erzählt ihr mir eure geschichte?
schnüpü, Tuesday, 29.04.2014, 00:21 (vor 4493 Tagen)
hallo liebe Mitglieder!
ich bin noch neu und würde gerne mal eure Geschichten, euren verlauf eurer epi hören bzw lesen.
ich kenne nur meine geschichte und würde es interessant von anderen ihren verlauf mal kennen zu lernen.
ich kenne keinen menschen persönlich der eine epi hat mit den ich mich austauschen könnte.
ich fange mal an:
ich glaube ich war 12 jahre alt und bin morgens ab und zu nachdem ich aufgestanden bin umgekippt, habe also in dem fall ein Grand mal gehabt, dieses immer im bad wenn ich mich für die schule fertig gemacht habe.
mein Verhältnis zu meinen Eltern bzw zu meinen vater war nicht gerade besonders.
mein vater beschimpfte mich und meinte ich mache das mit Absicht um nicht in die schule zu müssen. wie ich mich gefühlt habe zu den Zeitpunkt weiss ich nicht mehr.
die großen anfälle häuften sich, bis meine mum mal auf den Gedanken kam mit mir zum doc zu gehen. mein Hausarzt sagte ich habe kreislaufprobleme und verschieb mir erstmal kreislauftropfen zur Beobachtung.
es wurde nicht besser und wurde somit zum neuro überwiesen.
meine Eltern schilderten den neuro wie mein "zusammenbrechen" ausgesehen hat.
ich bin hingefallen, habe kleine stotternde laute von mir gegeben und die augen verdreht. es dauerte wohl Sekunden wenn ich mich recht erinnere.
in regelmäßigen abständen habe ich auch Myoklonien gehabt im gesicht, diese abartigen zucken,( die ich vor einen Monat mal wieder hatte nach 6 jahren anfallsfreihet, bin in ärztlicher Behandlung, muss erst abwarten bis die Ergebnisse da sind).
der doc diagnostizierte eine epi. ich war 12 jahre alt und konnte mit der Krankheit nichts anfangen. ich wusste nur das ich immer mehr angst bekam.
meine vater hatte demnach ein schlechtes gewissen, weil er dachte ich falle mit Absicht um.
mit der zeit habe ich die epi immer mehr wahr genommen, ich hatte anfälle im bad, meine Eltern mussten sogar einmal die tür aufbrechen weil ich mich eingeschlossen hatte und nen anfall hatte, seiddem wurde nie mehr das bad verschlossen, der schlüssel kam weg.
es kam vor das ich oftmals beulen am kopf hatte weil ich mit den kopf an die Badewanne geschlagen bin. anschließend war ich immer müde und habe mich wieder ins bett gelegt damit ich schlafen konnte.
ich brauchte immer ein paar tage um das geschehen zu verarbeiten da ich mich auch allgemein immer danach unwohl und ekelig im kopf fand.
es kam 2mal sogar vor das ich in der Öffentlichkeit ein epi anfall hatte.
einmal in einer Eisdiele und einmal bei bekannten auf den Hof.
ich erinnerte mich nach dem anfall an nichts. ich wusste nicht wo ich bin was ich tat und was los ist.
ich erinner mich nur das ich immer geweint, richtig geweint habe, aus angst, Hilflosigkeit.
mit der zeit wurden meine medis geändert und war gut eingestellt.
ich hab jahrelang die med mit der pille genommen und nichts passiert, doch irgendwann war es wieder so weit. es passierte wieder.
es gab paar mal tage wo ich nach mein morgendlichen anfall trotzdem noch in die schule wollte, wie ich das geschafft habe weiss ich heute garnicht mehr.
es stellte sich zumindest raus das das nebenwirkunge waren und sich die med miteinander nicht mehr vertragen haben.
also weg damit und spirale rein!
seiddem bin ich 6 jahre anfallsfrei.
vor einem Monat hatte ich aus unerklärlichen gründen wieder Myoklonien, was mich beunruhigt und angst macht. in unregelmäßigen abständen habe ich seiddem komische Gefühle, als würden Zuckungen kommen, tun sie aber nicht. fühle mich ekelig und nicht gut, bin grad in Behandlung woran das liegen könnte. ich habe verschiedene Theorien:
- war starke Raucherin, habe vor 2 Monaten aufgehört zu rauchen, somit 5 kg zugenommen, hat sich mein Blutwert verschlechtert? hat das einfluss auf die epi?
