23
da hast du recht und die forschung daran find ich auch nicht unnützlich.
gibts bei kikom eine studie mit dem ergebnis, dass in der "heilungsphase" soziale isolation essentiell ist ? ich denke nicht.
Homöopathische Therapie?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 30.09.2013, 08:58 (vor 4704 Tagen) @ beatmeup
Dazu find ich zwar gerade dort nix passendes, aber ich denke, dass sich da sicherlich einige allgemeine Resultate aus Bereichen, in denen z.B. sehr stark auf Gruppentherapie gesetzt wird, übertragen lassen.
Vergleichsstudien über die ganze Welt hinweg sind im Bezug auf das soziale Umfeld halt immer extrem schwierig, weil z.B. der Familie sehr unterschiedlich starke kulturelle Bedeutung zukommt. Bei uns ist es inzwischen ja so, dass man sich teilweise eher sowas wie eine "Wunschfamilie" aus Freunden zusammenbastalt und durchaus unliebsamere Blutsverwandte ausschließt, während anderswo es undenkbar wäre, einen Blutsverwandten nicht herzlich aufzunehmen.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Homöopathische Therapie?
beatmeup, Thursday, 03.10.2013, 01:10 (vor 4701 Tagen) @ huge88
womöglich hab ich es überspitzt formuliert.
"Abschirmen des Patienten vor gutgemeinten Ratschlägen der Angehörigen"
"Wenn der Patient die Germanische Neue Medizin nicht versteht oder nicht verstehen will, ist jede weitere Therapie sinnlos"
"Wenn jemand ihn dazu überreden will, doch jetzt endlich etwas zu tun , dann kann auch der beste Patient umkippen, denn seine Psyche ist in diesem Augenblick sehr sensibel und labil."
ich weiss nicht, ob anthroposphische medizin die germanische neue medizin beinhaltet, hoffentlich nicht.
ich denk nur, dass sowohl die homöopathische medizin und die evidenz basierte medizin, ihre schwachstellen bzw ihre guten seiten haben.
eins der besten bsp. ist die antibiotika gabe bei einem grippalen infekt.
medizinisch meist völlig sinnlos, weil es keine bakterien, sondern viren sind, die diesen infekt auslösen.
dennoch sind viele sich sicher, dass es an den antibiotika lag, die sie gesund gemacht haben.
Homöopathische Therapie?
beatmeup, Monday, 30.09.2013, 01:16 (vor 4704 Tagen) @ Melusine
hast du mal die leitlinien der "germanischen neuen medizin" gelesen ?
Homöopathische Therapie?
mezeg, München, Friday, 27.09.2013, 17:12 (vor 4706 Tagen) @ Melusine
Hallo Melusine,
Epilepsie als "Reparatur eines Schadens" verstehen, kann ich nicht. Als Alarmsignal eines Hirnproblems aber schon. Erst aufgrund nächtlicher lang unidentifierter GM-Anfälle kam man auf die Hirnhauttumor, die sich sonst "stumm" verhielt. Wer weiß, zu welcher Größe sie sonst gekommen wäre? Bis zum Schädeldurchbruch, wie es in der Vergangenheit noch passieren konnte? Entsprechende Röntgenbilder hatte ich im Internet gesehen.
.
Und von einer Freundin erfahren, daß eine Verwandte aus der gleichen Ursache etliche Jahren an schweren Beschwerden litt, bevor man auf die richtige Spur kam. Bei ihr hatte sich die Warnlampe "Epilepsie" nicht eingeschaltet.
Eigenständige Reparatur-Programme kann ich mir aber gut vorstellen. Spüre es fast selber. Durch OP, Ödem, Druck usw. gibt es bei mir manchmal Pannen bzw. Löcher im Kurzzeitgedächtnis und Sprachverhalten. Habe zuerst fast mit Panik reagiert. Inzwischen gemerkt, daß andere "Wege" gegangen werden, Assoziationen, "parallel" laufende Wörter, Geschmack und Geruch selten aber oft über Bilder. Ich darf aber nicht "beschleunigen" , eine Umleitung nimmt eben etwas mehr Zeit in Anspruch. Aber so komme ich eben ans Ziel.
