Neurologen wechseln

Dina, Sunday, 11.05.2014, 15:16 (vor 4480 Tagen)
bearbeitet von thomas, Saturday, 24.05.2014, 11:46

Hallo,

ich hatte letzten Mo. bei meinem Neurologen angerufen. Mit d. Sprechstd.hilfe hatte ich vereinbart, daß Sue sich zurückmeldet. Was der Arzt zu meint. Bis heute keinen Anruf erhalten.
Bin mit Ihm mittlerweile unzufrieden u. werde jetzt wechseln. Sollte der Arzt nicht wenigstens das Blutbild kontrollieren?
Zumal jedesmal in d. Stadt fahren muß auch nucht sein. Denn die Gemeinschaftspraxis, die ich gefundenn habe, liegt einiges näher zu meinem Wohnort.
Kennt jm. die Gemeinschaftspraxis am Seelbeeg?

LG, ;-) Dina

Neurologen wechseln

pegasus, Monday, 12.05.2014, 10:41 (vor 4479 Tagen) @ Dina

Das liegt im ermessen deines Arztes. Mein Neurologe hielt es unter Topamax zum Beispiel nicht für notwendig, ständig ein Blutbild machen zu lassen, wobei das auch gar nicht notwendig war, denn das erledigte immer mein Hausarzt und das wäre doppelt gemoppelt (ich hatte mit den Nebenwirkungen des Medikamentes zu kämpfen und diese verursachten andere Erkrankungen).

Und zum anderen steht es dir frei, deinen Arzt frei zu wählen. Ich hatte am Anfang der Diagnose auch so einen Spezialisten, dessen einzige Maßnahme darin bestand das Medikament bis zum geht nicht mehr hoch zu dosieren und da dieser mit sich nicht reden ließ, habe ich kurzerhand den Neurologen gewechselt, ohne großes Tamtam.

Neurologen wechseln

Dina, Monday, 12.05.2014, 17:20 (vor 4479 Tagen) @ pegasus

So, ich habs jetzt so gemacht: mein (Haus-) arzt weis über Situation bescheid. War vorhin bei ihm u. er hat gesagt, er kontrolliert meinen Medi-Spiegel u. er schreibt mir eibe Überweisung für einen Neurologen aus. Denn der im Bürgerhospital reagiert nicht u. in der erwähnten Gemeinsch.praxis haben Sie vor den Sommerferien noch nichts mehr frei.
Mein Arzt heute meint, daß man dann die Dosis erhöhen soll. Bis Mi. wisse er den Spiegel u. ich soll in der Praxis anrufen. Er sagt dann, auf wieviel erhöhen. Und der andre Neurologe ust bei mir im Ort. Der kenne sich auch im Bereich Epilepsie aus.

Nicht, daß mein bisherige Neurologe reagieren sollte. Es wär halt schon gut, würde sich der Arzt melden u. mir Info geben. Mir wäre es sehr lieb gewesen, hätte er den Medispiefel kontrolliert.
Versteht ihr, was ich meine?


LG, Dina

Neurologen wechseln

mezeg, München, Tuesday, 13.05.2014, 20:02 (vor 4478 Tagen) @ Dina

Hallo,

mein Neurologe will zweimal im Jahr einen Lamotrigin-Spiegel. Macht es nicht selber. Bis jetzt hatte ich es bei der Hausärztin machen lassen aber nun habe ich genug! Das Ergebnis wurde nicht wie "bestellt" an den Neurologen geschickt, sondern einfach in die Akte gestellt. Habe es erst erfahren, als der Neurologe danach fragte. Also habe ich selber nachgefragt, mir eine Kopie geben lassen und zum Neurologen gebracht. Das erste Mal war auch noch das Ergebnis nicht vollständig, wurde nur den einen Wert angegeben.

Dann wurden mir immer zig-Röhrchen entnommen. Habe gefragt, warum soviel gebraucht wird - und zwar für beide Entnahmen, davor/danach. Antwort: Sie wisse nicht, ob es aus dem Blut oder dem Serum festgestellt wird. Und nachfragen??? Zumindest nach dem ersten Mal??? Wohl kein Interesse! Man macht halt das Standard-Programm für alle Werte...

Das letzte Mal bin ich fast ausgerastet. Kreatinin sollte für die MRT gleichzeitig ermittelt werden, den MRT-Termin hatte ich angegeben und um einen entsprechenden Abnahme-Termin gebeten. Und der Befund kam nicht - und kam nicht! Ich mußte Radau machen, um im letzten Moment den Wert per Fax zu bekommen.

Habe also meinem langbekannten Internisten gesagt, daß ich deswegen einen anderen Hausarzt suchen muß. Er bat mich an, die Untersuchung über seine Praxis durchführen zu lassen.

War gestern da. Etwas Unsicherheit gab es bei der MTA, diese Untersuchung ist noch nie in dieser Praxis durchgeführt worden. Er ist selber gekommen und hat ihr die Prozedur erklärt. Hat auch darauf bestanden, gleichzeitig Kreatinin bestimmen zu lassen, also nicht nur zur MRT sondern bei jedem Lamotrigin-Spiegel. Abgenommen wurde mir diesmal nur ein Röhrchen pro Entnahme... Man wollte sogar einen Wecker stellen, um die zweite Entnahme pünktlich durchzuführen!

Morgen ruft mich der Internist selber an und gibt mir die Werte durch. Der Befund wird mir per Post geschickt.

Da ist ein anderes Gefühl, als beim Hausarzt!

Aber den Neurologen wechsle ich nicht, bei ihm bin ich auf sicherem Gelände!

mezeg

Neurologen wechseln

Heidi, Thursday, 15.05.2014, 09:18 (vor 4476 Tagen) @ mezeg

mein Neurologe will zweimal im Jahr einen Lamotrigin-Spiegel. Macht es nicht selber. Bis jetzt hatte ich es bei der Hausärztin machen lassen aber nun habe ich genug! Das Ergebnis wurde nicht wie "bestellt" an den Neurologen geschickt

Hallo mezeg,
das Problem kenne ich auch. Bei mir wurde vereinbart, dass der Hausarzt die Blutproben macht. Der bekam von meiner Epileptologin schriftlich mitgeteilt, welche Werte gebraucht werden. Das ernüchternde Ergebnis: Falsche Blutwerte, fehlende Blutwerte und mangelnde Kommunikation zwischen beiden Ärzten.....Und der Hammer kam anschließend, ich sollte an dem ganzen Durcheinander Schuld sein...
Entweder sind die Ärzte überfordert oder unfähig, oder es geht ihnen am A..... vorbei. Das ist die traurige Wahrheit der jetzigen Behandlungsmethoden und der Zusammenarbeit unter den Ärzten. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber die sind seeeeehhhr selten.
Lieber Gruß
Heidi

Neurologen wechseln

keki, Thursday, 15.05.2014, 17:08 (vor 4476 Tagen) @ Heidi

Da muss ich dir unbedingt Recht geben. In der Kurklinik, in der ich z.Zt. bin sind Neurologen, Kardiologen, Orthopäden und Psychologen unter einem Dach und selbst da muss ich ständig nachfragen, erinnern, die Schwestern und Ärzte nerven, damit die Abteilungen miteinander sprechen. Das ist sauschwer, zumal bin ich ja unter anderem hier, weil ich am Ende mit meiner Kraft bin. Bald ist meine Zeit hier um und dann geht das Gerenne von Arzt zu Arzt wieder los und ich warte überall endlos auf Termine. Es ist zum verzweifeln!
keki