Mit dem Arzt mitreden können

podi, Wednesday, 18.12.2013, 18:05 (vor 4624 Tagen)

Ich komm gerade von meinem Neurologen und wir haben die
neue Therapie gemeinsam erstellt. Das heisst, er fragt nach wie
es mir damit geht, ob ich etwas ändern möchte und was ich von
seinen Vorschlägen halte. Ich bin mit ihm gerade auch deswegen
sehr zufrieden. Weil er nicht einfach sagt, ab jetzt läuft es so.,
sondern mich in die Therapie mit einbezieht.
Wie gehts euch damit?

Mit dem Arzt mitreden können

mezeg, München, Wednesday, 18.12.2013, 18:16 (vor 4624 Tagen) @ podi

mit meinem Neurologe ist es auch so. Er sagt selber, er sieht seine Rolle als "Berater", fragt immer - und sei es nur bei Rezept übergeben - wie es mir geht. Und wenn ich ein Problem habe, kann ich es ansprechen. Ich fühle mich in sicheren Händen.

mezeg

Mit dem Arzt mitreden können

Shmith ⌂, Thursday, 19.12.2013, 09:34 (vor 4623 Tagen) @ podi

er fragt nach wie es mir damit geht, ob ich etwas ändern möchte und was ich von
seinen Vorschlägen halte.
sondern mich in die Therapie mit einbezieht.

@podi, da hast Du wenigstens einen vertraulichen Umgang mit Deinem Arzt. Ich finde es wichtig und super, dass er dich in die Behandlung mit einbezieht. Aber das nützt alles nichts, wenn Du nicht genauso mitarbeitest. (in einem anderen Beitrag von Dir klang das so). Die Ärzte stoßen hier immer wieder an ihre Grenzen, um ein Schrittchen weiterzukommen, sollte man 100% mitarbeiten. Dein Arzt muß wissen wann, wieviel und welche Medis Du nimmst. Und das nicht nur hie und da einhalten, sondern immer. Da ist natürlich Disziplin und Wille gefragt.
Liebe Grüße
Shmith

Mit dem Arzt mitreden können

podi, Thursday, 19.12.2013, 12:42 (vor 4623 Tagen) @ Shmith

ich weis, ich bin das beste Negativ Beispiel, was den Umgang mit Medikamenten betrifft.
Es gibt kaum etwas, worauf ich ernsthaft achte. Egal auf Zeit, oder Dosis. Vergess ich eins,
(passiert aber nich sehr oft) ists halt so.
Aber ich weis wie es mir geht und meine Blutwerte sind im grünen Bereich. Die Anfall Serien
hab ich seit 40 Jahren und GM hatte ich den letzten vor fast 10 Jahren. Also mach ich mir
keine ernsthaften Sorgen. Ich war selber Schuld, wie ich die Nebenwirkunge von Zonegran
ignoriert, bzw. nicht wahr genommen hab. Aber mein Arzt bespricht jede Diagnose mit mir
und wir bestimmen die Medikamente bzw. deren Dosis gemeinsam. Das ist mir viel wert.