umschulung?
sandytimmy, Monday, 31.03.2014, 22:25 (vor 4521 Tagen)
Ich bin ja - dank meines schlechten Gedächtnisses - seit Anfang Januar wieder arbeitslos.
Habe seitdem Gespräche mit dem Arbeitsamt, mit dem Amtsarzt und dem alten Arbeitgeber hinter mir.
Frustrierend es Ergebnis
Der Amtsarzt erklärte mich für berufs unfähig.
Die regionalleitung von fielmann sagte mir offiziell ins Gesicht dass ich mich doch bei Stellenausschreibungen bei der Personalabteilung melden soll. Jetzt bekam ich, nachdem ich das tat, vor einigen tagen (aus versehen) eine email von der Personalabteilung die eigentlich an die regional Leiterin gerichtet war, mit dem Inhalt dass ich in der Personalakte einen Hinweis habe mit dem Inhalt: p.s. sie soll ins unternehmen nicht mehr integriert werden.
Ich fühle mich dadurch diskriminiert, verletzt, leer,...
Und sowas von solch ein großes unternehmen
Und was jetzt?
Presse einschalten? Diskriminierung behinderter . Meine alte stelle ist jetzt ja wieder neu besetzt.
Und bei Umschulungen?
Was? Was geht? Was schaff ich?
Ich weiß sowas könnt ihr noch genau beantworten, was für Berufe kommen in Frage wenn ich niemals Augenoptik schaffe, so kompliziert ist das nicht wie viele denken
Mir fehlen völlig die ideen
umschulung?
haggi, Raum Freiburg, Tuesday, 01.04.2014, 00:34 (vor 4521 Tagen) @ sandytimmy
Hallo Sandytimmi!
Geh doch an die Presse!Was hast du denn zu verlieren?Schreib doch mal ne Mail an "Akte hilft,Akte kämpft für Sie!" bei SAT 1.Die Freuen sich doch wenn sie so einem Unternehmen wie Fielmann ans Bein pinkeln können!Ein Versuch wärs mir wert,aber meld dich bei uns wann du im Fernsehen bist!
umschulung?
haggi, Raum Freiburg, Tuesday, 01.04.2014, 00:42 (vor 4521 Tagen) @ haggi
Ich weis auch noch nicht wie´s bei mir weitergeht.740 Arbeitnehmer und davon nur 2-3 Schwerbehinderte.Und das bei einem Landeseigenen Unternehmen.Je nachdem was bei mir rauskommt wende ich mich auch an die Landesregierung!
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huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 01.04.2014, 18:13 (vor 4520 Tagen) @ haggi
Ich weis auch noch nicht wie´s bei mir weitergeht.740 Arbeitnehmer und davon nur 2-3 Schwerbehinderte.Und das bei einem Landeseigenen Unternehmen.Je nachdem was bei mir rauskommt wende ich mich auch an die Landesregierung!
Dann mach Dich mal schlau, was bei Euch dann für eine Mindestquoten an GDB-berechtigten vorgesehen ist. Im öffentlichen Dienst und Unternehmen in öffentlicher Hand sind die meist höher als gesetzlich angedacht und da gibt's dann nicht selten auch zusätzliche Angebote was z.B. den Stellenwechsel in Deiner Situation angeht bzw. den Satz, dass bei gleicher Qualifikation Menschen mit Behinderung bevorzugt werden.
Man muss da nur manchmal erst gewisse Leute mit der Nase darauf stoßen, dass es sowas überhaupt gibt, gerade wenn damit die Personaler nicht so oft zu tun haben und dadurch wenig Erfahrung auf dem Gebiet haben. Informationen dazu kannst Du sicherlich über das Integrationsamt bei Dir einholen.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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sandytimmy, Tuesday, 01.04.2014, 08:29 (vor 4520 Tagen) @ haggi
Über sowas denken mein Mann und ich auch schon nach.
Das muss man aber mit verstand und sachlich machen. Erst denken, dann schreiben .