Wenn ein Blutgefäß verstopft ist, wird doch über andere Gefäßen umgefahren - solange diese allerdings noch brauchbar sind...
Medikamentschlucker bin ich definitiv nicht und suche zuerst natürliche Wege. Bin nun erkältet und heiser bis sprachlos. Antibiotika?, nein! Dafür heißen Tee, Zitronensaft, Honig, Kräuterbonbons, etwas "entschleunigen" und höchstens etwas Aspirin, wenn der Kopf zu sehr dröhnt. Als sich aber nach einer OP (nicht am Kopf!) die Wunde mit Staphylocoquen entzündete, war dann Antibiotika von Nöten.
Ich finde es gefährlich, nur einer Medizinrichtung Glauben zu schenken, ob klassischer, natürlicher, homäopathischer, chinesischer oder wer weiß was. Und auch noch die Psychosomatik zu ignorieren. Sie stehen doch nicht grundsäztlich im Gegensatz zu einander. Mein Orthopäde ist ein "klassischer" Mediziner. Als ich ihm von meiner Knie-Arthrose berichtete, sprach er nicht von Chirurgie
sondern empfahl die Verwendung von Aufzügen (!), Fahrrad ja, aber keinen "Kaltstart" mit harter Schaltung und pikst (stimmt das Wort so? Liest sich so komisch...) mir pro Jahr ein Knie. Mehr geht bei der KKH nicht aber es funktioniert.
Und der Internist, der mir einerseits Simvastatin verschreibt und andererseits das Radfahrn applaudiert. Und der Neuro-Chirurg, der mir im Kopf rumgeschnipselt hatte und dann betont "Die Rolle der Lebensfreude darf nicht unterschätzt werden!".
Viele Wege führen nach Rom und welcher ist von Definition immer falsch?
mezeg
muß Teewasser wieder aufsetzen...
Homöopathische Therapie?
Melusine, Friday, 27.09.2013, 17:15 (vor 4706 Tagen) @ mezeg
Holundersaft ist sehr zu empfehlen, gerade bei erkältung
. ein glas holundersaft = 55 gläser apfelsaft
gruß
m
Homöopathische Therapie?
mezeg, München, Friday, 27.09.2013, 18:48 (vor 4706 Tagen) @ Melusine
Holundersaft ist sehr zu empfehlen, gerade bei erkältung
. ein glas holundersaft = 55 gläser apfelsaft
grußm
danke für den Rat! 55 Gläser Apfelsaft runterwürgen...
beeeeeuh!
mezeg
Homöopathische Therapie?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 27.09.2013, 20:12 (vor 4706 Tagen) @ Melusine
Stimmt, Holundersaft ist echt gut bei Erkältungen. Spitzwegerichsaft kann ich noch empfehlen, wenn Du heiser bist - und nicht auf Alkohol empfindlich reagierst. Die Spitzwegerichsäfte haben da ja meist doch ein paar Umdrehungen, auch wenn ein einziger Löffel ewig hilft.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
Homöopathische Therapie?
mezeg, München, Monday, 30.09.2013, 15:41 (vor 4703 Tagen) @ huge88
und @Melusine
Danke für Euere Ratschläge! Erkältung bedeutete für mich seit Jahren nur ein Wort, ich war auch nicht entsprechend eingerichtet. War zwei Wochen lang in einem milden Klima und habe den "Kälteschock" unterschätzt...
Also heute morgen nachgerüstet. Den Spitzwegerichsaft - Zungenbrecher für heisere Ausländer! - fand ich ohne Alkohol. Bin zwar nicht allergisch aber wenn Alkohol dann was vernünftiges wie ein Glas aus dem Loire-Tal.
Geschmack (vom Spitzmachin), na ja, aber mit einem schönen Tee danach gut durchgespült. Wenn ich heute Nacht nicht wieder Anfälle Reizhusten bekomme, ist (fast) jedes Geschmack gut.
Und als weitere Unterstützung Honig und zwar aus Süd-Frankreich, reiner Lavendel-Honig ist er nicht, den Duft spürt man aber. Nicht in den Tee (pfui!) sondern aufs Brot und Tee dazu.
Mit Euerer Fürsorge komme ich schnell an die Oberfläche!
