nachts Anfälle

mezeg, München, Sunday, 29.06.2014, 09:44 (vor 4431 Tagen) @ mathilda

Hallo Matilda,


bei mir war es früher so. Nicht wegen einer Umstellung, sondern weil sich das Gehirn vehement gegen einer Hirnhauttumor wehrte. Ich wachte nachts naß aus einem "dunklen Schlaf" auf. Ein paar Mal habe ich mir die Zunge gebissen, einmal wohl nur leicht, es gab einen leicht rosaroten Schaum auf dem Kopfkissen. Am darauffolgenden Tag war ich vollkommen erschöpft.

Da es nur nachts und nicht sehr oft passierte, hat es bis zur Diagnose etwa zwei Jahre gedauert. Es wurde dann als GM bewertet, die Ursache bei MRT entdeckt.

Nach der OP habe ich drei GM-Anfälle doch gekommen, weil die innere Narbe wohl stört. Dann aber nur tagsüber, ohne Einnässen, mit leichtem Zungenbiss.

Bin also nun auf Lamotrigin angewiesen, allerdings leichte Dosis, woran ich mich nach gewißen Nebemwirkungen und emotionaler Ablehnung gewöhnt habe. GM habe ich seit fast drei Jahren nicht mehr bekommen, nur hier und da Auren nach starkem emotionalen Stress in der Relaxe-Phase. An sich gut handelbar: sonderbare Übelkeit, kurzzeitige Unfähigkeit zur sprachlichen Kommunikation. Letzteres fällt Fremden nicht unbedingt auf, bin doch Ausländerin.

Ob Deine Probleme GM-Anfälle sind, kann ich natürlich nicht entscheiden. Du solltest auf jedem Fall mit dem Neurologen reden.

mezeg


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