Da machen wir noch was
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Mondenkind, Tuesday, 01.04.2014, 13:26 (vor 4520 Tagen) @ sandytimmy
Hallo sandytimmy,
Über sowas denken mein Mann und ich auch schon nach.
Das muss man aber mit verstand und sachlich machen. Erst denken, dann schreiben .
Da machen wir noch was
Vielleicht wäre ja auch die Sendung zdf-zoom bzw. 37°Grad (auch eine Sendung des ZDF) etwas dafür??Einfach mal anschreiben, vielleicht reagieren sie ja.
Lieben Gruß
Mondenkind
--
"Ich habe gelernt, vom Leben nicht viel zu erwarten. Das ist das Geheimnis aller echten Heiterkeit und der Grund, warum ich immer angenehme Überraschungen statt trostloser Enttäuschungen erlebe."
(George Bernard Shaw)
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Heidi, Tuesday, 01.04.2014, 09:14 (vor 4520 Tagen) @
sandytimmy
bearbeitet von Heidi, Tuesday, 01.04.2014, 09:17
Und was jetzt?
Presse einschalten? Diskriminierung behinderter . Meine alte stelle ist jetzt ja wieder neu besetzt.
Und bei Umschulungen?
Was? Was geht? Was schaff ich?
Hallo Sandytimmy, ich möchte Dir die Epilepsieberatungsstelle Kehl/Kork empfehlen.
http://www.diakonie-kork.de/de/diagnostik-behandlung/Epilepsieberatungsstelle.php
Vielleicht können die Dir weiterhelfen. http://www.diakonie-kork.de/de/diagnostik-behandlung/Epilepsieberatungsstelle.php
Lieber Gruß
Heidi
umschulung?
ManuelaS, Tuesday, 01.04.2014, 18:18 (vor 4520 Tagen) @ sandytimmy
Guten Abend!
Ich finde es vom Arbeitgeber eine bodenlose Frechheit -mir fehlen die Worte-
Da ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin würde ich das ganze wohl sein lassen, ein paar Jogastunden besuchen und meinen Frust und Wut bekämpfen.
Aber da ist jeder anders gestrickt.
Da es in diesem Beitrag auch über Arbeitsuche geht möchte ich ihn gern für mich nutzen.
Es gehtum meine Cousine (24 J.) die an Epilepsie leidet.
Sie hat es nicht so häufig und konnte gut ihre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau abschließen.
Jetzt ist sie leider wieder auf Arbeitssuche und wir sind uns etwas unsicher was die Bewerbungen angehen.
Uns wurde erzählt, dass eine Präsentationsmappe erwartet wird.
Man können zwar noch die "altmodischen" Werbungsmappen verschicken, aber mit einer Präsentationsmappe hätte man viel mehr Chancen.
Verstehe ich nicht so ganz.
Ist denn nicht gerade eine Präsentationsmappe sehr unübersichtlich?
Und wie schaut es aus mit ihrer Krankheit?
Muss man die in der Bewerbung angeben?
lG
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sandytimmy, Tuesday, 01.04.2014, 20:38 (vor 4520 Tagen) @ ManuelaS
Ich schreib nie die Anfälle in die Bewerbung. Ich erwähnte es beim vsg.
Schreibt man es in die Bewerbung kann man sich gleich das Porto sparen
umschulung?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Wednesday, 02.04.2014, 09:56 (vor 4519 Tagen) @ ManuelaS
Und wie schaut es aus mit ihrer Krankheit?
Muss man die in der Bewerbung angeben?
Ins Bewerbungsschreiben gehört das nicht rein. Sowas kann man, wenn es relevant ist, im Bewerbungsgespräch ansprechen. Wichtig es dort anzusprechen ist dann, wenn man im Arbeitsumfeld durch einen Anfall bei der Tätigkeit sich oder dritte über das normale Maß hinaus gefährden würde, es also deutliche Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit hätte.
