Grand Mal Anfälle nachts und Absencen tagsüber

MissAubree, Thursday, 13.03.2014, 21:54 (vor 4539 Tagen)

Hallo!
Meine Epilepsie begann so ca. mit 15 Jahren. Genau kann ich nicht sagen, wann die Anfälle begannen, da diese nur nachts auftreten und meine Eltern sie anfangs nicht mitbekommen haben.
Mittlerweile bin ich 25 Jahre alt. Anfälle habe ich teilweise immernoch.
Mit 16 Jahren war ich 1 Woche im Krankenhaus. Dort wurde die Epilepsie diagnostiziert. Ich hatte damals ca. 1x wöchentlich nachts einen Grand-Mal-Anfall. Ich habe damals nichts mitbekommen davon, habe mich ziemlich doll auf die Zunge gebissen und morgens hatte ich starke Kopfschmerzen. Ich bekam daraufhin Timox - morgens 300mg und abends 750mg. Hatte dann auch keine Anfälle mehr.
Mit 22 Jahren begann ich mit meiner Ärztin die Medikamente herunter zu setzen, da ich bis dahin anfallsfrei war.
Dann fingen die Absencen an: Ich habe tagsüber kurze Blackouts, Koordinationsstörungen von ein paar Sekunden. Kennt sich jemand von euch damit aus oder weiß jemand, was dagegen hilft?
Im Moment bin ich bei morgens und abends 300mg. War davor allerdings schon einmal bei nur abends 300mg. Damit hatte ich dann wieder schwere Grand-Mal-Anfälle nachts- auch mit einer großen Verletzung. Allerdings haben diese sich so verändert, dass ich kurz davor aufwache und merke, dass ein Anfall kommt. Ich bekomme dann richtig Panik und rufe meinen Freund. Der Anfall beginnt immer in der rechten Hand. Ich bin noch "voll da", wenn meine rechte Hand anfängt zu zucken, dann werde ich ohnmächtig. Nach dem Anfall wache ich nicht auf. Schlafe bis morgens durch und habe dann Kopfschmerzen. Teilweise ist auch Gedächtnisverlust dabei. Das ist ziemlich schlimm, weil ich im Moment in einer Fortbildung bin und für meine Klausuren den gelernten Stoff nicht vergessen sollte.
Kennt sich irgendjemand mit dieser Art von Epilepsie aus? Oder kann mir jemand Tipps geben - auch bezüglich guten Ärzten? Ich bin für jede Art der Hilfe dankbar. Weiß echt nicht mehr weiter.

Grand Mal Anfälle nachts und Absencen tagsüber

huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Friday, 14.03.2014, 08:39 (vor 4538 Tagen) @ MissAubree

Hi!

Also das Einfachste wäre doch, wenn es eine für Dich bekannte, funktionierende Dosierung gibt und nix medizinisches (z.B. Leberwerte) dagegen spricht, Dich in Absprache mit Deinen behandelnden Ärzten wieder auf diese zurückzustellen - vielleicht Schrittweise, um zu sehen, ob nicht vielleicht auch nur 600mg oder so Abends ausreichen, getreu dem Motto "So viel wie nötig, so wenig wie möglich.".

Ich mein die Abscencen selbst könnten ja z.B. eine Konsequenz daraus sein, wenn sich das Gehirn Nachts nicht ausreichend erholen kann.

Wenn Du Spezialisten für eine Zweitmeinung schaust, kannst Du ja einmal hier suchen: http://www.izepilepsie.de/home/index,id,38.html

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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil

Grand Mal Anfälle nachts und Absencen tagsüber

katinka8, Thursday, 03.04.2014, 05:10 (vor 4519 Tagen) @ MissAubree

Hi, hat dir schon jmnd.genatwortrt?