- hab ich vielleicht Probleme mit meiner Schilddrüsenunterfunktion?
- ich trage eine hormonspirale in mir, ich trage sie jetzt 6 jahre, nach 5 sollte die raus, aber frauendoc sagte diese kann man ruhig bis zu 7 jahre ohne Probleme tragen, ist das richtig oder ist mein Hormonhaushalt durcheinander und das verursacht meine derzeitige Situation?
mein neuro sagt ich soll erstmal abends etwas mehr vom lamotrigin einnehmen
war heut zur blutabnahme und warte jetzt meine werte ab und in 2 Monaten habe ich einen Termin zur kontrolle in einer epi fachklinik.
für mich stehen alle fragen noch offen und muss derzeit abwarten.
in übrigen musste ich mir auch jetzt neue Ärzte suchen da ich von NRW nach Bayern gezogen bin, und jetzt Ärzte finden bei den ich mich wohl fühle und vertrauen kann.
dies ist meine geschichte, mag sein das ich das ein oder andere vergessen habe...
wie ist eure geschichte? darf ich dran teilhaben?
mir würde es gut tun zu lesen das ich nicht alleine bin und mich austauschen kann.
lg und alles gute eure schnü :)
angst im körper gefangen zu sein und nichts unternehmen zu können. es war schlimm.
erzählt ihr mir eure geschichte?
pegasus, Tuesday, 29.04.2014, 09:44 (vor 4492 Tagen) @ schnüpü
Hier findest du einige Geschichten
erzählt ihr mir eure geschichte?
schnüpü, Tuesday, 29.04.2014, 11:16 (vor 4492 Tagen) @ pegasus
danke, das sehr hilfreich und hoffe hilft mir! ich wünsche dir alles gute!
lg die schnü =)
erzählt ihr mir eure geschichte?
huge88, Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen, Tuesday, 29.04.2014, 19:51 (vor 4492 Tagen) @ schnüpü
wie ist eure geschichte? darf ich dran teilhaben?
Ich geb Dir mal ne Kurzzusammenfassung:
Mit 17 (gleich nachdem ich meinen Führerschein hatte), hatte ich den ersten Anfall. Bald darauf den zweiten. Also kamen Medis. Damit war ich dann jahrelang anfallsfrei. Dann kam nach ein paar Jahren die schöne aut-idem-Regelung, hatte mich selbst bis dato nie mit Epilepsie groß thematisch auseinander gesetzt(wozu auch, mir ging es ja gut). Ich glaubte also meinem Arzt und den Apothekern, als die sagten, dass die Generika genaus das selbe wären - von der nicht identischen Bioäquivalenz bzgl. der Aufnahme in den Körper sagten die nix. Naja, damit gingen im Prinzip dann die Anfälle wieder los. Ich schreib im Prinzip, da bei durchschnittlich einem Anfall im halben Jahr in meiner nicht-anfallsfreien Zeit sich das schlecht assoziieren lässt, wenn das nicht gleich nach dem Wechsel passiert.
