nebenwirkungen

Melusine, Monday, 09.12.2013, 21:11 (vor 4633 Tagen)

Hallo,
ja ich schon wieder. nachdem ich das letzte mal die med erhöhen musste ging es mir ja einige tage sehr schlecht (benommen, schwindelig ...). nun muss ich sicher nochmal erhöhen, kann ich das trotzdem oder sollte ich die med wechseln? die letzte erhöhung war vor 14 tagen ... ich habe angst d die nw noch schlimmer sein werden als beim letzten mal ... wie war das bei euch nach solchen erfahrungen?
grüße

melusine

p. s. silvy, wie geht es dir?

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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 10.12.2013, 07:41 (vor 4632 Tagen) @ Melusine

nun muss ich sicher nochmal erhöhen, kann ich das trotzdem oder sollte ich die med wechseln?

Was Du machen solltest oder kannst, musst Du mit Deiner Ärztin absprechen, wir sind hier ja keine Ärztin.

Wir können Dir nur aus Erfahrung sagen, dass es sich lohnen kann, auch einmal etwas anderes auszuprobieren, wenn nix dagegenspricht und dass Du durchaus ein Recht hast, bei Deiner Medikamentation mitzureden und "Bis hierhin und nicht weiter" zu sagen. Du darfst durchaus darauf pochen, einmal etwas anderes auszuprobieren, wenn nix medizinisches dagegenspricht.

Deinen Willen gegenüber Deiner Ärztin auszusprechen und durchzusetzen, das kannst aber nur Du - eine Begleitung, die einem den Rücken stärkt, kann dabei aber ganz nützlich sein.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

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mathilda, Tuesday, 10.12.2013, 16:05 (vor 4632 Tagen) @ huge88

Es gibt doch immer eine Grenze, wie weit man erhöhen sollte. Das kann allerdings nur der Arzt am besten beurteilen, das wirst du wissen.
Normal sagt man doch, dass der Körper sich an die Erhöhung gewöhnen muss und dafür eine Zeit braucht. Das ist bei jedem anders.
Welches Medikament nimmst du denn und wird es bei dir erst eindosiert?
Ich hatte bei meiner Lamictal-Erhöhung bestimmt 2 Wochen gebraucht, bis der Schwindel wegging. Bei Lyrica war es am 2. Tag der Erhöhung schon weg.

Die Angst spielt da ebenso viel mit, so kenne ich es von mir. Ich konnte den Beipackzettel lesen und hatte Nebenwirkungen nur vom lesen, ohne an der Medikation was geändert zu haben.

LG

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Frank, Monday, 23.12.2013, 20:44 (vor 4619 Tagen) @ Melusine

Hallo Melusine,

Probleme mit Schwindeligkeit hatte ich auch. Es war bei mir nicht ein einzelnes Medikament, das dafür verantwortlich war, sondern 2. Jedes für sich alleine hat mein Körper noch verarbeitet bekommen, aber zusammen war es dann zu viel. Ich habe meinen Arzt bei der Uniklinik Bonn darauf angesprochen, und wir haben das eine Medikament morgens etwas reduziert, damit der Schwindel tagsüber verschwindet und das andere Medikament haben wir von Abends (20:00 Uhr) auf Nachts (vorm schlafen-gehen) verschoben. Ich nehme es jetzt im Bett und wenn der Schwindel einsetzen würde, schlafe ich schon.

Vor der Epilepsie hatte ich mit NW keine Problemne, aber mit den Antiepileptikaen haben ich "dauernd" Probleme. Überspitzt gesagt: Alles was du dir vorstellen kannst kann eine NW sein; drauf verlassen dass Unregelmäßigkeiten Nebenwirkungen sind, sollte man sich natürlich nicht. Hinterfragen ist schon nötig.

Auf Anhieb fallen mir die folgenden Nebenwirkungen ein, die ich schon hatte:
- Müdigkeit
- Gedächtnisverlust (Wortschatz)
- geistige Langsamkeit
- Schwindel
- Stimmungsschwankungen (insbesondere leichte Reizbarkeit)

Wenn du NW vermutest, sprichst du am besten deinen Arzt darauf an.

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podi, Monday, 23.12.2013, 23:16 (vor 4619 Tagen) @ Melusine

wenn ich von Medikamenten Nebenwirkungen spüre und die mit höherer Dosis stärker werden,
muss ich mich mit meinem Arzt zusammensetzen und über Alternativen reden.
Klar ist es oft so, das Nebenwirkungen nach einer Zeit nachlassen. Ist das nicht der Fall,
muss man die Therapie ändern. Kein Arzt kann und darf die Probleme der Patienten mit
ihren Medikamenten einfach übergehen. Ich hab ein einziges Mal die Nebenwirkungen
von einem Medikament übergangen und gedacht es wird besser. Die Depressionen davon
hätten mich fast umgebracht. Also bevor ich einfach gedankenlos mach, was der Arzt sagt,
spreche ich ihn auf die Nebenwirkungen an und sage ihm das es so nicht geht.
und das ist wichtig.