Welche Folgen hat ein Gedächnisverlust nach einer Op?

H23, Thursday, 31.10.2013, 20:26 (vor 4672 Tagen)
bearbeitet von H23, Thursday, 31.10.2013, 20:37

Hallo,

ich möchte mich möglicherweise opperieren lassen. Nur habe ich natürlich furchtbar Angst vor den möglichen Folgen. Wie ich dem Forum hier entnehmen kann, empfiehlt eigentlich jeder eine Op. Die Ärzte sagten mir, dass ein Risiko von 50% auf Gedächnisverlust besteht. Hat jemand vielleicht schon Erfahrung damit gemacht? Weiß ich anschließend noch wie mein Name ist, wer meine Eltern sind und wo ich wohne? Kann ich mir den "Verlust" auch anschließend irgendwie wieder aneignen? Danke schonmal im vorraus.

Welche Folgen hat ein Gedächnisverlust nach einer Op?

sandytimmy, Thursday, 31.10.2013, 21:33 (vor 4672 Tagen) @ H23

Das kann man nicht pauschal sagen.
Das hängt davon ab, was genau entfernt wird.
Bei mir z.b. würde der Temporallappen entfernt werden. Mir wurde in Bonn gesagt, dass mir dann sozusagen der Arbeitsspeicher fehlt.
Ich werde dann noch Dinge wissen die lange Zeit her sind oder die ich sehr oft wiederholt habe
Müsste mir allerdings z.b. im Esszimmer notieren was mein Sohn auf dem Brot will, damit ich es in der Küche noch weiß.
Daher habe ich mich gegen eine op entschieden.

Von so was darf man sich aber nicht verunsichern lassen. Das ist bei mir so, das kann man nicht auf sich oder andere übertragen
Die meisten die operiert werden können kommen damit danach extrem gut zurecht.
In solchen besonderen fällen wie meinen warnen einen die Ärzte bei der prachirurgischen Diagnostik. Das ist nicht die Regel
Also wenn man operieren kann dann nutz die Möglichkeit die doofen Anfälle und medis los zu werden

Welche Folgen hat ein Gedächnisverlust nach einer Op?

Mondenkind, Thursday, 31.10.2013, 23:43 (vor 4672 Tagen) @ H23

Hallo H23,

ich kann es dir so sagen: Nach meiner OP (14.09.2009) war mein Gedächtnis nicht sonderlich gut, aber das war (bei mir) auch mit der Konzentration so. Man hatte nur damals gesagt, dass das Gehirn bis zu 3 Jahre braucht, sich wieder zu regenerieren. Ich konnte nicht mehr Vollzeit arbeiten, aber auch das hat man mir angekündigt, dass dies sein kann.

Alles in allem ist es, wie du schreibst: Ich habe bisher keinen Tag bereut, dass ich operiert worden bin. Meinen letzten Anfall hatte ich 3 Tage vor der OP.

Lieben Gruß
Mondenkind

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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)