Naja, im Endeffekt hat hochdosieren und der erste Mediwechsel nichts gebracht. Im Gegenteil, unter dem zweiten ging's mir bescheiden, weil ich eine Breitseite an Nebenwirkungen abbekommen hab. Das war auch so die Zeit, wo ich angefangen hab, mich mehr damit auseinander zu setzen. Neurologenwechsel, nochmal Medikamentenwechsel. Zwar keine Nebenwirkungen, aber auch keine Anfallsfreiheit. Dann in die Epilepsieambulanz (in Erlangen ist für mich eine ja praktisch vor Ort) und nach recht kurzer Zeit und nachdem's ja zu der Zeit dann endlich Studien dazu gab, dass für manche der Wechsel zwischen wirkstoffidentischen Präparaten eben durchaus problematisch ist, stimmten die Ärzte meinem Vorschlag zu, noch einmal mich ordentlich auf meinen ursprünglichen Wirkstoff einzustellen und siehe da, seitdem bin ich wieder sei mehreren Jahren anfallsfrei, nebenwirkungsfrei, jetzt 25 und mein Studium läuft auch glatt.
Ja, ich glaub, das war das wichtigste in Kürze.
--
Das ist der Weisheit letzter Schluss:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muss.
Johann Wolfgang Goethe - Faust, der Tragödie zweiter Teil
erzählt ihr mir eure geschichte?
sandytimmy, Tuesday, 29.04.2014, 21:33 (vor 4492 Tagen) @ schnüpü
Hallo schnüpü,
Ich bin momentan 36 und habe somit 35 Jahre Epilepsie hinter mir, mit vielen Höhen und tiefen.
In meiner Kindheit hatte ich in der Regel 1-2 Anfälle täglich. Bis ich mit 14, im Rahmen einer Ferien Freizeit für zwei Wochen nach Überlingen gefahren bin. Da die Betreuer nach einigen tagen die Schnauze voll davon hatten sind sie dort mit mir zum neuro, der mir Carbamazepin verschrieb.
Sofort gingen die Anfälle stark zurück. In Kombi mit sabril und ergenyl war ich dann für Jahre anfallsfrei.
Mit ca 25 habe ich dann die medis abgesetzt und war dann die nächsten fünf Jahre trotzdem anfallsfrei. In der Zeit habe ich eine zwillingsschangerschaft durchgemacht
Als die kurzen drei waren fing es wieder an mit den Anfällen. Ich habe zig Kombis und Wirkstoffe durch probiert, ohne endgültigen Erfolg.
Vor zwei Jahren war ich in Bonn zur prächirurgischen Diagnostik, habe mich aber dagegen entschieden.
Mein Hauptproblem sind nicht die Anfälle sondern die extrem schlechte Konzentration, wie bei vielen hier im forum . Deshalb hatte ich ende letzten jahres auch meine arbeit verloren. Damit muss man sich abfinden
erzählt ihr mir eure geschichte?
Samuel_70, Tuesday, 29.04.2014, 23:15 (vor 4492 Tagen) @ schnüpü
seiddem bin ich 6 jahre anfallsfrei.
vor einem Monat hatte ich aus unerklärlichen gründen wieder Myoklonien, was mich beunruhigt und angst macht. in unregelmäßigen abständen habe ich seiddem komische Gefühle, als würden Zuckungen kommen, tun sie aber nicht. fühle mich ekelig und nicht gut, bin grad in Behandlung woran das liegen könnte. ich habe verschiedene Theorien:- war starke Raucherin, habe vor 2 Monaten aufgehört zu rauchen, somit 5 kg zugenommen, hat sich mein Blutwert verschlechtert? hat das einfluss auf die epi?
Ähnliches ist mir geschehen.
Anfallsfrei - aufgehört mit rauchen - zugenommen - und Anfälle kamen wieder.
2002 war ich in der Klinik, bekam neue Medi`s und war dann reichlich 2 Jahre anfallsfrei.
Ende 2004 kam Genehmigung für den Führerschein. Hatte mit Hilfe des Pflasters sofort aufgehört mit rauchen und auch einige Pfündchen zugelegt. Paar Monate später, war unmittelbar vor der FS-Prüfung, bekam ich schwere Grand-Mal Anfälle, wie ich sie in den 20 Jahren zuvor noch nicht hatte. Bekam neue Medi`s, doch das Ziel (FS und Auto) waren geplatzt und ich hab langsam wieder angefangen mit rauchen. Die Anfälle sind in den darauffolgenden Monaten schwächer geworden und seit 2006 wieder anfallsfrei. Meine Vermutung für die Wiederkehr der Anfälle ist das Anti-Raucher-Pflaster, doch das hatte ich erst später erfahren, weil ich den Beipackzettel bis dahin noch nicht gelesen hatte. Oder lag es doch am neuen Gewicht? Ich weiß es nicht, inzwischen aber auch egal.
