Ich weiß nicht weiter

:), Sunday, 11.05.2014, 01:12 (vor 4481 Tagen)

Hallo
Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und dachte mir vielleicht find ich hier jemanden der mir helfen kann.
Ich hab jetzt schon seit 12 Jahren Epilepsie und irgendwann reicht es auch ich meine wer will denn schon ein eingeschränktes Leben führen und unter Depressionen leiden. Ich lag letztes Jahr in einer Epilepsieklinik in Bielefeld vielleicht kennt der ein oder andere diese Klinik. Ich hab all meine Hoffnung in diesen Besuch gesteckt.
Die Ärztin sagte mir ich habe eine Veränderung in der Linken Gehirnhälfte bzw eine Verhärtung.
Was genau sich am Gehirn angehärtet hat und für diese Anfälle verantwortlich ist sehen die erst während der op.
Die Ärztin jedoch hat mir von der op abgeraten. Sie sagte mir es bestehe eine gute Chance danach gesund zu werden aber werde dann höchstwahrscheinlich an einem Kurzzeitsgedächtnis leiden und wenn ich die op nicht mache sagte sie werde ich mit der zeit immer mehr vergesslicher und die Tabletten ( lamotrigin ) würden auch nur zu 10% helfen.
Jetzt bin ich ratlos und weiß echt nicht mehr weiter.
Ich habe es satt, ich will gesund sein und angstfrei unter Menschen sein ohne mir Gedanken darüber zu machen dass ich plötzlich einen Anfall kriegen könnte.
Was würdet ihr denn an meiner Stelle tun oder hat/hatte jemand das selbe Problem ?
Danke im Voraus

Ich weiß nicht weiter

Green, Sunday, 11.05.2014, 08:45 (vor 4480 Tagen) @ :)
bearbeitet von Green, Sunday, 11.05.2014, 08:52

Hallo
Wieviel anfaelle hast du den? Kannst Du arbeiten?

Es gibt nichts ehrlichers als das was sie dir in Bielefeld gesagt haben.....du kannst noch in ein anderes
Epilepsiezentrum gehen um fuer dich den inneren Frieden haben das das stimmt. Und du alles getan hast was geht.
die Depressionen kann man behandeln.......machst du das?
Da ist die Epilepsie vielleicht der Auslöser aber nicht die Ursache meistens. Haben Sie da in Bielefeld nichts dazu gesagt?
In den neuen EINFAELLEN. Eine Epilepsiezeitung
Ist gerade ein Bericht einer Frau der Sie durch so eine op alles genommen haben ...die Sprache......
A"also wenn sie dir davon abraten lass es.
Hol Dir Hilfe damit du deine Trauer und Wut und Enttäuschung über die Situation lernst zu leben.
Www.moses-schulung.de
Oben findest du Adressen von Epilepsieberatungsstellen. Und oder Selbsthilfegruppen

So bitter es ist dein Körper andert sich nicht......z.b.über Nacht verlässt
dich das alles......klappt nicht........weiß ich aus Erfahrung..........das einzige was geht ist die Situation in die Hand nehmen. Und auf gehts......das geht....bestimmt..
:-) :-) :-)
Ich bin seit über 27 Jahren therapieressistent habe viele anfaelle und bin auch in Bethel in Behandlung und sehr zufrieden auch wenn sie mir nicht helfen können..

Heute bin ich auch traurig es ist an schwimmen im Freibad.......aber ich habe zu viele anfelle mein Rheuma tut weh ohne ende......so bleibe ich besser daheim......Schade......aber so ist es
darum mache ich mir nun eine Waermflasche und einen Kaffee und geh wieder ins Bett.

Gruss Green

Ich weiß nicht weiter

Green, Sunday, 11.05.2014, 08:57 (vor 4480 Tagen) @ :)

Hallo

Vergessen ist ein grosses Thema hier im Forum gib mal es in die Suchfunktion ein und es gibt viel zulesen.
Am Dienstag kam bei der Sendung Visite was zu diesem Thema bzw. gehirnjogging.
das gefiehl mir und ich habe auch schon angefangen mit den Baellen was da gezeigt wurde zu üben.. lustig.
Das Buch von Horst Lutz habe ich mit in der Buecherrei aus geliehen.
Gruss Green

Ich weiß nicht weiter

Heidi, Sunday, 11.05.2014, 10:24 (vor 4480 Tagen) @ :)

Hallo :)

Ich hab jetzt schon seit 12 Jahren Epilepsie und irgendwann reicht es auch ich meine wer will denn schon ein eingeschränktes Leben führen und unter Depressionen leiden.

Zuerstmal ein herzliches Willkommen hier Forum.
Deine Ängste und Erfahrungen haben die meisten hier zu bewältigen. Es ist also nicht so, dass Du ganz alleine bist. Allerdings solltest Du Dich bei Depressionen von einem Fachmann/frau behandeln lassen.

Die Ärztin jedoch hat mir von der op abgeraten.

Die Ärzte können durch die heutigen Untersuchungsmethoden ziemlich genau den Bereich (Focus) des Epilepsieherdes bestimmen. Deshalb würde ich der Ärztin auf jeden Fall vertrauen.

Ich habe es satt, ich will gesund sein und angstfrei unter Menschen sein ohne mir Gedanken darüber zu machen dass ich plötzlich einen Anfall kriegen könnte.

Es satt haben, sich zu verkriechen oder jammern (warum habe gerade ich diese Epilepsie) ist das schlechteste, was Du machen kannst. Du solltest die Krankheit akzeptieren lernen, mit ihr leben lernen, als ein Stück von Dir betrachten. Sich outen (offenbaren) den Freunden und Bekannten gegenüber kann ein Weg sein. Du mußt nicht nachsinnieren was Du alles nicht mehr kannst, Du mußt Dir sagen was Du noch alles kannst! Und das ist sehr viel, sich anderen gegenüber öffnen vermindert Ängste auf beiden Seiten. Ich habe das selbst erlebt. Werde selbstbewußt und glaube an Dich.
Alles Gute wünscht Dir
Heidi

Ich weiß nicht weiter

Hape, Monday, 12.05.2014, 14:23 (vor 4479 Tagen) @ Heidi

Hallo ich kämpfe auch mit meinen Depressionen mache zur Zeit eine Psychotherapie und ich mache Tiefenentspannung ich konnte auch nicht unter vielen Menschen sein seit meiner Hirn Op , geh raus versuch ein normales Leben zu führen akzeptiere das Leben wie es ist und grübel nicht so viel