Wenn es nur ein Anfall im Jahr ist, würde ich es vielleicht auch drauf ankommen lassen und einfach erst dem Chef nach ein paar Tagen sagen, wenn sie den Job hat und nicht im Bewerbungsgespräch, wenn ein Personaler dabei ist, der dann vielleicht potentielle finanzielle Risiken darin sieht. Da kennt man sich dann schon ein bisschen und kann ruhig ehrlich sagen, dass sie sich das anfänglich nicht getraut hat zu sagen, weil sie damit in der Vergangenheit negative Erfahrungen gemacht hat.
Zu dem Thema, ab wann eine Frage z.B. nach einem GdB zulässig ist, sind aber, muss man auch dazu sagen, noch nicht alle Fragen höchstrichterlich geklärt, weil es da einerseits um Persönlichkeitsrechte, andererseits um das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und drittens auch noch um das berechtigte Interesse des Arbeitgebers gesetzlich geforderte Quoten zu erfüllen, geht.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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Samuel_70, Wednesday, 02.04.2014, 12:16 (vor 4519 Tagen) @ ManuelaS
Uns wurde erzählt, dass eine Präsentationsmappe erwartet wird.
Man können zwar noch die "altmodischen" Werbungsmappen verschicken, aber mit einer Präsentationsmappe hätte man viel mehr Chancen.
Verstehe ich nicht so ganz.
Ist denn nicht gerade eine Präsentationsmappe sehr unübersichtlich?
Bei dem Thema scheiden sich die Götter. Es kommt auch sehr auch den Beruf an.
Ich hab im Haus einen jungen Maler, der hatte handschriftlich (Anschreiben und LL mit Büroklammer) Erfolg gehabt. Ne Bekannte ist Dipl. Jounalistin im Bereich Telemedien. Sie hat sich mit einem Video beworben.
Ich war in einem Kurs wo man erklärt bekommt wie ne Bewerbung aussehen sollte. Doch der Kurs war wohl etwas fraglich. Wenn es nach der Dozentin geht soll ein Anschreiben für eine Küchenhilfe genausso hochtrabend klingen wie die eines Ing.. (Fragt sich ob jede Küchenhilfe mit einem PC klar kommt?)
Ich selbst hab kaufmännische Berufsausbildung, und war während der Umschulung zu einem Praktikum, u.a. auch in der Personalabteilung. Die MA dort halten von den umständlichen Präsentationsmappen garnichts. Die sind viel zu umständlich mit dem Auf-Zu-geklappe. In einer Klemmmappe wiederum wird Anschreiben aufgeschlagen ggf. umgeblättert auf LL, und das reicht. Die Personalchefin dort fand die Mappen mit Klarsichtdeckblatt am praktischsten. Aber andere Chefs sehen es vielleicht anderes.
Etliche Firmen schreiben in den Stellenausschreibungen sogar schon rein das keine Präsentation/Klemm/Bewerbungs-Mappe gewünscht sind.
S_70
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Samuel_70, Wednesday, 02.04.2014, 12:55 (vor 4519 Tagen) @ ManuelaS
Und wie schaut es aus mit ihrer Krankheit?
Muss man die in der Bewerbung angeben?
Davon rate ich völlig ab.
Die SB zu erwähnen "lohnt" sich vielleicht nur bei Bewerbungen im öffentl. Dienst oder ganz großen Firmen mit Betriebsrat und SB-Beauftragten.
Nur wenn du noch recht häufig Anfälle hast, erst im allerletzten Moment beim Bewerbungsgespräch erklären das Du Epi (ggf. SB) hast. Dann aber genau erklären welche Anfälle. Den Außenstehende kennen meist nur schwere GM.
Die SB von Vornherein zu erwähnen "lohnt" sich vielleicht nur bei Bewerbungen im öffentl. Dienst oder ganz großen Firmen mit Betriebsrat und SB-Beauftragten.
Meine Erfahrungen sind:
Ich hatte früher, vor ca. 15 Jahren, auch im LL unter "privat" erwähnt das ich SB bin weil leichte Epi habe aber dadurch auch förderfähig bin.
Doch das war scheinbar eher der Grund für Ablehnung weil die Arbeitgeber nur das Schlimmste darin sahen.
z.Z. bin ich anfallsfrei.