S_70
erzählt ihr mir eure geschichte?
schnüpü, Tuesday, 29.04.2014, 23:38 (vor 4492 Tagen) @ Samuel_70
danke das ihr mir eure Geschichten, euren verlauf offenbart habt!
ich finde es hilfreich andere Lebensgeschichten zu erfahren, es hilft mir etwas mit all dem was ich habe umzugehen.
erstaunlich was bei euch allen passiert ist und wünsche allen nur das beste und vom herzen alles gute!
ich bin schon nervös, bekomme morgen meine blutergebnisse, ich bin gespannt!
ich hoffe mir wird endlich geholfen!
eure schnü <3
erzählt ihr mir eure geschichte?
Alicia, Wednesday, 30.04.2014, 20:37 (vor 4491 Tagen) @ schnüpü
Hallo schüpü hier meine kurzfassung
Mein name ist alicja och bin in polen geboren und ich bin 18 Jahre alt ich mache zurzeit eine Maßnahme in der Küche meine Maßnahme geht zu ende im august meine beraterin sagt das ich nichs schafe ich hab ein Platz bekommen um mein Hauptschulabschluss nachzuholen aber wegen meine konzentrationsproble wird das schwierig sein aber ich hoffe das dass klapt epilepsie hat angefangen mit 2jahren und zwar meine anfälle sache so aus das ich Fieber bekommen habe ich hab gezittert und mir lief Schaum aus den mund später wo ich etwas elter war so 8 ist dazu gekommen das ich in ein punkt gestartt habe in 2006 kam ich mit meinen Eltern nach Deutschland ich war von da an in uniklonik münster dda war mein arzt von epi ärzte ich weiß aber nicht mehr wie oft ich dahin gefahren bin, das letzte mal in Münster wo icch untersuchung hatte war in Oktober 2013 mein eeg war etwas komisch dann haben die gesagt das die die Untersuchungen nochmal wiederholen wollen und dann sagten die das ich mir ein neuen arzt suchen soll weil ich ja schon 18bin und ja so ist es zu ende gegangen ich habe ein neuen neurolohe termin habe ich am 15.05.2014 mal gucken achso Medikamente habe ich aufgehört zu nehmen mit 15 und jetzt habe ich richtig konzentrationsprobleme bin sehr vergeslich geworden und starre immer noch in ein punkt Katastrophe naja mal gucken was der arzt noch so sagt .
Und wie waren deine blutergebnise was haben die gesagt?
Schöne grüße; )
erzählt ihr mir eure geschichte?
schnüpü, Wednesday, 30.04.2014, 23:57 (vor 4491 Tagen) @ Alicia
Hallo schüpü hier meine kurzfassung
Mein name ist alicja och bin in polen geboren und ich bin 18 Jahre alt ich mache zurzeit eine Maßnahme in der Küche meine Maßnahme geht zu ende im august meine beraterin sagt das ich nichs schafe ich hab ein Platz bekommen um mein Hauptschulabschluss nachzuholen aber wegen meine konzentrationsproble wird das schwierig sein aber ich hoffe das dass klapt epilepsie hat angefangen mit 2jahren und zwar meine anfälle sache so aus das ich Fieber bekommen habe ich hab gezittert und mir lief Schaum aus den mund später wo ich etwas elter war so 8 ist dazu gekommen das ich in ein punkt gestartt habe in 2006 kam ich mit meinen Eltern nach Deutschland ich war von da an in uniklonik münster dda war mein arzt von epi ärzte ich weiß aber nicht mehr wie oft ich dahin gefahren bin, das letzte mal in Münster wo icch untersuchung hatte war in Oktober 2013 mein eeg war etwas komisch dann haben die gesagt das die die Untersuchungen nochmal wiederholen wollen und dann sagten die das ich mir ein neuen arzt suchen soll weil ich ja schon 18bin und ja so ist es zu ende gegangen ich habe ein neuen neurolohe termin habe ich am 15.05.2014 mal gucken achso Medikamente habe ich aufgehört zu nehmen mit 15 und jetzt habe ich richtig konzentrationsprobleme bin sehr vergeslich geworden und starre immer noch in ein punkt Katastrophe naja mal gucken was der arzt noch so sagt .Und wie waren deine blutergebnise was haben die gesagt?
