Absetzen von Medikamenten - was kann passieren ?

unbekannt, Monday, 14.04.2014, 20:19 (vor 4507 Tagen) @ Twinky


mit 16j fiel ich dann das erstemal um und wurde von allen seiten verflucht :))


Verflucht ? Oha. ;-)
Wie schnell ging das bei dir mit dem Absetzen ?

Naja die Warnungen klingen halt hier und im anderen Forum immer so dramatisch :
" Setz bloß nicht deine Medikamente selber ab ".Dann klingt das immer noch nach Mehr.
Oder mein ExExarzt " dann können sie wieder einen Anfall kriegen " (*Zeigefinger erheb*).Ja nu daß weiß ich eigentlich selber.

Aber ich spür schon bei kleinen Veränderungen der Dosis rauf oder runter daß ich mich am Hinterkopf total verspanne.Daß das nur ein negatives Placebo ist kann ich mir nicht wirklich vorstellen.Naja zumindest hab ich jetzt nachdem ich mir am vorletzten Samstag erlaubt habe morgens 250 Gramm weniger zu nehmen kaum noch nervige Blähungen und mein Schlaf ist auch besser geworden.

Mal zu eventuellen Langfolgen : Jemand meinte mal zu mir " ja wenn der Wirkstoff aus dem Körper raus ist dann ist auch der Entzug vorbei " .Ist das wirklich so einfach ?
Also ich mein die Enzyme und die ganzen Andockstellen an den Synapsen haben sich doch an den Wirkstoff angepaßt und eventuell oder wahrscheinlich ummodelliert ?
Und wenn ich mal nur für einen Augenblick die guten Medikamente mit den bösen Drogen vergleiche. Jemand der mal wirklich körperlich abhängig von einer Droge wie Alkohol , Heroin ect. war der kann doch durchaus weiterhin auch nach einem Entzug körperliche Probleme und Auffälligkeiten über einen längeren Zeitraum haben oder etwas nicht ? Mal von dem Verlangen selber abgesehen.


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