bin frustriert...
Hallo ihr Lieben,
ich muss mal eben meinen Frust loswerden...
Ich hab mich ja vor über 4 Jahren am linken Hippocampus operieren lassen und bin auch seitdem anfallsfrei. Nach meiner OP hatte ich Probleme auf der Arbeit. Ich hielt nicht so lange durch wie früher, bekam Kopfschmerzen, merkte, dass die Arbeit schwieriger wurde etc...
Jetzt hatte ich fast drei Jahre nicht gearbeitet... hatte Schwangerschaft und Geburt hinter mir und freute ich aufs Arbeiten.
Doch heute war wieder so ein Tag, da fühlte ich mich an die Zeit nach der OP zurückerinnert.
Auf der Arbeit haben wir zurzeit Stress, das hat man auf jeder Arbeit mal. Ich bekam heute nicht alles gemacht, was ich eigentlich wollte und sagte es Kollegen. Und plötzlich kamen Tränen... das hatte ich schon ewig nicht mehr. Das hatte ich in der Zeit bei der alten Arbeit nach der OP wenn es mir zu viel wurde auch schon gehabt.
Die Ärzte, die vor / bei / nach der OP für mich da waren, sagten auch, dass es sein kann, dass ich nach der OP nur noch 6 Stunden (also nicht Vollzeit) arbeiten kann. Sie sagten aber auch, dass es sein kann, dass sich das in 2, 3 Jahren wieder ändert, wenn sich der Kopf also also an all das gewöhnt hat und alles wieder "repariert" hat). I.d.R. arbeite ich 6,5 Stunden + 1/2 Std. Pause und das geht. Und danach bin ich ja auch für meine Tochter noch da, was ja auch nicht immer einfach ist (knapp zweijährige in Trotzphase... Herrlich, sage ich euch...
). Aber trotzdem fühlte ich mich an die Zeit vor 4 Jahren erinnert...
Zudem war es irgendwie peinlich... zwei meiner Kollegen sahen meine Tränen, eine Kollegin nahm ich in die Arme... und irgendwie konnte ich es nicht erklären, außer, dass es mir heute (bzw. die gesamte Woche) alles zu viel war...
Ich weiß, ihr könnt mir hier nicht helfen, aber ich musste mal meinen Frust loswerden... Danke fürs "Zuhören".
Lieben Gruß
Mondenkind
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"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