Schöne grüße; )
danke für deine geschichte alicia!
Mein name ist alicja och bin in polen geboren und ich bin 18 Jahre alt ich mache zurzeit eine Maßnahme in der Küche meine Maßnahme geht zu ende im august meine beraterin sagt das ich nichs schafe ich hab ein Platz bekommen um mein Hauptschulabschluss nachzuholen aber wegen meine konzentrationsproble wird das schwierig sein aber ich hoffe das dass klapt
das ist übel das deine Beraterin sagt das du das nicht schaffen wirst, dann muss sie sich mehr mühe geben in deiner Therapie damit du es schaffst.
du darfst dich nur nicht unter druck setzten, dann läuft nämlich nichts.
ich bin mir sicher mit der passenden hilfe und Unterstützung schaffst du den abschluss, manchmal braucht es halt mehr zeit, es ist wie bei der liebe, da dauert es auch manchmal lange bis man die richtige Person für sein leben gefunden hat, auch wenns jahre dauert, irgendwann hast du erfolg! ;)
es ist gut das du bald dein Termin beim doc hast, das ist ja bald, und dann kannst du alles abklären, vermute mal das du wieder med einnehmen musst um die schwäche wieder in den griff zu bekommen.
ich weiß wie blöd med einzunehmen sind.
ich muss mir jeden morgen den wecker auf 5 Uhr stellen damit ich sie pünktlich einnehme, ich muss sie vor den aufstehen nehmen, und da ich oft morgens um 6 aufstehen muss, nehme ich sie um 5 damit die wirkzeit gut ist, gelingt mir auch nicht immer, manchmal verschlafe ich auch, ist besonders doof wenn man mal die Möglichkeit hat ausschlafen zu können und der wecker klingelt morgens um 5, besonders unangenehm ist es mir falls ich mal wo anders übernachte, sage dann immer das ich meine schilddrüsenmed einnehmen muss als ausrede.
und um 20 Uhr abend muss ich nochmal med nehmen.
Und wie waren deine blutergebnise was haben die gesagt?
so stark kann deine Konzentrationsschwäche nicht sein, das du nach meinen blutergebnissen fragst, somit erkenne ich das du dich interessierst! danke!
ich saß den ganzen tag vorm tele und um 19 Uhr das Ergebnis, alle werte sind gut, und der blutspiegel für mein lamotrigin was ich einnehmen muss für die epi ist erst nächste Woche da. das heißt wieder warten :(
ich habe so gehofft das die schilddrüsenmed geändert werden muss, das daran meine Myoklonien verantwortlich sind, aber es werden wohl die epi med dran schuld sein, und die umzustellen, da bin ich vorsichtig und ängstlich.
mehr als abwarten kann ich nicht, und zum Facharzt kann ich erst in 2 Monaten für ein eeg. alles blöd was wir durchmachen müssen.
erzählt ihr mir eure geschichte?
Alicia, Thursday, 01.05.2014, 10:16 (vor 4490 Tagen) @ schnüpü
Nichs zu danken ;) ja ist auch blöd mit diser beraterin die hat sogar auf den tisch gehauen weil man ihr zu viele fragen stellte naja ich habe jetzt eine andere beraterin ich weiß jetzt nicht genau wie das heißt aber ich habe die andere beraterin hatte mit ihr einmal ein trmin und war sehr gut sie hat ahnung ;) sie hat auch gefragt wegen meine Gesundheit da hab ich ihr gesagt das ich früher epi hatte und dass richtige Störungen gebliben sinf und sie hat gesagt das ich ergotherapie für Konzentration und gefechniss brkommen kann was ich garnicht wusste .