LG
mezeg
Homöopathische Therapie?
podi, Monday, 30.09.2013, 08:51 (vor 4704 Tagen) @ Melusine
was Epilepsie alles ist...
ich bin absolut kein Gegner von alternativen Heilmethoden und bei div. "normalen" Krankheiten, wie Grippe, etc. wende ich sie gerne an. Auch bei körperlichen Leiden, wende ich sie an, wo es geht. Aber von Aussagen wie diesen, über Epilepsie, halte ich gar nichts. Zu oft werden div. Leiden von alternativen Gruppen, als irgendwelche geistigen oder körperlich notwendigen, oder was auch immer, bezeichnet.
Es gibt sehr wohl einen Placebo Effekt, der Krankheiten durch Sugestion heilt, aber auf Sachen wie Epilepsie, würde ich so alternativen Sachen nicht anwenden.
Homöopathische Therapie?
AWestdick, München, Monday, 30.09.2013, 13:03 (vor 4703 Tagen) @ podi
Mußt Du ja auch nicht...ist ja ne freiwillige Angelegenheit...

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„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt“ Shakespeare
Homöopathische Therapie?
podi, Monday, 30.09.2013, 13:55 (vor 4703 Tagen) @ AWestdick
eigentlich könnt ich mir sogar vorstellen, so eine Behandlung auszuprobieren.
Aber was mich größtenteils davon Abhält, ist diese extrem eigene, alternative,
Begründung dieser und ähnlichen Krankheiten. In vielen Fällen wird den Patienten in diesen
Bevölkerungsgruppen, der Zugang zur Schulmedizin versagt. Und damit komm ich nicht klar.
Es soll jeder Mensch die bestmögliche Medizinische betreuung bekommen. Und sicher ist in genügend
Fällen das, die beste Therapie, das möchte ich überhaupt nicht leugnen! Aber leider hört man
in solchen Zusammenhängen einfach zu oft schlechtes.
Bitte das jetzt keinesfalls persönlich zu nehmen! Ich möcht hier niemanden beleidigen, oder so.
Ich möchte nur meinen Standpunkt ausdrücken, weshalb ich lieber bei der Schulmedizin bleibe.
Homöopathische Therapie?
podi, Monday, 30.09.2013, 14:22 (vor 4703 Tagen) @ podi
warum wollen einige Gruppen eigentlich. div. Krankheitsbilder unbedingt ganz anders darstellen?
Bei sehr vielem ist es ja kein Problem, diverse Ursachen herzunehmen, doch häufig werden dann
immer sonderbarere Ursachen hergenommen, bis zu den extremen, wo die Kranken besessen oder
ähnliches sind.
Das ist wie bei der Religion, wo es auch Gruppen gibt, die die Evolutionstheorie ablehnen.
Ich bin der Meinung, das sich die Alternativmedizin, die ganz sicher sehr oft sehr gute Erfolge bringt
(bringen würde), selbst um viele Anhänger bringt, eben weil sie oft mit sehr seltsamen Krankheitsbildern
kommt. Würde ich zu meinem Arzt gehen und er würde mir diese Therapie vorschlagen, könnte ich mich
vielleicht dafür entscheiden. Aber es ist einfach dieses eigenartige rundherum, das mich davon abhält.
Homöopathische Therapie?
unbekannt, Monday, 30.09.2013, 15:44 (vor 4703 Tagen) @
podi
bearbeitet von unbekannt, Monday, 30.09.2013, 18:11
warum wollen einige Gruppen eigentlich. div. Krankheitsbilder unbedingt ganz anders darstellen?
Weil man sie sich früher wohl nicht anders erklären konnte.
Allerdings ist das moderne Weltbild einer Menschenmaschine welches mein Namensgeber vor ein paar hundert Jahren entworfen hatte auch überholt.
Dieses Tamtam macht ja gerade den Placeboeffekt aus.Es gibt so eine Redensart weiß nicht von welchem Denker oder Philosoph die ist daß erst der passende Spruch eine Medizin wirksam macht.Sowas wünscht ich mir mal von meinen Neurologen.
Und warum muß man denn immer zu einem Spezialepilepsiebehandlungszentrum.
