Bethel

cässy, Wednesday, 02.04.2014, 14:28 (vor 4519 Tagen)

Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum und habe mich jetzt dazu entschlossen mich hier bei euch anzumelden. Ich habe jetzt schon einiges mitgemacht in den letzten 15Jahren. Diagnose Epilepsie-Medikamente eingenommen-darunter jedoch keine befriedigende Anfallsfreiheit; dann wurden sie abgesetzt im Jugendalter da man eine Rolando-Epilepsie vermutete. Weiterhin jedoch kleine Anfälle die ich seit Kind an kannte und dann wieder ein GM-Anfall. Diagnose Epilepsie- auffällige EEGs aber nie mit den epilepsietypischen Potenzialen, aber auffällig-Medikamente- wieder keine befriedigende Reduktion, kleine Anfälle häuften sich, Tavor dazubekommen, und alles wurde noch schlimmer. Dann eine zweite Meinung aus einer anderen Klinik. Dort 1.Vorstellung: aufjedenfall Epilepsie, neues Medikament und eine stationäre Aufnahme. Dann hieß es aufeinmal man würde im EEG nichts typisches sehen und daher würde alles für psychogene Anfälle sprechen. Entlassung und Psychotherapie die aber auf dem Gebiet nicht viel gebracht hat. Dann ging es weiter mit GM-Anfällen die zu nahmen und weiterhin kleine Anfälle. Wieder ins KH mit, zum Glück, Video-Aufzeichnungen von mir. Und dann hieß es, es sei ohne Diskussion Epilepsie. Ich bekam Medikamente und wurde dort aber nicht weiter untersucht und habe mich so selber in Bethel angemeldet und jetzt auch einen Neurologen gefunden der mich dabei unterstützt.
Es soll jetzt abgeklärt werden ob eine OP in Frage kommt da der V.a.einer linksseitigen Temporallappenepilepsie besteht. Ich habe jetzt einen Termin für den stationären Aufenthalt in Bethel, Bielefeld für die prächirurgische Diagnostik bekommen.
War von euch schonmal jemand dort und hat einen ähnlichen Weg auch durchlaufen? Wie ging es euch und habt ihr euch dort wohl gefühlt?
Würde mich über Antworten freuen.
Cässy


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