frage zu keppra

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Sunday, 08.12.2013, 11:09 (vor 4634 Tagen) @ lyrella

Es kann zwar möglicherweise bei einigen wenigen durchaus bei Medis zu einer solchen Gewöhnung kommen, es gibt aber noch eine ganze Menge anderer Möglichkeiten, die wesentlich wahrscheinlicher sind, z.B.:
- Bei manchen treten die Anfälle einfach in Schüben auf und es ist einfach nicht das richtige Medi für sie, unabhängig von der Dosierung.
- Manche gehen nach einem Anfall und einer Dosiserhöhung einfach "vorsichtiger" mit sich selbst um und verfallen nach einigen Monaten wieder in alte Gewohnheiten und da ist dann etwas darunter, das die Anfallsgefahr für sie erhöht.
- Manche haben grundsätzlich lange Abstände zwischen den Anfällen. Epilepsie heißt ja nicht, wöchentlich Anfälle zu haben. Und da ist es dann auch schwer, die Wirkung eines Medikaments zu beurteilen.

Grad bei langen Abständen ist es auch für Ärzte nicht unbedingt einfach, sowas richtig einzuordnen. Ein ausführliches Anfallstagebuch kann da z.B. helfen.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil


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