Beim VSG für eine Befristung (Vertret. Babyjahr
) in der Buchhaltung habe weder SB noch Epi erwähnt.
Bei zufälliger mündl. Bewerbung als Disponent hatte Chef großes Interesse weil Firma gerade Lager und Prod. erweiterte. Weil dort aber Stapler und Kräne fahren musste ich erwähnen (Gefahr für mich und andere MA) das ich Epi habe aber seit 5 Jahren anfallsfrei bin. Doch das war Fehler, den der Chef lehnte sofort ab weil ihm Risiko zu groß, obwohl ich 5 Jahre anfallsfrei bin und selbst davor nur ganz leichte Anfälle hatte.
S_70
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sandytimmy, Wednesday, 02.04.2014, 14:18 (vor 4519 Tagen) @ Samuel_70
Ja bei Privatunternehmen muss aber wirklich sicher sein dass man einen Betriebsrat hat.
Einige Firmen - z.b. mein altes unternehmen.
Die drücken sich vor einem Betriebsrat indem man in der Filiale nicht zentral angestellt wird. Und das als Marktführer
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Talis, Sunday, 13.04.2014, 10:37 (vor 4508 Tagen) @ ManuelaS
Hallo Manuela,
ob du die Angabe in den Mappen machen musst, kannst du hier im forum ganz häufig lesen - grundsätzlich NEIN!
Was die Präsentationsmappen angeht bleibt das wohl eine Geschmacksache wie es auch Geschmacksache ist ob ich nun meinen Lebenslauf von heute zu gestern oder von gestern zu heute schreibe.
Präsentationsmappen würde ICH grundsätzlich nur in kreativen Berufen hernehmen, ansonsten zu normalen Jobs finde ich Bewerbungsmappen das Richtige!
Sei lieb gegrüßt
umschulung?
pegasus, Saturday, 05.04.2014, 22:17 (vor 4516 Tagen) @ sandytimmy
Ich gehe mal von meinen persönlichen Erfahrungen bzgl. "Amtsärzten" aus.
Bei meinem letzten amtsärztlichen Gutachten stand nur drin, dass ich die allgemeinen antiquierten für Epileptiker ungeeigneten Sachen nicht machen dürfe und mehr nicht. Nach dem ich nun in Bethel war wurde nach dem BGI 585 eingeschätzt, dass ich generell in die Gefährdungskathegorie B einzuordnen sei, ausgenommen hiervon sind Arbeitsplätze nach der Bildschirmarbeitsplatzverordnung.
Das bedeutet konkret. Auch wenn dir das ein Amtarzt gesagt hat, so hat dieser generell keine Ahnung von den BGI 585, denn dafür ist es schlicht und ergreifend zu umfangreich und so ein Amtsarzt kann unmöglich alle Erkrankung und Gefährdungspotentialle und Einschätzungsmöglichkeiten kennen, daher würde ich dir raten, mach eine medizinische Rehabilitation, wie zum Beispiel in Bethel, denn dort bekommst du so schnell keine Arbeitsunfähigkeit beschieden, sondern sehr viel konkreter dargestellt, was du mit deiner Form der Epilepsie machen darf und was nicht.
umschulung?
sandytimmy, Saturday, 05.04.2014, 22:32 (vor 4516 Tagen) @ pegasus
Er hat mich nicht für arbeitsunfähig, nur für berufs unfähig erklärt. Ich soll mir alternativen über legen.
Meiner Meinung nach kann ich auch weiter als Augenoptikerin arbeiten. Schwierigkeit ist einen chef zu finden der mit dem extrem schlechten Gedächtnis leben kann. Die Anfälle waren nie ein Problem
umschulung?
pegasus, Sunday, 06.04.2014, 00:52 (vor 4516 Tagen) @ sandytimmy
Ist für mich persönlich das gleiche, weil ich könnte auch EU Rente beantragen, aber ich fühle mich dafür einfach zu jung und die Rente wirft nicht viel ab, die ich derzeit bekommen würde und ich kann mir besseres vorstellen als ständig nur vom Staat abhängig zu sein.
