Erkrankt an Epilepsie

Freshcrack-Girl, Friday, 31.01.2014, 13:01 (vor 4580 Tagen)

Hallo ihr lieben.....

Ich bin am 16 Januar an Epilepsie erkrankt...plötzlich morgen um 7:15 Uhr starke Zuckungen und Krämpfe im Bett und Schaum vor dem Mund zum Glück war mein Mann zuhause....ich selber bekam nichts mit war auch lange zeit bewusst los,laut meinem Mann zu mir kam ich erst als mein Hund aufs Bett Sprung und mir durchs Gesicht geleckt hat! Dann sofort an zum Arzt,mir ging es wieder gut nur Sehstörungen hatte ich und wusste nicht was passiert war! Der Arzt schickte mich sofort zum MRT verdacht auf Hirnblutungen!Nichts!!Ich war glücklich...kaum beim Arzt wieder der nächste Anfall gleiche Symptome..der Arzt rief sofort den Krankenwagen.davon bekam ich nichts mit angekommen im Krankenhaus wieder das gleiche..Sofort haben sie mich mit Medizin voll gepumpt..Dort blieb ich dann ne Woche.Meine Nieren werte waren so schlecht 1694..entlassen haben sie mich mit 926 Naja immer noch viel aber besser als vorher...Nun nehme ich Tabletten und bin echt neben der Rolle nur Müde,gereizt ohne ende..bin nun seit fast 3 Wochen Krank geschrieben. Und habe einfach nur angst das es wieder kommt weil die Ärzte auch nicht genau sagen können woher es kommt...

Leben kann ich damit noch nicht...und vergesse auch ständig was oder frage Sachen doppelt und dreifach...fühle mich echt mies...

Lg Franzi

Hoffe ihr könnt mir Tipps geben...:-) :-)

Erkrankt an Epilepsie

Freshcrack-Girl, Friday, 31.01.2014, 16:26 (vor 4580 Tagen) @ Freshcrack-Girl

Wie ging es euch?

Erkrankt an Epilepsie

sandytimmy, Friday, 31.01.2014, 17:08 (vor 4580 Tagen) @ Freshcrack-Girl

Zuerst
Willkommen in unserer Gemeinschaft :-)
Das ist natürlich ein heftiger Beginn der Epilepsie.
Der erste schritt nun wird wohl die Akzeptanz der Krankheit sein - das ist allerdings der schwierigste bei vielen.
Welches Medikament nimmst du denn und in welcher Dosierung.
Informierte dich über diese Krankheit. Die meisten werden dank der vielen verschiedenen Wirkstoffe anfallsfrei. Hier im forum sind viele Extremfälle die rumprobieren müssen mit vielen verschiedenen Wirkstoffen und trotzdem Anfälle haben. Zu denen ich auch gehöre :-D
Man kann gut damit leben, im Idealfall anfallsfrei.
achte besonders bei den Wechselwirkungen drauf dass viele Antiepileptika die Wirkung der Pille runter setzen, falls das für dich eine Rolle spielt
Gerade diese Wirkung kann langfristige folgen haben ;-) :-P :-)

Ansonsten nochmal willkommen hier und alles gute

Erkrankt an Epilepsie

Bepi74, Friday, 31.01.2014, 21:50 (vor 4580 Tagen) @ Freshcrack-Girl

Hi Freshcrack,
Erst mal willkommen hier! ich habe den M... seit bald dreißig Jahre. Was ich gelernt habe ist Geduld. Bevor Du medis einnimmst, erst mal dich schlau machen und eventuell auch eine zweite Meinung einholen.....
Bei der Suche nach einem Arzt habe ich auch lange gebraucht, bis ich einen gefunden habe der Sich auskennt.
Und ich sage mir auch öfter, dass es auch schlimmeres als epi gibt. Das kann den Ärger damit zwar nicht ersetzen, doch man kann sich nicht alles aussuchen.
Vg
Bepi74

Erkrankt an Epilepsie

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 31.01.2014, 18:51 (vor 4580 Tagen) @ Freshcrack-Girl

Hi!

Der Arzt schickte mich sofort zum MRT verdacht auf Hirnblutungen!Nichts!!Ich war glücklich...kaum beim Arzt wieder der nächste Anfall gleiche Symptome.

Verstehe ich Dich richtig, dass Du 2 Krampfanfälle an einem Tag hattest?

Sofort haben sie mich mit Medizin voll gepumpt..Dort blieb ich dann ne Woche.Meine Nieren werte waren so schlecht 1694. entlassen haben sie mich mit 926

Was hast Du denn in der Klinik bekommen? In was für einer Art Klinikart(Krankenhaus am Land/in der Stadt/Uni-Klinik) warst Du denn? Ich nehme an auf der neurologischen Station? Was wurde denn bei Dir außer MRT untersucht?

Nun nehme ich Tabletten und bin echt neben der Rolle nur Müde,gereizt ohne ende

Gab's einen bestimmten Grund, weshalb Du jetzt Tabletten bekommst oder war das nach der Gesamtabwägung durch die Ärzte deren Empfehlung? Beim ersten Gelegenheitsanfall ohne weitere Indikation greift man ja nicht ganz so oft zu Medis - bei Dir ist die Situation durch die zwei in Kürze natürlich um einiges Komplizierter als bei den meisten beim ersten Anfall.
Das man von den Medikamenten anfangs müde wird, ist nicht selten. Wenn ich Dich aber beruhigen darf, geht das bei der großen Mehrheit mit der Gewöhnung ans Medikament wieder weg.

Was bekommst Du denn und auf was für eine Dosis wirst Du in welchen Schritten eingestellt? Wer überwacht bei Dir den Medikamentenspiegel? Hast Du schon einen Neurologen bei Dir in der Nähe gefunden?

bin nun seit fast 3 Wochen Krank geschrieben. Und habe einfach nur angst das es wieder kommt weil die Ärzte auch nicht genau sagen können woher es kommt...

Nimm Dir einfach etwas Zeit zum Abschalten und Durchatmen, um das ein klein wenig hinter Dir zu lassen. Es ist nicht unüblich, dass Ärzte keine Ursache für Anfälle bzw. eine Epilepsie finden können. Selbst in den Epilepsiezentren kann man nicht für jeden eine klare Ursache finden. Das Wichtige ist erst einmal, dass Du z.B. durch das MRT Sicherheit hast, dass der Auslöser kein Hirntumor war. Der Rest gibt sich mit der Zeit von selbst. Und Angst musst Du vor einem weiteren Anfall auch nicht haben. Und selbst wenn einer kommt, davon selbst bekommt man ja nix mit und danach ist man i.d.R. einfach nur K.O.

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil