was soll ich jetzt tun?
Hallo! bin neu hier und habe einige offene fragen. hoffe es kann mir vielleicht der eine oder andere weiterhelfen. ich erzähl euch erst mal meine geschichte....
2006 hatte ich am tag nach meiner hochzeit meinen bisösache.
das letzte jahr war sehr stressig für mich. arbeite in der gastronomie, keine geregelten arbeitszeiten. ständiger wechsel von spät/nachtschicht auf frühschicht und oft 5-6 tage-woche. mit 2 kindern und nem haus, das instand gehalten werden möchte, keine leichte stressfreie aufgabe. vor allem kein geregeltes schlafverhalten. und vor allem enormer psychodruck weil es auch keiner versteht, dass ich mal öfters frei gebraucht hätte oder geregeltere zeiten für meine familie. ich muss auch dazu sagen, dass ich mit weniger stundenleistung eingestellt wurde, es sich aber halt nicht anders lösen ließe wegen personalmangel...
die letzten wochen ging es mir immer schlechter. ständig kopfschmerzen (einseitig, linke seite) schwindel, abgeschlagenheit, leichtes benommenheitsgefühl auf dem linknen auge, auch mal paar tage so ein aufsteigendes gefühl aus der magengegend.
nachdem ich vor drei tagen einen größeren schwindelanfall hatte, bin ich zum Hausarzt. der hat mich sofort zum neurlogen geschickt. da war ich gestern.
diagnose: epilepsie... EEG sehr auffällig und eindeutig, fahrverbot, medikamente...erst mal krank für 6 wochen. ich bin noch etwas geschockt, ich hatte ja keinen generalisierten anfall.
allerdings habe ich jetzt von den fokalen anfällen gelesen, die mir in den letzten monaten häufiger passiert sind wenn ich jetzt genau drüber nachdenke. also starrer blick mit kurzer abwesenheit, leichtes muskelzucken...und auch die sogenannten absencen.
jetzt war ich gestern gleich auf arbeit um bescheid zu geben. und traf auf totales unverständnis. kam mir vor als hätte ich ne erkältung und wurde sofort wieder unter druck gesetzt. ich solle mir soofort gedanken machen wie es weiter geht. und soll doch mal schauen ob man an der krankenmeldung noch was deichseln kann. der arzt wird doch wohl seine gründe haben warum er mich so lange krankschreibt.? allerdings konnten sie mir außer stundenverringerung nichts weiter anbieten. also nicht mal der versuch, die arbeitszeit etwas geregelter zu gestalten. absolut kein verständnis. auch nicht wegen dem fahrverbot. ich bin jetzt soweit, dass ich da auf keinen fall mehr hin möchte. aber was mach ich nach den 6 wochen? urlaubb habe ich noch genug für heuer und überstunden auch...
ich bin etwas überfordert, da ich mit so einer diagnose nicht gerechnet habe. ich möchte mich auch bei denjenigen entschuldigen, die häufige anfälle haben für diesen text, weil es im vergleich zu euch wohl schlimmeres als meine geschichte gibt. aber vielleicht kann mir ja jemand was dazu sagen. vielen dank schon mal an alle!
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sonne1581,
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