Nichtsdestotrotz, bleibe ich dabei. Wenn du es gesichert haben willst, mach eine medizinische Rehabilitation für Epilepsie
http://www.mara.de/epilepsie-zentrum/rehabilitation.html
Dort bekommst du eine ausführliche arbeitsmedizinische Einschätzung in Bezug auf deine Epilepsie, sowie eine Arbeitsdiagnostik und das ist alle Male besser als eine Einschätzung von einem Amtsarzt, der sich mit Sicherheit nicht mit der Epilepsie vollständig auskennt.
umschulung?
sandytimmy, Wednesday, 16.04.2014, 20:10 (vor 4505 Tagen) @ sandytimmy
Möchte gern mal eure Meinung wissen.
Schaut mal bitte auf die Seite von
Epilepsie-gut-behandeln de.
Da steht unter berufen wofür man als Epileptiker geeignet ist, medizinisch - technischer Assistent
Das ist doch ein Beruf entweder im labor - also mit konzentrierten säuren oder basen
Oder in der Radiologe, also mit Strahlung oder in der funktionsdiagnostik, da steht was von intraoperativem monitoring.
Ist das als Epileptiker nicht zu gefährlich, entweder für einen selbst oder für die Patienten
Oder hab ich da etwas falsch verstanden?
Ich denk ja über Umschulung nach und finde den Bereich eigentlich interessant
umschulung?
Samuel_70, Wednesday, 16.04.2014, 22:08 (vor 4505 Tagen) @ sandytimmy
Da steht unter berufen wofür man als Epileptiker geeignet ist, medizinisch - technischer Assistent
Das ist doch ein Beruf entweder im labor - also mit konzentrierten säuren oder basen
Oder in der Radiologe, also mit Strahlung oder in der funktionsdiagnostik, da steht was von intraoperativem monitoring.
Ist das als Epileptiker nicht zu gefährlich, entweder für einen selbst oder für die Patienten
Im Labor wird nicht nur mit Säuren und Giften gearbeitet.
Und auch eine "Schwester" die das EEG, MRT oder CT macht ist nicht selten eine MTA.
Interessant ist die Arbeit schon.
S_70
umschulung?
sandytimmy, Wednesday, 16.04.2014, 22:39 (vor 4505 Tagen) @ Samuel_70
Ja das ist die mta-r
Also Radiologie Assistentin
Es gibt aber auch mta-l
Das ist eine andere Ausbildung, laboratoriumsassistentin die kultivieren Keime, untersuchen Zell proben usw
Und sowas als Epileptiker. Auch Radiologie - wenn man bedenkt was für Unsinn ich während eines komplex - fokalen Anfalls mache.
Man muss sich ja vor Beginn der Ausbildung entscheiden zwischen mta-l, mta-r und MTA- f
Das sind jeweils andere Berufe
umschulung?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Thursday, 17.04.2014, 18:46 (vor 4504 Tagen) @ sandytimmy
Ich glaub bei MTA muss man wirklich nach den 4 Fachrichtungen unterscheiden:
- MTLA: Medizinisch-Technische Laboratoriumsassistenten (evtl. weniger gut geeignet für jemanden, der GMs hat)
- MTRA: Medizinisch-technische Radiologieassistenten ; ist vielleicht für den Patienten komisch, wenn was ist, aber da sehe ich jetzt kein Problem bei jemanden, der selten Anfälle hat
- MTAF: Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik (Belastungs-EKG und ähnliches) ; dazu würde ich das selbe sagen, wie zur Radiologieassistenz
- VMTA: Veterinärmedizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten
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Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
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sandytimmy, Thursday, 17.04.2014, 20:21 (vor 4504 Tagen) @ huge88
Ja so sehe ich das leider auch.
Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass ein Arbeitgeber mit den anfallen einen einstellt bei den Risiken. Bei funktionsdiagnostik den ich kaum Probleme und Radiologie? Labor halte ich für sehr ungeeignet
Gefahren Stoffe und Gewebeproben können im über tragenden Sinne wertvoll sein, wenn die Entnahme mit schmerzen verbunden war oder kein zweites mal möglich ist