Medikament und noch so früh das ist mies wann nimmst du denn für tabletten ?
Und warum so früh ?
Also konntest du heute auch nicht anschaffen wir haben ja ein Feiertag
Das ist doch schonmal gut das deine Werte gut sind auf fie anderen musst du zwar warten aber auf was muss man schon nicht abwarten
Stress dich nicht so das wird schon gut gehen hoffe ich
Viel Glück; )
erzählt ihr mir eure geschichte?
Alicia, Thursday, 01.05.2014, 10:17 (vor 4490 Tagen) @ Alicia
Och hab vergessen was zu fragen was nimmst du drnn für tabletten ?
erzählt ihr mir eure geschichte?
schnüpü, Thursday, 01.05.2014, 11:25 (vor 4490 Tagen) @ Alicia
Hallo liebe alicia!
Das ist doch super das deine neue Beraterin mehr Ahnung hat und dir mut und zuversicht gibt!
Das kann dann ja nur gut werden, bist sicher in guten Händen!
Ich nehme lamotrigin morgens 250mg und abends seid letzer Woche 300mg.
Das nicht grad wenig.
Ich arbeite in der Altenpflege und muss daher morgens schon um 6 halb 7 auf Arbeit sein. Ich muss die med vor dem aufstehen nehmen weil ich meine Anfälle damals überwiegend morgens hatte.
Es ist ja auch schön das die blutwerte gut sind, nur somit muss dann sicherlich mit den lamotrigin rumexperimentiert werden, was wohl die beste do sis für mich ist. Was meine epi angeht bin ich echt vorsichtig mit den med.
Hatte mal eine toxische Menge an med in mir gehabt, das heißt gefährliche Überdosierung.
Da musste ich morgens und abends 300mg einnehmen, deshalb bin ich unsicher das ich abends seid jetzt wieder 300mg einnehmen muss.
Die Überdosierung war anfangs nicht zu erkennen, mir war übel schlecht und schwindelig. War dann im kh und nach 3 tagen haben die festgestellt das es zu viel war und musste dann 250mg morgens und abends nehmen.
Alles etwas anstrengend!
erzählt ihr mir eure geschichte?
Alicia, Thursday, 01.05.2014, 18:11 (vor 4490 Tagen) @ schnüpü
Achso okay auch ziemlich voiel ! Und als altenpfleger hast du keine Probleme irgendwas was dich vielleicht stört
erzählt ihr mir eure geschichte?
schnüpü, Friday, 02.05.2014, 11:12 (vor 4489 Tagen) @ Alicia
liebe alicia,
zum ersten hasse ich mein Job! ich bin da dasmals so reingerutscht und hat ,mir spass gemacht, mit der zeit habe ich aber gemerkt, ich will das nicht mehr machen.
das was ich machen möchte kostet Geld für eine Ausbildung,was ich nicht habe.
blöd ist wenn du aus dein tag- nachtryhtmus raus kommst. ich arbeite im Tagdienst, musste aber auch mal für die Nachtschicht einspringen, das war doof, hatte 6 nächte am stück, aber es ist alles gut gelaufen, es ist nichts passiert und war hail froh darüber.
klar besteht auch die Gefahr das ich beim med stellen oder anderen Kleinigkeiten umfalle, aber die Gefahr lauert überall, das heißt es ist egal was du tust, wir haben die Krankheit und müssen damit leben.
man selbst darf sich nicht von der ausserwelt isolieren und abgrenzen, und ich weiß auch das es manchmal nicht einfach ist, aber wir dürfen uns nicht von unserer Krankheit besiegen lassen.
ich wünsch dir alles gute und erfolg auf ein weiteren Lebensweg alicia =)
erzählt ihr mir eure geschichte?