Überall , in allen Lebensbereichen , von Erziehung über Schule bis zu den vernetzten Elektroautomechanikern wird mittlerweile Expertentum verlangt dann sollte auch der Wald- und Wiesennervenarzt heute so ausgebildet werden.
Homöopathische Therapie?
unbekannt, Monday, 30.09.2013, 18:20 (vor 4703 Tagen) @
podi
bearbeitet von unbekannt, Monday, 30.09.2013, 18:26
Homöopathie muß man auch immer im Entstehungskontext betrachten.
Wann ist das entstanden ? Vor 100 , 200 Jahren ? Damals waren die Medikamente ja auch noch anders , teilweise mit Blei belastet glaub ich und wenn man dann nur ganz wenig oder gar nichts von nahm gings einem dann halt besser als mit.
Jedenfalls die heutige These daß der verdünnte Wirkstoff irgendeine Information an das Atom oder was weiß ich abgibt erscheint mir etwas abstrus.
Homöopathische Therapie?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Monday, 30.09.2013, 20:15 (vor 4703 Tagen) @ podi
warum wollen einige Gruppen eigentlich. div. Krankheitsbilder unbedingt ganz anders darstellen? Bei sehr vielem ist es ja kein Problem, diverse Ursachen herzunehmen, doch häufig werden dann immer sonderbarere Ursachen hergenommen, bis zu den extremen, wo die Kranken besessen oder ähnliches sind.
Also grundsätzlich würde ich zu den von Dir genannten Extremfällen sagen, gibt's da eine klassische Motivation, die aber keineswegs auf alle Zutrifft: Man erhofft sich einen Vorteil daraus, jemanden eine alternative Erklärung anzubieten.
Zur anderen Möglichkeit stelle ich einmal eine "ganzheitliche" - nicht fachwissenschaftlich begründet und ohne jeden Anspruch auf Richtigkeit - Hypothese philosophischer Natur auf, für die vielleicht jemand anderes einen oder mehrere wissenschaftliche Belege findet, auch wenn die Erklärung selbst schon wieder in gewisser Hinsicht ein - nichtwissenschaftliches - Indiz für ihre Belegbarkeit sein könnte:
"Die Ursache könnte in der Evolution des menschlichen Bewusstseins für sich selbst und seine Umwelt zu finden sein. Wir sind dank ihr in der Lage die ungeheuer komplexen Zusammenhänge in der Welt zu erfassen, zu ergründen und geben uns seltenst mit Ungewissheit und Unstimmigkeiten in unserem Wissen zufrieden. Wir suchen grundsätzlich für alles immer eine Erklärung und wollen dann noch einen Schritt weiter gehen.
Gleichzeitig suchen wir jedoch nicht nur Erklärungen, wir überprüfen sie ganz automatisch darauf, ob diese auch untereinander lückenlos übereinstimmen.
Wenn wir Erklärungen durch Dritte(im Folgenden auch Dritterklärungen genannt) erfahren und Teile dieser nicht selbst gegenprüfen können, dann hängt der Grad, bis zu dem wir sie akzeptieren und ab dem wir sie verwerfen von verschiedenen Selbstschutzmechanismen ab, vermutlich auch davon, wie viel Nutzen wir uns von dem Wissen versprechen.
Unter der Prämisse, dass wir Dritterklärungen auf ihren Nutzen hin überprüfen, könnte man folgern:
Wir sind bereit, eine Dritterklärung durch eine andere zu ersetzen, wenn sich der Nutzen der bisherigen Dritterklärung in der Praxis für uns persönlich nicht erwiesen hat.
Wenn keine alternative Dritterklärung existiert, die wir in für uns ausreichendem Maß gegenprüfen können, fängt mitunter einer unserer stärkster und schaffenskräftigsten Selbstschutzmechanismus an zu wirken, die Phantasie. Und die arbeitet solange, bis wir eine zufriedenstellende Selbsterklärung gefunden haben. Reicht die Schaffenskraft nicht aus, eine geschlossene Erklärung zu erschaffen, dann wird der Selbsterklärung noch ein weiteres Prinzip, das in allen Kulturen und spirituellen Theorien bekannt ist, das Unerklärliche, hinzugefügt, um die Selbsterklärung abzuschließen."
So, genug Philosophie für einen Abend.
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil