beruflich deprimierend

mezeg, München, Sunday, 15.12.2013, 11:45 (vor 4627 Tagen) @ Lerche

mußte (durfte!) zuerst über Deine Antwort gut lachen. :-) :-) :-)

Kleiner Beitrag zur Schrauben- und Behindertenanlegenheit:

Abitur habe ich gemacht und vier Jahre die Uni besucht. Als mein Ex-Mann mich damals mit zwei 7- bzw. 4-jährigen Kindern verlassen hat, habe ich zuerst als Hausmeisterin etwas Geld verdient, den Boden gewischt und geputzt. Später als Kontoristin gearbeitet, nicht begeisternd, der Tochter vom Chef ausgeliefert, schlecht bezahlt aber Halbzeit, was mit den Kindern unvermeidbar war. Dann gibt es langsam nach oben. Und wenn ich nicht dazu kam, "Karriere" zu machen, konnte ich auf der "Mittleren Schiene" bleiben, weniger Geld, dafür mehr Autonomie.

Egal was man macht, versuchen es bestmöglichst zu tun, das ist mehr befriedigend - und manchmal fällt es den Arbeitgebern sogar auf. Und wenn es weiterhin frustrierend bleibt, in der Freiheit ausgleichen - muß nicht jeder Radfahren und Stricken - :-D :-D :-D

Aus den Vorhandenen versuchen, das Beste herauszusaugen, vielleicht auch überlegen, wen es - ohne eigene Schuld - noch schlechter zutrifft. Das relativiert die Probleme.

mezeg


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