Winterfell, Friday, 02.05.2014, 00:39 (vor 4490 Tagen) @ schnüpü
hallo schnüpü :)
ich habe komplex-fokale Anfälle,ich wusste bis zur Diagnose nicht das es andere Formen der Epilepsie gibt.Für mich gab es nur tonisch-klonische so wie es die Mehrheit kennt.
Angefangen haben die Anfälle Anfang 2009,ich selbst habe nie etwas mitbekommen da mir die Zeit in der ich abwesend bin nicht fehlt.In der Zeit kann man mich von der Küche in das Wohnzimmer bringen,für mich ist das als wäre ich immer im Wohnzimmer gewesen.
Diese Phase ist aber schon die sogenannte Regenerierungsphase.Der eigentliche Anfall findet davor statt,eine Aura oder sowas besitze ich leider nicht.Das einzige Gefühl was ich öfters habe ist als wäre ich in mir selbst gefangen.Ich nehme die Umgebung zwar wahr,kann aber nichts sagen oder reagieren und habe das Gefühl jeden Moment umzufallen.Ist schwer dieses Gefühl zu beschreiben.Ich für meinen Teil denke das es ein unterdrückter Anfall ist.Lamotrigin löst die Anfälle nämlich nicht auf sondern unterdrückt diese nur das sie nicht aktiv ausbrechen.
Die im Epizentrum sagten,das es schon von der Geburt an da war,hatte bei der Geburt kurzfristigen Sauerstoffmangel und dadurch eine Ausblutung bekommen.Wir vermuten das der Auslöser ein Schlag auf den Hinterkopf war.August 2008 haben mein damaliger Freund und ich durch die Wohnung getobt,bin rückwärts gestolpert und mit dem Hinterkopf frontal gegen den Türrahmen gestürzt,sah nicht schön aus und gab viele Stiche zum nähen 
Anfang 2009 kam der erste Anfall,mein Freund erzählte mir das ich plötzlich unkontrollierbare Bewegungen gemacht habe und meine Motorik versagte;ich dachte er will mich nur ärgern.Später wurden es für mich lächerliche Geschichten,ich selbst habe ja nie etwas davon mitbekommen.Während den Anfällen sprach ich oft von irgendeiner Flucht,das ich auf ihn gewartet habe und so ein Mist.Wenn ich etwas in der Hand hielt,konnte es mir keiner wegnehmen da meine Hand wie versteinert war.Mein Freund hatte einfach ganz normal mit mir gesprochen,mich gefragt wie ich heiße,wo ich wohne,wie unsere Katzen hießen usw. Zu 80% gebe ich die richtige Antwort aber besitze keine Erinnerungen an das Gespräch.Bei einem späteren Klinikgespräch hatte mein Freund nochmal gefragt ob er was tun kann,außer nur mit mir zu sprechen,vor dem leichten rütteln hatte er immer Angst gehabt weil er nicht wusste ob das Auswirkungen hat.Er wurde sogar vom Arzt gelobt
Durch das rütteln bzw. zwanghaften zurückholen könnte mein Hirn einen Schock bekommen da die Regenerierungsphase unterbrochen wird und darin stecken bleiben.Ich war geschockt und meinem Freund so unendlich dankbar das er es nie versuchen wollte.
Als ich dann einen dieser Aussetzer bei einem Besuch meiner Mutter hatte gingen wir zum Neurologen,seine vorläufige Diagnose: dissoziative Zustände.Brachte aber niemanden weiter,bis er auf die Idee kam mich ins Epilepsiezentrum nach Erlangen zu schicken.Ich und Epilepsie?? o.O
Dort bekam ich MRT,pychologische Gutachten,Gedächnis/Koordinationstests und ein Monitoring verpasst.Lauter Elektroden auf dem Kopf,Videoüberwachung und musste mit so einem Stecker stets beim Bett,am Tisch oder auf dem Klo verbunden sein und immer schön vor der Überwachungslinse,außer auf dem klo natürlich.
