Fruchtbarkeit

mium, Thursday, 29.05.2014, 18:33 (vor 4462 Tagen) @ Trulla89

Hallo Trulla,

leider kann ich den Vorrednern nicht Recht geben;-((

rückblickend begannen bei mir die Wechseljahre mit Anfang 30.
nachdem ich nicht schwanger wurde nach 4 - 5 Jahren, bin von Arzt zu Arzt, bis es mit 36 hieß, "für Kinder sei es zu spät"!
Ich sei in den Wechseljahren.
Heute bin ich 45 und ich bin durch die Wechseljahre.
Und wie ich rausfand bin ich kein Einzelfall!

Leider waren/sind extrem viele Fachäzte (Gynäkologen,auch Neurologen, Endokrinologen) sehr schlecht informiert über dieses Thema. Ich bin tausende KM gefahren und habe 10 Monate Aufklärung betrieben......um endlich eine valide Antwort und Hilfe zu bekommen.

An Deiner Stelle würde ich lieber früher mit der "Familienplanung" beginnen, als zu spät.


http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=32633

Auzug aus o.g. Artikel:

Epilepsien gehen nicht nur mit epileptischen Anfällen einher, sie können auch darüber hinausgehende Störungen verursachen. Neben kognitiven Funktionsstörungen sind dabei auch endokrine Funktionsstörungen zu nennen. Nicht zuletzt deshalb ist die Geburtenrate bei Frauen mit Epilepsie im Alter zwischen 24 und 39 Jahren signifikant niedriger als die bei gleichaltrigen gesunden Frauen (39).
Der Einfluss der Epilepsie begründet sich dabei in einer Störung der Hormonsezernierung aus Hypothalamus und Hypophyse, vermittelt durch iktale und interiktale epileptische Aktivität. Aber auch die Durchführung einer Behandlung mit Antiepileptika (AED) kann reproduktive endokrine Funktionen beeinflussen (30, 37). Die Konsequenz, eine Zunahme anovulatorischer Zyklen, hat schließlich auch eine Rückwirkung auf die Anfallsfrequenz; der Mangel an Progesteron in solchen Zyklen fördert die Manifestation epileptischer Anfälle (21).
Die Kenntnis um die Zusammenhänge zwischen Epilepsie, AED und reproduktiven Funktionen ermöglicht es bei vielen Frauen mit Epilepsie eine auch diesbezügliche adäquate Therapie zu etablieren. usw.

Alles Gute


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