Nach 10 Tagen stand dann doch fest:Epilepsie
Ich konnte mir 3 Anfälle auf einem Band ansehn,ich wusste nicht ob ich heulen oder lachen sollte.Im ersten sprach ich tatsächlich davon auf der Flucht zu sein,beim zweiten hing ich den Telefonhörer auf die andere Seite des Bettes bevor ich weiter telefonierte.Der dritte war nicht ganz eindeutig da er im Tiefschlaf zu scheinen schien.
Ab da bekam ich Lamotrigin dispers von Hormosan,gleich mit der Anweisung diese Firma nicht zu wechseln wegen den ganzen Zusatzstoffen die je nach Hersteller anderst sind. Wieder zuhause litt ich unter Pankikattacken und Angstzuständen;alleine vor die Tür gehen konnte ich nicht mehr.Die Angst draußen Anfälle zu bekommen,alle schauen auf mich und lachen über meine wirre "Performance", war zu viel
Meine Familie konnte damit nicht viel anfangen warum ich mir so ein Kopf darum mache und somit keine große Hilfe.
Mit den Tabletten kam die Müdigkeit,Antriebslosigkeit,Übelkeit,Kopfschmerzen und der verdammte Schwindel.Mein Neurologe meinte das vergeht wieder was aber nicht ganz der Fall war.Mit der Zeit kam das Hände zittern dazu,manchmal kann ich nichts in der Hand halten da ich es einfach fallen lasse.Was mein Teppich schon gequält wurde ^^"
Mein Neurologe meint das kommt nicht von den Tabletten,Lamotrigin ist verträglich und keiner seiner Patienten klagt über Nebenwirkungen oder gar zittern.Als ich sie zeitweise abgesetzt hatte war das zittern komischweise weg,auch mein allgemeines Wohlbefinden war drastisch gestiegen *.* Er nimmt einen nicht ernst,möchte keine Kritik oder ein "aber",bin deswegen auch auf der Suche nach einem der Ahnung von dieser Form der Epilepsie hat.So ist mein momentaner Stand.
lg winterfell 
erzählt ihr mir eure geschichte?
schnüpü, Friday, 02.05.2014, 10:59 (vor 4489 Tagen) @ Winterfell
hey Winterfell!
danke für deine Offenheit und geschichte!
das gefühl mit den gefangen sein im körper kenne ich nur zu gut. ich finde es furchtbar den eigenen körper nicht unter kontrolle zu haben und nicht tun kann. nach meinen Myoklonien habe ich herzrasen aus angst und bekomme dann panik. also kann ich gut mit dir mitfühlen.
ich bin stolz auf dein freund das er so reagiert hat, es freud mich sehr das er sich zurückgehalten hat dich bei den anfall zu berühren. da hast du echt glück gehabt!
ja diese Argumente kenne ich auch von der Familie, " dann kriegst halt nen anfall, stehst wieder auf und gut is" das ist wirklich keine hilfe. gut, das sind laie und haben keine Ahnung und verstehen nichts von unserer Krankheit, von daher können sie sich nicht reinfühlen, das dies ekelhafte gefühl was wir haben kennen sie nicht.
dieses gefühl ist schon wie du sagst, schwer oder fast kaum zu beschreiben.
ich nehme auch lamotrigin ein, ich habe schon oft gehört das lamotrigin solche Nebenwirkungen haben soll wie du beschreibst, ich selbst nehme auch lamo ein und hatte bisher zum glück keine Nebenwirkungen, nur einmal zu hoch eingestellt, das mir schwindelig übel und ekelig war, bis die das damals im kh rausgefunden haben das mein blutspiegel zu hoch war und das daran gelegen hat, das hat gedauert, vondaher kann ich auch das nachvollziehen.
was ich nicht wusste ist das lamo anfälle unterdrückt, und nicht verschwinden lässt, das ist interessant, man lernt nie aus! ;)
ich wünsche dir alles gute und genesung für die Zukunft!
lg die kleine schnü